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Jobprofil: Aufbereitungsmechaniker (m/w)

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Steckbrief: Aufbereitungsmechaniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.800 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Aufbereitungsmechaniker

Aufbereitungsmechaniker arbeiten in diesen fünf Schwerpunkten:

  • Naturstein
  • Feuerfeste und keramische Rohstoffe
  • Sand und Kies
  • Steinkohle
  • Braunkohle

Je nach Fachrichtung haben es Aufbereitungsmechaniker in ihrem Berufsalltag mit unterschiedlichen Rohstoffen zu tun. Wer sich etwa für den Bereich Naturstein entscheidet, gewinnt Schotter, Splitt oder Brechsand in Steinbrüchen. Dazu führen Aufbereitungsmechaniker von Bohrungen und Sprengungen durch und transportieren die Natursteine zu Aufbereitungsanlagen. In diesen werden sie zu Baustoffen verarbeitet.

Mit speziellen Maschinen und Anlagen zerkleinern Aufbereitungsmechaniker die Steinbrocken weiter und sortieren sie in einer Siebanlage nach Gewicht und Größe. Außerdem analysieren und dokumentieren sie die Qualität der Steine und die Menge. Danach sorgen sie dafür, dass die Natursteine eingelagert werden.

Aufbereitungsmechaniker, die sich für die Fachrichtung Sand und Kies entscheiden, fördern Rohstoffe in Kiesgruben. Auch aus Baggerseen heben sie das Material. Wiederum organisieren sie den Transport zu Aufbereitungsanlagen.

Ab hier sind die Aufgaben in jeder Spezialisierung nahezu identisch:

  • Überwachen und Steuern von Maschinen und Anlagen, mit denen die jeweiligen Rohstoffe gesäubert oder weiter zerkleinert und danach gesiebt werden.
  • Entnahme von Proben, um die Produktqualität zu analysieren.
  • Dokumentation der Analyseergebnisse
  • Dokumentation der erzeugten Mengen
  • Einlagerung des Produkts
  • Instandhaltung von Maschinen und Anlagen
  • Ermitteln der Ursachen technischer Störungen

Aufbereitungsmechaniker der Fachrichtung feuerfeste und keramische Rohstoffe fördern übrigens Rohstoffe wie Ton, Kaolin, Bauxit oder Quarz und bereiten sie auf. Was Aufbereitungsmechaniker der Fachrichtung Stein- und Braunkohle fördern, muss dagegen wohl nicht weiter erklärt werden. Der Name des Jobprofils sagt schon alles.

Die Work Life Balance ist in dem Beruf nicht immer ausgewogen. Denn er ist mitunter mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden, was zu frühzeitigen Verschleißerscheinungen führen kann. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind hingegen gut.

Wie wird man Aufbereitungsmechaniker?

Wer sich für das Jobprofil des Aufbereitungsmechanikers interessiert, absolviert zunächst eine dreijährige duale Ausbildung. Diese findet parallel in Betrieb und Berufsschule statt. Formale Voraussetzungen gibt es keine, allerdings bevorzugen Arbeitgeber Bewerber mit mittlerer Reife. Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres absolvieren Jobanwärter eine Zwischenprüfung, mit Abschluss des dritten Ausbildungsjahres folgt die Gesellenprüfung.

Während der Lehre stehen unter anderem diese Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Werkstoffförderung
  • Werkstoffbearbeitung
  • Instandhalten von Werkzeugen
  • Erschließungs-, Gewinnungs- und Fördertechniken von Rohstoffen
  • Verarbeiten von Rohstoffen
  • Grundlagen der Hydraulik
  • Grundlagen der Pneumatik
  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Grundlagen der der Messtechnik
  • Grundlagen der Steuerungstechnik
  • Grundlagen der Regelungstechnik
  • Zerkleinern und Klassieren von Rohstoffen
  • Sortieren, Mischen und Dosieren von Rohstoffen und Teilprodukten
  • Instandhalten von Maschinen und Anlagen
  • Lagern und Entsorgen
  • Arbeitsplanung
  • Störungsbeseitigung
  • Instandsetzen von Maschinen und Anlagen
  • Probenehmen
  • Durchführen von Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Arbeitgeber: Wer sucht Aufbereitungsmechaniker

Aufbereitungsmechaniker der Fachrichtung feuerfeste und keramische Rohstoffe finden bei diesen Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Abbau- und Aufbereitungsbetriebe
  • Keramikhersteller

Aufbereitungsmechaniker der Fachrichtung Naturstein finden bei diesen Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Steinbrüche
  • Granitwerke
  • Zementwerke
  • Fertigteilwerke

Aufbereitungsmechaniker der Fachrichtung Sand und Kies finden bei diesen Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Sand- und Kiesgruben
  • Aufbereitungsbetriebe

Aufbereitungsmechaniker der Fachrichtung Steinkohle finden bei diesen Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Steinkohlenbergbau
  • Steinkohleaufbereitung

Aufbereitungsmechaniker der Fachrichtung Braunkohle finden bei diesen Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Braunkohletagebau
  • Braunkohleaufbereitung

Stellenangebote für Aufbereitungsmechaniker

Gehalt: Was verdient man als Aufbereitungsmechaniker?

Das Einkommen von Aufbereitungsmechanikern staffelt sich während der Ausbildung wie folgt:

  1. Lehrjahr 800 Euro brutto
  2. Lehrjahr 900 Euro brutto
  3. Lehrjahr 930 Euro brutto

Das Einstiegsgehalt eines Aufbereitungsmechanikers liegt zwischen 1.800 und 2.000 Euro brutto, hängt aber stark von Faktoren wie Region und der Größe des Arbeitgebers ab.

Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Einkommen weiter. Nach ein paar Jahren verdienen die Fachkräfte bis zu 3.000 Euro brutto. Noch einmal deutlich mehr Gehalt bekommt, wer sein Wissen durch Weiterbildungen ausbaut.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Aufbereitungsmechaniker

Die Berufsaussichten für angehende Aufbereitungsmechaniker sind sehr gut. In ganz Deutschland suchen Betriebe händeringend nach Fachkräften. Das führt dazu, dass manche Betriebe trotz voller Auftragsbücher keine Aufträge mehr annehmen können, weil es an Personen mangelt, die kräftig mit anpacken können. Das heißt im Umkehrschluss: Wer sich heute für eine Ausbildung als Aufbereitungsmechaniker entscheidet, braucht sich keine Sorgen um seine berufliche Zukunft zu machen.

Bewerbung: Womit punkten Aufbereitungsmechaniker

Es gibt bestimmte Qualifikationen und Talente, die Aufbereitungsmechaniker bei ihrer Bewerbung in Lebenslauf und Anschreiben erwähnen sollten. Diese zum Beispiel:

  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Zuverlässigkeit
  • Gute körperliche Verfassung
  • Handwerkliches Geschick
  • Kundenorientierung
  • Sorgfalt
  • Teamfähigkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Aufbereitungsmechaniker

Für ausgebildete Aufbereitungsmechaniker gibt es verschiedene Weiterbildungen und Spezialisierungen, die die Karriere ankurbeln. Aufbereitungsmechaniker können sich zum Beispiel zum Techniker weiterbilden und dann Führungsaufgaben übernehmen. Dazu gehört die Koordination von Teams und die Leitung und Planung von Förderprojekten.

Wer noch höher hinaus will und über die entsprechende Qualifikation verfügt, kann auch nochmal die Unibank drücken. Eine geeignete Fachrichtung ist zum Beispiel das Rohstoffingenieurwesen.

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