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Jobprofil: Dekorateure (m/w)

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Steckbrief: Dekorateur (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.200 €
Spitzengehalt:
3.700+ €

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Das Berufsprofil: Dekorateur

Der Arbeitsplatz von Dekorateuren ist öffentlich: Das Schaufenster. Ziel ist es, die dort ausgestellten Waren und Artikel so einladend und ansprechend zu drapieren, dass sich potenzielle Kunden von ihnen wie ein Magnet angezogen fühlen und den jeweiligen Laden betreten.

Der Beruf des Dekorateurs bekommt seit dem enormen Boom des Online-Shoppings eine völlig neue Bedeutung für Kaufhäuser und den Einzelhandel. Von seinem Geschick hängt schließlich ein gutes Stück Umsatz ab. Und dieser ist in Zeiten der steigenden Konkurrenz aus dem WWW immer schwerer zu erwirtschaften. 

Eigentlich heißt der Beruf, will man ganz korrekt sein, Gestalter für visuelles Marketing. Doch im Volksmund "firmiert" er bei vielen Konsumenten nach wie vor als Dekorateur. Wahrscheinlich, weil sich der Jobtitel leichter merken lässt.

Für Gestalter für visuelles Marketing ist kaum ein Arbeitstag wie der andere. Während es eben noch galt, die neueste Skiware im Schaufenster darzustellen, sollen im benachbarten Fenster nun die eingetroffenen Delikatessen so ansehnlich ausgestellt werden, dass vorbeischlendernden Laufkunden das Wasser regelrecht im Munde zusammenläuft. Das Berufsprofil ist dementsprechend abwechslungsreich.  

Was so einfach klingt, erfordert im Alltag aber eine Menge Geschick, Ideenreichtum und Kreativität ab. Damit eine Dekoration ihren verkaufsfördernden Zweck erfüllt, muss das Einmaleins des visuellen Marketings eingehalten werden. So sollte sich die ausgestellte Ware harmonisch ins Gesamtkonzept des Schaufensters einfügen, damit sie die avisierte Zielgruppe auch wirklich anspricht. Die Dekorationsartikel, die dabei zum Einsatz kommen, sollten nicht von der Ware ablenken, sondern ihren Mehrwert für den Kunden dagegen unterstreichen. 

Um beim Beispiel der Skiware zu bleiben: Hier wäre ein wild inszeniertes Schneegestöber im Schaufenster zuviel des Guten, weil sich der Kunde eher für den besonderen Effekt interessieren würde und weniger für die Artikel, die verkauft werden sollen. 

Einfach mal so loslegen, geht daher im Job des Dekorateurs nicht auf. Zumal für jede Dekoration auch immer nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht, das eingehalten werden muss. Daher planen Dekorateure alles bis ins kleinste Detail und überlassen nichts dem Zufall. Zunächst erstellen sie ein Konzept, machen einen Entwurf und setzen diesen letztendlich auch um. Dabei erledigen sie auch die meisten anfallenden handwerklichen Arbeiten.

Die Work Life Balance von Dekorateuren ist meist ausgewogen. Allerdings müssen die Marketingexperten damit rechnen, auch mal nachts arbeiten zu müssen. Das ist zum Beispiel häufig der Fall, wenn sie bei großen Konzernen angestellt sind. Dann gilt es, das Schaufenster nach Ladenöffnungszeiten umzugestalten, so dass die Kunden immer eine unverstellte Sicht auf die ausgestellten Waren haben, wenn der Laden geöffnet ist. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gut. 

Wie wird man Dekorateur?

Die Ausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing ist staatlich anerkannt und umfasst drei Jahre. Zum Lehrstoff gehört neben Farb- und Materialkunde und Marketing auch der Umgang mit Werkzeugen und Dekorationselementen. In der Ausbildung lernen angehende Dekorateure aber nicht nur Schaufenster ins rechte Licht zu rücken, sondern auch Verkaufs-, Präsentations- und Ausstellungsräume.

Daher haben Dekorateure nach ihrer Ausbildung auch gute Chancen im Event- und Messebereich, wo sie Messestände oder fade Locations mit viel Stoff, Farbe, Dekoratikeln und Licht zu einem wahren Hingucker aufpeppen. 

Damit Dekorateure richtig loslegen können, lernen sie in der dualen Ausbildung, die parellel in Berufsschule und Lehrbetrieb stattfindet, wichtige Grundkenntnisse.

