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Pate werden

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Jobprofil: Bäcker (m/w)

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Steckbrief: Bäcker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700-2.100 €
Spitzengehalt:
2.500 €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Pate werden
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Bäcker

Das Berufsprofil Bäcker gehört zu einem der traditionsreichsten Berufen im Handwerk. Verstaubt ist er deshalb aber nicht, im Gegenteil: Neben handwerklichem Können sind auch Fähigkeiten im Marketing und eine Spürnase für Trends Voraussetzung.

Verbrauchergewohnheiten verändern sich heute schnell. Waren es lange Zeit Produkte aus Weißmehl, die die Kundenherzen höher schlagen ließen, sind heute eher ballaststoffreiche Backwaren und Bio- und Vollkornprodukte gefragt.

Auch saisonale Angebote wie das Spargelbrot zur Spargelzeit oder neuartige Backkreationen zum Beispiel mit Chia Samen, die als neues Superfood gefeiert werden (weil sie ein Omega-3 Lieferant sind) stehen hoch im Kurs.

Nicht zuletzt ist technisches Know-how gefragt. Längst haben computergesteuerte Mehlisilierungsanlagen, automatische Knet- und Rührmaschinen sowie vollelektronische Backöfen Einzug in moderne Bäckereien gehalten. Nur so können die anfallenden vielfältigen Aufgaben bewältigt werden.

Das gute an dem Jobprofil des Bäckers ist: Backwaren sind elementare Nahrungsmittel, also haben Bäcker immer Konjunktur. In der Gunst potenzieller Auszubildender steht die Ausbildung zum Bäcker jedoch nicht hoch im Kurs, hauptsächlich wegen des täglichen frühen Aufstehens. Bäcker sind schon feste am arbeiten, wenn sich alle anderen nochmal gemütlich im Bett herumdrehen. Für Langschläfer scheidet der Beruf also aus. Auch die Gehaltsaussichten sind nicht gerade überdurchschnittlich.

Wie wird man Bäcker?

Bäcker stellen Backwaren wie Brot, Brötchen, Feingebäck oder Torten her. Eng verwandt ist der Beruf mit dem des Konditors. Um die einzelnen Produkte täglich frisch zu backen, müssen verschiedene Rohstoffe in der exakten Zusammensetzung und mit dem richtigen Verfahren verarbeitet werden. Oberstes Ziel ist es, die Produkte stets in der gleichen Qualität zu produzieren - alles andere verzeiht der Kunde nicht.

Das heißt aber nicht, dass es sich bei dem Jobprofil des Bäckers nicht um einen sehr kreativen und schöpferischen Beruf handeln würde. Denn es gilt, immer wieder neue Rezepte zu entwickeln und bis zur Perfektion zu Verfeinern, um neue Käufer anzusprechen.

Dazu müssen die Kollegen im Verkauf gut hinhören, was beim Kunde gerade hoch im Kurs steht. Um die Produktpalette weiter auszubauen, helfen aber auch Recherchen bei Marktbegleitern. Hier lässt sich schnell und einfach herausfinden, welche Waren dort im Angebot sind, und wie man sich durch eigene Kreationen von der Konkurrenz abheben kann. Jeder Bäcker braucht heute sein Alleinstellungsmerkmal, wie es in Marketingsprech so schön heißt.

Die dreijährige duale Ausbildung zum Bäcker ist in Deutschland bundesweit einheitlich geregelt und findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Es besteht die Möglichkeit, die Berufsausbildung im Handwerk oder in der Industrie zu absolvieren.

Während dieser Zeit stehen folgende Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
  • Umweltschutz
  • Umsetzen von Hygienevorschriften
  • Umgehen mit Informations- und Kommunikationstechniken
  • Vorbereiten von Arbeitsabläufen
  • Arbeiten im Team
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Kundenberatung und Verkauf
  • Handhaben von Anlagen, Maschinen und Geräten
  • Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln, Verpackungsmaterialien und Betriebsmitteln
  • Herstellen von Weizenbrot und Weizenkleingebäck
  • Herstellen von Brot und Kleingebäck
  • Herstellen von Feinbackwaren aus Teigen
  • Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen
  • Herstellen und Verarbeiten von Überzügen, Füllungen und Cremes
  • Herstellen von Partykleingebäck
  • Herstellen von Süßspeisen
  • Entwerfen und Herstellen von Torten und Desserts
  • Herstellen von Backwarensnacks
  • Herstellen von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe

Mit dem zu Ende gehenden zweiten Ausbildungsjahr legt der Azubi eine Zwischenprüfung ab. In dieser löst der Prüfling innerhalb von vier Stunden je eine praktische Aufgabe aus folgenden Gebieten:

  • Herstellen von Weizenbrot
  • Herstellen von Weizenkleingebäck
  • Herstellen von feinen Backwaren aus Teig oder Masse
  • Herstellen von Backwarensnacks oder Partykleingebäck

Daran schließt sich eine schriftliche Prüfung an, in der der Prüfling zeigt, dass er Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel festlegen, Rohstoffe beurteilen, Mengen bestimmen sowie lebensmittelrechtliche Vorschriften und Maßnahmen der Qualitätssicherung berücksichtigen kann.

Nach Lehrjahr Nummer drei folgt die Abschlussprüfung, die sich ebenfalls in zwei Teile untergliedert: In Teil A erledigt der Prüfling in acht Zeitstunden vier Aufgaben aus den folgenden Bereichen:

  • Herstellen von Sauerteigbrot
  • Herstellen von Kleingebäck unterschiedlicher Teige und unterschiedlicher Formen
  • Herstellen von Backwarensnacks, Partykleingebäck oder kleinen Gerichten
  • Herstellen von feinen Backwaren aus Teigen oder Massen
  • Herstellen einer Torte

Teil B der Gesellenprüfung ist schriftlich zu bearbeiten. Abgefragt werden Inhalte aus folgenden Bereichen:

  • Warenwirtschaft und Produktionstechnik von Backwaren und kleinen Gerichten
  • Betriebswirtschaftliches Handeln
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Arbeitgeber: Wer sucht Bäcker

Bäcker finden in folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • In handwerklichen Bäckereien
  • In industriellen Großbäckereien
  • In Fachgeschäften wie Spezial- und Diät-Bäckereien
  • In der Gastronomie
  • Im Cateringbereich

Stellenangebote für Bäcker

Junge logo 100x45 xyoekin
Stellvertretender Abteilungsleiter Bäckerei (m/w) 21. 07
Konditorei Junge GmbH Rostock-Elmenhorst
Logobenfor munchen 148781de
Münchener Bäckerei sucht Verkäufer (m/w) -30-35 Stunden 31. 08
Benfor München München
Logodallmeyers backhus gmbh 109679de
Verkäufer/-innen (Bäckerei) in Vollzeit oder Teilzeit 12. 09
Dallmeyers Backhus GmbH Großraum...
Wendl logo 100x45
Produktionsleiter (m/w) als Bäckermeister (m/w) 07. 08
Wendl GmbH Konditorei & Bäckerei Markkleeberg Bei Leipzig
Logopersona service ag co kg 193212de
Bäcker/in 16. 09
persona service AG & Co. KG Hürth

Gehalt: Was verdient man als Bäcker?

Wie in allen Berufen hängt auch beim Jobprofil des Bäckers das Einkommen von Berufserfahrung, der Größe des Arbeitgebers und dem Standort ab, an dem man arbeitet. Doch aus Gehaltserhebungen ergeben sich folgende Durchschnittswerte:

  1. Ausbildungsjahr bis 680 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr bis 830 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr bis 990 Euro brutto monatlich

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Bäcker liegt zwischen 1.700 und 2.100 Euro brutto im Monat. Bäcker, die die Meisterprüfung abgelegt haben, verdienen im Schnitt 2.500 Euro brutto im Monat.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Bäcker

Der Fachkräftemangel hinterlässt im Bäckerhandwerk Spuren. Die Zahl der Lehrlinge hat sich zwischen dem Jahr 200 und dem Jahr 2015 fast halbiert und Arbeitgeber sind händeringend auf der Suche nach Nachwuchs. Der Arbeitsmarkt ist deshalb neuen Bäckern gegenüber aufgeschlossen. Wer also davon träumt, schon zur frühen Morgenstunde den Duft frisch gebackener Brötchen in der Nase zu haben, hat beste Aussichten.

