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Jobprofil: Sozialversicherungsfachangestellte (m/w)

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Steckbrief: Fachangestellter für Sozialversicherungen (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.600 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Fachangestellter für Sozialversicherungen

Die Anwendung und Durchführung von Sozialgesetzen im Bereich der Krankenversicherung. Für Versicherte oder Versicherungswillige ist es nicht immer leicht, hier durchzublicken. Müssen sie auch nicht! Dafür sind Sozialversicherungsfachangestellte da. Sie beraten Versicherungspflichtige in allen erdenklichen Angelegenheiten: Wie es zum Beispiel um die Kranken- und Rentenversicherungspflicht eines Arbeitnehmers bestellt ist. Wann dieser seine Familie mit versichern kann und, und, und.

Arbeitgebern helfen Sozialversicherungsfachangestellte bei der Meldepflicht ihrer Arbeitnehmer weiter und bearbeiten An- und Abmeldungen eines Versicherten, wenn ein Arbeitsverhältnis beginnt oder endet. Sozialversicherungsfachangestellte mit einer Spezialisierung auf allgemeine Krankenversicherung sind auch in der Beitragsbuchhaltung tätig. Sie berechnen zu erfüllende Beitragsleistungen und kontrollieren, ob diese bezahlt wurden. Außerdem können sie Versicherungsnehmer über ihr Recht aufklären, Beitragszuschüsse zu beantragen. Auch Beitragsrückerstattungen werden von Sozialversicherungsfachangestellten vorgenommen.

Mancher Sozialversicherungsfachangestellter ist im Vertrieb tätig und gewinnt neue Kunden. Das geschieht meistens am Telefon. Potenzielle Versicherungsnehmer werden von ihm angerufen und über Versicherungsleistungen informiert. Damit ist die Bandbreite an Aufgaben, die ein Sozialversicherungsfachangestellter erbringt, aber noch nicht abgeschlossen.

Eine ganz wichtige Aufgabe: Die Zusammenarbeit mit Ärzten, Hospitälern, Reha- und Pflegeeinrichtungen, Apotheken und Pflegediensten. Diese rechnen ihre Leistungen bei den Krankenkassen ab. Der zuständige Sozialversicherungsfachangestellte überprüft nicht nur die Rechnungen auf Richtigkeit und veranlasst die Überweisung der abgerechneten Beträge.  Ab und an verhandelt er auch mit den Leistungserbringern den weiteren Verlauf einer Behandlung und bespricht Alternativen. Die Work Life Balance ist in dem Beruf meist ausgewogen. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut bis sehr gut.

Wie wird man Fachangestellter für Sozialversicherungen ?

Bei der Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten handelt es sich um eine dreijährige duale Lehre, die parallel in einem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Arbeitgeber stellen bevorzugt Bewerber mit einem Realschulabschluss oder Abitur ein.

Die Jobanwärter legen in dieser Zeit zunächst eine Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung ab.

Während der Lehre werden die folgenden Inhalte behandelt:

  • Personalwesen
  • Arbeits- und Dienstrecht
  • Sozialversicherungssystem
  • Beitragsstrukturen
  • Leistungen
  • Versicherungspflicht und Versicherungsfreiheit
  • Freiwillige Versicherung
  • Familienversicherung
  • Rechnungswesen
  • Umgang mit Konflikten
  • Marketing
  • Berechnung, Einzug und Überwachung der Beiträge
  • Ansprüche während Krankheit und Mutterschaft

Arbeitgeber: Wer sucht Sozialversicherungsfachangestellte

Sozialversicherungsfachangestellte finden bei den folgenden Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Gesetzliche Krankenversicherungen
  • Verbände
  • Krankenhäuser
  • Größere Arztpraxen

Stellenangebote für Sozialversicherungsfachangestellte

Gehalt: Was verdient man als Fachangestellter für Sozialversicherungen ?

Während ihrer Ausbildung fließt Sozialversicherungsfachangestellten in etwa die folgende Ausbildungsvergütung aufs Konto:

  1. Lehrjahr 1.030 Euro brutto
  2. Lehrjahr 1.110 Euro brutto
  3. Lehrjahr 1.200 Euro brutto

Nach der Ausbildung verdienen Berufseinsteiger rund 1.600 Euro brutto. Nach ein paar Jahren rangiert das Einkommen zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto. Wer eine einschlägige Weiterbildung absolviert, kann die Gehaltsbandbreite nochmal um 100 bis 150 Euro steigern.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Sozialversicherungsfachangestellte

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt könnten für angehende Sozialversicherungsfachangestellte nicht besser sein. Die Gesellschaft wird immer älter und braucht für ihre medizinische Betreuung nicht nur immer mehr Ärzte und medizinisches Fachpersonal. Auch der Bedarf an Fachkräften steigt, die administrative Leistungen rund um die Abrechnung erbringen. Insofern ist der Beruf eine definitiv zukunftsträchtige Tätigkeit.

Bewerbung: Womit punkten Sozialversicherungsfachangestellte

Welche Fähigkeiten sollten Sozialversicherungsfachangestellte in ihren Bewerbungsunterlagen aufführen? Mit diesen können sie punkten:

  • Mittlere Reife oder Abitur
  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Organisationstalent
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Empathie
  • Medizinisches Verständnis
  • Mathematisches Verständnis
  • Resilienz

Karriere: Die Entwicklungschancen als Fachangestellter für Sozialversicherungen

Sozialversicherungsfachangestellte haben diverse Möglichkeiten, sich weiterzubilden und ihre Karriere damit voranzubringen. Eine davon ist zum Beispiel die Fortbildung zum Krankenkassenfachwirt. Dieser betreut die Kunden einer Versicherung, berät sie und stellt ihnen individuelle Angebote zusammen.

Die Alternative ist die Ausbildung zum Betriebswirt für Krankenkassen. Diese Fortbildung ermöglicht die Übernahme komplexerer administrativer Aufgaben. Oftmals ist diese verbunden mit der Übernahme einer Führungsposition.

Noch nicht genug vom Lernen und das Abitur in der Tasche? Dann besteht auch die Möglichkeit, ein Studium zu beginnen. Hier gibt es eine Vielzahl an Themenbereichen, die für einen ausgebildeten Sozialversicherungsfachangestellten interessant sind.

Zum Beispiel:

  • Gesundheitsmanagement
  • Gesundheitsökonomie
  • Verwaltungswirtschaft

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