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Jobprofil: Redakteure (m/w)

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Steckbrief: Redakteur (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000-3.300 €
Spitzengehalt:
4.000+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Redakteur

Das Jobprofil des Redakteurs gehört zu den Berufen, für die es keine festen Zugangsvoraussetzungen gibt. Der klassische Weg führt über ein allgemeinbildendes Studium und ein sich anschließendes Volontariat.

Doch das ist eher Theorie. Denn in Wirklichkeit sind die Wege zum Beruf fast genauso vielfältig wie die Aufgaben, die Redakteure in Film, Funk, TV oder im Printsektor bei Magazinen oder bei Tageszeiten bearbeiten. Auch Online-Medien haben regen Zulauf.

Während manche Redakteure als Quereinsteiger in den Beruf finden, durchlaufen andere eine Ausbildung an einer Journalistenschule, wieder andere hat es aufgrund ihrer vertieften Expertise in einem bestimmten Fach und einer naturgemäß guten Schreibe in eine Fachredaktion verschlagen.

Wer als Redakteur arbeitet, muss etwas zu erzählen haben. Grundlage bildet jeweils eine fundierte Recherche. Je nach Ressort berichten Redakteure in den verschiedenen Medien über Themenbereiche wie:

  • Politik
  • Boulevard
  • Feuilleton
  • Wirtschaft
  • Finanzen
  • Weltgeschehen
  • Recht
  • Bestimmten Fachthemen

Zu dem Aufgabengebiet gehört aber nicht nur das Recherchieren, Verfassen und publizieren eigener Artikel, Radio- oder TV-Beiträge. Redakteure tragen überdies die Verantwortung für ein bestimmtes Ressort, in dem sie auch freie Journalisten beauftragen, Themen für sie aufzubereiten.

Der Redakteur muss sich hierfür in die "Story" einarbeiten, um den freien Mitarbeiter genau anweisen zu können, worauf es in der Berichterstattung ankommt, welche Schwerpunkte herauszuarbeiten sind und welcher Personenkreis gegebenenfalls angesprochen werden sollte. Liefert der Mitarbeiter das Ergebnis ab, wird es vom zuständigen Redakteur nochmals genau unter die Lupe genommen. Er prüft auf einen stringenten Erzählverlauf, Logik und wahre Fakten. Erst dann gibt er die "Geschichte" frei. Hierbei ist größte Sorgfalt geboten.

Immerhin ist der Redakteur der Übermittelung wahrer Sachverhalte verpflichtet - und das so objektiv wie nur irgend möglich. Dazu gehört auch, eine Geschichte nie einseitig aufzuschreiben, sondern immer alle Seiten zu Wort kommen zu lassen.

Redakteure sind überdies mitverantwortlich für die Ausbildung des journalistischen Nachwuchses. Sie leiten Volontäre, die sich in der Ausbildung zum Redakteur befinden, studentische Hilfskräfte und Praktikanten an, worauf es in dem Job ankommt.

Die Work Life Balance von Redakteuren hängt von ihrem Betätigungsfeld ab. Arbeiten sie tagesaktuell, müssen sie ad hoc auf eine veränderte Nachrichtenlage reagieren - auch wenn sich das Geschehen kurz vor Dienstschluss ereignet. Wer in solchen News-Redaktionen arbeitet, muss sich außerdem meist auf Schicht- und Wochenenddienste einstellen, weil die Nachrichtenlage rund um die Uhr verfolgt und für das jeweilige Medium aufbereitet werden muss.

Im Falle von Eilmeldungen, Katastrophen oder anderweitiger Ereignisse von allgemeinem Interesse, gilt es schnell zu handeln und die Nachricht fundiert für das Zielpublikum aufzubereiten.

Was die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt angeht, fallen die Prognosen unterschiedlich aus. Zwar gerieten große Medienhäuser in der Vergangenheit immer wieder selbst in die Schlagzeilen, weil ganze Redaktionen zusammengestrichen oder komplett entlassen wurden. Den weggefallenen Stellen steht aber auch eine nicht zu verachtende Zahl neuer Tätigkeiten gegenüber, vor allem im nach wie vor wachsenden Digitalsektor.

