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Jobprofil: Apotheker (m/w)

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Steckbrief: Apotheker (m/w)

Ausbildung:
Studium, Promotion
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
3.400 €
Spitzengehalt:
8.000 €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Pate werden
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Apotheker

Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stimmt. Denn Apotheker sind Experten, wenn es um die Zusammensetzung und Wirkungsweise von Medikamenten geht oder deren Wechselwirkung mit anderen Arzneien.

Die Hauptbeschäftigung von Apothekern besteht in der Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimitteln und der Beratung von Kunden. Dazu bedarf es tiefgreifender Kenntnisse in punkto:

 

  • Pharmakologie
  • Physiologie
  • Chemie
  • Biologie
  • Biochemie
  • Analytik
  • Qualitätssicherung

 

Diese erwerben Apotheker im Pharmaziestudium. Doch der Weg in den Apothekendienst ist lang. Apotheker dürfen ihren Beruf erst mit dem Bestehen des dritten Staatsexamens und anschließender Approbation ausüben.

Berufliche Alternativen bieten sich in der Pharmaindustrie als Pharmazeut an: Von der Herstellung und Entwicklung von Arzneimitteln oder dermatologischer Produkte über die Herstellung und Entwicklung von Geräten zur Blutzuckermessung oder der diagnostischen Bildgebung bis hin zur Pharmakovigilanz, das ist die Überwachung der Sicherheit eines Fertigarzneimittels.

Die Karriereperspektiven sind sowohl im Apothekenumfeld als auch in der Pharmaindustrie gut bis sehr gut, wobei die Entwicklungsmöglichkeiten in der Industrie vielfältiger ausfallen.

In der Apotheke ist der Arbeitstag von den Öffnungszeiten der Apotheke bestimmt. Aber auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen werden Medikamente benötigt. Und so gilt es im Wechsel mit anderen regionalen Apotheken Notdienste zu schieben.

Während in der Apotheke mit der Übernahme der Leitung das Karriereziel in der Regel erreicht ist, besteht in großen Konzernen in der Industrie die Chance auf eine Karriere im In- und Ausland. Das geht in der Regel einher mit einem überdurchschnittlichen Gehalt. Allerdings sind diese Berufe mit erheblicher Verantwortung und Reisetätigkeit verbunden, wodurch es unweigerlich zu Abstrichen in der Work-Life-Balance kommt.

Wie wird man Apotheker?

Der Weg zum Jobprofil des Apothekers führt über ein abgeschlossenes Studium der Pharmazie. Bei dem Examensstudiengang handelt es sich um eine Fachrichtung, in der bis zu drei Staatsexamina abgelegt werden können, aber nicht müssen. Wer als Apotheker arbeiten möchte, für den gehört Staatsexamen Nummer drei zum Pflichtprogramm. Nach dem zweiten Examen sind Absolventen hingegen "nur" berechtigt, als "staatlich geprüfte Pharmazeuten" zu arbeiten. Sie dürfen dann zum Beispiel keine Leitungsaufgaben in einer Apotheke wahrnehmen.

Das Studium der Pharmazie erstreckt sich auf eine Regelstudienzeit von acht Semestern plus einer achtwöchigen Famulatur.

Während der universitären Ausbildung wird angehenden Pharmazeuten Fachwissen in folgenden Bereichen vermittelt:

 

  • Allgemeine, anorganische und organische Chemie
  • Pharmazeutische Analytik
  • Mathematik
  • Physikalische Grundlagen
  • Arzneiformenlehre
  • Grundlagen der allgemeinen und Humanbiologie
  • Biochemie und Pathobiochemie
  • Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie
  • Biogene Arzneistoffe
  • Medizinische Chemie
  • Arzneistoffanalytik
  • Pharmakologie und Klinische Pharmazie

 

Nach dem bestandenem zweiten Staatsexamen folgt das Praktische Jahr (PJ), das durch ein begleitendes Studienangebot ergänzt wird. Angehende Apotheker absolvieren das Praktische Jahr grundsätzlich zur Hälfte in einer Apotheke. Was die Schwerpunktsetzung im zweiten Teil des Praktischen Jahrs angeht, können sie sich ihr Betätigungsfeld auswählen. Zur Wahl stehen:

 

  • Der pharmazeutischen Industrie
  • Einem Universitätsinstitut
  • Einer Krankenhausapotheke

 

In dieser Zeit lernen angehende Apotheker ihr im Studium erworbenes theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. Überprüft wird das Gelernte im dritten Staatsexamen.

Danach können die Absolventen die Approbation beantragen. Sie ist die rechtliche Voraussetzung zur Ausübung des Apothekerberufs. Neben dem Examen sind dafür außerdem eine ärztliche Bescheinigung und ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich. Erst nach Erteilung der Approbation darf die Berufsbezeichnung "Apotheker" geführt werden.