Bewerbung: Womit punkten Bäcker

Welche Fähigkeiten sollten angehende Bäcker in ihren Bewerbungsunterlagen zur Sprache bringen? Ähnlich wie bei anderen Jobprofilen gibt es auch im Backhandwerk ein spezifisches Set an Talenten, die in Anschreiben und Lebenslauf Erwähnung finden sollten, nämlich:

  • Mindestens ein abgeschlossener Hauptschulabschluss
  • Beherrschen der Grundrechenarten
  • Geschicklichkeit
  • Talent zur Kundenberatung
  • Kreativität
  • Teamfähigkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Bäcker

Die Meisterprüfung ist die wichtigste aller Weiterbildungen im Bäckerhandwerk. Bäckermeister können sich nach erfolgreich absolvierter Ausbildung und Prüfung selbstständig machen, studieren oder andere Karrierewege einschlagen.

Um die Meisterprüfung abzulegen, müssen sie eine Ausbildung zum Bäckergesellen abgeschlossen haben und mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen. Ein so genannter Meistervorbereitungskurs bereitet auf die Prüfung vor. Er wird von den Fachschulen des Verbundes Akademie Deutsches Bäckerhandwerk (ADB) oder von den Handwerkskammern angeboten.

Mit dem Meisterbrief ist auch ein Studium ohne Abitur möglich, wobei sich folgende Studienrichtungen anbieten:

  • Oecotrophologie
  • Lebensmitteltechnologie
  • Lebensmitteltechnik mit Schwerpunkt Bäckereitechnik

Wer hingegen nach der Meisterprüfung direkt in eine leitende Position aufsteigen oder einen eigenen Betrieb gründen will, sollte die Weiterbildung zum Betriebswirt des Handwerks ins Auge fassen. In diesem Kurs bauen aufstrebende Bäcker zusätzliches betriebswirtschaftliches Wissen auf.

Empfehlen:

Stellenangebote für Bäcker

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Stellvertretender Abteilungsleiter Bäckerei (m/w) 21. 07
Konditorei Junge GmbH Rostock-Elmenhorst
Logobenfor munchen 148781de
Münchener Bäckerei sucht Verkäufer (m/w) -30-35 Stunden 31. 08
Benfor München München
Logodallmeyers backhus gmbh 109679de
Verkäufer/-innen (Bäckerei) in Vollzeit oder Teilzeit 12. 09
Dallmeyers Backhus GmbH Großraum...
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Produktionsleiter (m/w) als Bäckermeister (m/w) 07. 08
Wendl GmbH Konditorei & Bäckerei Markkleeberg Bei Leipzig
Logopersona service ag co kg 193212de
Bäcker/in 16. 09
persona service AG & Co. KG Hürth
Iga logo 100x45
Pizzabäcker/in 06. 08
Gastronomien in der IGA Berlin Berlin
Logobaeckerei konditorei bioland inh manfred muller 194342de
Bäckereifachverkäufer/in (Vollzeit und Teilzeit) 20. 09
Bäckerei Konditorei Bioland Inh. Manfred Müller Ravensbu...
Logoadecco personaldienstleistungen gmbh    57598de
Bäcker (m/w) oder Lebensmitteltechniker (m/w) 21. 09
Adecco Personaldienstleistungen GmbH Köln
17416 logo 100x45 mediaintown
Bäckereifachverkäufer/-in 06. 09
Ebner GmbH Regensburg, Straubing
Baecherschueren10045
Bäckereifachverkäufer/-innen, Voll- und Teilzeit 22. 09
Ihr Bäcker Schüren Düsseldorf, Mettmann, Solin...



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Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700-2.100 €
Spitzengehalt:
2.500 €

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Bäcker

Das Berufsprofil Bäcker gehört zu einem der traditionsreichsten Berufen im Handwerk. Verstaubt ist er deshalb aber nicht, im Gegenteil: Neben handwerklichem Können sind auch Fähigkeiten im Marketing und eine Spürnase für Trends Voraussetzung.

Verbrauchergewohnheiten verändern sich heute schnell. Waren es lange Zeit Produkte aus Weißmehl, die die Kundenherzen höher schlagen ließen, sind heute eher ballaststoffreiche Backwaren und Bio- und Vollkornprodukte gefragt.

