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Jobprofil: Werkzeugmechaniker (m/w)

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Steckbrief: Werkzeugmechaniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.500 €
Spitzengehalt:
2.700+ €

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Das Berufsprofil: Werkzeugmechaniker

Computergehäuse, Gabel, Messer, Scheren – so ziemlich alle Gegenstände, die uns in unserem Alltag begegnen mussten zunächst in Form gebracht werden, bevor sie benutzt werden können. Bei diesem Prozess spielen Werkzeugmechaniker eine wichtige Rolle.

Für alles, was in Serienproduktion angefertigt wird, stellen sie die entsprechenden Werkzeuge her, damit Rohmaterialien die entsprechende Form erhalten. Bevor das entsprechende Werkzeug entstehen kann, informieren sich Werkzeugmechaniker bei der Konstruktionsabteilung intensiv über die spätere Funktion des Werkzeugs.

Dann geht’s in die Planungsphase, die die folgenden Arbeitsschritte umfasst:

  • Skizze anfertigen
  • Auswahl des Materials für das Werkzeug
  • Auswahl der richtigen Werkzeuge und Maschinen für die Fertigung des Werkzeugs
  • Weiterbearbeitung der gefertigten Einzelteile: feilen, polieren
  • Zusammensetzen des Werkzeugs aus den gefertigten Einzelteilen
  • Test, ob die Werkteile die gewünschte Funktion erfüllen
  • Einbau eines Werkzeugs in die Fertigungsanlage

Werkzeugmechaniker sind also nicht dazu da, um Hammer oder Feile herzustellen. Jedenfalls nicht nur. Sie entwickeln vor allem Groß- und Präzisionswerkzeuge, die in Industrie und Medizin Anwendung finden. Entsprechend umfangreich ist die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker.

Ein Werkzeug fertigen Werkzeugmechaniker beispielsweise mit den verschiedensten Techniken an. Neben maschinellem Bohren, Fräsen, Schleifen, Feilen oder Drehen arbeiten Werkzeugmechaniker auch an computergesteuerten Fertigungsmaschinen, die sie teilweise selbst programmieren. Auch entstehen Werkzeuge oder Formteile zunehmend häufiger mit dem 3-D-Drucker.

Werkzeugmechaniker können sich auf die folgenden Einsatzgebiete spezialsieren:

  • Stanztechnik: Herstellung von Teilen aus gehärtetem Stahl für Stanzwerkzeuge
  • Vorrichtungstechnik: Herstellung von Werkzeugen, die dazu dienen, Werkstücke zu positionieren oder festzuspannen
  • Formentechnik: Produktion von Formen, in denen Kurbelwellen, Druckgussformen oder Spritzgussformen gefertigt werden können
  • Instrumententechnik: Fertigung von Instrumenten für den medizinisch-chirurgischen Bedarf - Skalpelle, Pinzetten oder Venenklemmen

Auf dem Arbeitsmarkt haben Werkzeugmechaniker aktuell gute Chancen. Die Work Life Balance in dem Beruf ist je nach Bereich mehr oder weniger ausgewogen.

Gilt es doch Beispielsweise in der Stanz- oder Vorrichtungstechnik auch mit schwerem Gerät umzugehen, was körperlich anspruchsvoll sein kann. Die Arbeitszeiten fallen dagegen meist geregelt aus.

Wie wird man Werkzeugmechaniker?

Bei dem Jobprofil des Werkzeugmechanikers handelt es sich um einen Beruf, der in einer 3,5-jährigen Ausbildung erlernt werden kann. Diese ist dual organisiert und findet parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Auf dem Stundenplan stehen in dieser Zeit unter anderem die folgenden Ausbildungsinhalte:

  • Werkstoffeigenschaften
  • Auswahl der richtigen Werkstoffe
  • Sicherstellen der Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen
  • Herstellen von Werkstücken und Bauteilen
  • Inspektion von Betriebsmitteln
  • Auswertung steuerungstechnischer Unterlagen
  • Steuerungstechnik
  • Herstellung von Bauteilen durch Schleif- oder Abtragverfahren aus verschiedenen Werkstoffen nach betrieblichen Fertigungsunterlagen
  • Zusammenbau von Bauteilen und Baugruppen nach Montageplänen
  • Verbindungstechniken wie Verschrauben, Einpressen, Kleben oder Schweißen

Die Ausbildung schließt mit einer zweigeteilten Abschlussprüfung ab, wobei der erste Teil bereits vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres auf dem Lehrplan steht.

Abgefragt werden Inhalte wie:

  • Technische Unterlagen auswerten
  • Arbeitsabläufe planen und abstimmen
  • Fertigungsverfahren auswählen
  • Bauteile durch manuelle und maschinelle Verfahren fertigen
  • Auftragsdurchführungen dokumentieren

Am Ende der Ausbildung ist Teil zwei der Abschlussprüfung angesagt. Hier werden diese Inhalte abgeprüft:

  • Arbeitsauftrag
  • Auftrags- und Funktionsanalyse
  • Fertigungstechnik
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Arbeitgeber: Wer sucht Werkzeugmechaniker

Werkzeugmechaniker finden bei den folgenden Arbeitgebern eine Anstellung:

  • In Werkzeugbaubetrieben
  • Im Werkzeugmaschinenbau
  • In der Fertigung medizintechnischer Geräte

Stellenangebote für Werkzeugmechaniker

Werkzeugmechaniker (m/w) Kunststoff-Formenbau 24.04.
Kummer GmbH & Co. KG Ötisheim
Auszubildender zum Werkzeugmechaniker [m/w] 20.04.
API Schmidt-Bretten GmbH & Co. KG Bretten
Werkzeugmechaniker (m/w) 24.05.
DIS AG Geschäftsbereich Industrie Zirndorf
Werkzeugmechaniker (m/w) 24.05.
Meleghy Automotive GmbH & Co. KG Gera, Bernsb...
Schichtführer (m/w) (Werkzeugmechaniker Formentechnik) 03.05.
GRUNER AG Wehingen Bei Villingen-Schw...

Gehalt: Was verdient man als Werkzeugmechaniker?

In der Ausbildung fließt angehenden Werkzeugmechanikern das folgende Monatsbruttoeinkommen aufs Konto:

  1. Ausbildungsjahr bis 930 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr bis 980 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr bis 1060 Euro brutto monatlich
  4. Ausbildungsjahr bis 1120 Euro brutto monatlich

Wie in anderen Berufen auch hängt bei Werkzeugmechanikern die Höhe des Gehalts von Faktoren wie der Größe des Arbeitgebers, der Erfahrung und der Region ab.

Das Einstiegsgehalt und rangiert zwischen 1.500 und 2.000 Euro brutto im Monat. Nach einigen Jahren im Job und der ein oder anderen Weiterbildung klettert der Verdienst aber auf bis zu 2.700 Euro brutto im Monat.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Werkzeugmechaniker

Mit ihrem Abschluss werden ausgelernte Werkzeugmechaniker auf dem Arbeitsmarkt später keine Schwierigkeiten haben. Insgesamt stellen sich die Berufschancen für Metallberufe wie diesen sehr gut dar. In den kommenden Jahren droht hier sogar ein massiver Fachkräftemangel.

Bereits heute fehlen der Branche vor allem Frauen. Der Werkzeugmechaniker ist immer noch ein Männerberuf: Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) waren in den vergangenen Jahren gerade einmal fünf Prozent der Auszubildenden weiblich.

Diese Situation auf dem Arbeitsmarkt hat dazu geführt, dass Betriebe bei der Auswahl ihrer Azubis nicht mehr ganz so wählerisch vorgehen wie noch vor ein paar Jahren. Ein bestimmter Schulabschluss für die Ausbildung ist zwar nicht vorgeschrieben. Allerdings wurden früher überwiegend Lehrlinge mit Realschulabschluss eingestellt. Inzwischen hat man auch mit einem sehr guten Hauptschulabschluss gute Chancen.