Arbeitgeber: Wer sucht Apotheker

Kunden beraten, Medikamente verkaufen, Rezepte einlösen – das ist nur der Teil des Jobprofils, das sich im Vordergrund einer Apotheke abspielt. Doch in den Räumen, die nicht für den Kundenverkehr geöffnet sind, passiert weit mehr.

Zum Beispiel untersuchen Apotheker im Labor Stichproben von Arzneimitteln, um die Medikamentensicherheit zu gewährleisten. Dabei kamen sie schon so manchem Mangel auf die Spur. Auch das Mischen von Salben und Medikamente ist neben der Beratungstätigkeit einer der wichtigsten Aufgabenbereiche im Apotheker-Beruf.

Mit dem Jobprofil Apotheker haben Absolventen aber auch in der pharmazeutischen Industrie beste Einstiegschancen. Hier dreht sich der Alltag vor allem um die Entwicklung und das Testen von pharmazeutischen Präparaten. Darüber hinaus bieten sich ihnen auch Karriereperspektiven in folgenden Sektoren:

 

  • Gesundheitsämter und -behörden
  • Umweltschutz
  • Forschung und Lehre
  • Krankenkassen
  • Krankenhäuser
  • Forensik
  • Fachjournalismus

 

Gehalt: Was verdient man als Apotheker?

Das Einkommen in der Apotheke ist in dem Gehaltstarifvertrag für angestellte Apotheker festgelegt. Dieser wurde zwischen der Apothekengewerkschaft ADEXA und dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken ADA beziehungsweise der Tarifgemeinschaft der Apothekenleiter (TGL) Nordrhein für den Kammerbezirk Nordrhein geschlossen.

Demzufolge steigen Apotheker nach dem Studium mit einem Bruttojahresgehalt von rund 41.886 Euro ein. Nach elf Jahren hat sich das Gehalt auf ein Bruttojahreseinkommen von 50.804 Euro gesteigert. Wer zum Filialleiter aufsteigt, kann mit einem Fixzuschlag zwischen 15 und 20 Prozent rechnen.

Apotheker im öffentlichen Dienst, die als Beamte etwa bei Bezirksregierungen oder Regierungspräsidien, bei Gesundheitsämtern, in Ministerien, Hochschulen und bei Krankenkassen arbeiten, werden als Berufseinsteiger in die Besoldungsgruppe A13 eingruppiert. Dies entspricht einem Jahresgehalt von knapp 47.000 Euro brutto.

In der Industrie hängt das Einkommen von der Größe des Betriebs, der Region und der individuellen Erfahrung ab. Apotheker können in der nicht-forschenden Pharmaindustrie mit Einstiegsgehältern von rund 42.000 bis 54.000 Euro brutto rechnen und bei forschenden Unternehmen mit einem anfänglichen Jahresverdienst von 48.000 bis 56.000 Euro brutto.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Apotheker

In punkto Karriereperspektiven brauchen sich Apotheker keine Gedanken zu machen: Keine akademische Ausbildung produziert so wenige Arbeitslose wie die Pharmazie, wobei mehr als 90 Prozent aller Absolventen später in einer öffentlichen Apotheke arbeiten.

Aber auch der Bereich der Pharmaforschung meldet erhöhten Bedarf an. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Mitarbeiterzahl in der Pharmaforschung in Deutschland um rund ein Viertel auf etwa 18.300 Arbeitnehmer vergrößert. Entsprechend groß ist der Bedarf an gut ausgebildeten Apothekern.

Vorteile als Apotheker
  • Man ist der Lenker und Denker der Apotheke
  • Man hat Stammkunden mit denen man ein gutes Verhältnis pflegen kann
  • Man versorgt Menschen mit lebenswichtigen Medikamenten
Nachteile als Apotheker
  • Man hat oftmals mit Schicksalsschlägen zu tun
  • Bereitschaftsdienst
  • Versuch der Einflussnahme durch Pharmakonzerne auf das eigene Handeln

Bewerbung: Womit punkten Apotheker

Apotheker, die die folgenden Hard-und Soft Skills in ihren Bewerbungsunterlagen herausarbeiten, haben gute Aussichten auf einen Bewerbungserfolg:

 

  • Gute bis sehr gute Studien-Leistungen
  • Erste praktische Erfahrungen in der Apotheke respektive der pharmazeutischen Industrie/Apotheke
  • Innovations- und Forschungsbegeisterung
  • Teamgeist
  • Hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Ergebnisorientierung
  • Kundenorientierung
  • Verkaufs- und Beraterqualitäten

 

Die 20 wichtigsten Fachbegriffe für Apotheker: Glossar Apotheker [PDF]

Karriere: Die Entwicklungschancen als Apotheker

Apothekern bieten sich spannende Spezialisierungsmöglichkeiten. Zum Beispiel die Weiterbildung zum Fachapotheker. Als Fachapotheker werden Apotheker bezeichnet, die sich in einem Teilgebiet der Pharmazie weitergebildet haben, dazu gehören:

