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Jobprofil: Asphaltbauer (m/w)

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Steckbrief: Asphaltbauer (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
4.000+ €

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Das Berufsprofil: Asphaltbauer

Der Verkehr auf den Straßen könnte ohne die Arbeit von Asphaltbauern nicht rollen, Flugzeuge nicht starten oder landen. Dafür, dass Straßendecken und andere Bodenbeläge wie die Rollfelder sowie Start- und Landebahnen auf Flughäfen die Lasten tragen können, die sie halten sollen, sorgen Asphaltbauer.

Sie stellen für die unterschiedlichsten Bedarfe und Anforderungen spezielle Asphaltgemische her, die den verschiedensten Anforderungen standhalten müssen. Diese sind dann jeweils unterschiedlich fest, dicht und haltbar.

Stellen Asphaltbauer hingegen Fahrbahnbeläge her, nutzen sie einen Mix aus Bitumen und feinkörnigen Steinen. Bevor sie den Asphalt auftragen, wird die Oberfläche, die ihn später tragen soll, angemessen vorbereitet.

Dazu gehören die folgenden Arbeitsschritte:

  • Säubern
  • Imprägnierung
  • Versiegelung
  • Auftragen von Korrosionsschutz
  • Auftragen von Haftschichten

In anderen Fällen kommt Gussasphalt zum Einsatz. Dieser wird von Asphaltbauern in den folgenden Bereichen verwendet:

  • Straßen- und Brückenbau
  • Bau von Tiefgaragen
  • Parkdeckbeläge

Asphaltbauer finden aber nicht nur im Straßenbau, sondern auch im Hoch- und Industriebau eine Beschäftigung. Hier dichten sie Gebäude oder Bauwerke aller Art ab, indem sie Flüssigkunststoffe, Kunstharze und oder Dichtungsbahnen aufbringen. Hier zum Beispiel:

  • Dachterrassen
  • Parkdecks
  • Balkone
  • Nass- und Feuchträume

Um ehrlich zu sein, ist das Jobprofil des Asphaltbauers keines, dem eine wirklich gute Work Life Balance nachgesagt werden könnte. Überstunden gehören im Frühjahr, Sommer und Herbst meist dazu. In dieser Zeit bauen die Arbeiter ein Kontingent an Stunden auf, das sie in den Wintermonaten abgleiten können. Denn in kalten Monaten können aufgrund der Witterung keine Straßen oder Betonkonstruktionen gebaut werden - sie würden sofort wieder aufplatzen.

Hinzu kommt, dass der Beruf auf die Knochen geht. Asphalt wird zum Beispiel stark erhitzt, um aufgetragen werden zu können. Dazu tragen Asphaltbauer Schutzkleidung. Doch Hitze und Schutzkleidung in Kombination können gerade im Sommer zu einer schweren körperlichen Belastung werden.  Auf dem Arbeitsmarkt stehen die Chancen gut.

Wie wird man Asphaltbauer?

Wer Asphaltbauer werden möchte, absolviert eine dreijährige duale Ausbildung. Diese findet parallel in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb statt. Voraussetzungen, um sich auf einen Ausbildungsplatz zu bewerben, gibt es keine. Allerdings bevorzugen Arbeitgeber Berufsanwärter, die mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen.

Während der Lehre stehen die folgenden Inhalte auf dem Lehrplan:

  • Einrichten von Baustellen
  • Vermessungsarbeiten
  • Tief- und Straßenbau
  • Erstellung von Gerüsten und Leichtwänden
  • Arbeiten mit Kunststoffen
  • Bearbeiten von Metallen
  • Instandhalten von Werkzeugen
  • Abdichten gegen Bodenfeuchtigkeit
  • Aufbereiten von Gussasphalt
  • Wärme- und Schalldämmmaßnahmen
  • Unfallverhütung
  • Werkzeuge, Geräte, Maschinen, Energiearten
  • Bitumen, Beton, Gussasphalt
  • Auftragen von Kunststoffbeschichtungen auf Gussasphalt
  • Abdichten gegen Sicker- und Oberflächenwasser
  • Abdichten von Brücken

Arbeitgeber: Wer sucht Asphaltbauer

Asphaltbauer werden in diesen Bereichen der Wirtschaft gesucht:

  • Brückenbau
  • Straßenbau
  • Hochbau 
  • Industriebau
  • Tiefbau
  • Wasserbau

Stellenangebote für Asphaltbauer

Gehalt: Was verdient man als Asphaltbauer?

In den drei Jahren ihrer Ausbildung können angehende Asphaltbauer in etwa mit diesem Ausbildungsgehalt rechnen:

  1. Lehrjahr bis zu 700 Euro brutto
  2. Lehrjahr bis zu 1100 Euro brutto
  3. Lehrjahr bis zu 1.400 Euro brutto

Wie viel ein Asphaltbauer nach der Lehre verdient, hängt in großen Teilen von der Branche, der Region und der Größe seines Arbeitgebers ab, bei dem er arbeitet. Meist liegt das Einstiegsgehalt bei 2.000 Euro.

Mit zunehmender Berufserfahrung steigert es sich im Laufe der Jahre auf bis zu 3.000 Euro. Wer mehr verdienen will, muss Weiterbildungen absolvieren und Karriere machen. Dann sind Einkommenswerte bis 4.000 Euro und mehr realistisch.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Asphaltbauer

Asphaltbauer haben aktuell gute bis sehr gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Denn die Baubranche ist ähnlich wie das Handwerk massiv von einem Fachkräftemangel betroffen. Während die Baukonjunktur so gut dasteht wie zuletzt vor zwanzig, dreißig Jahren, finden heimische Unternehmen aber oft keine Fachleute mehr.

Allein in der Region Hannover waren 2017 zum Beispiel im Schnitt 217 Stellen in der Baubranche länger als drei Monate lang unbesetzt – das entspricht einer Steigerung von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine Entwicklung, die für ganz Deutschland Pate steht.

Für angehende Asphaltbauer bedeutet das im Umkehrschluss: Sie brauchen sich über ihre Zukunft keine große Sorge zu machen. Im Gegenteil ist es sehr wahrscheinlich, dass sie sich ihre Jobs aussuchen können.

Bewerbung: Womit punkten Asphaltbauer


Angehende Asphaltbauer sollten diese Fähigkeiten in ihrer Bewerbung nicht unerwähnt lassen:

  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Gute Auge-Hand-Koordination
  • Sorgfalt
  • Körperbeherrschung und Schwindelfreiheit
  • Teamfähigkeit
  • Gute körperliche Konstitution
  • Belastbarkeit
  • Motivation
  • Einsatzbereitschaft

Karriere: Die Entwicklungschancen als Asphaltbauer

Asphaltbauern stehen nach ihrer Ausbildung viele Wege offen. Im Bauwesen gibt es zig Weiterbildungsmöglichkeiten, die den ein oder anderen Karrieresprung nach sich ziehen können. Zum Beispiel gibt es Kurse, die das fachliche Wissen in den folgenden Bereichen vertiefen:

  • Pflasterbau
  • Bauwerksabdichtung
  • Arbeitsschutz

Wer sich kontinuierlich fortbildet und sich auch im Berufsalltag engagiert anstellt, hat mit einigen Jahren Berufserfahrung die Chance zum Vorarbeiter befördert zu werden. Vorarbeiter sind die Fachkräfte auf einer Baustelle, die die Arbeit eines ganzen Arbeitsteams einteilen, überwachen und kontrollieren.

Der nächste Karriereschritt ist mit der Beförderung zum Polier genommen. Poliere leiten nicht nur ein einzelnes Team einer Baustelle, sondern die komplette Baustelle. Wer als geprüfter Polier arbeiten möchte, besucht eine entsprechende Fortbildung und legt danach an der Handwerkskammer eine Prüfung ab.

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