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Jobprofil: Bauten- und Objektbeschichter (m/w)

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Steckbrief: Bauten- und Objektbeschichter (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700 €
Spitzengehalt:
4.000+ €

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Das Berufsprofil: Bauten- und Objektbeschichter

Innerhalb und außerhalb aller Bauten sollten Oberflächen einiges aushalten und nicht bei der kleinsten Berührung verschmutzen. Dafür, dass Innenwände und -böden, Hausfassaden und Balkone, Heizkörper, Fensterrahmen, Brückengeländer, Rohrleitungen, Siloanlagen oder auch Güterwaggons bestmöglich vor Abnutzung oder auch Witterung geschützt sind, sorgen Bauten- und Objektbeschichter. Sie beschichten oder verkleiden und gestalten die Innen- und Außenflächen der verschiedensten Bauwerke, Konstruktionen, Häuser, Gebäude und Transportmittel aller Art.

Je nach Auftrag suchen Bauten- und Objektbeschichter zunächst das passende Schutzmittel aus und berechnen die Menge, die sie brauchen, um ein Objekt oder Bauwerk zu beschichten. Dabei braucht jedes Material eine andere Behandlung. Holz verhält sich zum Beispiel anders als Metall, wenn es Wind und Wetter ausgesetzt ist.

Dann geht’s zur Baustelle. Hier bauen Bauten- und Objektbeschichter bei Bedarf Gerüste, Hubarbeitsbühnen oder Förder- und Transporteinrichtungen auf. Bei der Arbeit ist Schutzkleidung ganz wichtig, bestehend aus Handschuhen, Sicherheitsschuhen und Schutzhelm.

Inhaltlich sind Bauten- und Objektbeschichter gut ausgebildete Fachleute, die sich auf die gängigen Sicherheitsvorschriften und Umweltschutzrichtlinien genauso verstehen wie auf die Einhaltung von Energiesparverordnungen, die für Neubauten und Modernisierungen gelten.

Geht es etwa um die Dämmung eines Hauses, befestigen sie Wärmedämmplatten und verputzen diese anschließend wetterfest. Apropos Außenwandgestaltung: Bauten- und Objektbeschichter sind auch gefragt, wenn es um das Anbringen von Beschriftungen und Malereien an Fassaden geht. Hierbei kommen meist Spezialschablonen zum Einsatz.

Im Innenausbau streichen oder tapezieren sie Wände, bringen Isoliermaterialien zur Wärme- oder Schalldämmung an, streichen Heizkörper, Geländer oder Türzargen mit Speziallacken, beschichten Böden mit Estrich, schleifen Fenster ab und lackieren sie, bauen Holzverkleidungen auf, bessern Oberflächen aus und, und, und.

Der Beruf des Bauten- und Objektbeschichters ist zweifellos abwechslungsreich und hat aktuell sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings ist die Work Life Balance nicht immer ausbalanciert. Der Beruf kann mit schwerer körperlicher Arbeit einhergehen, was zu frühem Verschleiß führen kann. Auch arbeiten Bauten- und Objektbeschichter nicht selten an Wochenenden. Zum Beispiel, wenn es darum geht, Verkaufsräume zu renovieren.

Wie wird man Bauten- und Objektbeschichter?

Die Ausbildung zum Bauten- und Objektbeschichter dauert zwei Jahre, ist dual organisiert und findet somit parallel im Ausbildungsbetrieb und Berufsschule statt. Formale Voraussetzungen, um die Lehre zu beginnen, gibt es nicht.

Der Lehrplan sieht zum Beispiel die folgenden Inhalte vor:

  • Umgang mit EDV
  • Auftragsübernahme
  • Planung und Umsetzung von Arbeitsaufträgen
  • Bedienung und Instandhaltung von Geräten, Werkzeugen und Maschinen
  • Umgang mit Werk-, Hilfs- und Beschichtungsstoffen
  • Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen
  • Herstellen, Bearbeiten, Behandeln und Gestalten von Oberflächen
  • Metallische Untergründe bearbeiten
  • Nichtmetallische Untergründe bearbeiten
  • Oberflächen gestalten
  • Schutz- und Spezialbeschichtungen
  • Instandhaltungsmaßnahmen
  • Dämm-, Putz- und Montagearbeiten

Die Ausbildung umfasst eine Zwischenprüfung vor Ende des ersten Ausbildungsjahres und eine Abschlussprüfung nach dem zweiten Ausbildungsjahr.

Arbeitgeber: Wer sucht Bauten- und Objektbeschichter

Bauten- und Objektbeschichter können sich bei folgenden Arbeitgebern bewerben:

  • Bei Maler- und Lackierereien
  • Bei Betrieben für Bodenbeschichtungstechnik
  • Bei Stuckateurbetrieben
  • Bei Trockenbauern
  • Bei Fassadenbauern

Stellenangebote für Bauten- und Objektbeschichter

Gehalt: Was verdient man als Bauten- und Objektbeschichter?

Das Gehalt von Bauten- und Objektbeschichtern staffelt sich in der Lehrzeit wie folgt:

  1. Ausbildungsjahr bis 510 Euro
  2. Ausbildungsjahr bis 560 Euro

Nach der Ausbildung hängt die Höhe des Einkommens von Region, Branche und der Größe des Arbeitgebers ab. Nicht zuletzt spielt auch die Berufserfahrung eine wichtige Rolle.

Als Einstiegsgehalt können angehende Fassaden- und Objektbeschichter mit einer Summe zwischen 1.700 und 2.200 Euro brutto rechnen. Mit zunehmender Berufserfahrung fließen nach ein paar Jahren zwischen 2.000 und 2.600 Euro brutto im Monat aufs Konto. Wer eine einschlägige Fortbildung absolviert, kann mit einem monatlichen Brutto von bis zu 4.000 Euro rechnen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Bauten- und Objektbeschichter

In Deutschland geht es dem Handwerk schlecht. Der Grund dafür ist nicht etwa in mangelnden Auftragseingängen zu suchen. Vielmehr macht Handwerksbetrieben der Fachkräftemangel massiv zu schaffen. Es findet sich kein Nachwuchs mehr und Betriebe verzweifeln.

Allerdings ist der Arbeitsmarkt in diesem Beruf sehr von den konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Geht es der Wirtschaft gut, wird viel gebaut und dann ist der Bedarf an Fassaden- und Objektbeschichtern hoch. Aktuell ist die Konjunkturlage optimal. Dank niedriger Bauzinsen haben Fassaden- und Objektbeschichter im Moment beste Berufsaussichten.

Bewerbung: Womit punkten Bauten- und Objektbeschichter

Womit können Fassaden- und Objektbeschichter in ihren Bewerbungsunterlagen punkten? Folgende Hard und Soft Skills sind von Vorteil:

  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Gute Noten in Mathe
  • Geduld
  • Genaues Arbeiten
  • Stressresistenz
  • Gutes Gefühl für Ästhetik und Farben
  • Empathie
  • Beratungsgeschick

Karriere: Die Entwicklungschancen als Bauten- und Objektbeschichter

Die Karriereperspektiven für Fassaden- und Objektbeschichter sind mehr als gut. Zum Beispiel können sich die Fachkräfte mit zunehmender Berufserfahrung auf einen der folgenden Bereiche spezialisieren:

  • Restauration
  • Wärmeisolierung von Gebäuden
  • Instandsetzung von Brücken und Tunneln

Zu der höchsten Ausbildungsstufe gehört jedoch die Weiterbildung zum Malermeister. Nach erfolgreich bestandener Prüfung können Malermeister nicht nur Führungspositionen im Angestelltenverhältnis übernehmen.

Sie sind auch in der Lage, ihren eigenen Betrieb zu gründen und Lehrlinge auszubilden. Die Vorbereitungslehrgänge für die Meisterprüfung dauern zwei Jahre in Teilzeit oder bis zu einem Jahr in Vollzeit.

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