Patenschaft verfügbar

Gute Inhalte ziehen an. Werden Sie mit Ihrem Unternehmen jetzt Pate dieses Profils und erreichen Sie tausende interessierter Kandidaten.

Pate werden

Werbung



Jobprofil: Audiodesigner (m/w)

Zurück zur Übersicht

Steckbrief: Audiodesigner (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.600 €
Spitzengehalt:
3.400+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Kontakt
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Audiodesigner

Jeder kennt sie. Die Radiospots, mit denen Firmen um die Gunst von Kunden oder Käufern werben. Allerdings sind viele Clips mit ihren schrillen Tönen dermaßen penetrant, dass der Hörer statt einer angenehmen Hörerfahrung zu machen, nur den einen Wunsch verspürt: Wegschalten. Das tut er meist auch.

Damit steht fest, dass der Kunde künftig einen großen Bogen um das Produkt machen wird, das ihn beim morgendlichen Radiohören so auf die Nerven gegangen ist. Besser geht’s mit einem gut gemachten Audiobranding.

Dafür zeichnen sich Audiodesigner verantwortlich. Was versteht man unter Audio Branding? Letztlich handelt es sich um eine Art Corporate Design. Nur, dass es nicht aus Bildern, Farben und Schriftarten besteht, sondern aus Klängen. Genauso wie beim Corporate Design lässt sich beim Audiobranding ein leicht wiedererkennbares Muster nutzen, um so den Wiedererkennungseffekt einer Marke zu stärken. Wichtig: Der Sound muss in seinen Grundelementen immer gleich sein, sonst wird er nicht mit der Marke verknüpft.

Es gibt aber noch andere Elemente, die Sounddesigner kreieren. Da wäre die Brand Music, mit der Werbespots unterlegt sind. In ihr werden die Motive und Klänge des Audio Logos musikalisch weitergeführt. Die Brand Music verstärkt damit den klanglichen Wiedererkennungseffekt der Marke.

Audiodesigner produzieren am Computer oder im Tonstudio aber nicht nur Gebrauchsmusik und Toneffekte für Radiowerbespots. Sie sind außerdem gefragte Experten, wenn es darum geht, Filme oder Videospiele zu vertonen. Oder sie komponieren die Musik für Events. Lounge-Musik etwa. Auch die Klänge, denen man während Fahrstuhlfahrten lauscht, kommen von ihnen. Selbst Klingeltöne oder der Sound für Telefonwarteschleifen stammen aus ihrer Feder. Dazu arrangieren sie Klänge, musikalische Spezialeffekte, Geräusche und auch Sprache miteinander. Die Work Life Balance in dem Beruf hängt von dem jeweiligen Arbeitgeber ab. Die Arbeitsmarktaussichten sind derweil sehr gut.

Wie wird man Audiodesigner?

Wer an einer Ausbildung zum Audio-Designer interessiert ist, durchläuft nicht wie in den meisten anderen Berufen eine duale Ausbildung. Stattdessen gibt es verschiedene schulische Bildungsangebote, die auf den Beruf vorbereiten. Je nach Bildungsanbieter dauert die Ausbildung in Vollzeit zwischen einem und anderthalb Jahren. Sie kann aber auch in Teilzeit absolviert werden. Dann nimmt sie bis zu drei Jahre in Anspruch. Manchmal ist auch ein Praktikum in der Ausbildung vorgesehen.

Auf dem Lehrplan stehen in dieser Zeit die folgenden Inhalte:

  • Musiktheorie
  • Musikgeschichte
  • Musikbusiness
  • Arrangement
  • Komposition
  • Aufgaben auf der Bühne und in Rechnerproduktionen
  • Instrumental-, Gesangs-, Produktionsunterricht
  • Signalübertragung und Signalführung, digitale und analoge Signalaufzeichnung
  • Hard- und Software, Klanggestaltung, Jingles, Vertonung von Videos und Webseiten
  • Aufbau des Hörorgans, Verarbeitung akustischer Informationen

Die Voraussetzungen, um eine schulische Ausbildung zum Audio-Designer zu machen, sind ganz unterschiedlich. Manche Anbieter setzen die Mittlere Reife voraus, andere eine abgeschlossene Ausbildung. Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung ab.