Auch saisonale Angebote wie das Spargelbrot zur Spargelzeit oder neuartige Backkreationen zum Beispiel mit Chia Samen, die als neues Superfood gefeiert werden (weil sie ein Omega-3 Lieferant sind) stehen hoch im Kurs.

Nicht zuletzt ist technisches Know-how gefragt. Längst haben computergesteuerte Mehlisilierungsanlagen, automatische Knet- und Rührmaschinen sowie vollelektronische Backöfen Einzug in moderne Bäckereien gehalten. Nur so können die anfallenden vielfältigen Aufgaben bewältigt werden.

Das gute an dem Jobprofil des Bäckers ist: Backwaren sind elementare Nahrungsmittel, also haben Bäcker immer Konjunktur. In der Gunst potenzieller Auszubildender steht die Ausbildung zum Bäcker jedoch nicht hoch im Kurs, hauptsächlich wegen des täglichen frühen Aufstehens. Bäcker sind schon feste am arbeiten, wenn sich alle anderen nochmal gemütlich im Bett herumdrehen. Für Langschläfer scheidet der Beruf also aus. Auch die Gehaltsaussichten sind nicht gerade überdurchschnittlich.

Wie wird man Bäcker?

Bäcker stellen Backwaren wie Brot, Brötchen, Feingebäck oder Torten her. Eng verwandt ist der Beruf mit dem des Konditors. Um die einzelnen Produkte täglich frisch zu backen, müssen verschiedene Rohstoffe in der exakten Zusammensetzung und mit dem richtigen Verfahren verarbeitet werden. Oberstes Ziel ist es, die Produkte stets in der gleichen Qualität zu produzieren - alles andere verzeiht der Kunde nicht.

Das heißt aber nicht, dass es sich bei dem Jobprofil des Bäckers nicht um einen sehr kreativen und schöpferischen Beruf handeln würde. Denn es gilt, immer wieder neue Rezepte zu entwickeln und bis zur Perfektion zu Verfeinern, um neue Käufer anzusprechen.

Dazu müssen die Kollegen im Verkauf gut hinhören, was beim Kunde gerade hoch im Kurs steht. Um die Produktpalette weiter auszubauen, helfen aber auch Recherchen bei Marktbegleitern. Hier lässt sich schnell und einfach herausfinden, welche Waren dort im Angebot sind, und wie man sich durch eigene Kreationen von der Konkurrenz abheben kann. Jeder Bäcker braucht heute sein Alleinstellungsmerkmal, wie es in Marketingsprech so schön heißt.

Die dreijährige duale Ausbildung zum Bäcker ist in Deutschland bundesweit einheitlich geregelt und findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Es besteht die Möglichkeit, die Berufsausbildung im Handwerk oder in der Industrie zu absolvieren.

Während dieser Zeit stehen folgende Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
  • Umweltschutz
  • Umsetzen von Hygienevorschriften
  • Umgehen mit Informations- und Kommunikationstechniken
  • Vorbereiten von Arbeitsabläufen
  • Arbeiten im Team
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Kundenberatung und Verkauf
  • Handhaben von Anlagen, Maschinen und Geräten
  • Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln, Verpackungsmaterialien und Betriebsmitteln
  • Herstellen von Weizenbrot und Weizenkleingebäck
  • Herstellen von Brot und Kleingebäck
  • Herstellen von Feinbackwaren aus Teigen
  • Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen
  • Herstellen und Verarbeiten von Überzügen, Füllungen und Cremes
  • Herstellen von Partykleingebäck
  • Herstellen von Süßspeisen
  • Entwerfen und Herstellen von Torten und Desserts
  • Herstellen von Backwarensnacks
  • Herstellen von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe

Mit dem zu Ende gehenden zweiten Ausbildungsjahr legt der Azubi eine Zwischenprüfung ab. In dieser löst der Prüfling innerhalb von vier Stunden je eine praktische Aufgabe aus folgenden Gebieten:

  • Herstellen von Weizenbrot
  • Herstellen von Weizenkleingebäck
  • Herstellen von feinen Backwaren aus Teig oder Masse
  • Herstellen von Backwarensnacks oder Partykleingebäck

Daran schließt sich eine schriftliche Prüfung an, in der der Prüfling zeigt, dass er Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel festlegen, Rohstoffe beurteilen, Mengen bestimmen sowie lebensmittelrechtliche Vorschriften und Maßnahmen der Qualitätssicherung berücksichtigen kann.

