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Jobprofil: Private Equity Manager (m/w)

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Steckbrief: Private Equity Manager (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
4.000+ €
Spitzengehalt:
10.000+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Private Equity Manager

In Amerika ist Private Equity Management gängiger als hierzulande. Doch auch in Deutschland nimmt der Bereich Formen an. Private Equity - zu deutsch heißt das "außerbörsliches Eigenkapital". Dieses wird Unternehmen von Kapitalgebern, so genannten Kapitalbeteiligungsgesellschaften, für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt.

Der Kapitalgeber erwirbt damit Unternehmensanteile mit dem Ziel, für sich eine finanzielle Rendite zu erwirtschaften. Damit die Rendite so hoch wie möglich ausfällt, suchen sich Private-Equity-Gesellschaften meist gezielt Unternehmen aus, die ein gutes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite vorweisen können.

Eher risikofreudige Kapitalbeteiligungsgesellschaften spezialisieren sich hingegen auf den Bereich Venture Capital: Hier beteiligt sich eine Private-Equity-Gesellschaft an einem Startup. Diese Form der Beteiligung ist durch ein höheres Risiko gekennzeichnet, daher bezeichnet man das angelegte Kapital als Risikokapital. Neben Kapital unterstützt der Kapitalgeber durch betriebswirtschaftliches Know-how, um so das Risiko zu minimieren.

Private Equity Manager regeln die einzelnen Phasen von der Kaufprüfung bis hin zum Wiederverkauf eines Unternehmens. Dazu untersuchen Private Equity Manager das Investitionsobjekt zunächst auf Herz und Nieren:

  • Wie sind die Geschäftsaussichten?
  • Mit welcher Strategie lässt sich die Geschäftsentwicklung fördern?
  • Welchen Wert hat das Unternehmen, und wie lässt sich eine Akquisition finanzieren?

Gemeinsam mit Finanz- und Unternehmensberatern gehen sie diesen Aspekten genau auf den Grund. Natürlich umfasst das auch eine umfangreiche und detaillierte Analyse aller Unternehmensdaten. Ebenso sind intensive Gespräche mit dem Management ein Muss.

Ist der Deal perfekt,  unterstützen Private Equity Manager aus der Perspektive eines Aufsichts- oder Beirats das Management, die gemeinsam vereinbarte Strategie und Investitionen umzusetzen. Nach vier bis sechs Jahren ist in der Regel der Zeitpunkt gekommen, an dem sich die Wege wieder trennen. Wiederum sind es Private Equtiy Manager, die den Verkaufsprozess gemeinsam mit einer Investment-Bank betreuen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man dient das Unternehmen einem anderen Käufer an, oder man bringt es an die Börse.

Und die Work Life Balance? Berufseinsteiger sollten sich auf lange Arbeitszeiten gefasst machen. Allgemein ist eine 60-Stunden-Woche eher die Regel als die Ausnahme. Und auch auf dem Arbeitsmarkt sieht es für die Spezialisten nicht rosig aus. Offene Stellen sind in dem Bereich eher rar. 

Wie wird man Private Equity Manager?

Auf den Bereich Private Equity Management bereitet keine Ausbildung und kein Studium dezidiert vor. Insofern ist der Job ein klassischer Quereinsteigerjob. Das heißt aber nicht, dass man nichts dafür auf dem Kasten haben müsste. Im Gegenteil.  In dem Beruf tummeln sich fast ausschließlich Absolventen wirtschaftsorientierter Studiengänge:

  • VWL
  • BWL
  • Finanzmanagement

Teilweise finden sich in den Teams aber auch Vertreter anderer Fachbereiche. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Ingenieure
  • Mathematiker
  • Physiker
  • Juristen
  • Geisteswissenschaftler
  • Mediziner
  • Absolventen einer Business School

Klassisch für den Bereich ist aber eher ein MBA-Abschluss, der eine sehr gute Basis liefert, um den Einstieg zu schaffen.

Überdies können die meisten Jobanwärter erste einschlägige Berufserfahrung vorweisen. Viele Private Equity Manager haben, bevor sie in den Job Fuß gefasst haben, ihre ersten Berufsjahre in angrenzenden Branchen wie der Unternehmensberatung, dem Investment Banking oder der Wirtschaftsprüfung verbracht und hier wertvolle Erfahrungen und Kontakte sammeln können.

Wer ganz viel Glück hat, kann bereits während des Studiums ein Praktikum in dem Bereich machen, was die Chancen, später einmal in dem Bereich zu arbeiten erheblich steigert. Bei manchen Fonds werden Praktika ohne Arbeitserfahrung und ohne MBA-Studium angeboten, in anderen Fällen können Berufsanwärter während ihres MBA-Studiums ein Praktikum absolvieren. Doch die Voraussetzungen sind hoch:

  • Sehr gute Noten
  • Auslandserfahrung
  • Kenntnisse in der Beratung, im Investmentbanking oder in der Wirtschaftsprüfung

Arbeitgeber: Wer sucht Private Equity Manager

Private Equity Manager finden bei Private Equity Häusern, Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Banken und Unternehmensberatungen eine Anstellung. 