 

  • Offizin-Pharmazie (auch Allgemeinpharmazie)
  • Klinische Pharmazie
  • Pharmazeutische Technologie,
  • Pharmazeutische Analytik
  • Toxikologie und Ökologie
  • Arzneimittelinformation
  • Klinische Chemie
  • Theoretische und praktische Ausbildung (nicht in allen deutschen Bundesländern möglich)
  • Öffentliches Gesundheitswesen

 

Für eine Fachapothekerausbildung müssen drei Jahre eingeplant werden. Danach steht die Karriere in Fachapotheken oder Fachkrankenhäusern offen. Auch in der pharmazeutischen Industrie sind Fachapotheker gefragt, wo sie bei der Forschung und Entwicklung von Medikamenten gebraucht werden.

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Ausbildung:
Studium, Promotion
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Spitzengehalt:
8.000 €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Apotheker

Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stimmt. Denn Apotheker sind Experten, wenn es um die Zusammensetzung und Wirkungsweise von Medikamenten geht oder deren Wechselwirkung mit anderen Arzneien.

Die Hauptbeschäftigung von Apothekern besteht in der Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimitteln und der Beratung von Kunden. Dazu bedarf es tiefgreifender Kenntnisse in punkto:

 

  • Pharmakologie
  • Physiologie
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  • Biochemie
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  • Qualitätssicherung

 

Diese erwerben Apotheker im Pharmaziestudium. Doch der Weg in den Apothekendienst ist lang. Apotheker dürfen ihren Beruf erst mit dem Bestehen des dritten Staatsexamens und anschließender Approbation ausüben.

Berufliche Alternativen bieten sich in der Pharmaindustrie als Pharmazeut an: Von der Herstellung und Entwicklung von Arzneimitteln oder dermatologischer Produkte über die Herstellung und Entwicklung von Geräten zur Blutzuckermessung oder der diagnostischen Bildgebung bis hin zur Pharmakovigilanz, das ist die Überwachung der Sicherheit eines Fertigarzneimittels.

Die Karriereperspektiven sind sowohl im Apothekenumfeld als auch in der Pharmaindustrie gut bis sehr gut, wobei die Entwicklungsmöglichkeiten in der Industrie vielfältiger ausfallen.

In der Apotheke ist der Arbeitstag von den Öffnungszeiten der Apotheke bestimmt. Aber auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen werden Medikamente benötigt. Und so gilt es im Wechsel mit anderen regionalen Apotheken Notdienste zu schieben.

Während in der Apotheke mit der Übernahme der Leitung das Karriereziel in der Regel erreicht ist, besteht in großen Konzernen in der Industrie die Chance auf eine Karriere im In- und Ausland. Das geht in der Regel einher mit einem überdurchschnittlichen Gehalt. Allerdings sind diese Berufe mit erheblicher Verantwortung und Reisetätigkeit verbunden, wodurch es unweigerlich zu Abstrichen in der Work-Life-Balance kommt.

Wie wird man Apotheker?

Der Weg zum Jobprofil des Apothekers führt über ein abgeschlossenes Studium der Pharmazie. Bei dem Examensstudiengang handelt es sich um eine Fachrichtung, in der bis zu drei Staatsexamina abgelegt werden können, aber nicht müssen. Wer als Apotheker arbeiten möchte, für den gehört Staatsexamen Nummer drei zum Pflichtprogramm. Nach dem zweiten Examen sind Absolventen hingegen "nur" berechtigt, als "staatlich geprüfte Pharmazeuten" zu arbeiten. Sie dürfen dann zum Beispiel keine Leitungsaufgaben in einer Apotheke wahrnehmen.

Das Studium der Pharmazie erstreckt sich auf eine Regelstudienzeit von acht Semestern plus einer achtwöchigen Famulatur.

Während der universitären Ausbildung wird angehenden Pharmazeuten Fachwissen in folgenden Bereichen vermittelt:

 

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Nach dem bestandenem zweiten Staatsexamen folgt das Praktische Jahr (PJ), das durch ein begleitendes Studienangebot ergänzt wird. Angehende Apotheker absolvieren das Praktische Jahr grundsätzlich zur Hälfte in einer Apotheke. Was die Schwerpunktsetzung im zweiten Teil des Praktischen Jahrs angeht, können sie sich ihr Betätigungsfeld auswählen. Zur Wahl stehen:

 

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Demzufolge steigen Apotheker nach dem Studium mit einem Bruttojahresgehalt von rund 41.886 Euro ein. Nach elf Jahren hat sich das Gehalt auf ein Bruttojahreseinkommen von 50.804 Euro gesteigert. Wer zum Filialleiter aufsteigt, kann mit einem Fixzuschlag zwischen 15 und 20 Prozent rechnen.

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