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Jobprofil: Wirtschaftspsychologen (m/w)

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Steckbrief: Wirtschaftspsychologe (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.500 €
Spitzengehalt:
9000+ €

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Das Berufsprofil: Wirtschaftspsychologe

Psychologie und Ökonomie – passt das zusammen? Ja! Beide Wissenschaften fließen in der Disziplin der Wirtschaftspsychologie zusammen, die als Teilgebiet der angewandten Psychologie gilt. In ihrem Studium büffeln angehende Wirtschaftspsychologen neben ökonomischen Zusammenhängen auch Auszüge aus der Psychologie.

In ihrem Berufsalltag beziehen sie Inhalte aus der Psychologie auf Prozesse in der Wirtschaft. Sprich: Menschen und ihr Verhalten werden ausschließlich in Bezug auf ihr Arbeitsumfeld beobachtet und analysiert. Aus den entsprechenden Ergebnissen werden Konsequenzen abgeleitet.

Für dieses Know-how gibt es zwei klassische Einsatzbereiche. Zum Beispiel der Bereich des Human Ressource Managements oder des Marketings. Im Personalwesen kümmern sie sich um die Aspekte Diversity Management, Internationalisierung und Interkulturelle Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang entwickeln sie Konzepte, damit die Zusammenarbeit internationaler Teams trotz kultureller Unterschiede reibungslos klappt.

Die studierten Experten für Wirtschaftspsychologie unterstützen Unternehmen auch bei der Bewerberauswahl. In Vorabgesprächen entscheiden sie, ob der Kandidat der richtige für einen Job ist. Im Bereich der betrieblichen Weiterbildung organisieren sie Trainings und Coachings für die Mitarbeiter eines Unternehmens. Oder sie entwickeln bestehende Weiterbildungsmaßnahmen weiter und lassen neue Lernformen wie Social Learning oder Online-Kurse einfließen. Außerdem arbeiten sie an Konzepten mit, die die Arbeitsbedingungen bei einem Unternehmen verbessern.

Im Marketing beschäftigen sich Wirtschaftspsychologen derweil mit den folgenden Themen:

  • Marktforschung
  • Strategisches Marketing
  • Werbung
  • Konsumentenanalyse
  • Analyse des Kaufverhaltens

Ziel ist es, die Produkte und Angebote des eigenen Brötchengebers gegenüber der avisierten Zielgruppe ins rechte Licht zu rücken und Kauf- oder Konsumanreize zu setzen. 

Darüber hinaus können die studierten Wissenschaftler für Wirtschaftspsychologie auch in Forschung und Lehre an Universitäten wirken. Entsprechend der Breite der Aufgaben ist eine einheitliche Aussage über die Work Life Balance von Wirtschaftspsychologen kaum zu machen. Sie hängt stark von dem Bereich und der Größe des Arbeitgebers ab. Auf dem Arbeitsmarkt sind Wirtschaftspsychologen sehr gefragt.

Wie wird man Wirtschaftspsychologe?

Wirtschaftspsychologen verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium in diesem Bereich. Während des Studiums lernen sie die wichtigsten Facetten der Markt- und Konsumpsychologie kennen. Voraussetzung ist neben dem bestandenen Abitur an manchen Hoschulen auch das Bestehen eines Zulassungstests.

Der Bachelor Studiengang dauert im Vollzeitstudium sechs Semester. Es stehen in dieser Zeit nicht nur allgemeine betriebswirtschaftliche und psychologische Inhalte auf der Agenda. Auch Fremdsprachenunterricht und Praktika in der freien Wirtschaft sind integriert. Manche Hochschulen bieten auch Auslandssemester an.

Zu den Studienschwerpunkten gehören:

  • Markt- und Konsumentenpsychologie
  • Werbung und Verkauf
  • Organisationsdiagnostik und -entwicklung
  • Führung in Organisationen
  • Förderung unternehmerischer Potentiale
  • Personalauswahl, -beurteilung und -entwicklung
  • Coaching und Mentoring
  • Public Relations

Arbeitgeber: Wer sucht Wirtschaftspsychologen

Wirtschaftspsychologen arbeiten in erster Linie in den Bereichen Marketing und Personalwesen. Aber auch in anderen, verwandten Sektoren wie der Personal- oder Unternehmensberatung haben sie aufgrund ihres breit gefächerten Wissens beste Einstiegsmöglichkeiten.

Gehalt: Was verdient man als Wirtschaftspsychologe?

Was verdienen ausgebildete Wirtschaftspsychologen? Nach dem Studium hängt das monatliche Bruttoeinkommen ab von Faktoren wie:

  • Ort des Unternehmens
  • Größe des Unternehmens
  • Alter des Bewerbers
  • Berufserfahrung
  • Zusatzfähigkeiten

Je nach Bereich rangiert das Einstiegsgehalt zwischen 2.500 Euro und 3.000 Euro brutto im Monat. Nach ein paar Jahren fließen schon zwischen 3.500 und 5.000 Euro brutto im Monat aufs Konto. Wobei die Gehaltsskala nach oben offen ist. In der Personalberatung sind Einkommen bis 10.000 Euro im Monat nicht selten.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Wirtschaftspsychologen

Die Aussichten für Wirtschaftspsychologen sind sehr gut. Das Studium in Wirtschaftspsychologie ermöglicht es Studierenden ihren Horizont zu erweitern. Sie verfügen über Wissen, das viele Unternehmen in der heutigen Zeit gut gebrauchen können. Aktuell beschäftigen viele Unternehmen die Themen Globalisierung und Digitalisierung massiv. Hier bedarf es Experten, die Mitarbeiter auf die neue Arbeitswelt vorbereiten, wenn diese Trends noch schneller weiter voranschreiten. Und das werden sie.

Bewerbung: Womit punkten Wirtschaftspsychologen

Wirtschaftspsychologen, die die folgenden Hard-und Soft Skills in ihren Bewerbungsunterlagen herausarbeiten, haben gute Aussichten auf einen Bewerbungserfolg:

  • Abgeschlossenes Studium 
  • Interesse an Mathematik, Statistik und Wirtschaft
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Rhetorische Begabung
  • Analytisches Denken
  • Sensibilität
  • Einfühlungsvermögen
  • Beobachtungsgabe
  • Kreativität
  • Engagement

Karriere: Die Entwicklungschancen als Wirtschaftspsychologe

Zunächst einmal ist zu sagen, dass die Karrierewege von Wirtschaftspsychologen aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten extrem unterschiedlich ausfallen. Schon als Studierender sollte man während des gesamten Studiums daher versuchen, seine eigenen Schwerpunkte zu finden, die einem besonders Spaß machen.

Wer sich auf bestimmte Themenbereiche spezialisiert und darin seinen persönlichen Pfad findet, hat schon die Basis für eine zielstrebige Karriere gelegt. Denn hierauf kann er sukzessive aufbauen und zum Beispiel eine Expertenlaufbahn einschlagen.

Außerdem lohnt es sich, bereits während des Studiums über die Bereiche Personal und Marketing hinauszuschauen. Denn die Konkurrenz ist hier sehr groß und Wirtschaftspsychologen werden erfolgreicher sein, wenn sie ihre eigene Nische für sich erschließen und nicht in einen überlaufenen Bereich vorstoßen.

Es geht also darum, das persönliche Profil so weit wie möglich und so früh wie möglich zu schärfen. Wer exotische Bereiche interessant findet und darauf den Fokus seiner Abschlussarbeit legt, kann sich bereits beim Berufseinstieg als dezidierter Experte für ein Spezialgebiet verkaufen.

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