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Jobprofil: Systemgastronomie (m/w)

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Steckbrief: Systemgastronom (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.500-1.800 €
Spitzengehalt:
2.900+ €

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Das Berufsprofil: Systemgastronom

Ein Fachmann fürs Burger-Wenden, für Pommes-Bräter und Cola-Abfüller. Die Bezeichnungen, die vor allem unter Jugendlichen als Synonym für Fachkräfte für Systemgastronomie kursieren, treffen den Kern des Jobs nicht annähernd. Der Beruf ist weitaus vielfältiger als mancher denkt.

Um gleich mit dem gängigsten Vorurteil aufzuräumen: Nach der Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Systemgastronomie nicht zwingend bei Pommes-Buden oder Schnellrestaurants, auch in anderen Sparten der Gastronomie haben sie einen festen Platz. Überall dort nämlich, Fachleute gefragt sind, die ein standardisiertes, zentral gesteuertes Gastronomiekonzept in einer Filiale umzusetzen können. Und das sind gar nicht mal wenige.

Fachkräfte für Systemgastronomie sind dafür verantwortlich, dass Angebot, Qualität und Service in allen Niederlassungen gleich sind.

Dafür drehen sie viele Stellschrauben:

  • Sie organisieren alle Bereiche eines Restaurants nach einem zentral festgelegten Konzept.
  • Sie regeln Arbeitsabläufe im Ein- und Verkauf, der Lagerung, in der Küche, im Service und übernehmen die Personalplanung.
  • Sie überwachen die Qualität der Produkte, kalkulieren und betreiben Marketing.
  • Sie achten auf die Einhaltung der vorgegebenen Hygiene- und Qualitätsstandards.
  • Sie organisieren die Lagerung der Roh-, Halbfertig- und Fertigprodukte und die Zubereitung der Speisen und Getränke nach den Vorgaben der Zentrale.
  • Die vorbereiteten und an die einzelnen Gaststätten einer Kette gelieferten Speisen, werden vor Ort zubereitet.

In dem Beruf kommt es überdies auf den richtigen Umgang mit dem Kunden an. Hier sind Höflichkeit, Nettigkeit und eine schnelle Bedienung Trumpf.

Ausbildungsinteressierte haben gute bis sehr gute Chancen auf eine Lehrstelle. Die Systemgastronomie hält immer Ausschau nach guten Leuten und hat derzeit wie viele andere Bereiche auch mit rückläufigen Bewerbungseingängen zu kämpfen.

Doch bei dem Beruf, in dem es vor allem auf hocheffizientes Arbeiten ankommt, kann es schon mal stressig werden. Wer die Abläufe nicht genauestens kennt, kommt ins Schwitzen. Allerdings ist das letztlich auch eine Frage der Routine.

Wie wird man Systemgastronom?

Grundlage des Berufsbildes Systemgastronom ist eine kaufmännische Ausbildung von drei Jahren, wobei eine bereits absolvierte, mindesten zweijährige Ausbildung angerechnet werden kann. Ebenso ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit auf 2,5 Jahre bei guten bis sehr guten Leistungen möglich. Bei der Lehre zur Fachkraft für Systemgastronomie handelt es sich um eine dual organisierte Ausbildung. Das heißt, sie findet parallel im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt.

Formal gibt es keine bestimmten Voraussetzungen, um eine Ausbildung in der Systemgastronomie zu beginnen. Bis zu drei Viertel der Azubis haben in dem Bereich den Haupt- oder Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) festgestellt hat. Ein geringerer Teil wurde ohne Schulabschluss eingestellt. Selten bewerben sich Abiturienten auf einen Job als Fachkraft für Systemgastronomie.

Während ihrer Ausbildung lernen angehende Fachkräfte für Systemgastronomie, wie man Gäste empfängt, betreut und angemessen über das Angebot an Dienstleistungen und Produkten informiert.

Weitere Inhalte sind:

  • Wirtschaftlicher Einsatz, Reinigung und Pflege von Geräten, Maschinen und Gebrauchsgütern
  • Zubereitung und Anrichten einfacher Speisen unter Berücksichtigung der Rezeptur, der Ernährungslehre und der Wirtschaftlichkeit
  • Annahme und Prüfung von Warenlieferungen auf Gewicht, Menge und sichtbare Schäden
  • Bearbeitung von Reklamationen
  • Reinigung, Pflege und Herrichtung von Gasträumen
  • Abgrenzung des Gastronomiekonzepts des Ausbildungsbetriebes von anderen Konzepten
  • Planen und Organisieren aller Abläufe in der Systemgastronomie
  • Arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen
  • Tarifliche und betriebliche Regelungen im Personalwesen
  • Steuerung und Kontrolle der betrieblichen Leistungserstellung
  • Organisation des Ausbildungsbetriebs
  • Umweltschutz

Bereits während der Ausbildung ermöglicht die Zusatzqualifikation als Barmixer Auszubildenden, sich weitergehend zu qualifizieren. In der Fortbildung erlernen Auszubildende, die Herstellung von Mixgetränken, Rezepturen für Standarddrinks und die Pflege ihrer Arbeitsgeräte (auch ein bisschen Weinlatein schadet dabei nicht). Weitere Informationen erteilt die zuständige Industrie- und Handelskammer.

Während der regulären Ausbildung legen angehende Fachkräfte für Systemgastronomie zwei Prüfungen vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer ab: eine Zwischen- und eine Abschlussprüfung.

In der Abschlussprüfung, die aus einem praktischen und schriftlichen Teil besteht, werden viele Gebiete aus der Ausbildung geprüft.

Praxis:

  • Umgang mit Gästen
  • Umgang mit Mitarbeitern
  • Produkte und Produktpräsentation

Schriftliche Prüfung:

  • Systemorganisation
  • Steuerung und Kontrolle
  • Personalwesen
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Arbeitgeber: Wer sucht Systemgastronomie

Systemgastronomen finden in folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Selbstbedienungsrestaurants
  • Fast-Food-Ketten
  • Raststätten
  • Kantinen
  • Mensen
  • Cateringunternehmen

Stellenangebote für Systemgastronomie

Mitarbeiter für die Küche (m/w) / gerne aus der Systemgastronomie in Teilzeit oder mehr 06.10.
SauerlandBAD GmbH Schmallenberg
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FACHKRAFT FÜR SYSTEMGASTRONOMIE 06.09.
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Projektleiter Systemgastronomie (m/w) 11.10.
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Projektleiter Systemgastronomie (m/w) 06.09.
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Gehalt: Was verdient man als Systemgastronom?

Wie in allen Berufen hängt bei Systemgastronomen das Einkommen von Berufserfahrung, der Größe des Arbeitgebers und dem Standort ab, an dem man arbeitet.

Aus Gehaltserhebungen ergeben sich für die Vergütung während der Ausbildung folgende Durchschnittswerte:

  1. Ausbildungsjahr bis 690 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr bis 780 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr bis 860 Euro brutto

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Systemgastronom liegt im Schnitt zwischen 1.500 bis 1.800 Euro brutto im Monat.

Wem das zu wenig ist, kann sein Einkommen durch Weiterbildungen aufmöbeln. Ausgebildete Fachwirte im Gastgewerbe verdienen zum Beispiel bis zu 3.000 Euro brutto monatlich. Staatlich geprüfte Betriebswirte für Verpflegungssysteme bis 2.900 Euro brutto monatlich.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Systemgastronomie

Jugendliche, die eine duale Berufsausbildung in der Systemgastronomie anstreben, haben gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Der Trend der letzten Jahre, dass Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten haben, ihre Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen, zeigt sich auch hier und so steigt die Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze kontinuierlich an.

Die Systemgastronomie kennt die Tendenz zu sinkenden Bewerberzahlen und unbesetzten Ausbildungsplätzen seit Jahren. Daher engagiert sich der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) intensiv für die Gewinnung und Förderung junger Talente.

Das Engagement reicht von Informationen an Schulen und auf Ausbilderbörsen bis hin zu internationalen Wettbewerben für Azubis der Branche wie dem Teamcup der Systemgastronomie, der größten Ausbildungsmeisterschaft der Systemgastronomie.

Auch der intensive Austausch mit Ausbildern der Branche ist ein Kernanliegen des BdS. So findet jedes Jahr ein "Ausbildertreffen" in München statt, zu dem bundesweit Ausbilder aus Betrieben, Berufsschullehrer und IHK-Vertreter zusammen kommen.

Bewerbung: Womit punkten Systemgastronomie

Welche Fähigkeiten sollten angehende Systemgastronomen in ihren Bewerbungsunterlagen angeben? Ähnlich wie bei anderen Jobprofilen gibt es auch in der Systemgastronomie ein spezifisches Set an Talenten, das in Anschreiben und Lebenslauf Erwähnung finden sollte, nämlich:

  • Mathematisch-kaufmännisches Interesse
  • Prozessorientierung
  • Organisationstalent
  • Teamkompetenz
  • Serviceorientierung

Karriere: Die Entwicklungschancen als Systemgastronom

Es gibt eine Reihe von Zusatzqualifizierungen für Systemgastronomen. Zum Beispiel:

  • Fachwirt im Gastgewerbe: Dieser Weiterbildungslehrgang bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) entspricht nach erfolgreichem Abschluss der Qualifikation eines Meisters im Handwerk und verbessert die Aufstiegs- und Gehaltschancen erheblich.
  • Betriebswirt in der Systemgastronomie: Dieses Zertifikat können Karriereinteressierte parallel zum Beruf erwerben, es kostet sie allerdings knapp 4.000 Euro, bringt Absolventen auf der Karriereleiter aber ein gutes Stück voran.
  • Staatlich geprüfter Betriebswirt für Verpflegungssysteme: Mit etwas Berufserfahrung können Systemgastronomen staatlich geprüfter Betriebswirt für Verpflegungssysteme werden.
  • Studium Gewerbelehramt: Wer das Abitur in der Tasche hat, kann auch den akademischen Weg einschlagen. Wer zum Beispiel künftigen Azubis etwas beibringen möchte, kann über das Lehramt an Berufsschule nachdenken.

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