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Jobprofil: Innenarchitekten (m/w)

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Steckbrief: Innenarchitekt (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.400 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Innenarchitekt

Innenarchitekten bewegen sich zwischen den Welten. Einerseits gehört zum dem Beruf ein klarer Hang zur Kreativität und Schöngeistigkeit, andererseits hat Innenarchitektur auch sehr viel mit Zahlen, Daten und Fakten zu tun. Der Beruf erfordert also gleichermaßen technisches Verständnis sowie das Talent und das Gespür für eine ästhetische Raumgestaltung.

Grundsätzlich sind Innenarchitekten immer dann gefragt, wenn es um die Gestaltung und Planung von Innenräumen egal welcher Art geht. Sie entwickeln Raum- und Einrichtungskonzepte, die perfekt auf die Wünsche ihrer Kunden und deren Budget zugeschnitten sind. Bei ihren Entwürfen zur Ausstattung eines oder mehrerer Räume mit Möbeln, Teppichen, Tapeten, Farben und Accessoires berücksichtigen sie sowohl künstlerische, als auch wirtschaftliche, technische und ökologische Gesichtspunkte.

Die Aufgaben eines Innenarchitekten erstrecken sich auf die folgenden Bereiche:

  • Wahl der Tapetenfarbe
  • Akzentuierung eines Raumes durch das passende Lichtkonzept
  • Auswahl der passenden Möbel

Weitere Aufgaben liegen auf dem ökologischen Feld. Etwa auf der Frage nach der Wahl der richtigen Wärmedämmung.

Innenarchitekten beraten ihre Kunden in allen Aspekten der Innengestaltung eines Raumes. Das verlangt neben fachlichem Know-how auch eine Menge psychologisches Feingefühl ab. Sie müssen sich in ihre Kunden hineinversetzen können und ihnen genau zuhören, damit sie letztlich ihren Geschmack treffen, ohne unnötige Kosten zu generieren.

Dazu treffen sie sich zunächst zu einem ersten Planungsgespräch und entwerfen auf dieser Grundlage die erste maßgetreue Skizze der Innenausstattung eines Raumes. Dazu bedienen sie sich moderner Computer Aided Design-Technologien (CAD). Ist der Entwurf vom Kunden abgesegnet, geht es an die Ausführung.

Dazu koordinieren sie Handwerker, übernehmen Einkäufe und Bestellungen für die Innengestaltung und sorgen dafür, dass alles ordnungsgemäß aufgebaut wird und an der richtigen Stelle positioniert wird.

Innenarchitekten legen also vom ersten Strich auf dem Skizzenblock bis zur Fertigstellung eines Raums Hand an. Sie haben viel Kundenkontakt, arbeiten aber auch Hand in Hand mit ausführenden Handwerkern. Daher sollte man in diesem Beruf gerne mit Menschen arbeiten. Auch Kreativität ist sehr wichtig, ebenso wie Leidenschaft für Schönheit und ein Auge für Funktionalität.

Innenarchitekten werden von Firmen oder besser verdienenden Privatpersonen beauftragt und haben auf dem Arbeitsmarkt nach langen Jahren der Flaute endlich wieder rosigere Aussichten. Die Work Life Balance ist je nachdem, ob sie sich für die Gründung eines Unternehmens oder eine Festanstellung entscheiden mehr oder weniger ausgewogen. Wer als Angestellter arbeitet, kann sich über geregeltere Arbeitszeiten freuen. Selbstständige dagegen müssen mit Hochphasen und Tiefs rechnen - bei kontinuierlich laufenden Kosten. Das birgt ein größeres Risko. 

Wie wird man Innenarchitekt?

Um als Innenarchitekt zu arbeiten, ist ein entsprechendes Studium die notwendige Voraussetzung. Dafür müssen Jobanwärter das Abitur oder die Fachhochschulreife vorlegen, manche Hochschulen verlangen vor dem Studienantritt den Nachweis eines Praktikums und/oder führen Eignungsprüfungen durch.

Berufsanwärter können Innenarchitektur in Deutschland an Fachhochschulen, Kunstakademien und Hochschulen studieren. Die Regelstudienzeit umfasst sechs bis acht Semester und endet mit dem Bachelor-Abschluss. Wer weitere vier Semester anhängt, hat den Master in der Tasche.

