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Jobprofil: Kaufleute für audiovisuelle Medien (m/w)

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Steckbrief: Kaufmann für audiovisuelle Medien (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Kaufmann für audiovisuelle Medien

Wer sich für den Beruf des Kaufmanns für audiovisuelle Medien entscheidet, muss vor allem eines sein: Ein Organisationstalent. Die Fachkräfte sind zum Beispiel beim Fernsehen, TV oder Radio das organisatorische Bindeglied zwischen Redaktionen und allen anderen Bereichen von Sendeanstalten.

Zu diesen zum Beispiel:

  • Einkauf und Logistik
  • Personalwesen
  • Finanz- und Rechnungswesen
  • Markenkommunikation
  • Redaktions- und Produktionsleitung
  • Aufnahmeleitung
  • Zentrale Herstellungsplanung
  • Disposition
  • Lizenz- und Rechtemanagement

Für all diese verschiedenen Bereichen stehen sie als kaufmännischer Ansprechpartner zur Verfügung und erledigen unterschiedlichste Aufgaben. Geht es etwa um die Produktion eines Films, sind Kaufleute für audiovisuelle Medien zum Beispiel dafür zuständig, Kosten zu kalkulieren und Budgets zu planen.

Das ist aber nicht alles. Sie erurieren Finanzierungsmöglichkeiten, regeln Rechtliches und versicherungstechnische Angelegenheiten. Auch, wenn es um die Beschaffung des technischen Equipments geht, sind die die richtigen Ansprechpartner. Und last but not least stellen sie sogar den Drehplan zusammen.

Kaufleute für audiovisuelle Medien sind auch im Bereich Finance und Controlling einsetzbar. Hier haben sie die folgenden Aufgaben:

  • Erledigen der der Kosten- und Leistungsrechnung
  • Aufgaben im Bereich der Investitions- und Finanzierungsrechnung
  • Erfassen von Belegen
  • Vorbereiten von Buchungen
  • Kontoführung;
  • Steuern von Transaktionen
  • Zahlungsvorgänge vorbereiten
  • Wirtschaftlichkeitsprüfungen durchführen
  • Statistische Daten ermitteln und aufbereiten
  • Kosten-Nutzen-Rechnungen erledigen
  • Kapitalbedarfsrechnungen durchführen
  • Abrechnen von Honoraren und Lizenzen

Die Work Life Balance von Kaufleuten für audiovisuelle Medien ist meist ausgewogen. Die Arbeitsmarktchancen gestalten sich vielfältig.

Wie wird man Kaufmann für audiovisuelle Medien?

Der Weg in den Beruf des Kaufmanns für audiovisuelle Medien führt über eine klassische duale Ausbildung, die parallel in Ausbildungsbetrieb und Berufsschule stattfindet. Sie schließt nach drei Jahren mit einer Abschlussprüfung ab und beinhaltet eine Zwischenprüfung.

Zu den Ausbildungsinhalten gehören die folgenden Themen:

  • Rechnungswesen und Controlling
  • Bedienen von Informations- und Kommunikationssystemen
  • Produktionsplanung
  • Rechte und Lizenzen
  • Honorar- und Lizenzabrechnung
  • Planung von Projekten
  • Erfolge ermitteln
  • Beschaffung von Equipment
  • Marketing und Vertrieb
  • Investitions- und Finanzierungsrechnung
  • Verwertungsmöglichkeiten beurteilen
  • Finanzierungsentscheidungen vorbereiten

Arbeitgeber: Wer sucht Kaufleute für audiovisuelle Medien

Wo ein ausgebildeter Kaufmann für audiovisuelle Medien später arbeitet? Da stehen den Fachkräften viele Möglichkeiten offen. Hier zum Beispiel:

  • Bei Fernsehen
  • Beim Hörfunk
  • In Online-Redaktionen
  • In der Honorar-  und der Lizenzenabteilung
  • In der Produktion

Stellenangebote für Kaufleute für audiovisuelle Medien

Gehalt: Was verdient man als Kaufmann für audiovisuelle Medien?

