Patenschaft verfügbar

Gute Inhalte ziehen an. Werden Sie mit Ihrem Unternehmen jetzt Pate dieses Profils und erreichen Sie tausende interessierter Kandidaten.

Pate werden

Werbung



Jobprofil: Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w)

Zurück zur Übersicht

Steckbrief: Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700 €
Spitzengehalt:
2.000+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Kontakt
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung

Das Smartphone wird in China gefertigt, der Kaffee wird in Brasilien angebaut und geerntet und die Jeans kommt aus Taiwan. Wer sich fragt, wie es all diese Produkte in die Läden in aller Welt schaffen, stößt bei der Recherche unweigerlich auf ein bestimmtes Jobprofil: Das des Kaufmanns für Spedition und Logistikdienstleistung.

Kurz gesagt organisiert er den Versand, die Verschickung und die Lagerung von Gütern aller Art. Da immer mehr Güter in LKW, Bahn, Flugzeug oder per Schiff um den Globus rotieren, sind damit viele Aufgaben verbunden. Mit seiner Arbeit sorgt ein Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, dass Güter letztlich an ihren Bestimmungsort kommen.

Dazu beraten die Fachkräfte Großkunden, die ihre Waren versenden wollen, zu geeigneten Transportwegen und -mitteln. Außerdem tragen sie dafür Sorge, dass Waren und Güter fachgerecht verpackt werden, damit sie den Transport unbeschadet überstehen. Auch das Ein- und Ausladen wird von ihnen organisiert, ebenso wie notwendige Zwischenlagerungen.

Ist der Auftrag erteilt, berechnet der Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung den notwendigen Frachtraum und die Lagerkapazitäten, die für den Versand bereitgestellt werden müssen. Danach berechnen sie, was das Ganze kostet und unterbreiten ihren Kunden einen Kostenvoranschlag.

Hat der Kunde die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt, geht es ans Versichern der Ware. Hierfür schließen Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen eigene Versicherungen ab, die im Schadensfall für die verlorene Waren aufkommen.

Dann füllen sie Frachtpapiere und Zolldokumente aus und schicken die Güter auf die Reise. Damit diese schnell ans Ziel kommen, ermittelt der zuständige Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung vorab die schnellste und günstigste Route. Ist die Ware auf ihrem Weg, können Auftraggeber und Logistikdienstleister dank modernster Technik jederzeit nachvollziehen, wo sich die Güter aktuell befinden.

Was die Zukunftsaussichten in dem Bereich angeht, sind diese sehr rosig. Die Logistik-Branche in Deutschland wächst seit Jahren rasant. Gute Absolventen sind begehrt wie lange nicht mehr. Im Kampf um die besten Talente buhlen die Firmen aktuell um Bewerber.

Etwas weniger rosig ist es hingegen um die Work Life Balance eines Kaufmanns für Spedition und Logistikdienstleistung bestellt. Aufgrund des Fachkräftemangels und des zunehmenden Bedarfs an Logistik-Experten infolge der Globalisierung ist bereits jetzt absehbar, dass sich künftig mehr Arbeit auf immer weniger Schultern verteilen wird.

Dabei braucht man schon heute in der Logistik jede Menge Stressresistenz. Alle Abläufe müssen reibungslos gelingen - unter hohem zeitlichen Druck. Ansonsten kann es passieren, dass Lieferketten auseinanderbrechen. Dann etwa, wenn Rohstoffe nicht rechtzeitig vor Ort sind.

Wie wird man Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung?

Der Weg in den Beruf des Kaufmanns für Spedition und Logistikdienstleistung führt über eine dreijährige Ausbildung, die dual organisiert ist und parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Formale Zugangsvoraussetzungen gibt es nicht.