Stellenangebote für Private Equity Manager

Gehalt: Was verdient man als Private Equity Manager?

Die Höhe des Einkommens hängt stark von der Größe des Arbeitgebers sowie von den persönlichen Erfahrungen ab, die Private Equity Manager mitbringen. Grob gesprochen liegt das Einstiegsgehalt für Uni-Absolventen in dem Bereich zwischen 50.000 und 60.000 Euro brutto pro Jahr.

Je größer die für den Job relevante Erfahrung ist, umso mehr tendiert das Jahresbruttogehalt in Richtung der 100.000-Euro-Marke pro Jahr. Und wer viel Erfahrung plus einen MBA-Abschluss vorweisen kann, darf mit einem noch einmal signifikant höheren Gehalt rechnen.

Wobei sich das Jahreseinkommen in ein Festgehalt und einen variablen Bonus splittet. Letzter kann sehr unterschiedlich ausfallen und ist abhängig von der Erfolgsquote. Zudem ist die Struktur des Bonus vom Arbeitgeber abhängig.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Private Equity Manager

Die Anzahl der offenen Einstiegspositionen im Private Equity ist vergleichsweise gering, sodass man den Einstieg in die Branche direkt nach Studienabschluss nur schwer planen kann. Ein bisschen Glück gehört dazu, damit sich die passende Gelegenheit bietet. 

Bewerbung: Womit punkten Private Equity Manager

Welche Fähigkeiten angehende Private Equity Manager auf sich vereinen und in ihren Bewerbungsunterlagen unterbringen sollten, lässt sich nicht pauschal beantworten. Jeder Professional arbeitet auf seine ganz eigene Art und Weise.

Deshalb gibt es keine ganz bestimmten Charaktereigenschaften, die dafür sorgen, dass die eigene Karriere mehr oder weniger erfolgreich verläuft. Was Jobanwärter aber auf jeden Fall mitbringen sollten:

  • Analytisches Denken
  • Fundierte Sachkenntnisse
  • Verhandlungsgeschick
  • Den berühmten Blick über den Tellerrand
  • Sehr gute Ausdrucksweise
  • Abgeschlossenes Studium
  • Durchhaltevermögen 

Karriere: Die Entwicklungschancen als Private Equity Manager

Die Karrierestufen sind im Bereich Private Equity ähnlich wie im Investment Banking – vom Analyst oder Associate als Einstiegsposition bis zum Managing Director als Partner.

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Einstiegsgehalt:
4.000+ €
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Das Berufsprofil: Private Equity Manager

In Amerika ist Private Equity Management gängiger als hierzulande. Doch auch in Deutschland nimmt der Bereich Formen an. Private Equity - zu deutsch heißt das "außerbörsliches Eigenkapital". Dieses wird Unternehmen von Kapitalgebern, so genannten Kapitalbeteiligungsgesellschaften, für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt.

Der Kapitalgeber erwirbt damit Unternehmensanteile mit dem Ziel, für sich eine finanzielle Rendite zu erwirtschaften. Damit die Rendite so hoch wie möglich ausfällt, suchen sich Private-Equity-Gesellschaften meist gezielt Unternehmen aus, die ein gutes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite vorweisen können.

Eher risikofreudige Kapitalbeteiligungsgesellschaften spezialisieren sich hingegen auf den Bereich Venture Capital: Hier beteiligt sich eine Private-Equity-Gesellschaft an einem Startup. Diese Form der Beteiligung ist durch ein höheres Risiko gekennzeichnet, daher bezeichnet man das angelegte Kapital als Risikokapital. Neben Kapital unterstützt der Kapitalgeber durch betriebswirtschaftliches Know-how, um so das Risiko zu minimieren.

Private Equity Manager regeln die einzelnen Phasen von der Kaufprüfung bis hin zum Wiederverkauf eines Unternehmens. Dazu untersuchen Private Equity Manager das Investitionsobjekt zunächst auf Herz und Nieren:

  • Wie sind die Geschäftsaussichten?
  • Mit welcher Strategie lässt sich die Geschäftsentwicklung fördern?
  • Welchen Wert hat das Unternehmen, und wie lässt sich eine Akquisition finanzieren?

Gemeinsam mit Finanz- und Unternehmensberatern gehen sie diesen Aspekten genau auf den Grund. Natürlich umfasst das auch eine umfangreiche und detaillierte Analyse aller Unternehmensdaten. Ebenso sind intensive Gespräche mit dem Management ein Muss.

Ist der Deal perfekt,  unterstützen Private Equity Manager aus der Perspektive eines Aufsichts- oder Beirats das Management, die gemeinsam vereinbarte Strategie und Investitionen umzusetzen. Nach vier bis sechs Jahren ist in der Regel der Zeitpunkt gekommen, an dem sich die Wege wieder trennen. Wiederum sind es Private Equtiy Manager, die den Verkaufsprozess gemeinsam mit einer Investment-Bank betreuen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man dient das Unternehmen einem anderen Käufer an, oder man bringt es an die Börse.