Wie wird man Redakteur?

Die beste Chance auf eine Karriere als Redakteur haben Berufsanwärter, wenn sie gut sind. Klingt plump, ist aber die einzig treffende Regel. Das Zeug zum guten Redakteur hat, wer das Potenzial neuer Storys erkennt und diese so wortgewandt erzählen oder visualisieren kann, dass der Leser, Zuhörer oder Zuschauer vom ersten bis zum letzten Wort den Verlauf der Geschichte mit Interesse verfolgt.

Nicht immer ist es also das Unizeugnis mit top Noten oder das gut abgeschlossene Volontariat, das darüber entscheidet, ob ein Berufsanwärter einen Job als Redakteur bekommt. Oftmals wiegen gute Arbeitsproben schwerer. Insofern finden nicht selten Experten den Weg in den Journalismus, die diesen Werdegang eigentlich nie avisiert hatten. Etwa, weil sie besonders gut lesbare Fachartikel für ein Fachmagazin geschrieben haben.

Wer seine Karriere gezielt planen möchte, für den geht heutzutage ohne einen Studienabschluss aber fast nichts mehr. Es muss allerdings nicht der Abschluss einer Journalistenschule sein, auch Geistes-, sozial und Naturwissenschaftler jeglicher Art tummeln sich in den Redaktionen.

Das Studium bildet den Nachweis, dass sich der Jobanwärter eigenständig in Themen einarbeiten, sich diese erschließen, sie kritisch beleuchten, auswerten und für andere aufbereiten kann.

Wichtig sind auch Praxiserfahrungen, die der angehende Redakteur am besten bereits während seiner Studienzeit sammelt: Bei Praktika oder durch freie Mitarbeit bei verschiedenen Medien. Das schafft eine gute Basis, um sich nach dem Studium für ein Volontariat zu bewerben. Meistens sind die Übergänge zwischen Studium, freier Mitarbeit und Volontariat fließend.

Ein Redaktionsvolontariat dauert 24 Monate. Es darf nicht verlängert, aber auf 15 Monate verkürzt werden. Fester Bestandteil eines geregelten Volontariats sind mehrwöchige Volontärskurse, die an folgenden Einrichtungen angeboten werden:

Während des Volontariats durchlaufen angehende Redakteure verschiedene Redaktionen eines Zeitungs- oder Zeitschriften-Verlages oder einer Fernseh- und Rundfunkanstalt respektive bei dem jeweiligen Online-Arbeitgeber. So lernt der Volontär den gesamten Ablauf einer Redaktion und die von ihr zu erfüllenden Aufgaben kennen.

Absolventen einer Journalistenschule müssen in der Regel kein Volontariat mehr absolvieren, sondern können direkt als Redakteure arbeiten. Teilweise sind auch Kurse an Journalistenschulen Teil eines Volontariats.

Seltener, aber nicht ausgeschlossen ist der Direkteinstieg als Redakteur nach dem Bachelor oder Masterabschluss. Etwa, wenn ein Berufsanwärter bereits über überdurchschnittlich gute Praxiserfahrungen verfügt.

Aber insbesondere im Radio und der Zeitungsbranche ist es ohne Volontariat schwer, in eine Festanstellung zu gelangen, Nachwuchstalente verharren daher oft für eine Weile als freie Mitarbeiter und lauern auf das nächste freie "Volo".