Arbeitgeber: Wer sucht Audiodesigner

Audio-Designer arbeiten in den folgenden Bereichen:

  • Film
  • Fernsehen
  • TV
  • Radio
  • Produktionsfirmen für Hörfunk- und Fernsehbeiträge
  • Werbeagenturen
  • Internetagenturen
  • Multimediaagenturen
  • Softwarehersteller

Stellenangebote für Audiodesigner

Gehalt: Was verdient man als Audiodesigner?

Achtung: Da die Ausbildung zum Audio-Designer schulisch organisiert ist, fließt in dieser Phase kein Geld aufs Konto. Im Gegenteil: Oft fallen sogar noch Ausbildungsgebühren an. Und auch wenn sich der Jobtitel nach einem Beruf anhört, in dem man richtig Geld machen kann – so ist das leider nicht. Zumindest zu Beginn der Karriere müssen sich Audio-Designer erstmal ihre Sporen verdienen.

Sie starten mit einem Anfangsgehalt von rund 1.600 Euro brutto im Monat. Nach ein paar Jahren fließen aber zwischen 2.400 und 2.700 Euro brutto aufs Konto. Nach ein paar weiteren Jahren verbessert sich die Einkommenssituation noch einmal. Ein erfahrener Audio-Designer verdient zwischen 3.100 und 3.400 Euro brutto.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Audiodesigner

Um die Berufsaussichten von Audio-Designern ist es sehr gut bestellt. Vor allem im Online-Marketing zeichnen sich immer mehr Einsatzgebiete ab. Kaum ein Unternehmen, das nicht auf Online-Kampagnen setzt, um auf seine eigenen Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam zu machen.

Hier ist die Arbeit von Audio-Designern gefragt. Überhaupt nimmt das mediale Angebot immer weiter zu. Für alle Bereiche wie TV, Radio, Werbung oder PC-Spiele werden ständig Sounds benötigt. Tendenz weiter steigend. Der Beruf des Audio-Designers ist also definitiv einer mit großartigen Zukunftsaussichten.

Bewerbung: Womit punkten Audiodesigner

Wie in allen Berufen sollte ein angehender Audio-Designer ein bestimmtes Set an Fähigkeiten auf sich vereinen, mit dem er einen Arbeitgeber bei der Bewerbung von sich überzeugen kann. Besonders gern gesehen in Lebenslauf und Anschreiben sind die folgenden Angaben:

  • Abgeschlossene schulische Ausbildung
  • Stressresistenz
  • Kreativität
  • Marktkenntnisse
  • Psychologisches Gespür
  • Genaue Kenntnis von Musiksoftware 
  • Ton- und Aufnahmetechniken
  • Musikalität

Karriere: Die Entwicklungschancen als Audiodesigner

Wer die Ausbildung zum Audio-Designer hinter sich gebracht und ein paar Jahre in dem Job gearbeitet hat, fragt sich irgendwann: Wie geht es nun weiter?

Zum Beispiel besteht die Chance, als Musikproduzent zu arbeiten. Dieser betreut Musikproduktionen von A bis Z:

  • Er nimmt an Band-Proben und Meetings teil
  • Er wählt Songs für eine Musikproduktion aus
  • Er wählt ein Tonstudio aus
  • Er bringt Ideen ein
  • Er trifft die finalen Entscheidungen beim Arrangieren der Songs

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann nach der der Ausbildung zum Audio-Designer auch nochmal die Unibank drücken und zum Beispiel einen Bachelor in Komposition oder Musikwissenschaften machen.

Und dann bestünde da auch noch die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen. Zum Beispiel mit der Gründung eines eigenen Tonstudios.

Diesen Artikel weiterempfehlen: