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Jobprofil: Lokführer (m/w)

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Steckbrief: Lokführer (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.400 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Lokführer

Er ist einer der Berufe, von dem kleine Jungs träumen: Lokführer oder Triebfahrzeugführer, wie der Beruf ebenfalls genannt wird. Wer sich den Beruf des Lokführers aber als ein Jobprofil vorstellt, bei dem es lediglich gilt, Gas zu geben und wieder abzubremsen, irrt.

Unerbittlich prasseln auf Lokführer während der Fahrt Licht-, Klang- und Farbreize ein. In Sekundenbruchteilen gilt es die richtigen Tasten auf der Armatur zu treffen. Lokführer müssen daher immer konzentriert sein, dürfen die Schienen nie aus den Augen verlieren und im richtigen Moment die folgenden Funktionen regeln:

  • Einstellung der Zugkraft
  • Geschwindigkeitsvorwahl
  • Automatische Fahr-Bremssteuerung (AFB)
  • Bedieninstrumente der Bremsanlage
  • Beleuchtung und Sanden
  • Schalter der Punktförmigen Zugbeeinflussung
  • Hauptschalter und Stromabnehmer
  • Scheibenwischer und Führerraumheizung

Lokführer müssen in ihrem Joballtag sowohl mit Menschen als auch mit modernster Technik umgehen können. Zu den Grundvoraussetzungen, um in dem Beruf arbeiten zu können, zählen daher ein hohes Verantwortungsbewusstsein, Einsatz und technisches Know-how

Ausgebildete Lokführer sind in der Lage, einen ICE, einen Regional-Express oder Güterzüge zu lenken und zu steuern. Auch das Fahren und Bedienen von Nebenfahrzeugen im Bau- oder Instandhaltungsbereich sind für Lokführer Routine.

Die meisten Lokführer sorgen aber im Personenverkehr dafür, dass täglich Millionen von Menschen sicher von A nach B kommen. Im Güterverkehr tragen sie die Verantwortung, dass Waren pünktlich an dem Ort ankommen, an dem sie eingesetzt werden sollen.

Im Beruf des Lokführers geht ohne stetige Weiterbildung nichts, denn der berufliche Alltag erfordert permanentes Lernen ab. Im Zeitalter der Digitalisierung verändern sich technische Anwendungen so rasant wie nie zuvor. Daher bringen erforderliche Zusatzqualifikationen, regelmäßiger Fortbildungsunterricht und vorgeschriebene Überwachungsfahrten einen kontinuierlichen Schulungsbedarf mit sich.

Die Work Life Balance als Lokführer ist nicht immer ganz ausgewogen. Denn Personen und Güter wollen auch nachts, an Feiertagen oder an Wochenenden bewegt werden. Insofern gehört der Schichtdienst zum Jobprofil dazu. Die Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut.

Wie wird man Lokführer?

Formale Voraussetzungen, um eine Ausbildung zum Lokführer zu beginnen, gibt es keine. Realiter verfügen die meisten Jobanwärter jedoch über einen mittleren Bildungsabschluss und etwa ein Fünftel der Berufsanwärter hat die Hochschulreife in der Tasche.

Folgende Grundvoraussetzungen gilt es vor dem Antritt der Ausbilung ärztlich abklären zu lassen:

  • Keine Wahrnehmungsstörungen wie Farbenblindheit
  • Keine Geh- oder Stehbehinderungen
  • Bestandener psychologischer Eignungstest
  • Negativer Drogentest

Die Ausbildung zum Lokführer nimmt drei Jahre in Anspruch und beinhaltet praktische und theoretische Phasen. Sie ist dual strukturiert, was nichts anderes heißt, als dass die angehenden Zugführer einen Teil der Zeit in der Berufsschule verbringen und den anderen im Ausbildungsbetrieb.

Auf dem Lehrplan stehen die folgenden Inhalte:

  • Kenntnis von Bahn- und Gleisanlagen
  • Bedienung, Prüfung und Steuerung von Triebfahrzeugen
  • Sicherheitsmaßnahmen
  • Umgang mit Störungen
  • Organisatorische Aufgaben innerhalb des Bahn-Betriebes
  • Bilden und Rangieren von Zügen
  • Züge fahren

Der Beruf ist übrigens auch für Quereinsteiger geeignet. Spätentschlossene haben die Möglichkeit, die Lokführerausbildung im Rahmen einer Erwachsenenqualifizierung zu absolvieren. Diese dauert etwa acht bis zwölf Monate, Voraussetzung ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Arbeitgeber: Wer sucht Lokführer

Lokführer arbeiten in der Regel bei Verkehrsgesellschaften im Bereich des Schienenverkehrs oder Bahnbetrieben. Zu den größten Arbeitgebern zählt die Deutsche Bahn (DB).

Stellenangebote für Lokführer

Logodb mobility logistics ag 60544de
Lokführer S-Bahn München (w/m) 19. 10
Deutsche Bahn AG München
Logodb mobility logistics ag 60544de
Quereinstieg zum Lokführer in Frankfurt (Main) (w/m) 19. 10
Deutsche Bahn AG Frankfur...
Logodb mobility logistics ag 60544de
Quereinstieg zum Lokführer S-Bahn München (w/m) 19. 10
Deutsche Bahn AG München
Logodb mobility logistics ag 60544de
Lokführer (w/m) für die S-Bahn Rhein-Main 19. 10
Deutsche Bahn AG Frankfur...
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Quereinstieg zum Lokführer (w/m) in Miltenberg, Schöllkrippen, Bad Mergentheim und Crailsheim 19. 10
Deutsche Bahn AG Miltenberg

Gehalt: Was verdient man als Lokführer?

Die Höhe des Ausbildungs-Gehalts von Lokführern hängt in erster Linie davon ab, ob der Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist. Im Schnitt staffelt sich die Ausbildungsvergütung wie folgt:

  1. Lehrjahr rund 711 Euro brutto
  2. Lehrjahr rund 750 Euro brutto
  3. Lehrjahr rund 850 Euro brutto

Nach der Ausbildung rangiert die tarifliche Bruttogrundvergütung von Lokführern zwischen 2.430 und 2.709 Euro brutto monatlich. Hinzu kommen Zulagen und Sonderzahlungen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Lokführer

Die Berufsaussichten für angehende Lokführer sind nicht schlecht. Im Zuge der Globalisierung reisen immer mehr Menschen nicht nur in ihrer Freizeit, sondern verstärkt auch beruflich bedingt. Das ist bereits jetzt an einer guten bis sehr guten Auslastung der Züge zu spüren. Tendenz steigend. Das heißt, dass in Zukunft auch immer mehr Lokführer gebraucht werden.

Bewerbung: Womit punkten Lokführer

Das sind die Fähigkeiten, mit denen Lokführer in ihren Bewerbungsunterlagen punkten können:

  • Schulabschluss
  • Begeisterung für Technik
  • Zuverlässigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikative Fähigkeiten
  • Entscheidungsstärke
  • Die Fähigkeit, auch in komplexen Situationen den Überblick zu bewahren
  • Belastbarkeit
  • Koordinationsvermögen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Lokführer

Wer auf der Karriereleiter hoch hinaus will, hat als Lokführer einige Möglichkeiten. Denkbar ist eine Karriere als:

  • Gruppenleiter
  • Ausbilder

Als Alternative bietet sich die Zusatzausbildung zum Auslandslokführer an.

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Ausbildung
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Das Berufsprofil: Lokführer

Er ist einer der Berufe, von dem kleine Jungs träumen: Lokführer oder Triebfahrzeugführer, wie der Beruf ebenfalls genannt wird. Wer sich den Beruf des Lokführers aber als ein Jobprofil vorstellt, bei dem es lediglich gilt, Gas zu geben und wieder abzubremsen, irrt.

Unerbittlich prasseln auf Lokführer während der Fahrt Licht-, Klang- und Farbreize ein. In Sekundenbruchteilen gilt es die richtigen Tasten auf der Armatur zu treffen. Lokführer müssen daher immer konzentriert sein, dürfen die Schienen nie aus den Augen verlieren und im richtigen Moment die folgenden Funktionen regeln:

  • Einstellung der Zugkraft
  • Geschwindigkeitsvorwahl
  • Automatische Fahr-Bremssteuerung (AFB)
  • Bedieninstrumente der Bremsanlage
  • Beleuchtung und Sanden
  • Schalter der Punktförmigen Zugbeeinflussung
  • Hauptschalter und Stromabnehmer
  • Scheibenwischer und Führerraumheizung

Lokführer müssen in ihrem Joballtag sowohl mit Menschen als auch mit modernster Technik umgehen können. Zu den Grundvoraussetzungen, um in dem Beruf arbeiten zu können, zählen daher ein hohes Verantwortungsbewusstsein, Einsatz und technisches Know-how

Ausgebildete Lokführer sind in der Lage, einen ICE, einen Regional-Express oder Güterzüge zu lenken und zu steuern. Auch das Fahren und Bedienen von Nebenfahrzeugen im Bau- oder Instandhaltungsbereich sind für Lokführer Routine.

Die meisten Lokführer sorgen aber im Personenverkehr dafür, dass täglich Millionen von Menschen sicher von A nach B kommen. Im Güterverkehr tragen sie die Verantwortung, dass Waren pünktlich an dem Ort ankommen, an dem sie eingesetzt werden sollen.

Im Beruf des Lokführers geht ohne stetige Weiterbildung nichts, denn der berufliche Alltag erfordert permanentes Lernen ab. Im Zeitalter der Digitalisierung verändern sich technische Anwendungen so rasant wie nie zuvor. Daher bringen erforderliche Zusatzqualifikationen, regelmäßiger Fortbildungsunterricht und vorgeschriebene Überwachungsfahrten einen kontinuierlichen Schulungsbedarf mit sich.

Die Work Life Balance als Lokführer ist nicht immer ganz ausgewogen. Denn Personen und Güter wollen auch nachts, an Feiertagen oder an Wochenenden bewegt werden. Insofern gehört der Schichtdienst zum Jobprofil dazu. Die Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut.

Wie wird man Lokführer?

Formale Voraussetzungen, um eine Ausbildung zum Lokführer zu beginnen, gibt es keine. Realiter verfügen die meisten Jobanwärter jedoch über einen mittleren Bildungsabschluss und etwa ein Fünftel der Berufsanwärter hat die Hochschulreife in der Tasche.

Folgende Grundvoraussetzungen gilt es vor dem Antritt der Ausbilung ärztlich abklären zu lassen:

  • Keine Wahrnehmungsstörungen wie Farbenblindheit
  • Keine Geh- oder Stehbehinderungen
  • Bestandener psychologischer Eignungstest
  • Negativer Drogentest

Die Ausbildung zum Lokführer nimmt drei Jahre in Anspruch und beinhaltet praktische und theoretische Phasen. Sie ist dual strukturiert, was nichts anderes heißt, als dass die angehenden Zugführer einen Teil der Zeit in der Berufsschule verbringen und den anderen im Ausbildungsbetrieb.

Auf dem Lehrplan stehen die folgenden Inhalte:

  • Kenntnis von Bahn- und Gleisanlagen
  • Bedienung, Prüfung und Steuerung von Triebfahrzeugen
  • Sicherheitsmaßnahmen
  • Umgang mit Störungen
  • Organisatorische Aufgaben innerhalb des Bahn-Betriebes
  • Bilden und Rangieren von Zügen
  • Züge fahren

Der Beruf ist übrigens auch für Quereinsteiger geeignet. Spätentschlossene haben die Möglichkeit, die Lokführerausbildung im Rahmen einer Erwachsenenqualifizierung zu absolvieren. Diese dauert etwa acht bis zwölf Monate, Voraussetzung ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Arbeitgeber: Wer sucht Lokführer

Lokführer arbeiten in der Regel bei Verkehrsgesellschaften im Bereich des Schienenverkehrs oder Bahnbetrieben. Zu den größten Arbeitgebern zählt die Deutsche Bahn (DB).

Stellenangebote für Lokführer

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Gehalt: Was verdient man als Lokführer?

Die Höhe des Ausbildungs-Gehalts von Lokführern hängt in erster Linie davon ab, ob der Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist. Im Schnitt staffelt sich die Ausbildungsvergütung wie folgt:

  1. Lehrjahr rund 711 Euro brutto
  2. Lehrjahr rund 750 Euro brutto
  3. Lehrjahr rund 850 Euro brutto

Nach der Ausbildung rangiert die tarifliche Bruttogrundvergütung von Lokführern zwischen 2.430 und 2.709 Euro brutto monatlich. Hinzu kommen Zulagen und Sonderzahlungen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Lokführer

Die Berufsaussichten für angehende Lokführer sind nicht schlecht. Im Zuge der Globalisierung reisen immer mehr Menschen nicht nur in ihrer Freizeit, sondern verstärkt auch beruflich bedingt. Das ist bereits jetzt an einer guten bis sehr guten Auslastung der Züge zu spüren. Tendenz steigend. Das heißt, dass in Zukunft auch immer mehr Lokführer gebraucht werden.

Bewerbung: Womit punkten Lokführer

Das sind die Fähigkeiten, mit denen Lokführer in ihren Bewerbungsunterlagen punkten können:

  • Schulabschluss
  • Begeisterung für Technik
  • Zuverlässigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikative Fähigkeiten
  • Entscheidungsstärke
  • Die Fähigkeit, auch in komplexen Situationen den Überblick zu bewahren
  • Belastbarkeit
  • Koordinationsvermögen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Lokführer

Wer auf der Karriereleiter hoch hinaus will, hat als Lokführer einige Möglichkeiten. Denkbar ist eine Karriere als:

  • Gruppenleiter
  • Ausbilder

Als Alternative bietet sich die Zusatzausbildung zum Auslandslokführer an.

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