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Jobprofil: Silberschmiede (m/w)

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Steckbrief: Silberschmied (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.500 €
Spitzengehalt:
2.600+ €

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Das Berufsprofil: Silberschmied

Silberschmiede fertigen Gegenstände aus Silber, Messing, Kupfer und manchmal auch aus Gold an. Es entstehen Kirchenutensilien wie Kelche, Monstranzen oder Weihrauchbehälter. Aber auch Alltagsgegenstände werden von Silberschmieden gefertigt. Vasen, Kannen oder Besteck.

Silberschmiede entwerfen und fertigen diese schmucken Stücke neu oder restaurieren alte Arbeiten. Dabei kann es sich auch schon mal um besondere Relikte handeln. Ein 600 Jahre altes Kreuz etwa, das vorsichtig auseinandergenommen, gereinigt und restauriert werden muss.

Die Beispiele zeigen: Im Gegensatz zu Goldschmieden beschäftigen sich Silberschmiede nicht ausschließlich mit Schmuckstücken und filigranem Geschmeide. Sie fertigen auch größere Werkstücke an. Dazu erstellen sie zunächst Skizzen, die sie in Einzelteilen auf Schablonen übertragen und im nächsten Schritt auf Silberplatten kleben. Nun folgt das Aussägen der Bestandteile. Das Material ist sehr teuer. Um nicht unnötig Metall zu verschwenden, muss der Silberschmied sehr sorgfältig arbeiten.

Danach bearbeiten Silberschmiede die ausgeschnittenen Formen mit Werkzeugen. Manchmal verformen Silberschmiede das Metall auch mit der Hand. Dann geht’s ans Löten. Hier werden alle Einzelteile eines Werkstücks zusammengefügt. Damit das Ergebnis nicht so schnell anläuft, wird es in einem Säurebad vor der Oxidation geschützt.

Besonders hervorzuheben ist die Kreativität, die der Beruf mit sich bringt. Silberschmiede entwerfen ihre Werkstücke auf dem Papier und begleiten sie in ihrer Entstehung bis zum fertigen Endprodukt. Das erfordert auch viel Feingefühl und Geschick. Die Work Life Balance von Silberschmieden ist mehr oder weniger ausgewogen. Auf dem Arbeitsmarkt haben die Filigranhandwerker gute Chancen.

Wie wird man Silberschmied?

Die Ausbildung zum Silberschmied gehört zu den wenigen, die dreieinhalb Jahre in Anspruch nehmen. Sie findet parallel in Handwerksbetrieb und Berufsschule statt und ist somit dual organisiert. Sie schließt mit einer Gesellenprüfung ab.

Während der Lehrzeit stehen die folgenden Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Umgang mit Maschinen
  • Auswählen von Werk- und Hilfsstoffen
  • Arbeitsabläufe vorbereiten und planen
  • Formen von Metallen
  • Legieren und Schmelzen
  • Anfertigen von Kleinwerkzeugen
  • Anfertigen von Gussmodellen
  • Bearbeiten von Gussteilen
  • Behandeln und Oberflächen

Arbeitgeber: Wer sucht Silberschmiede

Silberschmiede können sich bei den folgenden Arbeitgebern bewerben:

  • Bei Gold- und Silberschmiedebetrieben
  • In der Schmuckindustrie
  • Bei Juwelieren
  • In Schmuckdesignateliers

Stellenangebote für Silberschmiede

Gehalt: Was verdient man als Silberschmied?

In ihrer Ausbildung können Silberschmiede in etwa mit dem folgenden Einkommen rechnen:

  1. Lehrjahr etwa 990 Euro brutto
  2. Lehrjahr etwa 1.060 Euro brutto
  3. Lehrjahr etwa 1.150 Euro brutto
  4. Lehrjahr etwa 1.120 Euro brutto

Nach der Ausbildung steigen Silberschmiede mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von rund 1.500 Euro ein. Nach ein paar Jahren im Job fließen im Durchschnitt bereits 2.600 Euro aufs Konto, wobei das tatsächliche Einkommen stark von Region und der Größe des Arbeitgebers abhängt. Wer sich weiterbildet, hat aber gute Aussichten auf weitere Gehaltssprünge.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Silberschmiede

Grundsätzlich stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für angehende Silberschmiede gut. Allerdings sollten sie gute Zensuren in Mathe mitbringen und viel Geschick. Hierauf achten Arbeitgeber sehr genau. Auch chemische Prozesse sollten Jobanwärtern nicht fremd sein. Immerhin kommen Silberschmiede in ihrem Beruf mit vielen Chemikalien in Kontakt. Sie schützen Schmuckstücke damit vor vorzeitiger Alterung oder lassen sie künstlich altern. Hier müssen Silberschmiede genau wissen, was sie tun und mit den Stoffen ordnungsgemäß umgehen können.

Bewerbung: Womit punkten Silberschmiede

Silberschmiede überzeugen in Lebenslauf und Anschreiben mit diesen Talenten von sich:

  • Abgeschlossene Schulbildung
  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Gute Noten in Mathe, Chemie und Physik
  • Handwerkliches Geschick
  • Genauigkeit
  • Präzision
  • Beratungstalent

Karriere: Die Entwicklungschancen als Silberschmied

Silberschmiede können eine glänzende Karriere hinlegen. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, die Meisterschule zu besuchen und sich zum Silberschmiedemeister weiterzubilden. Mit diesem Abschluss können sie sich mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen oder beispielsweise in der Industrie als Führungskraft arbeiten.

Alternativ können ausgebildete Silberschmiede die Weiterbildung zum staatlich geprüften Gestalter für Edelstein, Schmuck und Gerät ins Auge fassen. Dann entwerfen sie Schmuck sowohl nach eigenen Ideen als auch nach fremden Vorschlägen. Außerdem befähigt die Zusatzausbildung zur Übernahme von Führungsaufgaben.

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