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Jobprofil: Kindergärtnerinnen (m/w)

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Steckbrief: Kindergärtnerin (m/w)

Ausbildung:
Schulische Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.400 €
Spitzengehalt:
3.3000+ €

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Das Berufsprofil: Kindergärtnerin

Eigentlich heißt das Jobprofil der Kindergärtnerin inzwischen Erzieherin. Allerdings ist der Beruf vielen noch unter seiner alten Bezeichnung geläufig. Kindergärtnerin – der Job wird vor allem mit Spielen, Toben und Herumtollen mit kleineren Kindern in Verbindung gebracht. Doch das wird ihm nicht wirklich gerecht.

Die Bandbreite an Aufgaben, die Kindergärtnerinnen Tag für Tag bewältigen, ist enorm breit gefächert. Sie sind weit mehr als der Vormittagsbespaßer kleiner Kinder. Vor allem kümmern sie sich nicht nur allein um Kinder im Vorschulalter - auch das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Erzieherinnen kümmern sich auch um die Belange Jugendlicher.

Sie arbeiten nicht nur in Kindergärten oder -krippen, sondern auch in Horten oder Heimen, wo sie ältere Schulkinder betreuen. Gleiches gilt für die Arbeit in JugendzentrenTagesstätten oder Familienberatungsstellen, wo ihr Know-how ebenfalls gefragt ist.

Ihre Vorgehensweise und Methoden passen Kindergärtnerinnen immer der jeweiligen Altersgruppe an, die sie betreuen. Jugendlichen bei schulischen Schwierigkeiten oder in schwierigen familiären Situationen zu helfen, erfordert eine völlig andere Vorgehensweise, als Kinder in der Vorschulphase pädagogisch zu fördern.

Während es im ersten Fall eher um die Anwendung psychologischer Prinzipien geht, steht bei der Arbeit mit kleineren Kindern im Vordergrund, die körperliche und geistige Entwicklung durch Singen, Tanzen, Bewegung und Kreativangebote zu fördern.

Sowohl in der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern führen Kindergärtnerinnen Elterngespräche, um mit ihnen Hand in Hand die Entwicklung eines Kindes angemessen zu fördern oder bestehende Probleme zu lösen. Darüber hinaus entwickeln Erzieherinnen gemeinsam mit ihrem dem Team individuelle Förderkonzepte.

Je nach Einsatzgebiet ist der Beruf nichts für zart besaitete Personen. Das Arbeitsumfeld ist mit einem großen Geräuschpegel verknüpft und stets gilt es Ruhe zu bewahren, auch wenn der Nachwuchs wieder einmal querschießt. In anderen Fällen kommen Erzieherinnen mit hochproblematischen Menschen zusammen. Das kann zu Lasten der Work Life Balance gehen. Der Arbeitsmarkt meint es derweil extrem gut mit Erzieherinnen. Sie werden händeringend gesucht.

Wie wird man Kindergärtnerin?

Voraussetzung für die Ausbildung zur Kindergärtnerin ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss oder eine gleichwertige Schulausbildung. Manchmal ist auch ein Nachweis über die gesundheitliche Eignung des Jobanwärters oder ein erweitertes Führungszeugnis erforderlich.

Anders als duale Ausbildungen, die parallel in Betrieb und Berufsschule absolviert werden, ist die Ausbildung zur Kindergärtnerin rein schulisch organisiert. Sie findet in der Berufsfachschule statt und wird durch Praktika oder Projektarbeiten in verschiedenen Einrichtungen ergänzt. Die Erzieherausbildung dauert zwischen 2 und 4,5 Jahren, kann aber bei guten Leistungen verkürzt werden.

Auf dem Lehrplan stehen:

  • Sozialpädagogische Grundlagen
  • Rechtlichen Sachverhalte
  • Religionspädagogik
  • Deutsch
  • Politik

Die schulische Ausbildung schließt mit mündlichenpraktischen und schriftlichen Prüfungen ab. Daran schließt sich ein einjähriges Anerkennungspraktikum in einer pädagogischen Einrichtung an.

Arbeitgeber: Wer sucht Kindergärtnerinnen

Kindergärtnerinnen finden in folgenden Bereichen eine Anstellung:

  • Kindertagesstätten (Kita)
  • Kindergärten
  • Krippen
  • Horte
  • Kinderheime

Stellenangebote für Kindergärtnerinnen

Gehalt: Was verdient man als Kindergärtnerin?

Während der Ausbildung fließt zunächst kein Geld auf das Konto angehender Kindergärtnerinnen. Es handelt sich ja um einen Schulbesuch und keine Ausbildung in einem Betrieb. Das erste Einkommen gibt es während des Anerkennungspraktikums. Hier sind rund 1.400 Euro brutto im Monat vorgesehen.

Nach dem Berufseinstieg hängt die Höhe des Einkommens von folgenden Faktoren ab:

  • Berufserfahrung
  • Arbeitsort

Die meisten Kindergärtnerinnen werden nach Tarif bezahlt. Das Einstiegsgehalt rangiert bei etwa 2.300 Euro im Monat und steigert sich mit zunehmender Berufserfahrung. Nach vier Jahren im Beruf fließen rund 2.700 Euro brutto aufs Konto. Das Maximal-Gehalt, das ausgebildete Erzieher erreichen, liegt bei rund 3.300 Euro brutto.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Kindergärtnerinnen

Die Chancen, nach der Ausbildung schnell auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen oder direkt übernommen zu werden, sind groß. Seit 2013 sind Kommunen verpflichtet, ihr Kinderbetreuungsangebot im Vorschulalter auszubauen. In Zuge dessen entstanden gerade in Kindergärten viele neue Jobs für Kindergärtnerinnen. Sie gehören zu den Berufsgruppen, die sehr rar auf dem Arbeitsmarkt sind.

Bewerbung: Womit punkten Kindergärtnerinnen

Welche Fähigkeiten brauchen Kindergärtnerinnen, um in ihren Bewerbungstunterlagen zu punkten? Diese hier zum Beispiel:

  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Empathie
  • Sensibilität
  • Durchsetzungsvermögen
  • Resilienz

Karriere: Die Entwicklungschancen als Kindergärtnerin

Kindergärtnerinnen haben gute Karriereaussichten. Wer nach der Ausbildung noch einmal die Unibank drückt, hat auch gute Chancen, irgendwann einmal in leitender Funktion zu arbeiten.

Hier kommt ein Abschluss in Pädagogiksoziale ArbeitSozialpädagogik oder Psychologie infrage.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich fachlich in bestimmte Teilgebiete der Pädagogik zu vertiefen und in einem Spezialbereich zu arbeiten. Dazu gehört etwa die Musik- oder TheaterpädagogikMedienpädagogikGesundheitspädagogikEntspannungstherapie und Begabtenförderung.

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