Auf dem Lehrplan stehen unter anderem die folgenden Schwerpunkte:

  • Arbeitsorganisation
  • Fach- und Businessenglisch
  • Verträge, Haftung, Versicherungen
  • Marketing
  • Der fachgerechte Umgang mit Gefahrgut
  • Vorkehrungen zu Schutz und Sicherheit
  • Abläufe der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle
  • Dokumentation und Steuerung von Geschäftsprozessen
  • Bearbeiten von Zahlungsvorgängen
  • Bearbeiten von Frachtaufträgen im Güterkraftverkehr
  • Planung, Steuerung und Kontrolle betrieblicher Prozesse
  • Bearbeitung von Exportaufträgen

Nach zwei Jahren steht eine Zwischenprüfung auf dem Programm. Nach drei Jahren folgt die Abschlussprüfung.

Arbeitgeber: Wer sucht Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung finden bei diesen Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Bei Speditionen
  • Bei Unternehmen im Bereich Umschlag und Lagerwirtschaft
  • Bei Kurier-, Express- und Paketdiensten
  • Bei Schifffahrtsunternehmen
  • Bei Reedereien
  • Bei Frachtfluggesellschaften
  • In Logistikabteilungen in Industrie- und Handelsunternehmen

Gehalt: Was verdient man als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung?

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung verdienen in der Ausbildung in etwa dieses Einkommen:

  1. Ausbildungsjahr bis 800 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr bis 850 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr bis 890 Euro brutto

Die Höhe des Gehalts hängt jedoch stark von der Region ab, in der der Arbeitgeber angesiedelt ist. Auch dessen Größe hat erheblichen Einfluss auf das Monatsbrutto. Nach der Ausbildung können Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung mit einem monatlichen Bruttoeinkommen zwischen 1.700 und 2.200 Euro rechnen. Mit zunehmender Berufserfahrung und mit zunehmendem Wissen steigt das Monatseinkommen zusehends.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

Der Logistiksektor gehört zu den absoluten Boombranchen: Täglich sind allein in Deutschland über zwei Millionen Fahrzeuge - LKW, Züge oder Schiffe - für Transporte und Lieferungen unterwegs. Tendenz weiter steigend. Um diese Güterströme zu koordinieren werden Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung händeringend gesucht.

Bewerbung: Womit punkten Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

Wer sich für den Beruf des Kaufmanns für Spedition und Logistikdienstleistung entscheidet, hat einen sehr verantwortungsvollen und bisweilen aufreibenden Job. Insofern ist die Liste der Fähigkeiten relativ lang, die die angehenden Transportfachleute in ihrer Bewerbung, dem Lebenslauf und dem Anschreiben vermerken sollten.

Dazu gehören:

  • Abgeschlossene Schulausbildung
  • Abgeschlossene Lehre
  • Gute Leistungen in den Schulfächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Geographie, Informatik
  • Kontaktfreude
  • Spaß am Umgang mit Menschen
  • Flexibilität
  • Planungstalent
  • Organisationstalent
  • Stressresistenz
  • Unternehmerisches Denken und Handeln
  • Lösungsorientiertheit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung

Die Lehre und die ersten Jahre im Job sind absolviert? Dann stellt sich irgendwann die Frage: Was mache ich mit meiner Karriere? Keine Sorge. Hier bieten sich viele verschiedene Möglichkeiten, um auf der Karriereleiter aufzusteigen.

Mit Lehrgängen in den folgenden Fachgebieten lässt sich bestehenden Wissen vertiefen, was die Chance auf eine Expertenlaufbahn erhöht:

  • Einkauf
  • Lager- und Materialwirtschaft
  • Logistik und Versand
  • Umgang mit Gefahrgut und Ladungssicherung
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Verkauf
  • Werbung

Überdies stehen einem Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung eine Vielzahl an Aufstiegsweiterbildungen offen, die den Weg in leitende Positionen ebnen. Dazu gehört beispielsweise die Ausbildung zum Fach- oder Betriebswirt, die an Fachschulen unterrichtet wird und mit einer Prüfung abschließt.

Wer das Abitur hat, sollte über ein Studium nachdenken, das ebenfalls den Weg in eine Führungsposition frei macht. Als mögliche Studiengänge kommen diese infrage:

  • Logistik
  • Supply-Chain-Management
  • Verkehrsbetriebswirtschaft
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Business Administration

Diesen Artikel weiterempfehlen: