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Jobprofil: Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik (m/w)

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Steckbrief: Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700 €
Spitzengehalt:
3.500+ €

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Das Berufsprofil: Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik

Als Funktionsdiagnostik bezeichnen Experten diagnostische Verfahren in verschiedenen medizinischen Fachgebieten, bei denen bestimmte Funktionen eines Organs überprüft werden. Bei diesen Untersuchungen unterstützen Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik (MTAF) den behandelnden Arzt. Sie messen zum Beispiel Hirnströme, die Hörfähigkeit, den Gleichgewichtssinn, die Lungenfunktion oder die Tätigkeit des Herz-Kreislauf-Systems eines Patienten.

Um den Gleichgewichtssinn zu überprüfen, führen die Fachkräfte mit Spezialgeräten Hörtests und Untersuchungen des Gleichgewichtsorgans durch. Für Gehörgeschädigte, die digitale Hörprothesen tragen, programmieren sie derweil die Geräte und stellen sie auf die Bedürfnisse des Trägers ein.

Um Kreislauferkrankungen auf die Spur zu kommen, schreiben Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik Elektrokardiogramme (EKG) und testen mit  Belastungsuntersuchungen die Belastungsfähigkeit eines Patienten. Außerdem gehört die Arbeit mit Blutdruckmessgeräten und Ultraschallgeräten zu ihren täglichen Aufgaben. Ein Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik ist auch dazu ausgebildet, die Funktion des Atemsystems zu testen. Er misst dazu das Lungenvolumen und analysiert Blutwerte.

Die Verantwortung eines Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik ist hoch. Dem sollten sich Jobanwärter bewusst sein. Immerhin liefern ihre Analysen die Grundlage für ärztliche Diagnosen. Daher sollte ihnen kein Fehler unterlaufen.

Das ist nicht immer einfach, denn der Berufsalltag kann schon mal stressig werden. Neben der Assistenz bei Untersuchungen kommen auf die Fachkräfte noch viele andere Aufgaben zu.

Zum Beispiel:

  • Patientenakten anlegen und pflegen
  • Untersuchungsergebnisse auswerten, dokumentieren und archivieren

Die Zukunftsaussichten in dem Beruf sind bestens. Medizinisches Fachpersonal wie Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik werden auf dem Arbeitsmarkt händeringend gesucht.

Die Work Life Balance ist allerdings nicht immer ausgewogen. Einerseits, weil schwere Fälle die eigene psychische Ausgewogenheit bedrohen können, andererseits können die zu dem Beruf gehörenden Schichtdienste private Planungen durchkreuzen.

Wie wird man Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik ?

Die Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik findet an einer Berufsfachschule statt. In die schulische Ausbildung integriert ist ein Praxisteil, der in den verschiedensten Fachbereichen einer Klinik stattfindet. Hier arbeiten die Auszubildenden dank der Betreuung und Anleitung durch geschulte Lehrkräfte schon nach kurzer Zeit recht eigenständig.

Während der Lehrzeit stehen die folgenden Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • Mathematik
  • Biologie und Ökologie
  • Hygiene
  • Physik
  • Statistik
  • EDV und Dokumentation
  • Anatomie
  • Physiologie /Pathophysiologie
  • Allgemeine Krankheitslehre
  • Arzneimittellehre
  • Erste Hilfe
  • Psychologie/Pädagogik/Soziologie
  • Fachenglisch
  • Gerätekunde
  • Spezielle Krankheitslehre
  • Neurophysiologische Funktionsdiagnostik
  • Audiologische und HNO-Funktionsdiagnostik
  • Kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik
  • Pneumologische Funktionsdiagnostik

Arbeitgeber: Wer sucht Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik

Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik finden hier eine Anstellung:

  • In Krankenhäusern
  • In Fach- oder Universitätskliniken
  • In ambulanten Ärztezentren
  • Bei niedergelassenen Ärzten

Stellenangebote für Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik

Gehalt: Was verdient man als Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik ?

Da die Ausbildung zum MTAF schulisch organisiert ist, fließt Jobanwärtern in dieser Zeit kein Geld aufs Konto. Im Gegenteil fallen für die Ausbildung sogar Gebühren an. Allerdings werden für angehende MTAF‘s auch Stipendien angeboten. Diese befreien die Fachkraft von den gesamten Kosten.

Das Einkommen nach der Ausbildung und liegt zwischen 1.700 Euro und 2.200 Euro brutto. Somit ist das Einstiegsgehalt eines Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik höher als in vielen anderen medizinischen Berufen.

Wer in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, verdient beim Einstieg häufig sogar noch mehr. Zwischen 2.000 und 2.200 Euro brutto sind hier realistisch. Wer sich fortbildet und Zusatzqualifikationen erwirbt, erhält ein noch höheres Gehalt. Ein Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik kann in der Spitze bis zu 3.500 brutto monatlich verdienen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik

Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik haben beste Berufsperspektiven. Der medizinische und pflegerische Bereich ist massiv vom Fachkräftemangel betroffen und Arbeitgeber suchen mehr als händeringend nach Personal. Das hat dazu geführt, dass sich medizinisch geschulte Fachkräfte aussuchen können, wo sie arbeiten, weil das Jobangebot so groß ist.

Bewerbung: Womit punkten Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik

Welche Talente, Fähigkeiten und Skills erwarten Arbeitgeber von Jobanwärtern? Wer mit den folgenden Punkten in seinen Bewerbungsunterlagen punkten kann, hat gute Chancen auf eine Anstellung:

  • Abgeschlossene Schulausbildung
  • Abgeschlossene Lehre
  • Empathie
  • Resilienz
  • Stresstoleranz
  • Teamfähigkeit
  • Motivation
  • Interesse an Medizin
  • Interesse an Technik
  • Interesse an Naturwissenschaften
  • Freude an der Arbeit mit Patienten
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit
  • Flexibilität
  • Leistungsbereitschaft
  • Offenheit für Neues

Karriere: Die Entwicklungschancen als Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik

Wie geht’s nach der Ausbildung mit der Karriere weiter? Einem Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik eröffnen sich zahlreiche Perspektiven. Zum Beispiel gibt es zig Lehrgangsangebote. Zu Themenbereichen wie klinische Bewertung von Medizinprodukten, Risikomanagement für Medizinprodukte oder medizinische Terminologie.

Wer sich zum Ziel gesetzt hat, sich nicht nur fachlich unersetzlich zu machen, sondern auch die ein oder andere Stufe auf der Karriereleiter zu nehmen, sollte sich über eine so genannte Auftsiegsweiterbildung Gedanken machen. Sie vermittelt das Wissen, das eine angehende Führungskraft braucht. Interessant sind zum Beispiel diese Ausbildungen:

  • Techniker im Bereich Kardiotechnik
  • Fachwirt Gesundheit und Sozialwesen
  • Techniker Medizintechnik
  • Betriebswirt Management im Gesundheitswesen

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann nach der Ausbildung auch über ein Studium nachdenken. Spannende Studiengänge sind:

  • Medizintechnik
  • Medizinische Technik/ Medizinphysik
  • Medizinisch-Technische Informatik
  • Medizinpädagogik
  • Humanmedizin

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