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Jobprofil: Drahtwarenmacher (m/w)

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Steckbrief: Drahtwarenmacher (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700 €
Spitzengehalt:
2.500+ €

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Das Berufsprofil: Drahtwarenmacher

Nur noch ganz wenige Betriebe bilden in dem Beruf des Drahtwarenmachers aus. Meist sind es Zaunhersteller. Das Gute ist allerdings: In der Regel haben diese Unternehmen volle Auftragsbücher und für junge Jobanwärter gibt’s somit in und nach der Ausbildung reichlich zu tun. Doch worum geht’s bei dem Jobprofil des Drahtwarenmachers?

Die Fachkräfte stellen Gitter, Zäune und Toranlagen aus Draht und Metall her. Das geschieht in der Werkstatt. Hier beziehen sie zum Beispiel einen Stahlrahmen mit Maschendraht. Oder sie schweißen Stabgittermatten mit einem Stahlrahmen zusammen. Dazu schneiden Drahtwarenmacher die Gittermatte zu, passen sie in den Rahmen ein und schweißen die Teile fest aneinander.

Sicherheit ist das A und O in dem Job: Gehörschutz, Brille und Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe gehören zur täglichen Montur. Beim Schweißen ist derweil das Tragen einer Schutzmaske Pflicht.

Drahtwarenmacher sind aber auch oft „on Tour“. Zum Beispiel dann, wenn sie Zäune vor Ort für einen Kunden reparieren oder neu montieren. Das läuft dann zum Beispiel so ab: Zuerst Löcher graben, dann Zaunpfosten für einen Gittermattenzaun einlassen. Dabei ist Präzision gefragt. Denn die Pfosten müssen ganz exakt im Lot stehen. Ansonsten lassen sich die Gittermatten nicht einhaken. Passt alles, geht die Arbeit relativ schnell von der Hand. Nun müssen die Pfosten nur noch mit Blenden verkleidet werden. Fertig.

Aufgrund der mitunter schweren körperlichen Arbeit gibt es in punkto Work Life Balance leichte Abzüge in der B-Note. Außerdem kommen Drahtwarenmacher immer wieder mit Ölen, Reinigungs- und Schmiermitteln in Kontakt, die Hautreizungen verursachen können. Dafür stehen die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gut.

Wie wird man Drahtwarenmacher?

Die duale Ausbildung zum Drahtwarenmacher dauert zwei Jahre. Angehende Drahtwarenmacher lernen im Betrieb und in der Berufsschule. Weil der Beruf so selten geworden ist, drücken die wenigen Azubis oft gemeinsam mit angehenden Metallbauern die Schulbank. Der Lehrstoff der ersten beiden Jahre ist nämlich weitgehend identisch.

Dazu gehören zum Beispiel die folgenden Themen:

  • Messen
  • Anreißen
  • Feilen
  • Meißeln
  • Sägen
  • Bohren
  • Schmieden
  • Herstellen von Drahtgeflechten
  • Herstellen von Rahmen und Fassungen
  • Oberflächenbehandlung von Drahtwaren
  • Werkstoffkunde
  • Formen von Drahtgittern für Rahmen und Fassungen
  • Pflege und Instandhaltung von Arbeitsgeräten

Arbeitgeber: Wer sucht Drahtwarenmacher

Drahtwarenmacher arbeiten bei den folgenden Arbeitgebern:

  • Industriebetriebe, die Drahtgewebe und -zäune herstellen
  • Dienstleister, die Zäune aufstellen

Stellenangebote für Drahtwarenmacher

Gehalt: Was verdient man als Drahtwarenmacher?

Das Einkommen von Drahtwarenmachern staffelt sich während der Ausbildung wie folgt:

  1. Lehrjahr 780 Euro brutto
  2. Lehrjahr 850 Euro brutto

Das Einstiegsgehalt eines Drahtwarenmachers liegt bei 1.700 Euro brutto, hängt aber stark von Faktoren wie Region und der Größe des Arbeitgebers ab.

Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Einkommen weiter. Nach ein paar Jahren verdienen die Fachkräfte bis zu 2.500 Euro brutto und mehr. Noch einmal deutlich mehr Gehalt bekommt, wer sein Wissen durch Weiterbildungen ausbaut oder Personalverantwortung übernimmt.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Drahtwarenmacher

Auch wenn der Beruf selten ist – die Arbeitsmarktaussichten für Drahtwarenmacher sind gut bis sehr gut. Denn Zäune sind ein Produkt des täglichen Lebens. Diese müssen immer hergestellt und montiert werden. Insofern gibt es für die wenigen Drahtwarenmacher in Deutschland alle Hände voll zu tun.

Bewerbung: Womit punkten Drahtwarenmacher

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung als Drahtwarenmacher sind zum Beispiel Nachweise über die folgenden Fähigkeiten:

  • Mathematische Fähigkeiten
  • Gutes Verständnis physikalischer Zusammenhänge
  • Handgeschick
  • Hand-Auge Koordination
  • Motivation

Karriere: Die Entwicklungschancen als Drahtwarenmacher

Für ausgebildete Drahtwarenmacher gibt es diverse Forbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten, mit der sie ihre Karriere ankurbeln können. Sie können zum Beispiel die Meisterschule besuchen und anschließend wichtige Führungsaufgaben in ihrem Betrieb übernehmen. Dazu gehört die Koordination von Teams, die Ausbildung von Lehrlingen und die Leitung und Planung von größeren Projekten.

Wer noch höher hinaus will und über die entsprechende Qualifikation verfügt, kann auch nochmal die Unibank drücken. Eine geeignete Fachrichtung ist zum Beispiel ein ingenieurwissenschaftliches Studium.

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