Arbeitgeber: Wer sucht Redakteure

Nach ihrer Ausbildung können Redakteure in verschiedensten Gebieten arbeiten:

  • Verlage
  • Zeitungen
  • Radio
  • Fernsehanstalten
  • PR-Abteilungen
  • Online-Medien

Stellenangebote für Redakteure

Logol mobile solutions gmbh co kg 68896de
Technischer Redakteur (m/w) 21. 02
L-mobile solutions GmbH & Co.KG Sulzbach...
Logoiz immobilienzeitung verlagsgesellschaft mbh 151188de
REDAKTEUR/IN mit dem Schwerpunkt Immobilienrecht 21. 02
iz IMMOBILIENZEITUNG Verlagsgesellschaft mbH Wiesbaden
Logostratec biomedical ag 120300de
Technischer Redakteur (m/w 21. 02
STRATEC Biomedical AG Birkenfeld
Logoernst klett verlag gmbh 27165de
Redakteur/in Mathematik 21. 02
Ernst Klett Verlag GmbH Stuttgart
Logofitnessraum de gmbh fur sport und fitness online 178163de
Portalmanager/Online-Redakteur/in 22. 02
fitnessRAUM.de GmbH für Sport und Fitness online Heidelberg

Gehalt: Was verdient man als Redakteur?

Während des Volontariats verdienen angehende Redakteure rund 2000 Euro brutto im Monat. Prinzipiell ist das Gehalt für Redakteure in Flächentarifverträgen oder in Haustarifverträgen geregelt. Doch was früher die Regel war, ist heute eher die Ausnahme. Nur noch wenige Redakteure werden nach Tarif bezahlt.

Viele Arbeitgeber sind keinem dieser Tarifverträge angeschlossen und so werden die Gehälter wie in anderen Bereichen der freien Wirtschaft verhandelt. Eindeutige Aussagen über das Einkommen von Redakteuren lassen sich daher nur schwer treffen.

Bei Berufseinsteigern liegen die Gehälter laut Gehaltserhebungen zwischen 2.100 und 3.300 Euro brutto im Monat. In der Tendenz werden Magisterabsolventen ein bisschen besser bezahlt als Absolventen, die einen Bachelorabschluss in der Tasche haben.

Mit ein paar Jahren Berufserfahrung können Redakteure mit einem Einkommen zwischen 2.600 und 4.200 Euro brutto im Monat rechnen.

Chefredakteuren fließt im Schnitt ein Einkommen zwischen 4.000 und 5.600 Euro brutto aufs Konto.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Redakteure

Wie eingangs erwähnt ist der Arbeitsmarkt für Redakteure traditionell eher durchwachsen. War es in den neunziger Jahren noch fast unmöglich, einen Posten als Redakteur zu ergattern, änderte sich das mit dem Aufkommen der Online-Medien extrem.

Doch inzwischen ist der Boom wieder abgeflacht, weil die klassischen Medien zunehmend Konkurrenz durch Fachforen, Expertencommunities und Fachblogs bekommen haben. Realistische Einschätzungen über den Arbeitsmarkt für Redakteure lassen sich daher kaum machen. Während die Bundesagentur für Arbeit positive Zahlen vermeldet, sieht der Deutsche Journalistenverband die Lage für Redakteure traditionell eher kritisch. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Fakt ist aber: Besonders groß ist derzeit die Nachfrage nach Redakteuren, die eine bestimmte Nische bedienen können. Gefragt sind bei Newcomern vor allem eierlegende Wollmilchsäue - gute Autoren und Rechercheure, die auch von web- und mobilspezifischen Anwendungen sowie Audio- und Video-Schnitttechnik Ahnung haben.

Bewerbung: Womit punkten Redakteure

Wie in allen Berufen sollten angehende Redakteure über ein bestimmtes Set an Fähigkeiten verfügen, mit denen sie ihre Arbeitgeber von sich überzeugen können. Diese sollten sie in ihren Bewerbungsunterlagen, insbesondere im Lebenslauf hervorheben. Sie sind neben einschlägigen und überzeugenden Arbeitsproben der Schlüssel für eine erfolgreiche Karriere. Diese Skills sollten Redakteure auf sich vereinen:

  • Stressresistenz
  • Kritikfähigkeit
  • Kreativität
  • Neugierde
  • Zeitliche Flexibilität
  • Eine sehr gute Ausdrucksweise
  • Eine sehr gute Schreibe
  • Sehr gute Rechtschreibung
  • Eine sehr gute Allgemeinbildung
  • Sehr gutes fachliches Wissen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Redakteur

Wer es zum Redakteur in Festanstellung geschafft hat, kann mit ein bisschen Glück folgende Karrierepfade beschreiten:

  • Ressortleiter: Ressortleiter sind den Redakteuren übergeordnet. Sie betreuen ein gesamtes Ressort und haben somit ein Themenfeld im Blick, für das sie ein Programm zusammenstellen, Mitarbeiter einteilen und Texte und Beiträge prüfen und freigeben.
  • Stellvertretender Chefredakteur: Stellvertretende Chefredakteure verantworten den reibungslosen Ablauf in einer Redaktion. Das umfasst Bereiche wie: Themenvergabe und -setzung, Einhaltung von Fristen und Freigabe von Beiträgen.
  • Chefredakteur: Alle Inhalte, die in der Redaktion geschrieben und gestaltet werden, unterliegen der Verantwortung des Chefredakteurs. Bei einer fehlerhaften Meldung wird er als erstes kontaktiert, gleiches gilt aber auch für Erfolge.

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Logol mobile solutions gmbh co kg 68896de
Technischer Redakteur (m/w) 21. 02
L-mobile solutions GmbH & Co.KG Sulzbach...
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REDAKTEUR/IN mit dem Schwerpunkt Immobilienrecht 21. 02
iz IMMOBILIENZEITUNG Verlagsgesellschaft mbH Wiesbaden
Logostratec biomedical ag 120300de
Technischer Redakteur (m/w 21. 02
STRATEC Biomedical AG Birkenfeld
Logoernst klett verlag gmbh 27165de
Redakteur/in Mathematik 21. 02
Ernst Klett Verlag GmbH Stuttgart
Logofitnessraum de gmbh fur sport und fitness online 178163de
Portalmanager/Online-Redakteur/in 22. 02
fitnessRAUM.de GmbH für Sport und Fitness online Heidelberg
Logodeutsche bahn ag db zeitarbeit gmbh 73483de
Redakteur (w/m) im Bereich Kommunikation /Social Media 22. 02
Deutsche Bahn AG / DB Zeitarbeit GmbH Frankfur...
Sollich logo 100x45
Technischer Redakteur (m/w) 09. 01
Sollich KG Bad Salzuflen Bei Bielefeld
711 2 160x80
Technischer Redakteur (m/w) 25. 01
OSRAM GmbH Paderborn
Edag 160x80
Technischer Redakteur Militärfahrzeuge (m/w) 27. 01
EDAG Engineering GmbH Fulda
16080
Technischer Redakteur (m/w) mit dem Schwerpunkt Baugeräte und Elektrowerkzeuge 27. 01
Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH Wuppertal
Dde ost logo 100x45
Mediengestalter (m/w) Online-Redakteur - Braunschweig 13. 01
Dachdecker-Einkauf Ost eG Braunschweig
Logoheinen + l%c3%b6wenstein gmbh 74111de
Technischer Redakteur (m/w) Medizintechnik 03. 03
Heinen + Löwenstein GmbH & Co. KG Bad Ems
Logo gr160x80
Technischer Redakteur (m/w) 01. 02
Felsomat GmbH & Co. KG Königsbach-Stein
Logobauer media group bauer living gmbh de
REDAKTEUR W/M IN TEILZEIT (30 STD./WOCHE) 03. 03
Bauer Media Group: Bauer Living KG Hamburg
Logotypenraum gmbh co kg 159701de
Redakteur (m/w) mit Schwerpunkt social media 03. 03
TYPENRAUM GMBH & CO. KG Stuttgart
Logozeitungsverlag leonberg gmbh 146828de
Lokalredakteur (m/w) 03. 03
Zeitungsverlag Leonberg GmbH Leonberg
Logodr zitelmannpb gmbh de
Redakteur (m/w), Schwerpunkt Wirtschaftspolitik, Immobilien & Finanzen 03. 03
Dr. ZitelmannPB. GmbH Berlin
Logoaltran 9605de
Technische Redakteure (m/w) - Automotive - 03. 03
Altran Technologies Stuttgar...
Logocornelsen verlag gmbh 2741de
Redakteur (m/w) Deutsch als Fremdsprache 03. 03
Cornelsen Verlag GmbH
Primesearch logop 100x45
Nachrichtenredakteur (m/w) 09. 01
PRIME Research international AG & Co. KG Mainz

