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Jobprofil: Zoologen (m/w)

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Steckbrief: Zoologe (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
3.000 €
Spitzengehalt:
7.500+ €

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Das Berufsprofil: Zoologe

Der Zoologe ist vereinfacht gesagt ein Experte für alle Themen rund ums Tier. Nach ihrem Studium stehen Zoologen viele berufliche Möglichkeiten offen. Zum Beispiel können sie im Bereich der Forschung und Wissenschaft Fuß fassen, wo sie neue zoologische Sachverhalte untersuchen und ihre Erkenntnisse in wissenschaftlichen Journalen veröffentlichen.

Darüber hinaus betreuen sie den wissenschaftlichen Nachwuchs und halten Lehrveranstaltungen ab. Da das Fachgebiet der Zoologie enorm breit gefächert ist, konzentrieren sich wissenschaftlich arbeitende Zoologen höchstens auf einen winzigen Ausschnitt aus dem Fachgebiet.

Sie spezialisieren sich zum Beispiel auf spezifische Arten, Unterarten oder verschiedene Tiergruppen. Hierbei untersuchen Zoologen das Verhalten, die evolutionäre Entwicklung oder die Anatomie.

Andere spezialisieren sich auf das Gebiet der Genetik oder der Ökologie. Der Arbeitsort von Wissenschaftlern ist im Labor, wo sie verschiedenste Proben analysieren. Aber auch der Kontakt zu lebenden Tieren in der freien Wildbahn ist wichtig. Hier geht es zum Beispiel darum, das Verhalten von Tieren genau zu beobachten.

Ein anderes Einsatzgebiet für Zoologen sind Tierhaltungen und -zuchten, aber auch tiergärtnerische Anlagen und Zoos. Hier überwachen, planen und organisieren sie die artgerechte Haltung von Tieren.

Dazu haben sie den Allgemeinzustand der Tiere stets im Blick. Ebenso die Haltungs- und Fütterungsmethoden unter Einhaltung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Überdies tragen sie Verantwortung, dass die tiermedizinische Versorgung jederzeit gewährleistet ist.

Mitunter entwickeln sie Zuchtprogramme und organisieren den Tier- und Samenaustausch mit anderen Institutionen und zoologischen Gärten. Zu der Arbeit eines Zoologen gehört es häufig auch, Verwaltungs- und Leitungsaufgaben zu übernehmen. Zoologen bilden Mitarbeiter aus, verwalten das zur Verfügung stehende Budget und planen und steuern den Personal- und Betriebsmitteleinsatz.

Egal für welchen Weg sie sich entscheiden - Zoologen bekleiden in der Regel verantwortungsvolle Positionen mit Führungs- und Leitungsaufgaben. Das bedingt, dass die Work Life Balance nicht immer ausgewogen ist.

Sowohl in Zoologischen Gärten als auch in der Forschung stehen Zoologen häufig unter einem erheblichen Leistungs- und Budgetdruck. Mittel und Gelder sind oft knapp bemessen, wohingegen Zahl der Aufgaben steigt. Unentgeltliche Überstunden sind keine Seltenheit. Auf dem Arbeitsmarkt haben Zoologen ganz gute Aussichten, weil sie auch als Quereinsteiger in anderen beruflichen Sparten Fuß fassen können.

Wie wird man Zoologe?

Um als Zoologe arbeiten zu können, sollten Jobanwärter ein abgeschlossenes Studium in Biologie und eine Spezialisierung in einem zoologischen Fachgebiet vorweisen können. Während des Studiums stehen mitunter die folgenden Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Evolution der Lebewesen
  • Identifizierung und die Klassifizierung von Lebewesen
  • Biotechnologie
  • Gentechnik
  • Physik
  • Chemie
  • Medizin
  • Mathematik
  • Analytik
  • Bioinformatik
  • Statistische Methoden im Umgang mit Forschungsdaten
  • Formen- und Artenlehre von Tieren und Pflanzen
  • Verhaltens- und Humanbiologie

Häufig werden auch patent- und arbeitsrechtliche Module angeboten und Praktika sind obligatorisch.