Nach Lehrjahr Nummer drei folgt die Abschlussprüfung, die sich ebenfalls in zwei Teile untergliedert: In Teil A erledigt der Prüfling in acht Zeitstunden vier Aufgaben aus den folgenden Bereichen:

  • Herstellen von Sauerteigbrot
  • Herstellen von Kleingebäck unterschiedlicher Teige und unterschiedlicher Formen
  • Herstellen von Backwarensnacks, Partykleingebäck oder kleinen Gerichten
  • Herstellen von feinen Backwaren aus Teigen oder Massen
  • Herstellen einer Torte

Teil B der Gesellenprüfung ist schriftlich zu bearbeiten. Abgefragt werden Inhalte aus folgenden Bereichen:

  • Warenwirtschaft und Produktionstechnik von Backwaren und kleinen Gerichten
  • Betriebswirtschaftliches Handeln
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Arbeitgeber: Wer sucht Bäcker

Bäcker finden in folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • In handwerklichen Bäckereien
  • In industriellen Großbäckereien
  • In Fachgeschäften wie Spezial- und Diät-Bäckereien
  • In der Gastronomie
  • Im Cateringbereich

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Gehalt: Was verdient man als Bäcker?

Wie in allen Berufen hängt auch beim Jobprofil des Bäckers das Einkommen von Berufserfahrung, der Größe des Arbeitgebers und dem Standort ab, an dem man arbeitet. Doch aus Gehaltserhebungen ergeben sich folgende Durchschnittswerte:

  1. Ausbildungsjahr bis 680 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr bis 830 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr bis 990 Euro brutto monatlich

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Bäcker liegt zwischen 1.700 und 2.100 Euro brutto im Monat. Bäcker, die die Meisterprüfung abgelegt haben, verdienen im Schnitt 2.500 Euro brutto im Monat.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Bäcker

Der Fachkräftemangel hinterlässt im Bäckerhandwerk Spuren. Die Zahl der Lehrlinge hat sich zwischen dem Jahr 200 und dem Jahr 2015 fast halbiert und Arbeitgeber sind händeringend auf der Suche nach Nachwuchs. Der Arbeitsmarkt ist deshalb neuen Bäckern gegenüber aufgeschlossen. Wer also davon träumt, schon zur frühen Morgenstunde den Duft frisch gebackener Brötchen in der Nase zu haben, hat beste Aussichten.

Bewerbung: Womit punkten Bäcker

Welche Fähigkeiten sollten angehende Bäcker in ihren Bewerbungsunterlagen zur Sprache bringen? Ähnlich wie bei anderen Jobprofilen gibt es auch im Backhandwerk ein spezifisches Set an Talenten, die in Anschreiben und Lebenslauf Erwähnung finden sollten, nämlich:

  • Mindestens ein abgeschlossener Hauptschulabschluss
  • Beherrschen der Grundrechenarten
  • Geschicklichkeit
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Karriere: Die Entwicklungschancen als Bäcker

Die Meisterprüfung ist die wichtigste aller Weiterbildungen im Bäckerhandwerk. Bäckermeister können sich nach erfolgreich absolvierter Ausbildung und Prüfung selbstständig machen, studieren oder andere Karrierewege einschlagen.

Um die Meisterprüfung abzulegen, müssen sie eine Ausbildung zum Bäckergesellen abgeschlossen haben und mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen. Ein so genannter Meistervorbereitungskurs bereitet auf die Prüfung vor. Er wird von den Fachschulen des Verbundes Akademie Deutsches Bäckerhandwerk (ADB) oder von den Handwerkskammern angeboten.

Mit dem Meisterbrief ist auch ein Studium ohne Abitur möglich, wobei sich folgende Studienrichtungen anbieten:

  • Oecotrophologie
  • Lebensmitteltechnologie
  • Lebensmitteltechnik mit Schwerpunkt Bäckereitechnik

Wer hingegen nach der Meisterprüfung direkt in eine leitende Position aufsteigen oder einen eigenen Betrieb gründen will, sollte die Weiterbildung zum Betriebswirt des Handwerks ins Auge fassen. In diesem Kurs bauen aufstrebende Bäcker zusätzliches betriebswirtschaftliches Wissen auf.

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