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Jobprofil: Bankkaufleute (m/w)

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Steckbrief: Bankkaufmann (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.200-2.500 €
Spitzengehalt:
6.000+ €

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Bankkaufmann

In den Neunzigerjahren erlebte das Jobprofil Bankkaufmann einen Boom. Die Ausbildung stand bei vielen Schülern hoch im Kurs. Das hat sich bis heute nicht verändert. Dafür gibt es gute Gründe:

  • Für Azubis, die das Abitur gemacht haben, ist die Lehre zum Bankkaufmann eine gute Vorbereitung auf ein weiterführendes Studium.
  • Für andere ist der Beruf attraktiv, weil er als zukunftsträchtig gilt. Auch wenn in Banken vermehrt Selbstbedienungsterminals zum Einsatz kommen und sich durch das Aufkommen von Bankdienstleistern im Internet das Tätigkeitsfeld vom Bankschalter eher ins Backoffice verlagert hat, sind die Berufsaussichten für Bankangestellte auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor gut: Banken und ihre Fachangestellten wird es immer geben.

Der Ruf einer Bank steht und fällt mit einer guten Beratung und Betreuung der Kunden. Und dafür sind Bankkaufleute fundiert ausgebildet:

  • Sie beraten und informieren Anleger und Kunden im Kredit-, Wertpapier-, Spar-, Baufinanzierungs-, Versicherungsbereich oder im Zahlungsverkehr des In- und Auslands.
  • Sie kaufen und verkaufen im Auftrag ihrer Kunden Aktienpakete.
  • Sie informieren Anleger über Veränderungen am Markt.
  • Sie eröffnen Konten.
  • Sie erstellen Finanzkonzepte.
  • Sie schließen Verträge ab.
  • Sie planen Marketingaktionen.
  • Sie bearbeiten Kundenaufträge.

Während der Ausbildung lernen Bankkaufleute diese Bereiche von der Pike auf kennen. Dabei liegen besondere Ausbildungsschwerpunkte auf Sachgebieten wie Personalwesen und Berufsbildung, Kontoführung, Zahlungsverkehr, Kreditgeschäfte sowie Marketing.

Die breit angelegten Ausbildungsinhalte ermöglichen es Bankkaufleuten nach ihrer Lehre in den verschiedensten Sektoren zu arbeiten. Hier zum Beispiel:

  • Vertrieb
  • Sachbearbeitung
  • Börse
  • Kredit- oder Personalabteilung

Entsprechend unterschiedlich fällt die Work-Life-Balance von Bankkaufleuten aus. Die Arbeitszeiten bei der kleinen Bankfiliale um die Ecke sind sicherlich von vornherein etwas klarer definiert, als auf dem turbulenten Parkett der Börse, wo auch nach Börsenschluss noch Telefonate und Verhandlungen mit Geschäftspartnern geführt werden.

Aber das ist das Gute an dem Jobprofil: Bankkaufleute können ihre Karriere frei steuern und sich selbst aussuchen, ob sie eher einen überschaubaren Berufsalltag anstreben, der noch genügend Zeit für Familie und Privatleben lässt, oder ob sie im Extremfall dem internationalen Jet-Set angehören wollen.

Wie wird man Bankkaufmann?

Die Ausbildung zum Bankkaufmann ist dual organisiert und findet parallel in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb statt. Sie dauert drei Jahre, wobei eine Verkürzung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre möglich ist. Allerdings sind dafür sehr gute Leistungen die zwingende Voraussetzung.

Schulische Voraussetzungen gibt es keine, allerdings haben die meisten der Bankkaufmann-Azubis das Abitur oder Fachabitur bestanden. Nur ein Viertel der Berufsanwärter steigt mit einem Realschulabschluss oder einem niedrigeren Schulabschluss in den Beruf ein.

Die Inhalte, die in der Ausbildung den Lehrplan bestimmen, sind in der Ausbildungsordnung zum Bankkaufmann geregelt. Der Fokus liegt auf den folgenden Schwerpunkten:

  • Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebs und dessen Stellung am Markt
  • Markt- und Kundenorientierung
  • Kontoführung und Zahlungsverkehr
  • Geld- und Vermögensanlage
  • Kreditgeschäft
  • Rechnungswesen und Steuerung

Während des zweiten Ausbildungsjahres steht die schriftliche Zwischenprüfung zum Bankkaufmann an. Die Prüfungsfragen beziehen sich auf Fachgebiete wie:

  • Kontoführung und nationaler Zahlungsverkehr
  • Anlage auf Konten
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Nach Abschluss des dritten Lehrjahres legen angehende Bankkaufleute ihre Abschlussprüfung ab. Diese besteht aus drei schriftlichen sowie einer mündlichen Prüfung. Die Abschlussprüfung zum Bankkaufmann umfasst alle wesentlichen Gebiete, die während der Ausbildung zur Sprache kamen:

  • Kontoführung
  • Zahlungsverkehr
  • Geld- und Vermögensanlage
  • Kreditgeschäft
  • Rechnungswesen und Steuerung
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Arbeits- und sozialrechtliche Rahmenbedingungen
  • Personalwesen und Berufsbildung
  • Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik

Arbeitgeber: Wer sucht Bankkaufleute

Bankkaufleute haben in vielen verschiedenen Bereichen der Wirtschaft gute Chancen auf eine Anstellung:

  • Privatbanken
  • öffentlich-rechtliche Kreditinstitute
  • Genossenschaftsbanken
  • Versicherungen
  • Finanzdienstleister
  • Personalwesen
  • Börse

Stellenangebote für Bankkaufleute

Logoifve institut fur vermogensentwicklung gmbh 179652de
Bankkaufmann/ Betriebswirt 21. 02
IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH Köln
24053 logo 100x45 stellen kombi
Bankkaufmann / Betriebswirt (m/w) für Baufinanzierungen 27. 01
DKB Grund GmbH Berlin Oder Leipzig
Logodis ag gesch%c3%a4ftsbereich office   management 29363de
Berufseinstieg als Bankkaufmann (m/w) 03. 03
DIS AG Geschäftsbereich Office & Management Frankfur...
Logohr universal gmbh 40217de
Bankkaufmann-/frau 03. 03
HR UNIVERSAL GmbH Frankfur...
Logodtw gmbh 135751de
Bankkaufmann/-frau, Finanzassistent/in, Versicherungskaufmann/-frau als Kreditassistent/-in Baufinanzierung mit Ziel Kundenberater/-in 03. 03
DTW GmbH Mannheim

Gehalt: Was verdient man als Bankkaufmann?

Während ihrer Ausbildung kommen Bankkaufleute im Durchschnitt auf folgendes Monatsbruttogehalt:

  1. Ausbildungsjahr bis 900 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr bis 950 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr 1.050 Euro brutto

Bereits das Ausbildungsgehalt ist vergleichsweise hoch. Beim Berufseinstieg ist für Bankkaufleute aber noch einmal mehr drin. Wie viel hängt allerdings davon ab, in welcher Branche, Region und bei welchem Arbeitgeber ein Bankkaufmann seinen Beruf ausübt.

Im Durchschnitt können Bankkaufleute mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.200 und 2.500 Euro brutto pro Monat rechnen. Die Gehaltsskala ist aber nach oben offen. Wer auf der Karriereleiter nach oben steigt, die ein oder andere Weiterbildung oder ein Studium absolviert, kann irgendwann leicht das Vierfache mit nach Hause nehmen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Bankkaufleute

Bankkaufleute haben aktuell sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Neben einer sehr geringen Arbeitslosenquote in dem Bereich, lockt der Beruf mit der Chance, dort arbeiten zu können, wo man arbeiten möchte.

Egal ob in einer Bankmetropole, im Ausland, in der Kleinstadt oder auf dem Land - überall gibt es Privatbanken, öffentlich-rechtliche Kreditinstitute und Genossenschaftsbanken, sodass in vielen Regionen eine Chance auf die passende Karriere im Finanzbereich besteht.

