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Jobprofil: Konditor (m/w)

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Steckbrief: Konditor (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.400 - 2.200 €
Spitzengehalt:
4.500 €

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Das Berufsprofil: Konditor

Mandelkrokant, Marzipan, Schokolade, Zuckerperlen - das Jobprofil des Konditors bringt es mit sich, jeden Tag mit süßen Sünden zu hantieren und diese in kunstvolle Leckereien zu verwandeln, die nicht nur besonders schmecken, sondern auch für die Augen ein wahrer Schmaus sind.

Konditoren sind die Experten, wenn es um feinste Pralinen oder Konfekt geht, Torten, Kuchen, Marzipan- und Zuckererzeugnisse. Aber auch die Herstellung von Salz-, Käse- und Partygebäck sowie Speiseeis gehört zu ihrem Metier.

Zu den verwandten Berufen gehören Experten im Bäckereifachhandwerk, Köche, Fachverkäufer Lebensmittelhandwerk und die Fachkraft im Gastgewerbe. Nach der Ausbildung haben Konditoren vielfältige Karriere-Möglichkeiten und gute Zukunfts-Aussichten: Das Handwerk gehört mit über 1,6 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr, rund 3000 Fachbetrieben über 36.000 Beschäftigten und über 5000 Auszubildenden zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren im deutschen Mittelstand.

Und die Work Life Balance? In der Regel exzellent: Im Gegensatz zu denen in einer Bäckerei unterscheiden sich die Arbeitszeiten in einer Konditorei kaum von anderen Berufen. In vielen Konditoreien geht es morgens zwischen sechs und sieben Uhr los. Der entscheidende Vorteil: So haben Konditoren in der Regel schon am Nachmittag Feierabend, sodass genügend Zeit für Familie, Freunde und Beruf bleibt.

Konditoreien und Cafés öffnen zwar in der Regel an sechs oder sieben Tagen in der Woche. Doch für Wochenendarbeit gibt es entsprechende Ausgleichstage.

Wie wird man Konditor?

Der Hauptschulabschluss oder der qualifizierte Abschluss einer weiterführenden Schule ist Voraussetzung, um Konditor werden zu können. Die Ausbildung zum Konditor läuft im dualen System ab – also sowohl im Lehrbetrieb als auch in der Berufsschule. Im Ausbildungsbetrieb lernen Jobanwärter das handwerkliche Know-how von der Pike auf, der Berufsschulunterricht ergänzt die praktische Ausbildung mit theoretischem Fachwissen.

Die Ausbildung zum Konditor dauert drei Jahre, wobei eine Verkürzung auf zwei oder zweieinhalb Jahre möglich ist – zum Beispiel bei sehr guten Leistungen, oder wenn Berufsanwärter das Abitur in der Tasche haben.

Vor Ablauf des zweiten Ausbildungsjahres legen künftige Konditoren eine Zwischenprüfung ab, nach drei Jahren folgt die Gesellenprüfung, die aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil besteht.

In dieser Zeit sollten die angehenden Gesellen folgendes gelernt haben:

  • Torten (Sahne-, Creme-, Obst- und Moussetorten und Petits fours gestalten
  • Motiv-, Festtags- und Hochzeitstorten nach Kundenwünschen entwerfen
  • Baumkuchen backen
  • Florentiner und Mandelhörnchen, Tee- und Blätterteiggebäck, Honigkuchen, Stollen, Sand- und Fruchtkuchen herstellen
  • süße Desserts wie Cremespeisen und Mousse herstellen
  • Pralinen und Konfekt herstellen
  • Figuren und Tafeln aus Schokolade gießen
  • Speiseeis, Eistorten und Parfaits herstellen, Eismixgetränke, Eisbecher und Eisbuffets anrichten
  • Dekorationselemente aus Brand- und Hippenmasse, Zucker, Marzipan und Kuvertüre herstellen
  • Kuvertüre temperieren und verarbeiten
  • Garnierungen mit Schokolade und Eiweißglasur herstellen
  • Marzipan-, Nougat- und Krokantarten herstellen
  • Marzipan modellieren und Karamell gießen
  • Marmeladen, Konfitüren und Früchtegelees kochen
  • Gemüsekuchen, Crêpes, Suppen, Salate, Aufläufe, Pasteten, herzhafte Fours und Canapées herstellen
  • Kundenberatung und Verkauf

Die Auszubildenden stellen die Produkte entweder nach eigenen Ideen oder auf Kundenwunsch her.

Das Jobprofil gehört im Wortsinn zu den wenigen verbliebenen Handwerksberufen: Angehende Konditoren suchen mit ihren Händen Zutaten heraus, wiegen sie ab und verarbeiten sie. Wichtig für den Beruf sind neben einer kreativen Ader auch ruhige Hände und eine sorgfältige Arbeitsweise. Auch eine Neigung zur Sauberkeit und Hygiene ist ein Muss. Denn nach getaner Arbeit müssen täglich sämtliche Arbeitsgeräte, die benutzt wurden, gründlich gereinigt werden.

