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Jobprofil: Fassadenmonteure (m/w)

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Steckbrief: Fassadenmonteur (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Life (<40 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
2.600+ €

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Das Berufsprofil: Fassadenmonteur

Eigentlich ist das Märchen "Der Wolf und die drei kleinen Schweinchen" wie gemacht für Fassadenmonteure. Die Geschichte zeigt anschaulich, was eine gute Fassade aushält. Kurz zusammengefasst pustet der Wolf darin drei verschiedene Häuser um. Eines ist aus Stroh, eines aus Holz und das dritte aus Ziegeln. Während Haus Nummer eins und Haus Nummer zwei dem Atem nichts entgegenzusetzen haben, hält die massive Fassade stand. 

Und genau dazu dienen Fasseden ja auch. Sie schützen ihre Bewohner vor: 

  • Witterung
  • Kälte
  • Schall
  • Feuer 

Dass es Hausbewohner immer behaglich haben, dafür sorgen Fassadenmonteure. Sie sind nicht nur für die Optik einer Außenwand verantwortlich, sondern auch für Faktoren wie Sicherheit, Belastbarkeit und Lebensdauer.

Die ausgebildeten Fachkräfte bringen dazu schützende Elemente an Fassaden an – entweder an Neubauten oder an zu sanierende Gebäude. Dazu nutzen sie die verschiedensten Materialien: 

  • Naturstein
  • Metall 
  • Glas 
  • Faserzement
  • Keramik
  • Kunststoff 
  • Holz

Außerdem sind sie verantwortlich für die Montage von Sonnenkollektoren, Fotovoltaikelementen und Blitzschutzanlagen. Sie bringen überdies Werbetafeln an. Dabei obliegt ihnen nicht nur die Montage der schützenden und zierenden Elemente. Sie entwerfen diese auch. Dazu führen sie ein intensives Vorabgespräch mit ihrem Auftraggeber und fertigen auf dieser Basis Skizzen an. 

Ist der Kunde zufrieden, geht es an die Ausarbeitung einer Detailzeichnung. Anschließend fertigt der Fassadenmonteur auf deren Basis die einzelnen Elemente mitsamt einer Unterkonstruktion aus Aluminium, Stahl oder Holz. 

Ist alles fertigt, geht’s auf der Baustelle ans Werk. Fassadenmonteure verankern zuerst die Unterkonstruktion an dem jeweiligen Gebäude und passen dann die fertigen Fassadenelemente ein. Die Work Life Balance von Fassadenmonteuren ist nicht immer ausgewogen.

Aufgrund des Fachkräftemangels im Handwerk steigt die Arbeitsdichte zusehends, was Überstunden mit sich bringt. Außerdem ist der Beruf körperlich anstrengend, was zu frühen Verschleißerscheinungen führen kann. Auf dem Arbeitsmarkt sind die Aussichten dagegen optimal. 

Wie wird man Fassadenmonteur?

Wer sich für das Jobprofil des Fassadenmonteurs interessiert, absolviert zunächst eine dreijährige duale Ausbildung. Diese findet parallel in Betrieb und Berufsschule statt. Formale Voraussetzungen gibt es keine, allerdings bevorzugen Arbeitgeber Bewerber mit Schulabschluss. Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres absolvieren Jobanwärter eine Zwischenprüfung, mit Abschluss des dritten Ausbildungsjahres folgt die Gesellenprüfung

Während der Lehrzeit lernen die Auszubildenden unter anderem die folgenden Inhalte kennen:

  • Planung von Arbeitsabläufen
  • Einrichten von Baustellen
  • Anfertigen von Skizzen
  • Transport und Lagern von Baustoffen und Bauteilen
  • Holzverarbeitung
  • Betonverarbeitung 
  • Stahlbetonverarbeitung
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen
  • Putz auftragen
  • Oberflächenbehandlung
  • Einbau von Verankerungs- und Befestigungselementen
  • Dämmung von Fassaden 
  • Einbau von Schutz- und Trennschichten 
  • Montage der Unterkonstruktion
  • Montage von Fassadenelementen 

Arbeitgeber: Wer sucht Fassadenmonteure

Bei Betrieben des Fassadenbaus, im Ausbaugewerbe und in Montagebauunternehmen
finden Fassadenmonteure eine Anstellung. 
 

Stellenangebote für Fassadenmonteure

Fassadenmonteur (m/w/d) 09.04.
MBN Bau AG bundesweit

Gehalt: Was verdient man als Fassadenmonteur?

Das Einkommen von Fassadenmonteuren staffelt sich während der Ausbildung wie folgt:

  1. Lehrjahr maximal 800 Euro brutto
  2. Lehrjahr maximal 1.200 Euro brutto
  3. Lehrjahr maximal 1.400 Euro brutto

Nach der Ausbildung fließen Fassadenmonteuren im Schnitt bis zu 2.300 Euro brutto im Monat aufs Konto. Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 1.800 und 2.000 Euro brutto.

Mit zunehmender Berufserfahrung steigt auch das Einkommen. Nach ein paar Jahren verdienen die Fachkräfte bis zu 2.600 Euro brutto. Noch einmal deutlich mehr Gehalt bekommt, wer sein Wissen durch Weiterbildungen ausbaut.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Fassadenmonteure

Die Berufsaussichten für angehende Fassadenmonteure sind bestens. Deutschlandweit suchen Handwerksbetriebe Fachkräfte. Der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel ist sogar bereits so weit fortgeschritten, dass er das Wachstum der Branche hemmt.

Trotz voller Auftragsbücher können manche Betriebe keine Aufträge mehr annehmen, weil es am Personal mangelt. Ergo: Wer sich heute für eine Ausbildung als Fassadenmonteur bewirbt oder bereits ausgebildet ist, braucht sich keine Sorgen um seine berufliche Zukunft zu machen. Wahrscheinlich wird er sich den Job eher aussuchen können, statt lange danach suchen zu müssen. 

Bewerbung: Womit punkten Fassadenmonteure

Fassadenmonteure stehen oft in direktem Kontakt mit Kunden. Daher ist es das A und O, dass sie zuvorkommend und kundenorientiert sind. Weitere Talente, die sie in Lebenslauf und Anschreiben nicht unerwähnt lassen sollten, sind:

  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Zuverlässigkeit
  • Gute körperliche Verfassung
  • Handwerkliches Geschick
  • Kundenorientierung
  • Sorgfalt
  • Teamfähigkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Fassadenmonteur

Es gibt verschiedene Weiterbildungen und Spezialisierungen, die für einen ausgebildeten Fassadenmonteur interessant sind, um die eigene Karriere auf Trab zu bringen. Je mehr Know-how er erwirbt, umso größer die Chancen, mehr Verantwortung zu übernehmen. 

Fassadenmonteure können sich zum Meister oder Techniker weiterbilden und dann Führungsaufgaben als Vorarbeiter oder als Bauleiter übernehmen. Als Vorarbeiter stehen sie einem Team auf einer Baustelle vor, als Bauleiter tragen sie die Verantwortung für die komplette Baustelle. Wer den Meisterbrief in der Tasche hat, kann eine eigene Baufirma gründen und ist berechtigt, Auszubildende zu betreuen. 

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