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Jobprofil: Arbeitsvermittler (m/w)

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Steckbrief: Arbeitsvermittler (m/w)

Ausbildung:
Quereinstieg
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Arbeitsvermittler

Arbeitsvermittler unterstützten Jobsuchende dabei, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Hierzu müssen sie stets über aktuelle Entwicklungen in den einzelnen Berufen und Branchen informiert sein und sich mit den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes auskennen. Nur so können sie Arbeitssuchende angemessen über ihre Möglichkeiten beraten und sie letztendlich an einen Arbeitgeber vermitteln.

Außerdem müssen sie in den Beratungsgesprächen mit ihren Klienten ganz genau hinhören und über ein gewisses psychologisches Geschick verfügen, um die Stärken und Schwächen ihres Gegenübers zu analysieren. Ebenso ist der bisherige Werdegang ein wesentliches Thema. Auf Basis dieser Informationen erstellen sie ein möglichst aussagekräftiges Vermittlungsprofil. Neben dem bisherigen Lebenslauf und den individuellen Stärken beinhaltet es auch Zusatzqualifikationen und besondere Kenntnisse - Anwenderwissen im Bereich der EDV zum Beispiel.

Das Vermittlungsprofil ist eine wichtige Grundlage für Arbeitsvermittler, für Jobsuchende passende Stellenanzeigen herauszusuchen. Dazu recherchieren sie in verschiedenen Quellen. Das kann ein hauseigener Datenpool sein oder auch in Jobbörsen, Zeitungen, Social Media sowie einschlägigen Businessnetzwerken wie LinkedIn oder Xing.

Ist eine oder sind mehrere Vakanzen gefunden, auf die sich der zu vermittelnde Klient bewerben könnte, unterstützen Arbeitsvermittler auch bei der anschließenden Bewerbungsphase. Gemeinsam mit dem Arbeitssuchenden erstellen und optimieren sie dessen Bewerbungsunterlagen: Sie optimieren den Lebenslauf, entwerfen mit ihm ein passendes Anschreiben und beraten ihn, welche Dokumente außerdem hinzugefügt werden sollten. In der Regel sind das Zeugnisse, Arbeitsproben und Weiterbildungsbescheinigungen oder Zertifikate, die besondere Leistungen beurkunden.

Arbeitsvermittler helfen dem Bewerber auch beim Ausfüllen von Formularbewerbungen, das sind Online-Formulare, die viele Arbeitgeber inzwischen auf ihrer Karrierehomepage anbieten. Sie ersetzen die Papier- oder E-Mail-Bewerbung. Neben dem Ausfüllen von Freitextfeldern geht es dabei auch um das Hochladen wichtiger Dokumente wie dem Curriculum Vitae. Diese bringen die Arbeitsvermittler mit ihrem Klienten in das richtige Format.

Ist die Einladung zum Jobinterview eingegangen, geht's an dessen Vorbereitung. Arbeitsvermittler üben mit den Bewerbern, wie sie sich im Vorstellungsgespräch am besten verhalten. Zum Beispiel geht es darum, die eigenen Qualifikationen bestmöglich darzustellen.

Darüber hinaus bearbeiten Arbeitsvermittler Anträge auf Leistungen zur Arbeitsförderung und beraten ihre Klienten auch während der Einarbeitungsphase oder Probezeit. Die Work Life Balance in dem Jobprofil ist meist ausgewogen, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen gut.

Wie wird man Arbeitsvermittler?

Eine dezidierte Ausbildung für das Jobprofil des Arbeitsvermittlers gibt es nicht. Es handelt es sich um einen Beruf, der mit einem Quereinstieg einher geht. Geeignet sind Arbeitnehmer unterschiedlichster Couleur. Viele Arbeitsvermittler haben einen akademischen Abschluss. Zum Beispiel in den Disziplinen Arbeitsmarktmanagement, BWL, VWL, Psychologie oder Sozialwissenschaften.

Doch das ist kein Muss. Der Weg in den Beruf kann auch über eine kaufmännische Ausbildung wie der zum Industriekaufmann oder der Kauffrau für Büromanagement führen.

Nach dem Jobeinstieg folgt dann meist noch eine einschlägige Weiterbildung, die zum Beruf des Arbeitsvermittlers qualifiziert. Oft werden solche Trainings vom Arbeitgeber "on the Job" angeboten.

Arbeitgeber: Wer sucht Arbeitsvermittler

Arbeitsvermittler finden in den folgenden Wirtschaftszweigen eine Anstellung:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Personalberatung
  • Jobbörsen
  • Jobcenter
  • Zeitarbeitsfirmen

Stellenangebote für Arbeitsvermittler

Arbeitsvermittler/in (m/w/d) 16.09.
Landkreis Potsdam-Mittelmark Personalverwaltung Bad Belzig

Gehalt: Was verdient man als Arbeitsvermittler?

Das Gehalt des Arbeitsvermittlers ist davon abhängig, ob er über eine akademische Vorbildung verfügt oder nicht. Wer zu Beginn seiner Karriere die Unibank drückt, verdient bis zum Berufseinstieg nichts. Angehende Kaufleute, die später als Arbeitsvermittler arbeiten, absolvieren hingegen zunächst eine duale Ausbildung und beziehen in dieser Zeit auch ein Gehalt.

Industriekaufleute erhalten in den ersten drei Jahren zum Beispiel dieses Einkommen:

  1. Ausbildungsjahr bis zu 930 Euro brutto monatlich
  2. Lehrjahr bis 980 Euro brutto monatlich
  3. Lehrjahr bis 1060 Euro brutto monatlich

Dem Abschluss ihrer Ausbildung ist ein Einstiegsgehalt von 1.700 Euro brutto im Monat realistisch. Nach ein paar Jahren im Beruf steigert sich das monatliche Einkommen auf bis zu 3.000 Euro brutto im Monat.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Arbeitsvermittler

Zwar hat sich der Arbeitsmarkt in den letzen Jahren gewandelt. Dennoch werden Arbeitsvermittler gebraucht. Allerdings besteht ihre Hauptaufgabe nicht mehr in der Vermittlung von Jobs an Jobsuchende. Sondern anders herum: Sie gehen für Arbeitgeber im Bereich der Personalvermittlung  gezielt nach Talenten auf die Suche. So wandeln sich die Zeiten!

Bewerbung: Womit punkten Arbeitsvermittler

Über welche Fähigkeiten und Skills sollten Arbeitsvermittler verfügen, um in ihren Bewerbungsunterlagen bei einem Arbeitgeber positiv aufzufallen? Dazu gehören unter anderem diese:

  • Abgeschlossenes Studium oder abgeschlossene kaufmännische Ausbildung
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Psychologisches Einfühlungsvermögen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Arbeitsvermittler

Arbeitsvermittler können ihre Karrierechancen verbessern, indem sie Weiterbildungen absolvieren. In diesen Bereichen etwa: 

  • Personalmanagement
  • Personaldienstleistung 
  • Verwaltungsmanagement
  • Public Management 
  • Staats- und Verwaltungswissenschaft 
  • Rechtswissenschaft 
  • Sozialökonomie 

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