Während des Studiums stehen die folgenden Bereiche auf dem Lehrplan:

  • Gestaltung
  • Darstellung
  • Entwerfen
  • Konstruktion
  • Werkstofflehre
  • Technischer Ausbau
  • Kunstgeschichte
  • Planungsmethodik
  • Bauablauf
  • Baurecht

Neben den sehr theoretischen Seminaren und Vorlesungen beinhalten die meisten Studiengänge ein Praxissemester. In diesem erhalten angehende Innenarchitekten erste Einblicke in den späteren Beruf und können erste Kontakte knüpfen und praktische Erfahrungen sammeln.

Nach einer zwei- bis dreijährigen Praxiszeit im Anschluss an das Studium können sich Innenarchitekten bei der Architektenkammer eintragen lassen. Dann dürfen sie sich offiziell als "Innenarchitekt" bezeichnen. Die Berufsbezeichnung gehört zu den wenigen, die gesetzlich geschützt sind.

Arbeitgeber: Wer sucht Innenarchitekten

Innenarchitekten finden in den folgenden Bereichen eine Anstellung:

  • In Architektur-, Innenarchitektur-, Consulting-, Planungs-, Ingenieurbüros
  • In Betrieben für Ausstellungs- und Messebau, Ladenbau, Gaststätten-/ Hotelbau
  • In Einrichtungshäusern der Möbelindustrie
  • In handwerklichen Herstellungsbetrieben
  • In Ausstattungsbereich von Filmateliers, Fernsehanstalten und Theatern

Stellenangebote für Innenarchitekten

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Gehalt: Was verdient man als Innenarchitekt?

Wer sich für das Jobprofil des Innenarchitekten entscheidet, sollte nicht mit allzu hohen Erwartungen an das Gehalt herangehen. Das Einstiegsgehalt liegt im Schnitt bei etwa 2.400 Euro brutto im Monat.

Allerdings haben Faktoren wie Firmengröße, Sitz und die persönliche Spezialisierung einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe des Gehalts. Mit zunehmender Berufserfahrung klettert auch das Gehalt weiter nach oben. Nach ein paar Jahren sind zwischen 3.000 und 3.500 Euro brutto im Monat möglich.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Innenarchitekten

Im gesamten Bereich Architektur ist Arbeitslosigkeit kein so großes Thema mehr wie noch vor ein paar Jahren. Standen früher hohe Absolventenzahlen sinkenden Bauvorhaben im öffentlichen Bereich und einer angespannten Bauwirtschaft gegenüber, hat sich das inzwischen gewandelt. Inzwischen blickt die Branche deutlich zuversichtlicher in die Zukunft und kann steigende Zahlen nachweisen. Die Nachfrage nach Absolventen eines architektonischen Studiengangs hat sich daher gesteigert.

Bewerbung: Womit punkten Innenarchitekten

Architekten können in ihren Bewerbungsunterlagen mit folgenden Fähigkeiten punkten:

  • Abgeschlossenes Studium
  • Beratungsgeschick
  • Analytische Fähigkeiten
  • Klare Ausdrucksweise
  • Ausgeprägtes logisches und abstraktes Denkvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Systematische und exakte Arbeitsweise
  • Gute Konzentrationsfähigkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Innenarchitekt

Wie gesagt haben Innenarchitekten grundsätzlich die Wahl, ob sie innerhalb eines Unternehmens Karriere machen oder als Selbstständige. Im letzten Fall führen sie einen Betrieb und sind je nach unternehmerischem Geschick und Auftragslage über eine steigende Zahl an Mitarbeitern verantwortlich.

Innerhalb eines Unternehmens können sie beispielsweise zum Projektleiter aufsteigen. Dieser trägt die komplette Verantwortung für die Organisation und den Ablauf eines Projekts. Das verlangt hohe Einsatzbereitschaft, wird aber auch entsprechend gut entlohnt.

Alternativ können Innenarchitekten nach Abschluss ihres Hochschulstudiums auch auf wissenschaftlichen Pfaden wandeln und den Weg in Forschung und Lehre einschlagen.

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