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Studium
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Einstiegsgehalt:
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Das Berufsprofil: Redakteur

Das Jobprofil des Redakteurs gehört zu den Berufen, für die es keine festen Zugangsvoraussetzungen gibt. Der klassische Weg führt über ein allgemeinbildendes Studium und ein sich anschließendes Volontariat.

Doch das ist eher Theorie. Denn in Wirklichkeit sind die Wege zum Beruf fast genauso vielfältig wie die Aufgaben, die Redakteure in Film, Funk, TV oder im Printsektor bei Magazinen oder bei Tageszeiten bearbeiten. Auch Online-Medien haben regen Zulauf.

Während manche Redakteure als Quereinsteiger in den Beruf finden, durchlaufen andere eine Ausbildung an einer Journalistenschule, wieder andere hat es aufgrund ihrer vertieften Expertise in einem bestimmten Fach und einer naturgemäß guten Schreibe in eine Fachredaktion verschlagen.

Wer als Redakteur arbeitet, muss etwas zu erzählen haben. Grundlage bildet jeweils eine fundierte Recherche. Je nach Ressort berichten Redakteure in den verschiedenen Medien über Themenbereiche wie:

  • Politik
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Zu dem Aufgabengebiet gehört aber nicht nur das Recherchieren, Verfassen und publizieren eigener Artikel, Radio- oder TV-Beiträge. Redakteure tragen überdies die Verantwortung für ein bestimmtes Ressort, in dem sie auch freie Journalisten beauftragen, Themen für sie aufzubereiten.

Der Redakteur muss sich hierfür in die "Story" einarbeiten, um den freien Mitarbeiter genau anweisen zu können, worauf es in der Berichterstattung ankommt, welche Schwerpunkte herauszuarbeiten sind und welcher Personenkreis gegebenenfalls angesprochen werden sollte. Liefert der Mitarbeiter das Ergebnis ab, wird es vom zuständigen Redakteur nochmals genau unter die Lupe genommen. Er prüft auf einen stringenten Erzählverlauf, Logik und wahre Fakten. Erst dann gibt er die "Geschichte" frei. Hierbei ist größte Sorgfalt geboten.

Immerhin ist der Redakteur der Übermittelung wahrer Sachverhalte verpflichtet - und das so objektiv wie nur irgend möglich. Dazu gehört auch, eine Geschichte nie einseitig aufzuschreiben, sondern immer alle Seiten zu Wort kommen zu lassen.

Redakteure sind überdies mitverantwortlich für die Ausbildung des journalistischen Nachwuchses. Sie leiten Volontäre, die sich in der Ausbildung zum Redakteur befinden, studentische Hilfskräfte und Praktikanten an, worauf es in dem Job ankommt.

Die Work Life Balance von Redakteuren hängt von ihrem Betätigungsfeld ab. Arbeiten sie tagesaktuell, müssen sie ad hoc auf eine veränderte Nachrichtenlage reagieren - auch wenn sich das Geschehen kurz vor Dienstschluss ereignet. Wer in solchen News-Redaktionen arbeitet, muss sich außerdem meist auf Schicht- und Wochenenddienste einstellen, weil die Nachrichtenlage rund um die Uhr verfolgt und für das jeweilige Medium aufbereitet werden muss.