Bewerbung: Womit punkten Bankkaufleute

Angehende Bankkaufleute müssen ein paar Voraussetzungen erfüllen, damit ihre Bewerbung auf eine Ausbildungsstelle Erfolg hat. Vor allem sollten sie Spaß am Umgang mit Kunden haben und sich - natürlich - für Finanzthemen interessieren. Daneben sind gute Noten in Mathe und Deutsch ein Muss.

Außerdem sollten in Lebenslauf und im Anschreiben folgende Fähigkeiten nicht fehlen:

  • Sicheres Auftreten
  • Sorgfältiges Arbeiten
  • Verkaufstalent
  • Teamfähigkeit
  • Grundkenntnisse im Bereich EDV
  • Belastbarkeit
  • Stressresistenz

Karriere: Die Entwicklungschancen als Bankkaufmann

In kaum einem Bereich hat man so viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und die Karriereleiter zu erklimmen wie in der Finanzbranche. Viele ausgelernte Bankkaufleute besuchen nach ihrer Ausbildung nochmals die Uni.

Hier bieten sich mannigfache Chancen, Wissen in den verschiedensten Bereichen aufzubauen. Entweder klassisch über ein Studium der Betriebswirtschaftslehre oder über speziell auf das Management in einem Unternehmen ausgerichtete Studiengänge wie das Finanzmanagement Studium, das eine Karriere in fast allen Bereichen der freien Wirtschaft ermöglicht. Nach dem Abschluss ist zum Beispiel die Stelle des Chief Financial Officer (CFO) in der Unternehmensführung nicht ausgeschlossen.

Auch in der Wirtschaftsprüfung oder der Unternehmensberatung sind Finanzmanager tätig. Zu den Teilaspekten eines Finanzmanagement Studiums gehören:

  • Steuerrecht
  • Kosten-Leistungs-Rechnungen
  • Betriebswirtschaftslehre

Eine Alternative bieten die Fortbildungen zum Bankfachwirt oder Bankbetriebswirt. Mit diesen Weiterbildungen können sich Bankkaufleute zur Übernahme von Aufgaben mit größerer Verantwortung qualifizieren. Auch leitende Tätigkeiten sind möglich.

Empfehlen:

Stellenangebote für Bankkaufleute

Logoifve institut fur vermogensentwicklung gmbh 179652de
Bankkaufmann/ Betriebswirt 21. 02
IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH Köln
24053 logo 100x45 stellen kombi
Bankkaufmann / Betriebswirt (m/w) für Baufinanzierungen 27. 01
DKB Grund GmbH Berlin Oder Leipzig
Logodis ag gesch%c3%a4ftsbereich office   management 29363de
Berufseinstieg als Bankkaufmann (m/w) 03. 03
DIS AG Geschäftsbereich Office & Management Frankfur...
Logohr universal gmbh 40217de
Bankkaufmann-/frau 03. 03
HR UNIVERSAL GmbH Frankfur...
Logodtw gmbh 135751de
Bankkaufmann/-frau, Finanzassistent/in, Versicherungskaufmann/-frau als Kreditassistent/-in Baufinanzierung mit Ziel Kundenberater/-in 03. 03
DTW GmbH Mannheim
Logoolympus europa holding gmbh 78617de
Versicherungskaufmann / Bankkaufmann (m/w) Unternehmensversicherungen 04. 03
Olympus Europa SE & Co. KG Hamburg
Logobankpower gmbh personaldienstleistungen 5252de
Bankkaufmann/-frau als (Junior) Anlageberater (m/w) - in der Direktvermittlung 04. 03
Bankpower GmbH Personaldienstleistungen Bad Bram...
Logohr universal gmbh 40217de
Bankkaufmann/-frau 04. 03
HR UNIVERSAL GmbH Essen
4821 4 160x80
Bankkaufmann (m/w) Baufinanzierung München 04. 02
Interhyp Gruppe München
Logokreissparkasse m%c3%bcnchen starnberg 8682de
Bankkaufmann (m/w) im Finanz-Service 06. 03
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg München ...
4821 4 160x80
Bankkaufmann (m/w) Baufinanzierung Dortmund 04. 02
Interhyp Gruppe Dortmund
4821 4 160x80
Bankkaufmann (m/w) Baufinanzierung Berlin 03. 02
Interhyp Gruppe Berlin
Logointercard ag 100304de
Bankkaufmann im BackOffice (m/w) 06. 03
InterCard AG Taufkirchen
Logoing diba ag 1874de
Ausbildung zum Bankkaufmann (m/w) 07. 03
ING-DiBa AG Hannover
Logoing diba ag 1874de
Ausbildung zum Bankkaufmann (m/w) 07. 03
ING-DiBa AG Nürnberg
Logoorizon gmbh technologieregion karlsruhe 156099de
Bankkaufmann/-frau in Karlsruhe 07. 03
Orizon GmbH, Technologieregion Karlsruhe Karlsruhe
Logoing diba ag 1874de
Ausbildung zum Bankkaufmann (m/w) 07. 03
ING-DiBa AG Frankfur...
Logobankpower gmbh personaldienstleistungen 5252de
Bankkaufmann/frau für den Bereich der Kreditsachbearbeitung 09. 03
Bankpower GmbH Personaldienstleistungen Hameln
Logobankpower gmbh personaldienstleistungen 5252de
Bankkauffrau / Bankkaufmann 11. 03
Bankpower GmbH Personaldienstleistungen Berlin
Logops direkt gmbh co kg 95759de
Bankkaufmann (m/w) Firmenkundengeschäft 14. 03
PS Direkt GmbH & Co. KG Köln

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Ausbildung
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Normal (40-45 Stunden)
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2.200-2.500 €
Spitzengehalt:
6.000+ €

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Bankkaufmann

In den Neunzigerjahren erlebte das Jobprofil Bankkaufmann einen Boom. Die Ausbildung stand bei vielen Schülern hoch im Kurs. Das hat sich bis heute nicht verändert. Dafür gibt es gute Gründe:

  • Für Azubis, die das Abitur gemacht haben, ist die Lehre zum Bankkaufmann eine gute Vorbereitung auf ein weiterführendes Studium.
  • Für andere ist der Beruf attraktiv, weil er als zukunftsträchtig gilt. Auch wenn in Banken vermehrt Selbstbedienungsterminals zum Einsatz kommen und sich durch das Aufkommen von Bankdienstleistern im Internet das Tätigkeitsfeld vom Bankschalter eher ins Backoffice verlagert hat, sind die Berufsaussichten für Bankangestellte auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor gut: Banken und ihre Fachangestellten wird es immer geben.

Der Ruf einer Bank steht und fällt mit einer guten Beratung und Betreuung der Kunden. Und dafür sind Bankkaufleute fundiert ausgebildet:

  • Sie beraten und informieren Anleger und Kunden im Kredit-, Wertpapier-, Spar-, Baufinanzierungs-, Versicherungsbereich oder im Zahlungsverkehr des In- und Auslands.
  • Sie kaufen und verkaufen im Auftrag ihrer Kunden Aktienpakete.
  • Sie informieren Anleger über Veränderungen am Markt.
  • Sie eröffnen Konten.
  • Sie erstellen Finanzkonzepte.
  • Sie schließen Verträge ab.
  • Sie planen Marketingaktionen.
  • Sie bearbeiten Kundenaufträge.

Während der Ausbildung lernen Bankkaufleute diese Bereiche von der Pike auf kennen. Dabei liegen besondere Ausbildungsschwerpunkte auf Sachgebieten wie Personalwesen und Berufsbildung, Kontoführung, Zahlungsverkehr, Kreditgeschäfte sowie Marketing.

