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Jobprofil: Flugbegleiter (m/w)

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Steckbrief: Flugbegleiter (m/w)

Ausbildung:
Training
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.500 €
Spitzengehalt:
2.000 + €
Profil gefördert von:
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Das Berufsprofil: Flugbegleiter

Saftschubse oder Saftschubser – das ist der wenig freundliche Titel, mit dem Flugbegleiter häufig bedacht werden. Doch diese despektierliche Bezeichnung wird dem Beruf alles andere als gerecht. Denn der Job als Flugbegleiter ist vielfältig und abwechslungsreich und beinhaltet deutlich mehr, als Saft vor sich herzuschieben und auszuschenken.

In der Realität gehört das Jobprofil des Flugbegleiters zu den faszinierenden und interessanten Berufen. Selten können Berufstätige mehr von der Welt entdecken als in diesem Job. Wer Lust darauf hat, Menschen aller Nationalitäten und Sprachen, fremde Länder und Kulturen kennenzulernen, ist in dem Job richtig. Eine gewisse Abenteuerlust und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem gehören schon dazu.

Auch darf es einem nichts ausmachen, zu Zeiten zu arbeiten, in denen andere an der Matratze horchen oder nach Langstreckenflügen aufgrund Zeitverschiebungen immer wieder mit Jetlag zu kämpfen. Wer all das nicht mag, für den dürfte die Work Life Balance in dem Beruf nicht optimal sein.

Im Alltag fordert der Job mehr von Flugbegleitern ab, als man zunächst denken mag: Flugbegleiter müssen einen stets freundlichen, kompetenten und verantwortungsbewussten Umgang mit den Passagieren pflegen, auch bei schwierigen Charakteren. Sie leben damit nicht nur den Servicegedanken gegenüber anderen Passagieren, sondern benötigen auch die Souveränität, schwierige Situationen ruhig zu meistern. Sonst ist es mit dem Frieden an Bord schnell dahin.

Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen steht ganz klar der Sicherheitsaspekt, der mit dem Jobprofil des Flugbegleiters untrennbar verbunden ist. Flugbegleiter sind Ansprechpartner Nummer eins bei Notfällen an Bord. Auf den richtigen Umgang mit Notsituationen werden Flugbegleiter explizit während ihrer Ausbildung vorbereitet. Ebenso gehören Lektionen in Erster Hilfe zum festen Programm.

Vor, während und nach jedem Flug gilt es, den Passagieren die Sicherheitsvorkehrungen zu demonstrieren und zu präsentieren - von der Nutzung der Sauerstoffmaske, über das Öffnen der Türen bis hin zu dem Benutzen der Ausstiegshilfe.

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind aufgrund der zunehmenden Globalisierung gut bis sehr gut: Die Auslastung der Flughäfen steigt und steigt.

Wie wird man Flugbegleiter?

Die Ausbildung zum Flugbegleiter ist nicht standardisiert und unterscheidet sich daher von Airline zu Airline. Anders als eine duale Ausbildung ist sie eine Sache von einigen Wochen oder Monaten und wird in Form von Trainings absolviert. Zum größten Teil handelt es sich um Präsenzveranstaltungen, es gibt aber auch webbasierte Lernangebote.

Die Inhalte und Dauer ihrer Lehrgänge legen die Fluggesellschaften weitgehend selbst fest. In ihrer Flugbegleiter-Ausbildung trainieren die angehenden Service-Kräfte zwischen sechs Wochen und vier Monaten den Umgang mit Passagieren und lernen alle wichtigen Sicherheitsbestimmungen sowie das Verhalten in Notfällen kennen. Häufig, aber nicht immer gehören Trainingsflüge zur Stewardess-Ausbildung.

Zusammengefasst zählen zu den Inhalten, die in dieser Zeit vermittelt werden:

  • Demonstration der Sicherheitsvorkehrungen
  • Professioneller Umgang Fluggästen
  • Training für den Notfall
  • Anwendung von erste Hilfe Maßnahmen
  • Serviceschulungen

Eine vorgeschriebene Schulbildung gibt es als formale Zugangsvoraussetzung nicht. Bewerber sollten aber mindestens das 18. Lebensjahr abgeschlossen haben und fließend Deutsch und Englisch sprechen. Der Abschluss als Flugbegleiter erfolgt mittels einer internen Prüfung durch die Fluggesellschaft.

Arbeitgeber: Wer sucht Flugbegleiter

Airlines jeder Art, die Passagiere rund um die Welt befördern, suchen nach Flugbegleitern.

Stellenangebote für Flugbegleiter

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Gehalt: Was verdient man als Flugbegleiter?

Das Einkommen hängt wie bei anderen Jobprofilen auch bei Flugbegleitern von der Größe des Arbeitgebers und der Region ab. Im Schnitt verdienen Flugbegleiter zwischen 1.500 und 2.000 Euro im Monat, wobei auch eine Provision aus dem Verkauf, Schichtzulagen oder Trinkgelder anfallen kann. Mit zunehmender Berufserfahrung entwickelt sich das Einkommen nach oben, allerdings sind die Gehaltssprünge nicht üppig.

Oftmals gibt es während der Ausbildung kein Ausbildungsgehalt, weil es sich um eine schulisch organisierte Form der Ausbildung handelt, die nicht vergütet wird. Im Gegenteil entstehen teilweise Kosten für Arbeitsmittel oder Lehrgänge.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Flugbegleiter

Wer Flugbegleiter werden will, kann sich über gute bis sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt freuen. So ziemlich alle Fluggesellschaften suchen händeringend nach Personal, das mit ihnen abhebt. Die Lufthansa allein rechnet mit einem Bedarf von 1.400 neuen Flugbegleitern. Hinzu kommen einige hundert neue Jobs bei der Lowcost-Tochter Eurowings.

Hunderte weitere offene Flugbegleiter-Stellen gibt es derzeit bei Tuifly, Germania, Small Planet Airlines, LGW und Condor. Auch an den deutschen Basen von Easyjet und Ryanair werden Flugbegleiter gesucht.

Bewerbung: Womit punkten Flugbegleiter

Womit können angehende Flugbegleiter in ihren Bewerbungsunterlagen punkten? Auch wenn die Airlines aktuell unter Bewerbermangel aufstöhnen, ein paar Voraussetzungen gibt es doch. Die Lufthansa setzt zum Beispiel einen ganz erklecklichen Katalog voraus:

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Abgeschlossene Schulausbildung
  • Mindestgröße: 1,60 m, Maximalgröße: 1,95
  • Angemessenes Körpergewicht
  • Sehschärfe zwischen +/- 5 Dioptrien
  • Reisepass ohne Einschränkung, mindestens 12 Monate Gültigkeit
  • Keine sichtbaren Tattoos oder Piercings
  • Sicheres Schwimmen
  • Deutsch und Englisch fließend
  • Bereitschaft zu Schichtdienst und Auslandseinsätzen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Hohe Serviceorientierung
  • Kontaktfreude
  • Kommunikationsstärke
  • Teamfähigkeit
  • Freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äußeres
  • Einsatzbereitschaft auch unter Stress
  • Diplomatie auch in schwierigen Situationen
  • Selbstständigkeit, Engagement und Initiative
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Flugbegleiter

Ein ausgebildeter Flugbegleiter hat durchaus Aufstiegsmöglichkeiten. Er oder sie hat die Möglichkeit Purser, beziehungsweise Purserette zu werden und in dieser Funktion Führungsaufgaben innerhalb des Teams zu übernehmen.

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