Hieran schließt sich ein Masterstudium in Zoologie an, in dem angehende Zoologen ihr Wissen noch einmal in den Bereichen Anatomie, Physiologie, Entwicklungsgeschichte, Genetik, Ökologie, Verhalten und der Verbreitung mehrzelliger Organismen vertiefen. Zu den wichtigsten Fächern gehören unter anderem:

  • Morphologie
  • Zytologie
  • Histologie
  • Physiologie
  • Verhaltensbiologie
  • Embryologie
  • Zoogeographie
  • Ökologie
  • Taxonomie

Arbeitgeber: Wer sucht Zoologen

Zoologen finden in den folgenden Bereichen eine Anstellung:

  • Als Gutachter
  • Im Wissenschaftsjournalismus
  • In der wissenschaftlichen Dokumentation
  • In der Öffentlichkeitsarbeit
  • Bei Umweltorganisationen wie Greenpeace oder BUND
  • In Nationalparks
  • In zoologischen Gärten und Museen
  • In Forschung und Lehre bei Fachhochschulen, Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen

Stellenangebote für Zoologen

Gehalt: Was verdient man als Zoologe?

Wie viel ein Zoologe verdient, hängt von den folgenden Faktoren ab:

  • Art des Arbeitgebers
  • Berufserfahrung
  • Region

Zoologen arbeiten häufig bei Behörden oder Einrichtungen im Öffentlichen Dienst, zu denen Forschungsinstitute, Museen, zoologische Gärten oder Hochschulen gehören. Folglich wird hier nach Tarif bezahlt.

Nach dem Master-Abschluss ist ein Einstiegsgehalt zwischen 3.000 und 4.000 Euro brutto im Monat realistisch. Im weiteren Verlauf des Berufslebens kann sich das Einkommen mit steigender Verantwortung auf 5.500 Euro brutto im Monat entwickeln. Wer eine Leitungsfunktion übernimmt, kann bis zu 7.500 Euro brutto im Monat verdienen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Zoologen

Die Einstiegsmöglichkeiten für Zoologen sind generell nicht schlecht – so lange man auch offen für alternative Karrierepfade ist. Da die Zoologie ein breit gefächerter Bereich ist, der sich nicht nur über verschiedene Forschungsgebiete, sondern auch über zahlreiche Unternehmen in unterschiedlichen Industriezweigen und Dienstleistungssegmenten erstreckt, sind die Möglichkeiten für eine Karriere als Zoologe mindestens ebenso breit gefächert. 

Bewerbung: Womit punkten Zoologen

Welche Fähigkeiten angehende Zoologen bei ihrer Bewerbung in Lebenslauf und Anschreiben unterbringen, sollten, lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Abgeschlossenes Studium der Biologie
  • Spezialisierung auf einen Bereich der Zoologie
  • Analytische Fähigkeiten
  • Durchsetzungsvermögen
  • Belastungsfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Motivationsfähigkeit
  • Kommunikationsstärke
  • Sozialkompetenz
  • Forschergeist

Karriere: Die Entwicklungschancen als Zoologe

Wie gesagt, sind die Karrieremöglichkeiten für Zoologen groß. Wer sich im Bereich Forschung und Lehre einen Namen machen will, kommt um eine Promotion und eine Habilitation nicht herum. Das sind die Voraussetzungen, um eines Tages als Professor an eine Universität berufen zu werden.

Wer hingegen als Zoologe in einem naturkundlichen Museum oder zoologischen Garten arbeitet, kann darauf hinarbeiten, eines Tages die Hauptverantwortung als Institutsleiter zu tragen. Auch das setzt allerdings oft eine Promotion voraus. Mindestens aber intensive, einschlägige Weiterbildungen. Zum Beispiel in den folgenden Bereichen:

  • Biochemie
  • Biotechnologie
  • Natur- und Tierschutz
  • Chemie
  • Tiermedizin
  • Spezifische EDV-Anwendungen
  • BWL

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