Die breit angelegten Ausbildungsinhalte ermöglichen es Bankkaufleuten nach ihrer Lehre in den verschiedensten Sektoren zu arbeiten. Hier zum Beispiel:

  • Vertrieb
  • Sachbearbeitung
  • Börse
  • Kredit- oder Personalabteilung

Entsprechend unterschiedlich fällt die Work-Life-Balance von Bankkaufleuten aus. Die Arbeitszeiten bei der kleinen Bankfiliale um die Ecke sind sicherlich von vornherein etwas klarer definiert, als auf dem turbulenten Parkett der Börse, wo auch nach Börsenschluss noch Telefonate und Verhandlungen mit Geschäftspartnern geführt werden.

Aber das ist das Gute an dem Jobprofil: Bankkaufleute können ihre Karriere frei steuern und sich selbst aussuchen, ob sie eher einen überschaubaren Berufsalltag anstreben, der noch genügend Zeit für Familie und Privatleben lässt, oder ob sie im Extremfall dem internationalen Jet-Set angehören wollen.

Wie wird man Bankkaufmann?

Die Ausbildung zum Bankkaufmann ist dual organisiert und findet parallel in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb statt. Sie dauert drei Jahre, wobei eine Verkürzung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre möglich ist. Allerdings sind dafür sehr gute Leistungen die zwingende Voraussetzung.

Schulische Voraussetzungen gibt es keine, allerdings haben die meisten der Bankkaufmann-Azubis das Abitur oder Fachabitur bestanden. Nur ein Viertel der Berufsanwärter steigt mit einem Realschulabschluss oder einem niedrigeren Schulabschluss in den Beruf ein.

Die Inhalte, die in der Ausbildung den Lehrplan bestimmen, sind in der Ausbildungsordnung zum Bankkaufmann geregelt. Der Fokus liegt auf den folgenden Schwerpunkten:

  • Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebs und dessen Stellung am Markt
  • Markt- und Kundenorientierung
  • Kontoführung und Zahlungsverkehr
  • Geld- und Vermögensanlage
  • Kreditgeschäft
  • Rechnungswesen und Steuerung

Während des zweiten Ausbildungsjahres steht die schriftliche Zwischenprüfung zum Bankkaufmann an. Die Prüfungsfragen beziehen sich auf Fachgebiete wie:

  • Kontoführung und nationaler Zahlungsverkehr
  • Anlage auf Konten
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Nach Abschluss des dritten Lehrjahres legen angehende Bankkaufleute ihre Abschlussprüfung ab. Diese besteht aus drei schriftlichen sowie einer mündlichen Prüfung. Die Abschlussprüfung zum Bankkaufmann umfasst alle wesentlichen Gebiete, die während der Ausbildung zur Sprache kamen:

  • Kontoführung
  • Zahlungsverkehr
  • Geld- und Vermögensanlage
  • Kreditgeschäft
  • Rechnungswesen und Steuerung
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Arbeits- und sozialrechtliche Rahmenbedingungen
  • Personalwesen und Berufsbildung
  • Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik

Arbeitgeber: Wer sucht Bankkaufleute

Bankkaufleute haben in vielen verschiedenen Bereichen der Wirtschaft gute Chancen auf eine Anstellung:

  • Privatbanken
  • öffentlich-rechtliche Kreditinstitute
  • Genossenschaftsbanken
  • Versicherungen
  • Finanzdienstleister
  • Personalwesen
  • Börse

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Bankkaufmann/ Betriebswirt 21. 02
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DTW GmbH Mannheim

Gehalt: Was verdient man als Bankkaufmann?

Während ihrer Ausbildung kommen Bankkaufleute im Durchschnitt auf folgendes Monatsbruttogehalt:

  1. Ausbildungsjahr bis 900 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr bis 950 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr 1.050 Euro brutto

Bereits das Ausbildungsgehalt ist vergleichsweise hoch. Beim Berufseinstieg ist für Bankkaufleute aber noch einmal mehr drin. Wie viel hängt allerdings davon ab, in welcher Branche, Region und bei welchem Arbeitgeber ein Bankkaufmann seinen Beruf ausübt.

