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Jobprofil: Landschaftsgärtner (m/w)

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Steckbrief: Landschaftsgärtner (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.300 €
Spitzengehalt:
3.300+ €

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Das Berufsprofil: Landschaftsgärtner

Der Beruf des Landschaftsgärtners oder auch des Gärtners der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau verbindet gleich mehrere Vorzüge miteinander:

  • Man ist jeden Tag in der Natur.
  • Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen.
  • Man hat viel gestalterische Freiheit.

Landschaftsgärtner kümmern sich von der Planung über den ersten Spatenstich bis zur fertigen Außenanlage. Und da das Berufsfeld enorm breit angelegt ist, gehört der Beruf zu einem der abwechslungsreichsten Jobprofile überhaupt.

Darüber hinaus leisten Landschaftsgärtner mit ihrer Arbeit einen praktischen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Sie legen folgende Grüngürtel ins Städten und Gemeinden an:

  • Parks
  • Grünanlagen
  • Sportanlagen
  • Spielplätze

Diese Grünflächen tragen gleich zweifach zu einer besseren Lebensqualität in dicht besiedelten Ballungsräumen bei. Zum einen bringen schön bepflanzte Wege und Plätze eine optische Auflockerung des Stadtbilds mit sich. Zum anderen sorgen sie für bessere Luft und eine Reduzierung des Feinstaubgehalts. 

In Gärten und Parks pflegen Landschaftsgärtner Wege, Teiche und Brunnen, gestalten und bepflanzen Grünflächen oder legen Blumenbeete an. Sie bauen außerdem Wege, Treppen und Trockenmauern, Spiel- und Bolzplätze, Trimmpfade und Campingplätze oder Spielbahnen für Golfplätze.

Zu ihren weiteren Aufgaben zählen:

  • Renaturierung von Bächen und Flüssen
  • Sichern von Hängen und Böschungen
  • Rekultivierung von Mülldeponien und Berghalden
  • Bau von Pflanzenkläranlagen
  • Pflanzen und Pflege von Bäumen und Hecken
  • Anlegen von Biotopen
  • Pflege von Friedhöfen

Bei der Neugestaltung einer Grünfläche ist häufig schwere körperliche Arbeit angesagt, weshalb die Work Life Balance in den Beruf nicht immer ausgeglichen, was körperliche Folgeschäden nach sich ziehen kann.

Immerhin fällen Landschaftsgärtner Bäume, roden Baumstümpfe, planieren Flächen, bearbeiten, pflegen und sanieren Böden. Danach pflanzen sie Gehölze, Stauden und Blumen. Das geht - wie es so schön heißt - auf die Knochen. Auf dem Arbeitsmarkt haben Landschaftsgärtner gute Chancen.

Wie wird man Landschaftsgärtner?

Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner dauert drei Jahre und ist dual organisiert. Im Betrieb lernen Berufsanwärter die gärtnerische Praxis von der Pike auf lernen. In der Berufsschule wird dieses Know-how um theoretische Bestandteile ergänzt.

Hier stehen neben Themen wie Pflanzenkunde auch Technik oder Mathe auf dem Stundenplan. Darüber hinaus lernen angehende Landschaftsgärtner in ihrer Ausbildung zum Beispiel, Baustellen fachgerecht einzurichten. Dazu gehören Aufgaben wie:

  • Pläne lesen und auf die Baustelle übertragen
  • Schutz vorhandener Pflanzen
  • Bäume fällen
  • Wurzeln roden
  • Bereitstellung von Material und Maschinen

Auch Erdarbeiten und die Installation von Be- und Entwässerungsanlagen sind Teil der Ausbildung. Hierzu legen angehende Landschaftsgärtner Hügel an oder passen Böschungen an, sie verlegen Entwässerungsrohre oder bauen Oberflächeneinläufe, Kontroll- und Sickerschächte ein. 