Im Falle von Eilmeldungen, Katastrophen oder anderweitiger Ereignisse von allgemeinem Interesse, gilt es schnell zu handeln und die Nachricht fundiert für das Zielpublikum aufzubereiten.

Was die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt angeht, fallen die Prognosen unterschiedlich aus. Zwar gerieten große Medienhäuser in der Vergangenheit immer wieder selbst in die Schlagzeilen, weil ganze Redaktionen zusammengestrichen oder komplett entlassen wurden. Den weggefallenen Stellen steht aber auch eine nicht zu verachtende Zahl neuer Tätigkeiten gegenüber, vor allem im nach wie vor wachsenden Digitalsektor.

Wie wird man Redakteur?

Die beste Chance auf eine Karriere als Redakteur haben Berufsanwärter, wenn sie gut sind. Klingt plump, ist aber die einzig treffende Regel. Das Zeug zum guten Redakteur hat, wer das Potenzial neuer Storys erkennt und diese so wortgewandt erzählen oder visualisieren kann, dass der Leser, Zuhörer oder Zuschauer vom ersten bis zum letzten Wort den Verlauf der Geschichte mit Interesse verfolgt.

Nicht immer ist es also das Unizeugnis mit top Noten oder das gut abgeschlossene Volontariat, das darüber entscheidet, ob ein Berufsanwärter einen Job als Redakteur bekommt. Oftmals wiegen gute Arbeitsproben schwerer. Insofern finden nicht selten Experten den Weg in den Journalismus, die diesen Werdegang eigentlich nie avisiert hatten. Etwa, weil sie besonders gut lesbare Fachartikel für ein Fachmagazin geschrieben haben.

Wer seine Karriere gezielt planen möchte, für den geht heutzutage ohne einen Studienabschluss aber fast nichts mehr. Es muss allerdings nicht der Abschluss einer Journalistenschule sein, auch Geistes-, sozial und Naturwissenschaftler jeglicher Art tummeln sich in den Redaktionen.

Das Studium bildet den Nachweis, dass sich der Jobanwärter eigenständig in Themen einarbeiten, sich diese erschließen, sie kritisch beleuchten, auswerten und für andere aufbereiten kann.

Wichtig sind auch Praxiserfahrungen, die der angehende Redakteur am besten bereits während seiner Studienzeit sammelt: Bei Praktika oder durch freie Mitarbeit bei verschiedenen Medien. Das schafft eine gute Basis, um sich nach dem Studium für ein Volontariat zu bewerben. Meistens sind die Übergänge zwischen Studium, freier Mitarbeit und Volontariat fließend.

Ein Redaktionsvolontariat dauert 24 Monate. Es darf nicht verlängert, aber auf 15 Monate verkürzt werden. Fester Bestandteil eines geregelten Volontariats sind mehrwöchige Volontärskurse, die an folgenden Einrichtungen angeboten werden:

Während des Volontariats durchlaufen angehende Redakteure verschiedene Redaktionen eines Zeitungs- oder Zeitschriften-Verlages oder einer Fernseh- und Rundfunkanstalt respektive bei dem jeweiligen Online-Arbeitgeber. So lernt der Volontär den gesamten Ablauf einer Redaktion und die von ihr zu erfüllenden Aufgaben kennen.

Absolventen einer Journalistenschule müssen in der Regel kein Volontariat mehr absolvieren, sondern können direkt als Redakteure arbeiten. Teilweise sind auch Kurse an Journalistenschulen Teil eines Volontariats.

Seltener, aber nicht ausgeschlossen ist der Direkteinstieg als Redakteur nach dem Bachelor oder Masterabschluss. Etwa, wenn ein Berufsanwärter bereits über überdurchschnittlich gute Praxiserfahrungen verfügt.

Aber insbesondere im Radio und der Zeitungsbranche ist es ohne Volontariat schwer, in eine Festanstellung zu gelangen, Nachwuchstalente verharren daher oft für eine Weile als freie Mitarbeiter und lauern auf das nächste freie "Volo".