Das durchschnittliche Gehalt eines Kaufmanns für audiovisuelle Medien beläuft sich während der Ausbildung auf folgende Werte:

  1. Lehrjahr bis zu 530 Euro brutto
  2. Lehrjahr bis zu 620 Euro brutto
  3. Lehrjahr bis zu 710 Euro brutto

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt beläuft sich auf bis zu 1.700 Euro im Monat, hängt aber stark von der Größe des Arbeitgebers und der Region ab, in der ein Kaufmann für audiovisuelle Medien eine Anstellung findet.

Wer Zeit in die eigene Weiterbildung steckt, hat gute Aussichten, dass sich das Gehalt mit zunehmender Erfahrung auf bis zu 3.000 Euro brutto im Monat und mehr nach oben entwickelt.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Kaufleute für audiovisuelle Medien

Zeitungen, Radio, TV, Internet oder Presseagenturen – die Medienbranche genießt eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Gleichzeitig ist die Branche äußerst dynamisch. Klassische und neue Medien sind mittlerweile zu einer Einheit zusammengewachsen und bieten Raum für eine Vielzahl innovativer Geschäftsmodelle. Insbesondere klassische Medienunternehmen wie Verlage verbinden sich immer stärker mit anderen Medien zu neuartigen Unternehmen.

Das beschert Kaufleuten für audiovisuelle Medien gute bis sehr gute Zukunftsperspektiven. Galt der Mediensektor lange Zeit als Branche mit zu vielen Bewerbern und zu wenigen Stellenangeboten, ist das heute nicht mehr der Fall.

Bewerbung: Womit punkten Kaufleute für audiovisuelle Medien

Welche Hard- und Soft Skills sollten angehende Kaufleute für audiovisuelle Medien in ihren Bewerbungsunterlagen vermerken? Wie können sie einen potenziellen Arbeitgeber mit ihrer Bewerbung überzeugen? Diese Angaben im Lebenslauf sind wünschenswert:

  • Sehr guter Realschulabschluss
  • Alternativ ein gutes (Fach-)Abitur
  • Die Fähigkeit, selbstständig zu lernen
  • Interesse an der Arbeit mit Word und Excel und medienspezifischen Büro- und Geschäftsprogrammen
  • Gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift
  • Sicherheit in der Rechtschreibung
  • Ein gutes Allgemeinwissen
  • Interesse am gesellschaftlichen Geschehen
  • Organisationstalent
  • Bereitschaft, in unterschiedlichen Arbeitsgruppen und Bereichen konstruktiv mitzuarbeiten
  • Gute Umgangsformen
  • Freude, mit anderen Menschen zu arbeiten

Karriere: Die Entwicklungschancen als Kaufmann für audiovisuelle Medien

Nach Abschluss der Lehre zum Kaufmann für audiovisuelle Medien bieten sich viele verschiedene Karrierechancen. Eine davon ist die Ausbildung zum Medienfachwirt. Medienfachwirte übernehmen Führungsaufgaben in der Medienbranche. Seit 2009 ist der Jobtitel in "Fachwirt Medien Print" und "Fachwirt Medien Digital" aufgeteilt. Die Weiterbildung dauert zwischen fünf und zwölf Monaten. Nach der Abschlussprüfung ist eine höhere Position mit mehr Personalverantwortung realistisch.

Weitere Ausbildungen, die infrage kommen:

  • Film- und Fernsehwirt: Film- und Fernsehwirte nehmen die unterschiedlichsten Aufgaben bei einer Filmproduktion wahr. Sie verfügen sowohl über betriebswirtschaftliche Kenntnisse wie auch über künstlerische Fähigkeiten. Beides brauchen sie um Produzenten und Regisseure unterstützen zu können, damit das Filmprojekt sowohl in künstlerischer wie auch in finanzieller Hinsicht zum Erfolg wird. Die Weiterbildung zum Film- und Fernsehwirt dauert dreieinhalb Jahre.
  • Geprüfter Medienbetriebswirt: Die Ausbildung zum Medienbetriebswirt verbindet umfassendes betriebswirtschaftliches Know-how mit den speziellen Anforderungen in der Medienwirtschaft. Das ist eine gefragte Doppel-Qualifikation, die für verantwortungsvolle Fach- oder Führungsaufgaben im mittleren Management qualifiziert.

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann seine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien noch um ein wissenschaftliches Studium ergänzen. Infrage kommen Fächer wie Medienmanagement oder Medienwissenschaft.

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