Dazu gehören: 

  • Planung und Aufbau von Präsentations-, Verkaufs- und Ausstellungsräumen sowie Schaufensterinhalten oder Messeständen
  • Präsentation von Produkten, Waren und Dienstleistungen
  • Planung und Organisation von Events und Promotion-Aktionen
  • Kooperation mit Ausstellungs- und Verkaufspersonal
  • Verkaufsfördernder Umgang mit Licht, Farben, Formen und anderen Gestaltungselementen
  • Beschaffung von Präsentationsmitteln und Werkstoffen unter ökonomischen und ökologischen Aspekten 
  • Umsetzung der visuellen Gestaltungskonzepte mit Hilfe von Grafik-, Layout- und Bildbearbeitungsprogrammen
  • Kalkulation und Erfolgskontrollen eines Projektes
  • Material- und Werkstoffkunde 
  • Grundlagen des Modellbaus
  • Werbe- und Verkaufspsychologie
  • Einholen von Angeboten
  • Erstellen und Auswerten von Statistiken 

Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab.

Arbeitgeber: Wer sucht Dekorateure

Dekorateure finden in diesen Bereichen eine Anstellung: 

  • Einzelhandel
  • Großhandel
  • Messebau
  • Eventagenturen

Stellenangebote für Dekorateure

Gestalter für Visuelles Marketing/Dekorateur (m/w) 29.08.
Mäntelhaus Kaiser GmbH & Co. KG Hannover
Raumausstatter/in als Gardinen-Dekorateur/in 25.08.
Höffner Möbelgesellschaft GmbH & Co. KG Schwetzingen

Gehalt: Was verdient man als Dekorateur?

Das Gehalt von Dekorateuren ist nicht allein von deren Qualifikation und Berufserfahrung abhängig, sondern auch von der Größe des Arbeitgebers, der Region und der Branche, in der sie tätig sind.

In der Lehrzeit staffelt sich das monatliche Einkommen wie folgt: 

  1. Ausbildungsjahr ca. 700 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr ca. 800 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr ca. 950 Euro brutto

Nach der Lehre können Berufseinsteiger mit einem Einkommen bis zu 2.200 Euro rechnen, das sich mit steigender Berufserfahrung und Weiterbildungen noch einmal deutlich nach oben entwickeln kann. Einkommen zwischen 3.200 und 3.700 Euro brutto sind in diesem Bereich keine Seltenheit. 
 

Einstiegschancen: Die Aussichten für Dekorateure

Der Beruf des Dekorateurs ist durchaus ein Jobprofil mit Zukunft. Aufgrund ihrer breit gefächerten Fähigkeiten sind die Experten für Gestaltung in vielen Bereichen einsetzbar. Da insbesondere der Messe- und Eventbereich aktuell stark boomen, eröffnen sich auch jenseits des klassischen Einsatzgebietes im Einzelhandel vielfältige Jobchancen. 

Bewerbung: Womit punkten Dekorateure

Dekorateure sollten in ihren Bewerbungsunterlagen die folgenden Skills vermerken:

  • Ausgeprägte Kreativität
  • Handwerkliches Geschick 
  • Räumliches Vorstellungsvermögen 
  • Sinn für Ästhetik 
  • Mathematisches Verständnis
  • Gutes Ausdruckvermögen
  • Psychologisches Geschick
     

Karriere: Die Entwicklungschancen als Dekorateur

Die Weiterbildungs- und Fördermöglichkeiten für Dekorateure sind mehr als vielfältig. Ein Abschluss in folgenden Gebieten ermöglicht zum Beispiel die Übernahme einer Leitungsfunktion:

  • Techniker im Fachgebiet Gestaltung
  • Werbebetriebswirt
  • Werbefachwirt
  • Führungsassistent oder Fachwirt für Visual Merchandising

Zudem kann nach der Lehre auch ein Studium an einer Fachhochschule in den Fächern Innenarchitektur und Design aufgenommen werden.
 

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Gestalter für Visuelles Marketing/Dekorateur (m/w) 29.08.
Mäntelhaus Kaiser GmbH & Co. KG Hannover
Raumausstatter/in als Gardinen-Dekorateur/in 25.08.
Höffner Möbelgesellschaft GmbH & Co. KG Schwetzingen



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