Arbeitgeber: Wer sucht Redakteure

Nach ihrer Ausbildung können Redakteure in verschiedensten Gebieten arbeiten:

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Gehalt: Was verdient man als Redakteur?

Während des Volontariats verdienen angehende Redakteure rund 2000 Euro brutto im Monat. Prinzipiell ist das Gehalt für Redakteure in Flächentarifverträgen oder in Haustarifverträgen geregelt. Doch was früher die Regel war, ist heute eher die Ausnahme. Nur noch wenige Redakteure werden nach Tarif bezahlt.

Viele Arbeitgeber sind keinem dieser Tarifverträge angeschlossen und so werden die Gehälter wie in anderen Bereichen der freien Wirtschaft verhandelt. Eindeutige Aussagen über das Einkommen von Redakteuren lassen sich daher nur schwer treffen.

Bei Berufseinsteigern liegen die Gehälter laut Gehaltserhebungen zwischen 2.100 und 3.300 Euro brutto im Monat. In der Tendenz werden Magisterabsolventen ein bisschen besser bezahlt als Absolventen, die einen Bachelorabschluss in der Tasche haben.

Mit ein paar Jahren Berufserfahrung können Redakteure mit einem Einkommen zwischen 2.600 und 4.200 Euro brutto im Monat rechnen.

Chefredakteuren fließt im Schnitt ein Einkommen zwischen 4.000 und 5.600 Euro brutto aufs Konto.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Redakteure

Wie eingangs erwähnt ist der Arbeitsmarkt für Redakteure traditionell eher durchwachsen. War es in den neunziger Jahren noch fast unmöglich, einen Posten als Redakteur zu ergattern, änderte sich das mit dem Aufkommen der Online-Medien extrem.

Doch inzwischen ist der Boom wieder abgeflacht, weil die klassischen Medien zunehmend Konkurrenz durch Fachforen, Expertencommunities und Fachblogs bekommen haben. Realistische Einschätzungen über den Arbeitsmarkt für Redakteure lassen sich daher kaum machen. Während die Bundesagentur für Arbeit positive Zahlen vermeldet, sieht der Deutsche Journalistenverband die Lage für Redakteure traditionell eher kritisch. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Fakt ist aber: Besonders groß ist derzeit die Nachfrage nach Redakteuren, die eine bestimmte Nische bedienen können. Gefragt sind bei Newcomern vor allem eierlegende Wollmilchsäue - gute Autoren und Rechercheure, die auch von web- und mobilspezifischen Anwendungen sowie Audio- und Video-Schnitttechnik Ahnung haben.

Bewerbung: Womit punkten Redakteure

Wie in allen Berufen sollten angehende Redakteure über ein bestimmtes Set an Fähigkeiten verfügen, mit denen sie ihre Arbeitgeber von sich überzeugen können. Diese sollten sie in ihren Bewerbungsunterlagen, insbesondere im Lebenslauf hervorheben. Sie sind neben einschlägigen und überzeugenden Arbeitsproben der Schlüssel für eine erfolgreiche Karriere. Diese Skills sollten Redakteure auf sich vereinen:

  • Stressresistenz
  • Kritikfähigkeit
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Karriere: Die Entwicklungschancen als Redakteur

Wer es zum Redakteur in Festanstellung geschafft hat, kann mit ein bisschen Glück folgende Karrierepfade beschreiten:

  • Ressortleiter: Ressortleiter sind den Redakteuren übergeordnet. Sie betreuen ein gesamtes Ressort und haben somit ein Themenfeld im Blick, für das sie ein Programm zusammenstellen, Mitarbeiter einteilen und Texte und Beiträge prüfen und freigeben.
  • Stellvertretender Chefredakteur: Stellvertretende Chefredakteure verantworten den reibungslosen Ablauf in einer Redaktion. Das umfasst Bereiche wie: Themenvergabe und -setzung, Einhaltung von Fristen und Freigabe von Beiträgen.
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