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Jobprofil: Änderungsschneider (m/w)

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Steckbrief: Änderungsschneider (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.200 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Änderungsschneider

Das Jobprofil des Änderungsschneiders hieß ursprünglich einmal Flickschneider. Das dürfte damit zusammenhängen, dass Änderungsschneider keine eigenen Kleidungsstücke oder ganze Kollektionen entwerfen. Stattdessen nehmen sie Änderungen an fertigen Kleidern vor.

Zwickt der Hosenbund oder ist das Kleid zu lang, ist der Änderungsschneider die perfekte Anlaufstelle. Auch, wenn ein Loch gestopft, also geflickt, werden soll. Manchmal geht es auch darum, den Stoff eines aus der Mode gekommenen Kleidungsstückes zu retten und daraus etwas anderes zu nähen. In anderen Fällen muss nur ein Reißverschluss ausgetauscht oder ein Riss genäht werden.

Im Berufsalltag ist es wichtig, dass Änderungsschneider nicht nur sehr geschickt mit Nadel und Faden oder der Nähmaschine umgehen können. Sie müssen sich auch darauf verstehen, ihre Kunden zu beraten. Das verlangt ein gewisses psychologisches Geschick ab. Sie müssen zum Beispiel genau erfragen, wie sie kaputte, zu enge oder zu weite Kleidungsstücke oder Heimtextilien ändern oder reparieren sollen.

Dann nimmt ein Änderungsschneider genau Maß. Schließlich soll das Kleidungsstück hinterher ja exakt passen. Dann geht’s an die Arbeit. Dazu kann gehören:

  • Nähte auftrennen
  • Garne und Nadeln heraussuchen
  • Einstellen der Nähmaschine
  • Alternativ: Näharbeiten mit der Hand erledigen
  • Zuschneiden von Stoffen
  • Bügeln der Textilien
  • Endkontrolle
  • Abrechnen der erbrachten Dienstleistung mit dem Kunden
  • Instandhaltung von Nähmaschinen und Bügelgeräten
  • Nachbestellung von Garnen

Die Work Life Balance ist einigermaßen ausgewogen. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind okay.

Wie wird man Änderungsschneider?

Die Lehre zum Änderungsschneider nimmt zwei Jahre in Anspruch und wird als duale Ausbildung angeboten. Jobanwärter absolvieren also einen Teil der Ausbildung in der Berufsschule und den anderen Teil im Betrieb. Um Änderungsschneider werden zu können, müssen Bewerber mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen.

Zu den Ausbildungsinhalten gehören die folgenden Punkte:

  • Berechnen des Materialbedarfs
  • Umgang mit Nadel, Faden und Nähmaschinen
  • Ausführen von Näharbeiten
  • Vornehmen von Änderungen an Textilien
  • Aufbau deines Betriebs
  • Maschinenkunde
  • Kleidungsstücke abstecken
  • Nähte auftrennen
  • Kundenberatung
  • Anbringen von Knöpfen, Borten, Haken sowie Druckknöpfen
  • Änderungen an Vorhängen, Decken und Bezügen vornehmen
  • Endkontrolle der eigenen Arbeit
  • Dokumentation von Arbeitsdaten und Zeiten
  • Erstellen von Schnittschablonen
  • Bügeln empfindlicher Stoffe
  • Abstimmen von Aufträgen und Terminen
  • Entgegennahme von Reklamationen

Ihre Abschlussprüfung legen Änderungsschneider am Ende des zweiten Ausbildungsjahres ab.

Arbeitgeber: Wer sucht Änderungsschneider

Änderungsschneider arbeiten bei Änderungsschneidereien oder in der Änderungsabteilung größerer Mode- und Kaufhäuser. Manche machen sich auch mit ihrem eigenen Betrieb selbstständig.

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Gehalt: Was verdient man als Änderungsschneider?

Das monatliche Ausbildungsgehalt von Änderungsschneidern beträgt im ersten Ausbildungsjahr bis zu 275 Euro brutto und im zweiten Lehrjahr bis 400 Euro brutto. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Änderungsschneiders bewegt sich im Rahmen von 1.200 Euro brutto im Monat, wobei das tatsächliche Einkommen abhängig von der Größe, der Branche und der Region ist, in der der Arbeitgeber angesiedelt ist.

Mit zunehmender Erfahrung steigert sich das monatliche Einkommen auf bis zu 2.000 oder 2.500 Euro brutto im Monat. Nach dem Absolvieren einschlägiger Weiterbildungen und der Übernahme von Personalverantwortung kann das Monatsbrutto bis auf 3.000 Euro klettern.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Änderungsschneider

Änderungsschneider haben einigermaßen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Handwerker aller Art sind nämlich rar. Allerdings gehören Änderungsschneider auch nicht zu den Jobanwärtern, die im Handwerk überbordent gesucht werden.

Bewerbung: Womit punkten Änderungsschneider

Was Änderungsschneider bei ihrer Bewerbung in Lebenslauf und Anschreiben erwähnen sollten, sind Punkte wie Genauigkeit und Kundenorientiertheit. Überdies überzeugen sie mit diesen Fähigkeiten:

  • Abgeschlossene Schulbildung
  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Handwerkliches Geschick
  • Kreativität
  • Fingerspitzengefühl
  • Sorgfalt 
  • Motivation

Karriere: Die Entwicklungschancen als Änderungsschneider

Wer nach der Ausbildung durch einschlägige Weiterbildungen Karriere machen will, hat folgende Möglichkeiten:

  • Weiterbildung zum Textil- und Modeschneider: Textil- und Modeschneider stellen das Design textiler Erzeugnisse her und optimieren diese für die Serienfertigung.
  • Weiterbildung zum Maßschneider: Im Gegensatz zu industriellen Modeschneidern stellen Maßschneider Kleidung individuell nach Maß her.
  • Weiterbildung zum Bekleidungstechniker: In dieser Ausbildung stehen vor allem die Themen Entwurf und Gestaltung, Schnitttechnik, Fertigungstechnik, Betriebsorganisation, technische Auslandsfertigungsüberwachung und Qualitätsmanagement auf dem Programm.

Wer über Abi oder Fachabi verfügt, kannt auch über ein Studium nach der Lehre nachdenken. Mögliche Studiengänge sind:

  • Textildesign
  • Textil- und Bekleidungstechnik
  • Textile Produkttechnologie - Bekleidungstechnik

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