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Jobprofil: Orthoptisten (m/w)

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Steckbrief: Orthoptist (m/w)

Ausbildung:
Schulische Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.600 €
Spitzengehalt:
3.200+ €

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Das Berufsprofil: Orthoptist

In ihrer Ausbildung lernen Orthoptisten alles über Sehstörungen und deren Behandlungsmöglichkeiten. Sie verhelfen ihren Klienten oder Patienten also wortwörtlich zu einem besseren Durchblick. Nicht immer ist eine Brille das Ultima Ratio, wenn der Patient unscharf sieht.

Manchmal ist auch eine Augenkrankheit die Ursache für Sehschwierigkeiten oder Sehschwächen. Es gibt noch unzählige weitere Gründe, warum Patienten Schwierigkeiten mit den Augen haben. Viele von ihnen haben angeborene Sehstörungen. Sie schielen oder sind farbenblind. Andere haben schwache Augen oder leiden an Augenzittern.

Auch Netzhautschäden und Augenmuskellähmungen bekommen Orthoptisten in ihrem Berufsalltag oft zu Gesicht. Orthoptisten unterstützen Ärzte zum Beispiel in Kliniken bei der Untersuchung von Patienten und klären diese über ihre Krankheitsbilder und potentielle Behandlungsmöglichkeiten auf.

Orthoptisten sind ein wichtiger Teil Genesungs- und Behandlungsprozesses der Patienten. Nach einer Augen-Operation stärken sie mit ihnen zum Beispiel durch gezielte Übungen die Augenmuskulatur. Die Fortschritte dokumentieren sie sorgfältig in der Krankenakte. Zu den Aufgaben zählen außerdem vorbeugende Untersuchungen von Säuglingen und Kleinkindern.

Die Zusammenarbeit eines Orthoptisten mit Augenärzten ist in der Regel recht eng. Sie informieren sie regelmäßig über die Fortschritte, die die Patienten in der Therapie machen. Kommt es zu Schwierigkeiten oder Komplikationen, bringen sie natürlich auch das zur Sprache. Auf dieser Basis entscheiden Ärzte über den weiteren Behandlungsverlauf.

Um die Zukunftsaussichten in dem Beruf ist es gut bestellt. Der Bedarf an Fachkräften, die sich auf die Behandlung von Augenproblemen verstehen, nimmt zu. Nach der Ausbildung stehen außerdem zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Die Work Life Balance ist in der Regel ausgewogen.

Wie wird man Orthoptist?

Die Ausbildung zum Orthoptisten nimmt drei Jahre in Anspruch und ist schulisch organisiert. An einer Berufsfachschule lernen angehende Orthoptisten alles, was sie für einen erfolgreichen Berufseinstieg brauchen. In Deutschland gibt es 14 Fachschulen, die zum Orthoptisten ausbilden. Sie sind fast alle an ein Universitätsklinikum angegliedert, in dem der angehende Orthoptist auch die Praxisphase absolviert, die Teil der Ausbildung ist.

Während der Lehrzeit wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab. Auf dem Stundenplan stehen Themen wie:

  • Orthoptik
  • Augenbewegungsstörungen
  • Anatomie
  • Physiologie

Im praktischen Teil der Ausbildung lernen Orthoptisten alle wichtigen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden kennen. Auch die Bereiche Diagnostik und Therapie sowie die Kontaktlinsenanpassung bleiben nicht außen vor.

Arbeitgeber: Wer sucht Orthoptisten

Angehende Orthoptisten finden bei diesen Arbeitgebern eine Anstellung:

  • In Hochschulkliniken mit Abteilungen für Pleoptik und Orthoptik
  • In Krankenhäusern mit augenärztlicher Abteilung
  • In Augenarztpraxen

Stellenangebote für Orthoptisten

Gehalt: Was verdient man als Orthoptist?

Da die Ausbildung zum Orthoptisten schulisch organisiert ist, fließt in dieser Zeit kein Geld aufs Konto. Im Gegenteil können sogar Schulgebühren anfallen. Nach der Lehrzeit verbessert sich die finanzielle Situation aber schlagartig.

Das Einstiegsgehalt pegelt sich meist bei rund 2.600 Euro brutto monatlich ein. Mit steigender Berufserfahrung klettert das Einkommen auf rund 3.000 oder 3.200 Euro brutto.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Orthoptisten

Die Zukunftsaussichten in dem Beruf des Orthoptisten stehen gut bis sehr gut. Da die Bevölkerung immer älter wird, ist auf absehbare Zeit auch mit einer Zunahme von Augenleiden oder Augenerkrankungen zu rechnen. Das macht das Jobprofil des Orthoptisten zu einem sehr zukunftssicheren Job.

Bewerbung: Womit punkten Orthoptisten

Wie bei anderen Berufen kommt es auch im Beruf des Orthoptisten auf einen guten Mix aus Soft Skills, also den weichen Fähigkeiten, an, mit denen Bewerber punkten können und aus den Hard Skills: Den harten Fakten. Was unbedingt im Lebenslauf und im Anschreiben stehen sollte:

  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Vertieftes naturwissenschaftliches Interesse
  • Lust, sich weiterzubilden
  • Sympathisches und gepflegtes Äußeres
  • Kommunikationstalent
  • Psychologisches Gespür
  • Beratungstalent
  • Stressresistenz
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Teamfähigkeit
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Bereitschaft, sich auf Patienten aller Altersgruppen einzustellen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Orthoptist

Die Karriereaussichten für Orthoptisten sind vielversprechend. Mit Seminaren und Weiterbildungen können die Experten ihr Fachwissen vertiefen und sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren. Das macht sie zu gefragten Spezialisten.

Weiterbildungen werden zum Beispiel in diesen Bereichen angeboten:

  • Visuelle Rehabilitation bei erworbenen Hirnschädigungen
  • Skiaskopie; Refraktionskurs I/II
  • Neuro-Orthoptik Seminar
  • Asthenopie
  • Motilität
  • Visus/Amblyopie

Weitere interessante Weiterbildungspfade sind diese:

  • Spezialist für vergrößernde Sehhilfen und LowVision Beratung
  • Spezialist für Neuro-Orthoptik und visuelle Rehabilitation
  • Spezialist für Diagnostik und Früherkennung visuell bedingter Entwicklungs- und Lernauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen  

Wer über das Fachabitur oder das Abitur verfügt, kann nach seiner Ausbildung auch nochmal ein Studium absolvieren, um die eigenen Karriereaussichten zu verbessern. Interessante Studiengänge sind:

  • Augenoptik
  • Gesundheitsmanagement
  • Humanmedizin

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