Und die Work Life Balance? Berufseinsteiger sollten sich auf lange Arbeitszeiten gefasst machen. Allgemein ist eine 60-Stunden-Woche eher die Regel als die Ausnahme. Und auch auf dem Arbeitsmarkt sieht es für die Spezialisten nicht rosig aus. Offene Stellen sind in dem Bereich eher rar. 

Wie wird man Private Equity Manager?

Auf den Bereich Private Equity Management bereitet keine Ausbildung und kein Studium dezidiert vor. Insofern ist der Job ein klassischer Quereinsteigerjob. Das heißt aber nicht, dass man nichts dafür auf dem Kasten haben müsste. Im Gegenteil.  In dem Beruf tummeln sich fast ausschließlich Absolventen wirtschaftsorientierter Studiengänge:

  • VWL
  • BWL
  • Finanzmanagement

Teilweise finden sich in den Teams aber auch Vertreter anderer Fachbereiche. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Ingenieure
  • Mathematiker
  • Physiker
  • Juristen
  • Geisteswissenschaftler
  • Mediziner
  • Absolventen einer Business School

Klassisch für den Bereich ist aber eher ein MBA-Abschluss, der eine sehr gute Basis liefert, um den Einstieg zu schaffen.

Überdies können die meisten Jobanwärter erste einschlägige Berufserfahrung vorweisen. Viele Private Equity Manager haben, bevor sie in den Job Fuß gefasst haben, ihre ersten Berufsjahre in angrenzenden Branchen wie der Unternehmensberatung, dem Investment Banking oder der Wirtschaftsprüfung verbracht und hier wertvolle Erfahrungen und Kontakte sammeln können.

Wer ganz viel Glück hat, kann bereits während des Studiums ein Praktikum in dem Bereich machen, was die Chancen, später einmal in dem Bereich zu arbeiten erheblich steigert. Bei manchen Fonds werden Praktika ohne Arbeitserfahrung und ohne MBA-Studium angeboten, in anderen Fällen können Berufsanwärter während ihres MBA-Studiums ein Praktikum absolvieren. Doch die Voraussetzungen sind hoch:

  • Sehr gute Noten
  • Auslandserfahrung
  • Kenntnisse in der Beratung, im Investmentbanking oder in der Wirtschaftsprüfung

Arbeitgeber: Wer sucht Private Equity Manager

Private Equity Manager finden bei Private Equity Häusern, Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Banken und Unternehmensberatungen eine Anstellung. 

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Gehalt: Was verdient man als Private Equity Manager?

Die Höhe des Einkommens hängt stark von der Größe des Arbeitgebers sowie von den persönlichen Erfahrungen ab, die Private Equity Manager mitbringen. Grob gesprochen liegt das Einstiegsgehalt für Uni-Absolventen in dem Bereich zwischen 50.000 und 60.000 Euro brutto pro Jahr.

Je größer die für den Job relevante Erfahrung ist, umso mehr tendiert das Jahresbruttogehalt in Richtung der 100.000-Euro-Marke pro Jahr. Und wer viel Erfahrung plus einen MBA-Abschluss vorweisen kann, darf mit einem noch einmal signifikant höheren Gehalt rechnen.

Wobei sich das Jahreseinkommen in ein Festgehalt und einen variablen Bonus splittet. Letzter kann sehr unterschiedlich ausfallen und ist abhängig von der Erfolgsquote. Zudem ist die Struktur des Bonus vom Arbeitgeber abhängig.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Private Equity Manager

Die Anzahl der offenen Einstiegspositionen im Private Equity ist vergleichsweise gering, sodass man den Einstieg in die Branche direkt nach Studienabschluss nur schwer planen kann. Ein bisschen Glück gehört dazu, damit sich die passende Gelegenheit bietet. 

Bewerbung: Womit punkten Private Equity Manager

Welche Fähigkeiten angehende Private Equity Manager auf sich vereinen und in ihren Bewerbungsunterlagen unterbringen sollten, lässt sich nicht pauschal beantworten. Jeder Professional arbeitet auf seine ganz eigene Art und Weise.

Deshalb gibt es keine ganz bestimmten Charaktereigenschaften, die dafür sorgen, dass die eigene Karriere mehr oder weniger erfolgreich verläuft. Was Jobanwärter aber auf jeden Fall mitbringen sollten:

  • Analytisches Denken
  • Fundierte Sachkenntnisse
  • Verhandlungsgeschick
  • Den berühmten Blick über den Tellerrand
  • Sehr gute Ausdrucksweise
  • Abgeschlossenes Studium
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Karriere: Die Entwicklungschancen als Private Equity Manager

Die Karrierestufen sind im Bereich Private Equity ähnlich wie im Investment Banking – vom Analyst oder Associate als Einstiegsposition bis zum Managing Director als Partner.

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