Bewerbung: Womit punkten Werkzeugmechaniker

Womit können angehende Werkzeugmechaniker in ihren Bewerbungsunterlagen bei ihrem potenziellen Arbeitgeber punkten? Was sollte in Anschreiben und Lebenslauf stehen? Folgende Hard und Soft Skills sind von Vorteil:

  • Sorgfalt
  • Handwerkliches Geschick
  • Gute Kenntnisse in Mathe
  • Gute Kenntnisse in Physik
  • Abgeschlossene Schulausbildung

Karriere: Die Entwicklungschancen als Werkzeugmechaniker

Werkzeugmechaniker können auf der Karriereleiter aufsteigen, indem sie einschlägige Weiterbildungen absolvieren. Dazu gehören die folgenden:

  • Industriemeister: Industriemeister sind industriell-technische Produktionsleiter mit Personalverantwortung. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören die Koordination der reibungslosen Abläufe in der Produktion, die Sicherstellung von Qualitätsstandards der Produkte, Arbeitsschutz und Unfallverhütung.
  • Techniker: Der Abschluss ist in Deutschland an eine erfolgreich absolvierte Aufstiegsweiterbildung sowie das Staatsexamen an einer Fachschule für Technik gebunden. Erst dann kann man die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfter Techniker führen.
  • Studium: Wer nach seiner Ausbildung drei Jahre in einem Betrieb gearbeitet oder das Abitur in der Tasche hat, kann auch nochmal studieren. Hier kommen Studiengänge wie Maschinenbau, Kunststofftechnik oder Prozessoptimierung infrage.

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Stellenangebote für Werkzeugmechaniker

Werkzeugmechaniker (m/w) Kunststoff-Formenbau 24.04.
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Werkzeugmechaniker (m/w) 24.05.
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Schichtführer (m/w) (Werkzeugmechaniker Formentechnik) 03.05.
GRUNER AG Wehingen Bei Villingen-Schw...
Werkzeugmechaniker (m/w) Formentechnik 03.05.
GRUNER AG Wehingen Bei Villingen-Schw...
Werkzeugmechaniker (m /w) 03.05.
ZETKA Stanz- u. Biegetechnik AG & Co. KG Füssen
Ausbildung zum Werkzeugmechaniker (m/w) Formentechnik 09.04.
Havelländische Zink-Druckguss GmbH & Co. KG Premnitz
Auszubildender zum Werkzeugmechaniker (m/w) 18.04.
Lindner Group KG Arnstorf
Auszubildende/r als Werkzeugmechaniker Fachrichtung Formenbau (m/w) 24.04.
HURST+SCHRÖDER GMBH Werdohl / Nrw
Werkzeugmechaniker (m/w) für Großwerkzeuge 07.05.
über BERA GmbH Eisenach
Werkzeugmechaniker (m/w) 30.04.
HOERBIGER Schongau
Werkzeugmechaniker (m/w) 01.05.
ifm-Unternehmensgruppe Tettnang
Zerspanungsmechaniker bzw. Industriemechaniker, Maschinenschlosser, Werkzeugmechaniker, Mechaniker oder Mechatroniker als Technischer Mitarbeiter (m/w) für das Auswuchten von Rotoren 06.05.
Hofmann Mess- und Auswuchttechnik GmbH & Co. KG Pfungstadt Bei Darmstadt
Schneidwerkzeugmechaniker als Werkzeugschleifer (m/w) 07.05.
Märklen GmbH & Co. KG Neckarsulm
Werkzeugmechaniker / Zerspanungsmechaniker (m/w) für den Bereich Extrusion 16.04.
Pirelli Deutschland GmbH Breuberg
Werkzeugmechaniker (m/w) 12.05.
Dausch Medizintechnik GmbH Wurmlingen bei Tuttlingen
Werkzeugmechaniker (m/w) 20.05.
Jenoptik Triptis (bei ...
Feinwerkmechaniker / Industriemechaniker / Werkzeugmechaniker (m/w) als Fachkraft Stanztechnik 20.05.
ODU GmbH & Co. KG • Otto Dunkel GmbH Mühldorf am I...
Werkzeugmechaniker Fachrichtung Formenbau oder Zerspanungsmechaniker / Erodierer (m/w) 20.05.
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