Im Durchschnitt können Bankkaufleute mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.200 und 2.500 Euro brutto pro Monat rechnen. Die Gehaltsskala ist aber nach oben offen. Wer auf der Karriereleiter nach oben steigt, die ein oder andere Weiterbildung oder ein Studium absolviert, kann irgendwann leicht das Vierfache mit nach Hause nehmen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Bankkaufleute

Bankkaufleute haben aktuell sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Neben einer sehr geringen Arbeitslosenquote in dem Bereich, lockt der Beruf mit der Chance, dort arbeiten zu können, wo man arbeiten möchte.

Egal ob in einer Bankmetropole, im Ausland, in der Kleinstadt oder auf dem Land - überall gibt es Privatbanken, öffentlich-rechtliche Kreditinstitute und Genossenschaftsbanken, sodass in vielen Regionen eine Chance auf die passende Karriere im Finanzbereich besteht.

Bewerbung: Womit punkten Bankkaufleute

Angehende Bankkaufleute müssen ein paar Voraussetzungen erfüllen, damit ihre Bewerbung auf eine Ausbildungsstelle Erfolg hat. Vor allem sollten sie Spaß am Umgang mit Kunden haben und sich - natürlich - für Finanzthemen interessieren. Daneben sind gute Noten in Mathe und Deutsch ein Muss.

Außerdem sollten in Lebenslauf und im Anschreiben folgende Fähigkeiten nicht fehlen:

  • Sicheres Auftreten
  • Sorgfältiges Arbeiten
  • Verkaufstalent
  • Teamfähigkeit
  • Grundkenntnisse im Bereich EDV
  • Belastbarkeit
  • Stressresistenz

Karriere: Die Entwicklungschancen als Bankkaufmann

In kaum einem Bereich hat man so viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und die Karriereleiter zu erklimmen wie in der Finanzbranche. Viele ausgelernte Bankkaufleute besuchen nach ihrer Ausbildung nochmals die Uni.

Hier bieten sich mannigfache Chancen, Wissen in den verschiedensten Bereichen aufzubauen. Entweder klassisch über ein Studium der Betriebswirtschaftslehre oder über speziell auf das Management in einem Unternehmen ausgerichtete Studiengänge wie das Finanzmanagement Studium, das eine Karriere in fast allen Bereichen der freien Wirtschaft ermöglicht. Nach dem Abschluss ist zum Beispiel die Stelle des Chief Financial Officer (CFO) in der Unternehmensführung nicht ausgeschlossen.

Auch in der Wirtschaftsprüfung oder der Unternehmensberatung sind Finanzmanager tätig. Zu den Teilaspekten eines Finanzmanagement Studiums gehören:

  • Steuerrecht
  • Kosten-Leistungs-Rechnungen
  • Betriebswirtschaftslehre

Eine Alternative bieten die Fortbildungen zum Bankfachwirt oder Bankbetriebswirt. Mit diesen Weiterbildungen können sich Bankkaufleute zur Übernahme von Aufgaben mit größerer Verantwortung qualifizieren. Auch leitende Tätigkeiten sind möglich.

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Logoifve institut fur vermogensentwicklung gmbh 179652de
Bankkaufmann/ Betriebswirt 21. 02
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Bankkaufmann / Betriebswirt (m/w) für Baufinanzierungen 27. 01
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Logodtw gmbh 135751de
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Logoolympus europa holding gmbh 78617de
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Olympus Europa SE & Co. KG Hamburg
Logobankpower gmbh personaldienstleistungen 5252de
Bankkaufmann/-frau als (Junior) Anlageberater (m/w) - in der Direktvermittlung 04. 03
Bankpower GmbH Personaldienstleistungen Bad Bram...
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Interhyp Gruppe München
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Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg München ...
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Ausbildung zum Bankkaufmann (m/w) 07. 03
ING-DiBa AG Hannover
Logoing diba ag 1874de
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ING-DiBa AG Nürnberg
Logoorizon gmbh technologieregion karlsruhe 156099de
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Orizon GmbH, Technologieregion Karlsruhe Karlsruhe
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