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Jobprofil: Fertigungsmechaniker (m/w)

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Steckbrief: Fertigungsmechaniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700 €
Spitzengehalt:
3.500+ €

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Das Berufsprofil: Fertigungsmechaniker

Wer baut eigentlich Autos, Kaffeemaschinen, Elektrogeräte, medizinische Geräte und all die anderen vielen Maschinen und Anlagen zusammen, denen wir in unserem Alltag oder Berufsleben begegnen? Das ist das Werk von Fertigungsmechanikern. Sie sind in allen möglichen Bereichen tätig und machen aus unzählig vielen Kleinteilen oder Baugruppen gebrauchsfertige Gegenstände.

Dabei richten sie sich nach Konstruktionszeichnungen und Bauanleitungen. Manchmal kann es vorkommen, dass bestimmte Teile fehlen. Dann gehört es zu der Aufgabe eines Fertigungsmechanikers, diese zu beschaffen oder selbst herzustellen. In anderen Fällen geht es darum, bestimmte Produktteile so zu bearbeiten, dass sie ins Große Ganze passen. Dazu benutzen sie elektronisch gesteuerte Werkzeugmaschinen.

Apropos Elektrik. Fertigungsmechaniker stellen außerdem sicher, dass die Elektronik der Geräte, die sie zusammenbauen, einwandfrei funktioniert. Dazu verlegen sie dünne Kabel, bringen sie nach Vorschrift an und vernetzen sie miteinander.

Nach dem Zusammenbau wird das Ergebnis einer Qualitätskontrolle unterzogen. Funktioniert alles so, wie es soll? In vielen Fällen müssen die zusammengebauten Stücke auch erstmal programmiert werden, bevor es an den Funktionstest gehen kann.

Danach können die Produkte von den dafür zuständigen Kollegen im nächsten Schritt verpackt und ausgeliefert werden. Die Work Life Balance in dem Beruf ist meist ausgewogen. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen gut.

Wie wird man Fertigungsmechaniker?

Die Lehre zum Fertigungsmechaniker nimmt drei Jahre in Anspruch und findet in einem Ausbildungsbetrieb statt. Parallel besuchen Azubis an einem oder zwei Tagen pro Woche eine Berufsschule.

Auf dem Stundenplan stehen während der Lehre unter anderem diese Themen:

  • Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffe
  • Einrichten von Maschinen
  • Einrichten von technischen Systemen
  • Herstellen von Bauteilen
  • Herstellen von Fügeverbindungen
  • Montieren und Demontieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen und mit mit Maschinen fertigen
  • Technische Systeme instand halten
  • Automatisierte Anlagen bedienen und überwachen
  • Warten von Maschinen und technischen Systemen

Nach dem zweiten Lehrjahr absolvieren Lehrlinge eine Zwischenprüfung. Die Lehre schließt mit der Gesellenprüfung ab, die aus praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfungen besteht.

Arbeitgeber: Wer sucht Fertigungsmechaniker

Fertigungsmechanikern bieten sich Jobs in diesen Bereichen an:

  • In industriellen Serienfertigungsbetrieben
  • In der Metallindustrie
  • In der Elektroindustrie
  • In der Autoindustrie
  • In der Computerindustrie

Stellenangebote für Fertigungsmechaniker

Ausbildung zum Fertigungsmechaniker (m/w/d), Werk Wörth 2020 16.09.
Daimler AG Wörth
Ausbildung zum Fertigungsmechaniker (m/w/d) Start 2019, 2020 24.07.
Testo SE & Co. KGaA Lenzkirch Bei Freiburg
Auszubildende (m/w/d) zum Fertigungsmechaniker 30.08.
Leica Biosystems Nussloch GmbH Nußloch
Ausbildungsplätze zum Fertigungsmechaniker (w/m/d) 18.07.
Condair Operations GmbH Norderstedt
Ausbildung zum Fertigungsmechaniker (m/w/d) 22.08.
Delkeskamp Verpackungswerke GmbH Hannover

Gehalt: Was verdient man als Fertigungsmechaniker?

Was verdient ein Fertigungsmechaniker? Das Einkommen staffelt sich während der Ausbildung wie folgt:

  1. Lehrjahr maximal 950 Euro brutto
  2. Lehrjahr maximal 1.000 Euro brutto
  3. Lehrjahr maximal 1.100 Euro brutto

Nach der Ausbildung zum Fertigungsmechaniker fließen rund 1.700 Euro brutto im Monat aufs Konto. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt auch das Gehalt. Nach ein paar Jahren verdienen Fertigungsmechaniker schon 2.200 Euro brutto. Noch einmal mehr Einkommen erhält, wer sein Wissen durch Weiterbildungen ausbaut. Wer sich etwa zum Meister weiterbildet, verdient im Durchschnitt 3.500 Euro brutto pro Monat und mehr.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Fertigungsmechaniker

Die Karrierechancen eines Fertigungsmechanikers könnten nicht besser sein. In vielen Bereichen der industriellen Produktion herrscht heutzutage ein massiver Fachkräftemangel. Berufseinsteiger können sich deshalb nicht nur ihre Jobs aussuchen, sondern auch auf der Karriereleiter schnell steil aufsteigen.

Bewerbung: Womit punkten Fertigungsmechaniker

Was sollten Fertigungsmechaniker bei ihrer Bewerbung in Lebenslauf und Anschreiben erwähnen? Allem voran sind folgende Fähigkeiten gefragt:

  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Handwerkliches Geschick
  • Gute Auge-Hand-Koordination
  • Sorgfalt
  • Körperbeherrschung
  • Technisches Verständnis
  • Teamfähigkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Fertigungsmechaniker

Wer nach der Lehre im Bereich der Fertigungsmechanik Karriere machen will, macht in den meisten Fällen eine Fortbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Metall. Der Meistertitel ist die Voraussetzung dafür, einen eigenen Betrieb zu gründen und selbst Azubis auszubilden.

Zu den weiteren To Do’s gehört das erledigen kaufmännischer und verwaltender Aufgaben, das Verhandeln mit Lieferanten, die Kalkulation von Angeboten, die Koordination von Arbeitsabläufen sowie die Qualitätskontrolle und Endabnahme fertiger Arbeiten.

Weitere Fortbildungsmöglichkeiten bestehen im Erwerb dieser Abschlüsse:

  • Technischer Fachwirt
  • Techniker Fachrichtung Maschinentechnik
  • Industriebetriebswirt

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann alternativ überlegen, ob er nicht nach der Ausbildung nochmal die Unibank drücken und sein Know-how wissenschaftlich untermauern will. Infrage kommt ein Konstruktionstechnik- oder Maschinenbau-Studium, das zwischen sechs und acht Semestern beansprucht.

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