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Jobprofil: Audiotechniker (m/w)

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Steckbrief: Audiotechniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.600 €
Spitzengehalt:
2.400+ €

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Das Berufsprofil: Audiotechniker

Ohne die Arbeit von Audiotechnikern würde morgens weder die Morning-Show im Radio noch die Tageschau am Abend über den Äther gehen. Auch Theater- oder Konzertveranstalter hätten ihre Probleme. Denn überall, wo es um die Übertragung oder die Aufnahme von Ton in der richtigen Lautstärke und Qualität geht, haben Audiotechniker ihre Finger im Spiel.

Bei Rundfunk, Film und Fernsehen sorgen die Experten ebenso wie bei Events in großen Sälen, Hallen oder Clubs dafür, dass der Sound stimmt und das Pubilkum ihn perfekt hören kann. Dabei kümmern sie sich um die richtige Technik. Sie bauen Anlagen auf, richten Mikrofone ein, stellen sie in die richtige Position und verkabeln Musikinstrumente mit einem Verstärker.

An riesigen Mischpulten mischen Audiotechniker die eingehenden Signale so ab, dass kein wüstes Tongemisch entsteht, sondern alles perfekt aufeinander eingespielt ist und der Hörer ein optimales Klangerlebnis bekommt.

Für die Aufnahme einer Veranstaltung, einer Fernseh- oder Radiosendung bedienen sich Audiotechniker Tonaufzeichnungsgeräten. Nach der Aufnahme mischen sie die aufgenommenen Tonspuren ab und bearbeiten sie nach, indem sie zum Beispiel Störgeräusche herausfiltern und schneiden sie.

Je nach Arbeitsplatz und Auftrag checken Audiotechniker zunächst das Umfeld. Das ist insofern wichtig, weil jeder Ort eine andere Akustik mitbringt. Damit letztlich alles so klingt, wie es klingen soll, machen Audiotechniker vor Ort Tonproben und passen die Elektronik den akustischen Verhältnissen an.

Daraufhin stellen sie die Anlage je nach Erfordernis zusammen und machen nochmal einen Soundcheck. Während der Veranstaltung überwachen Audiotechniker die Übertragungs- und Aufnahmequalität und regulieren an ihrem Mischpult immer wieder einzelne Frequenzen nach, um ein möglichst perfektes Ergebnis zu erzielen.

Außerdem ist beherztes Handeln angesagt, falls während einer Veranstaltung ein technisches Gerät plötzlich seinen Dienst versagt. Dann muss entweder schnellstmöglich Ersatz besorgt oder der Defekt repariert werden.

Die Work Life Balance von Audiotechnikern ist so unterschiedlich wie der Beruf selbst. Wer bei Radio- oder Fernsehstationen arbeitet, kann von eher geregelten Arbeitszeiten im Schichtdienst ausgehen. Wer hingegen mit Rockern auf Tour geht, ist selten zuhause und extrem viel unterwegs. Die Arbeitsmarktchancen sind eher durchwachsen.

Wie wird man Audiotechniker ?

Der Weg in den Beruf des Audiotechnikers führt ausnahmsweise nicht über eine klassisch geregelte duale Ausbildung, die in Lehrbetrieb und Schule stattfindet. Stattdessen drücken angehende Audiotechniker die Schulbank.

Anbieter sind zum Beispiel:

Die Ausbildung dauert in der Regel 12 Monate in Vollzeit, sie kann aber auch berufsbegleitend in Teilzeit absolviert werden, nimmt dann aber bis zu 24 Monate in Anspruch.

Die Voraussetzungen, um die Schulausbildung zu durchlaufen, sind eher gering. Lediglich den Hauptschulabschluss sollten Jobanwärter in der Tasche haben.

Die schulische Audiotechniker-Ausbildung beinhaltet folgende Fächer:

  • Gehörbildung
  • Musiktheorie
  • Elektrotechnik
  • Mikrofonierung
  • Mischpultechnik
  • Wiedergabetechnik
  • Sounddesgin

Die Ausbildung findet nicht nur auf theoretischer, sondern auch auf praktischer Basis statt. Verschiedene Praktika in unterschiedlichen Bereichen sind fester Bestandteil. Eine Abschlussprüfung gehört außerdem zum Pflichtprogramm.

Arbeitgeber: Wer sucht Audiotechniker

Audiotechniker können in den folgenden Berufsfeldern Fuß fassen:

  • Theater
  • Schauspiel
  • Rundfunk
  • TV
  • Musikindustrie
  • Musicalhäuser
  • Opernhäuser
  • Bei Konzertveranstaltern

Stellenangebote für Audiotechniker

Gehalt: Was verdient man als Audiotechniker ?

Da es sich bei der Ausbildung zum Audiotechniker um eine schulische Ausbildung handelt, fließt in dieser Zeit kein Geld auf das Konto. Die Ausbildung ist jedoch förderungsfähig, das heißt, dass angehende Audiotechniker unter bestimmten Voraussetzungen BAföG beantragen können.

Nach der schulischen Laufbahn ist ein Einstiegsgehalt ab etwa 1.600 Euro brutto drin. Manche Arbeitgeber zahlen auch deutlich mehr. Das Gehalt eines Audiotechnikers hängt vor allem davon ab, in welcher Branche er Fuß fasst und wie groß der Arbeitgeber ist. Eine gestandene Rundfunkantstalt wird in der Regel sicher mehr bezahlen, als ein kleiner Eventorganisator

.

Mit zunehmender Erfahrung sind weitere Gehaltssprünge realistisch. Nach fünf Jahren bewegt sich das monatliche Salär zwischen 2.000 und 2.400 Euro. Tendenz weiter steigend, wobei Audiotechniker mit Weiterbildungen noch einmal deutlich mehr herausholen können.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Audiotechniker

Nur wer in seinem Job wirklich gut ist, hat als Audiotechniker einigermaßen gute Aussichten, eine Stelle zu finden. Denn schon seit Jahrzehnten ist die Zahl der Berufsanwärter deutlich höher, als die der Jobs, die zur Verfügung stehen. Dem sollte man sich bewusst sein, wenn man diesen Beruf anstrebt.

Bewerbung: Womit punkten Audiotechniker

Audiotechniker sollten über verschiedene berufsbezogene Talente verfügen. In ihren Bewerbungsunterlagen können sie bei einem potenziellen Arbeitgeber mit den folgenden Fähigkeiten punkten:

  • Flexibilität
  • Technisches Verständnis
  • Musikalität
  • Organisationstalent
  • Kreativität
  • Teamfähigkeit
  • Eine sehr gute und schnelle Auffassungsgabe

Karriere: Die Entwicklungschancen als Audiotechniker

Audiotechniker haben mannigfache Chancen, ihre Karriere auf Trab zu bringen. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, als Musikproduzent zu arbeiten. Dazu müssen sie eine einschlägige Aufstiegsweiterbildung durchlaufen. Danach können sie Musikproduktionen von A bis Z betreuen.

Wer das Abitur in der Tasche hat, hat auch die Möglichkeit, noch einmal die Unibank zu drücken und sein Fachwissen zu vertiefen. Das eröffnet die Chance, später als Führungskraft im Bereich der Audiotechnik zu arbeiten. Auch eine wissenschaftliche Karriere in dem Bereich ist nicht ausgeschlossen.

Infrage kommen zum Beispiel die folgenden Studiengänge:

  • Science Audio Production
  • Informatik für audiovisuelle Medien
  • Theater- und Veranstaltungstechnik
  • Nachrichtentechnik und Multimediatechnik

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