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Jobprofil: Pferdewirte (m/w)

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Steckbrief: Pferdewirt (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.300 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Pferdewirt

Spätestens seit dem Film "Der Pferdeflüsterer" mit Robert Redford ist weltbekannt: Es gibt Menschen, die besonders gut mit Pferden umgehen können. Sie sprechen im wahrsten Sinne ihre Sprache und setzen dazu eine spezielle Körpersprache ein.

Zugegeben, nicht jeder Pferdewirt ist auch ein Pferdeflüsterer. Nichtsdestotrotz sollte er sich sehr gut auf die Tiere verstehen. Das zählt zu den Grundvoraussetzungen für diesen Beruf. Pferdewirte verbringen viel Zeit im Sattel. Sie bilden Pferde zu Reitpferden aus. Ein Pferdewirt trainiert aber nicht nur Pferde. Er bildet im Reitunterricht auch Schüler aus.

Außerdem zu dem Beruf gehören Aufgaben wie:

  • Ausmisten der Ställe
  • Füttern der Pferde
  • Putzen und verarzten der Tiere
  • Zucht von Pferden
  • Klassische Reitausbildung
  • Pferderennen
  • Spezialreitweisen

Den Umgang mit Pferden zu unterrichten, setzt Geduld und pädagogisches Geschick voraus. Die Work Life Balance in dem Beruf ist eher durchwachsen. Der Job ist körperlich sehr anspruchsvoll, was zu frühen Verschleißerscheinungen führen kann. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind mittelmäßig.

Wie wird man Pferdewirt?

Wer später als Pferdewirt arbeiten möchte, durchläuft eine duale Berufsausbildung, die parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Sie dauert drei Jahre, kann in besonderen Fällen aber auch auf zwei Jahre verkürzt werden.

Zum Beispiel dann, wenn der Auszubildende bereits eine Abschlussprüfung in einem anderen Beruf oder die Allgemeine Hochschulreife vorweisen kann. Zum Erlernen des Berufs genügt aber grundsätzlich ein Hauptschulabschluss.

Die Ausbildung als Pferdewirt kann in den folgenden fünf Fachrichtungen absolviert werden:

  • Pferdehaltung und Service
  • Pferdezucht
  • Klassische Reitausbildung
  • Pferderennen mit den Einsatzgebieten Rennreiten oder Trabrennfahren
  • Spezialreitweisen mit den Einsatzgebieten Westernreiten oder Gangreiten

In allen Fachrichtungen kommen Themen wie tiergerechte Pferdehaltung und -fütterung, Pferdezucht und -aufzucht, Ausbildung und Vorbereitung von Pferden für Zucht- und Leistungsprüfungen, Aufbau und Organisation des Betriebes, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, Dienstleistungen, Kundenorientierung und Marketing zur Sprache.

In der Fachrichtung Pferdehaltung und Service stehen außerdem diese Disziplinen auf dem Stundenplan:

  • Pferdefütterung
  • Futtergewinnung und -beschaffung
  • Stall- und Weidemanagement
  • Bewegen von Pferden im Reiten oder Fahren
  • Longearbeiten
  • Beratung von Kunden
  • Kundenorientierte Anlagenbewirtschaftung

In der Fachrichtung Pferdezucht stehen außerdem diese Disziplinen auf dem Stundenplan:

  • Zuchtmethoden
  • Zuchtplanung
  • Zuchthygiene
  • Pferdebeurteilung, Pferderassen
  • Reproduktion und Aufzucht
  • Vorstellung von Pferden bei Zuchtschauen und Prüfungen

In der Fachrichtung Klassische Reitausbildung stehen außerdem diese Disziplinen auf dem Stundenplan:

  • Pferdebeurteilung
  • Grundausbildung des Pferdes
  • Ausbildung von Reitern;
  • Vorbereitung und Vorstellung von Pferden bei Leistungsprüfungen

In der Fachrichtung Pferderennen stehen außerdem diese Disziplinen auf dem Stundenplan:

  • Training von Rennpferden
  • Beurteilung des Leistungsvermögens der Tiere
  • Vorbereitung und Teilnahme an Pferderennen
  • Gesundheit, Ernährung und Fitness der Rennreiter

In der Fachrichtung Spezialreitweisen stehen außerdem diese Disziplinen auf dem Stundenplan:

  • Beurteilung von Pferden in einer Spezialreitweise
  • Grunderziehung und -ausbildung von Pferden in einer Spezialreitweise
  • Arbeit mit Reitern in einer Spezialreitweise
  • Wettbewerbsvorbereitung
  • Einsatz in Prüfungen

Arbeitgeber: Wer sucht Pferdewirte

Mögliche Arbeitgeber für Pferdewirte sind:

  • Reitschulen
  • Zuchtbetriebe
  • Rennställe 
  • Pferdekliniken

Stellenangebote für Pferdewirte

Gehalt: Was verdient man als Pferdewirt?

Was ein Perdewirt pro Monat brutto verdient, hängt erheblich von der Region, der Berufserfahrung oder der Größe des Arbeitgebers ab. Während der Ausbildung fließt das folgende Einkommen aufs Konto:

  1. Ausbildungsjahr bis 600 Euro
  2. Ausbildungsjahr bis 650 Euro
  3. Ausbildungsjahr bis 700 Euro

Im Schnitt rangiert das Einstiegsgehalt zwischen 1.300 und 2.300 Euro brutto im Monat. Nach mehreren Jahren im Beruf sind 3.000 Euro brutto im Monat drin. Das Gehalt kann mit einschlägigen Weiterbildungen noch einmal weiter gesteigert werden.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Pferdewirte

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für Perdewirte eher durchwachsen. Das Jobprofil gehört nicht gerade zu den Boomberufen und den Jobanwärtern steht eine sehr überschaubare Zahl an Stellen gegenüber.

Bewerbung: Womit punkten Pferdewirte

Um als Pferdewirt erfolgreich zu sein, brauchen Jobanwärter viel Tierliebe, eine rasche Auffassungsgabe, Ausgeglichenheit, gute Beobachtungsgabe, schnelles Reaktionsvermögen sowie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Weitere Fähigkeiten, die Pferdewirte mitbringen sollten, sind:

  • Sportliche Begabung
  • Körperliche Fitness 
  • Freude am Umgang mit Menschen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Pferdewirt

Weiterbildungen sind das A und O, wenn Absolventen der Ausbildung zum Pferdewirt auf der Karriereleiter aufsteigen wollen. Infrage kommen zum Beispiel diese Fortbildungen:

  • Pferdewirtschaftsmeister: Mit dem Meistertitel können Pferdewirte Leitungsfunktionen übernehmen. Er befähigt auch zur Ausbildung von Fachkräften.
  • Fachagrarwirt: Zu den Ausbildungsinhalten gehören Themen wie Tierbeobachtung, Tiergesundheit, Haltung, Fütterung und Reproduktion. Auch die Einhaltung von Hygienestandards ist Teil der Weiterbildung.

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