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Jobprofil: Bauarbeiter (m/w)

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Steckbrief: Bauarbeiter (m/w)

Ausbildung:
Quereinstieg
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
2.5000+ €

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Das Berufsprofil: Bauarbeiter

Die Bezeichnung Bauarbeiter wird in verschiedensten Zusammenhängen verwendet. Das Berufsbild des Bauarbeiters, für das man in irgendeiner Form ausgebildet werden könnte, gibt es so aber nicht.

Manchmal wird es für alle Personen verwendet, die auf einer Baustelle arbeiten:

Viel häufiger findet das Jobprofil des Bauarbeiters aber im allgemeinen Sprachgebrauch Verwendung, wenn es um ungelernte Hilfskräfte und Quereinsteiger geht, die auf Baustellen arbeiten. Diese haben die verschiedensten Tätigkeitsgebiete und werden nach Bedarf eingesetzt. Überall, wo sie mit anpacken können, packen sie mit an.

Vorausgesetzt, die Tätigkeit, die sie ausführen sollen, setzt keine Fachkenntnisse voraus, die in einer speziellen Ausbildung vermittelt werden. Im Klartext erledigen Bauarbeiter also allenfalls Hilfsarbeiten. Dabei werden sie stets genau von einem Vorarbeiter in ihre jeweiligen To Do’s eingewiesen.

Dazu gehören zum Beispiel die folgenden Aufgaben:

  • Demontage von Heizkörpern 
  • Entfernen alter Bodenbelege 
  • Einrichten einer Baustelle 
  • Abtransport des anfallenden Bauschutts
  • Aufräumen der Baustelle
  • Verlegen von Abdeckplanen
  • Abladen von Baustoffen 
  • Beladen von Fahrzeugen
  • Abbrucharbeiten 
  • Abdichten
  • Baugeräteführung
  • Baumaschinenführung 
  • Betonieren 
  • Gerüstbau 
  • Mörtelmischen
  • Beseitigung von Tapeten
  • Beseitigung von Wand-/Deckenverkleidungen 
  • Beseitigung von Dielen
  • Abschaben von Wanddämmungen
  • Abschleifen und anpassen von Holzbelegen
  • Holzteile zu Parkettboden verarbeiten
  • Reinigungsarbeiten im Innenbereich
  • Schalldämmung 

Während die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt für Bauarbeiter verhältnismäßig rosig sind, weil im Bau händeringend helfende Hände gesucht werden, ist die Work Life Balance nicht unbedingt ausgewogen.

Auf einer Baustelle wird bei Wind und Wetter gearbeitet. Insofern müssen Bauarbeiter auch mit unangenehmen Arbeitsbedingungen umgehen können – sei es extreme Wärme, Kälte oder Nässe. Das weiteren setzt der Beruf eine gute körperliche Kondition voraus, denn oft geht es in dem Berufsalltag darum, schwere Werkzeuge oder Werkstoffe zu heben oder zu tragen.

Wie wird man Bauarbeiter?

Das Jobprofil des Bauarbeiters, der auch als Bauhelfer bezeichnet wird, setzt keine Ausbildung voraus. Es handelt sich um einen klassischen Quereinstiegsberuf, bei dem aber gewisse Vorerfahrungen auf dem Bau wünschenswert sind.

Eine Anstellung finden Bauarbeiter vor allem im Hochbau, aber auch Fachbetriebe für Mauer- und Stahlbeton, sowie für Schornstein- und Industrieofenbau, Fassadenbetriebe und Dachdeckereien beschäftigen die ungelernten Quereinsteiger.

Sie werden in der Regel direkt von ausgebildeten Handwerkern vor Ort in ihre Tätigkeiten, die sie ausführen sollen, eingearbeitet. Voraussetzungen, um einen solchen Job zu ergattern, sind:

  • Handwerkliches Geschick 
  • Schnelle Aufassungsgabe
  • Häufig: Besitz eines Führerscheins der Klasse B oder C

Übrigens: Vorsicht im Umgang mit Maschinen ist das A und O in dem Jobrpofil. Im Hochbau erledigen Bauarbeiter so manche Aufgabe mit schwerem Gerät:

  • Baumaschinen
  • Bohrmaschinen
  • Schneidemaschinen 

Dafür ist eine ausgedehnte Einarbeitungszeit notwendig. Nach getaner Arbeit gehören auch die Reinigung und Pflege der Werkzeuge und Maschinen sowie diverse Aufräumarbeiten zum Aufgabenfeld des Bauarbeiters.

Arbeitgeber: Wer sucht Bauarbeiter

Bauarbeiter finden in allen Bereichen des Hoch- und Tiefbaus eine Anstellung. Hier zum Beispiel:

  • Fachbetriebe für Mauer- und Stahlbeton
  • Fachbetriebe für Schornstein- und Industrieofenbau
  • Fassadenbetriebe
  • Dachdeckereien

Stellenangebote für Bauarbeiter

Gehalt: Was verdient man als Bauarbeiter?

Wie viel Bauarbeiter verdienen, hängt sehr stark von der Region, der Größe des Arbeitgebers und der Erfahrung ab, die sie mitbringen. Mindestens werden die ungelernten Hilfskräfte mit dem Mindestlohn des Bauhauptgewerbes entlohnt. Dieser liegt etwas über dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro. 

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die beiden Arbeitgeberverbände der Bau-Branche haben sich kürzlich auf einen neuen Bau-Mindestlohn geeinigt. Seit Januar 2018 ist der Mindestlohn für Hilfsarbeiter bis März 2019 in zwei Schritten auf 12,20 Euro pro Stunde gestiegen, was nach Angaben der Arbeitgeber einer jährlichen Erhöhung von rund vier Prozent entspricht. Wer in Vollzeit tätig ist, verdient also knapp unter 2.000 Euro brutto im Monat.

Wobei das Gehalt von Bauarbeitern von Fall zu Fall stark variieren kann. Erfahrene und gute Bauarbeiter werden oft etwas großzügiger entlohnt. Manche von ihnen verdienen bis zu 2.500 Euro brutto im Monat. Letztendlich hängt die Höhe des Einkommens stark vom eigenen Verhandlungsgeschick ab, mit dem der Bauarbeiter beim Einstellungsgespräch punktet.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Bauarbeiter

Die Einstiegschancen von Bauarbeitern sind gut bis sehr gut. Denn in der Baubranche werden händeringend helfende Hände gesucht. Größer ist allerdings der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften.

Bewerbung: Womit punkten Bauarbeiter

Welche Fähigkeiten sollten angehende Bauarbeiter in ihrer Bewerbung Sprache bringen? Ähnlich wie bei anderen Jobprofilen bedarf es auch im Bauhandwerk einem spezifischen Set an Fähigkeiten. Zu diesem gehören:

  • Ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Befähigung zur Führung von Baumaschinen
  • Durchhaltevermögen
  • Arbeitsmotivation 
  • Einsatzbereitschaft
  • Freude und Spaß an einer Tätigkeit
  • Handwerkliche Begabung
  • Zuverlässigkeit 
  • Pünktlichkeit 

Karriere: Die Entwicklungschancen als Bauarbeiter

Bauarbeiter haben durchaus Aufstiegsmöglichkeiten. In der Regel führen diese über eine dezidierte Ausbildung im Bauhandwerk. Wer sich erste Sporen als Hilfsarbeiter verdient und seinen Arbeitgeber von sich überzeugt hat, erhält nicht selten die Chance, bei diesem eine Lehre zu machen. Diese sollte er unbedingt nutzen.

Allerdings handelt es sich bei Hilfsarbeitern auf Baustellen häufig um Menschen fortgeschritteneren Alters, denen es durch bestimmte Umstände des Schicksals verwehrt geblieben ist, in jungen Jahren eine Ausbildung zu absolvieren.

Für sie gibt es staatliche Unterstützungen und Hilfsangebote, die die Entscheidung erleichtern, eine Ausbildung in fortgeschrittenem Alter anzugehen. Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine Reihe von Förder- und Hilfsprogrammen für Menschen, für die eine Ausbildung eine besondere Herausforderung darstellt.

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