Das sollten Konditoren aus dem Effeff beherrschen:

  • Arbeitsaufträge erfassen, Arbeitsmaterialien zusammenstellen und Arbeitsschritte vorbereiten
  • Arbeiten mit Rezepturen
  • Arbeiten im Team
  • Umgang mit Maschinen und Geräten
  • Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln und Verpackungsmaterialien
  • Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz am Arbeitsplatz
  • Qualitätssichernde Maßnahmen
  • Umsetzen von Hygienevorschriften

Arbeitgeber: Wer sucht Konditor

Konditoren steht es offen in vielen Bereichen zu arbeiten. Allem voran in Konditoreien, aber auch hier werden gute "Zuckerbäcker" gesucht:

  • Confiserien
  • Cafés
  • Bäckereien mit Feinbackwarensortiment
  • im Patisserie-Bereich großer Hotels und Restaurants
  • Back- und Süßwarenindustrie

Stellenangebote für Konditor

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Gehalt: Was verdient man als Konditor?

Die Höhe der Ausbildungsvergütung unterscheidet sich je nach Region und Bundesland. Als Anhaltspunkt gelten für das Jobprofil folgende Durchschnittswerte:

  1. Ausbildungsjahr: 265 bis 430 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr: 285 bis 550 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr: 315 bis 670 Euro brutto

Nach der Lehre ist das Einkommen als Konditor fest geregelt, wenn der Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher Tarifvertrag im Einzelfall gilt, hängt wiederum von Branche und Region ab. Ausgelernte Konditoren können mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt zwischen 1400 und 2200 Euro brutto im Monat rechnen. Das Einkommen steigt mit zunehmender Berufserfahrung und Qualifikation.

Im Konditoreihandwerk gibt es zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten. Mit jedem Zertifikat erhöht sich die Chance auf den nächsten Karriereschritt und somit auch auf ein besseres Einkommen: Vom Mitarbeiter zum Postenleiter zum Backstubenleiter - das ist der klassische Verlauf.

Wer mit einer bestandenen Meisterprüfung aufwarten kann, kann sein monatliches Einkommen noch einmal deutlich aufbessern. Konditormeister haben einen Durchschnittsverdienst von 2.500 Euro brutto im Monat, der sich je nach Position stark steigern lässt.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Konditor

Die Berufsperspektiven für Konditoren sind gut bis sehr gut. Konditoren arbeiten überwiegend in Familienbetrieben. Nachwuchskräfte werden immer gesucht – und das wird auch in Zukunft so bleiben. Denn beim Konditorenhandwerk handelt es sich um eines der wenigen Berufsprofile, das nicht ausschließlich an Maschinen ausgelagert werden kann und nicht aussterben wird.

Bewerbung: Womit punkten Konditor

Für das Jobprofil des Konditors sind einige Talente und Soft Skills eine notwendige Voraussetzung. Sie sollten daher unbedingt Eingang in die Bewerbungsunterlagen sowie den Lebenslauf finden:

  • handwerkliches Geschick
  • Fingerspitzengefühl
  • gewissenhaftes Arbeiten
  • Sauberkeit und Hygiene
  • Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Phantasie
  • gestalterische Begabung
  • Freude am Entwickeln und Ausprobieren neuer Ideen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Konditor

Bereits nach der Gesellenprüfung haben Konditoren verschiedene Möglichkeiten, ihre Karriere zu gestalten: Sie können sich etwa auf Torten, Teegebäck oder Pralinen spezialisieren oder eine Ausbildung zum Konditormeister machen. Letzte befähigt zu einer leitenden Position oder zur Gründung eines eigenen Betriebs.

Eine Alternative ist die Weiterbildung zum Techniker mit der Fachrichtung Lebensmitteltechnik, der für die Entwicklung, Herstellung und Qualitätssicherung von Nahrungsmitteln zuständig ist. Wer sein Wissen hingegen weitergeben möchte, für den besteht die Möglichkeit als Ausbildungsberater oder Fach-/Werkstattleiter an Konditoreifachschulen zu arbeiten.

Die Ausbildung im Konditorenhandwerk ebnet auch den Weg für eine akademische Laufbahn. Mit Abitur bietet sich nach der Ausbildung das Studium der Betriebswirtschaftslehre, der Lebensmitteltechnologie oder Oecothrophologie an. Der Weg zum Studium steht aber auch ohne Abitur offen: Mit einer Berufsausbildung ist der Zugang zur Hochschule auf dem sogenannten "dritten Bildungsweg" möglich.

Darüber hinaus bietet die Handwerkskammer mit dem Betriebswirt (HWK) einen ganz speziellen Studiengang an. Die Fortbildung endet mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer. Durch die Prüfung werden die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kompetenzen nachgewiesen, die für Entscheidungsträger im Betrieb notwendig sind.

Besonders attraktiv ist die Fortbildung für Meister im Handwerk, die eine zusätzliche betriebswirtschaftliche Qualifikation anstreben. Die Zusatzqualifikation ermöglicht es, einen eigenen Betrieb kompetent zu führen und betriebswirtschaftliche Aufgaben erfolgreich zu übernehmen.

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