Weitere Ausbildungsschwerpunkte sind:

  • Pflastern von Wegen und Plätzen
  • Auftragen von Gussasphalt
  • Aufbringen von Schutz-, Dicht-, Trag- und Dränschichten
  • Mauern
  • Anlegen von Treppen
  • Anlegen von Teichen, Becken und Wasserläufen
  • Aufstellen von Zäunen, Pavillons, Rankgittern, Lärmschutzwänden, Pergolen, Sport- und Spielgeräten
  • Beete anlegen und Bäume setzen.
  • Gehölze pflegen
  • Gebäude begrünen
  • Themengärten schaffen

Die Lehre schließt mit einer Prüfung ab, in der neben dem fachlichen Wissen und Können Schlüsselqualifikationen wie eigenverantwortliches Handeln, selbständiges Planen sowie die Kontrolle von Arbeitsvorgängen überprüft werden.

Arbeitgeber: Wer sucht Landschaftsgärtner

Landschaftsgärtner können Arbeit in den folgenden Bereichen finden:

  • Gartenbau
  • Landschaftsbau
  • Sportplatzbau
  • Industrie
  • Ingenieurbüros
  • Landesanstalten
  • Landschaftsarchitekturbüros
  • Planungsbüros
  • Straßenbauämter
  • Garten- und Friedhofsämter
  • Verbände und Organisationen
  • Siedlungsgesellschaften
  • Wasserwirtschaftsämter

Stellenangebote für Landschaftsgärtner

Landschaftsgärtner als Vorarbeiter (m/w/d) 17.04.
Hans Prengel GmbH Garten und Landschaftsbau Weilheim An Der Teck In Bad...
Landschaftsgärtner/in (w/m/div) 09.04.
Landesverband der Gartenfreunde Bremen e. V. Bremen
Landschaftsgärtner (m/w/d) 18.04.
IDR-Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG Düsseldorf

Gehalt: Was verdient man als Landschaftsgärtner?

Wie in anderen Berufen auch ist der Lohn von Landschaftsgärtnern abhängig von der Berufserfahrung, der Größe des Arbeitgebers und dem Standort, an dem die Fachkräfte mit dem grünen Daumen arbeiten.

Das Einkommen während der Ausbildung gestaltet sich wie folgt:

  1. Ausbildungsjahr bis 800 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr bis 900 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr bis 1.000 Euro brutto monatlich

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt im Schnitt bei 2.300 brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung entwickelt sich das Einkommen weiter nach oben.

Auch Weiterbildungen können die Einkommenssituation weiter verbessern. Je nach Ausrichtung kann das Einkommen auf bis zu 3.300 Euro brutto im Monat nach oben klettern.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Landschaftsgärtner

Die Berufsaussichten für Landschaftsgärtner sind gut bis sehr gut. Denn Bewerber sind in dem Bereich sehr rar, sodass ausgebildete Fachkräfte nach ihrer Ausbildung gute Chancen haben, entweder direkt vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden oder sehr schnell einen anderen Job zu finden.

Neben naturwissenschaftlichem, kaufmännischem und technischem Verständnis erfordert der Arbeitsalltag auch eine große Portion handwerkliches Geschick, Kreativität und körperlichen Einsatz.

Bewerbung: Womit punkten Landschaftsgärtner

Womit können angehende Landschaftsgärtner in Anschreiben und Lebenslauf punkten? Folgende Hard und Soft Skills sind von Vorteil:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Naturwissenschaftliches Verständnis
  • Kaufmännisches Wissen
  • Technisches Know-how
  • Handwerkliches Geschick
  • Kreativität
  • Körperlicher Einsatz

Karriere: Die Entwicklungschancen als Landschaftsgärtner

Landschaftsgärtner haben sehr viele Möglichkeiten, Karriere zu machen. Nach einem Jahr im Beruf können sie zum Beispiel eine Weiterbildung zum Techniker machen oder nach zweijähriger Berufserfahrung zum Meister.

Damit können sie fachlich noch mehr Verantwortung übernehmen und sind außerdem für die Ausbildung von Lehrlingen verantwortlich.

Mit dem Abitur in der Tasche können Berufsabsolventen auch nochmal studieren. Hier bietet sich die Fachrichtung Landschaftsarchitektur/Landschaftsbau an. Nach dem Studium stehen ihnen die Bereiche Forschung und Lehre offen oder leitende Positionen im Garten- und Landschaftsbau.

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Landschaftsgärtner als Vorarbeiter (m/w/d) 17.04.
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IDR-Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG Düsseldorf



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