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Jobprofil: Anästhesieschwestern (m/w)

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Steckbrief: Anästhesieschwester (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.800 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Anästhesieschwester

Eine Anästhesieschwester kümmert sich um die Betreuung und Versorgung von Patienten vor, während und nach einer Operation. Wobei der Beruf ganz genau genommen Anästhesietechnischer Assistent, beziehungsweise Anästhesietechnische Assistentin heißt. Die Bezeichnung Anästhesieschwester gibt es so eigentlich nicht, wird aber im allgemeinen Sprachgebrauch häufiger für das Jobprofil verwendet als dessen echte Bezeichunung.

Anästhesieschwestern bereiten Narkosen mit vor, begleiten und überwachen die Vitalfunktionen wie Atmung und den Kreislauf des Patienten und dokumentieren den Verlauf der Narkose während des Eingriffs. Nach der OP übernehmen sie die Nachsorge von Narkosen im Aufwachraum.

Der Beruf fordert nicht nur medizinisches Wissen, sondern auch ein hohes Maß an Empathie und Feingefühl gegenüber den Patienten und dem gesamten OP-Team ab. Bevor ein Patient in eine Narkose fällt, stehen Anästhesieschwestern ihm als Ansprechpartner zur Verfügung und tragen damit dazu bei, dass sich die Aufregung des Kranken nicht ins Unermessliche steigert. Insofern kommt auf Anästhesieschwestern gegenüber dem Patienten ein sehr wichtiger psychologischer Part zu.

Die Verantwortung während einer OP ist nicht zu unterschätzen. Immerhin liegt das Funktionieren einer Narkose mit in den Händen der Anästhesieschwester. Das verlangt eine ausgeprägte Beobachtungsgabe ab, denn im Zweifel gilt es auf geringe Änderungen der Vitalzeichen schnell zu reagieren.

Auch ein gewisses technisches Interesse sollte bei Berufsanwärtern vorhanden sein. Denn die Überwachung eines Patienten erfolgt mit vielen Monitoren, Geräten und technischen Hilfsmitteln, die allesamt angemessen bedient werden müssen.

Die Work Life Balance in dem Bereich ist nicht immer ganz ausgewogen. Denn als Anästhesieschwester gilt es in Schichten zu arbeiten, die sich auch auf Sonn- und Feiertage erstrecken können. Auf der Haben-Seite steht dagegen: Mit der Ausbildung legen angehende Anästhesieschwestern den Grundstein für eine berufliche Karriere mit zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten in einer Branche mit Zukunft.

Und auch die Arbeitsmarktchancen könnten nicht besser stehen.

Wie wird man Anästhesieschwester?

Der Weg in den Beruf führt über eine dreijährige schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule. In dieser Zeit lernen angehende Anästhesieschwestern ihr Handwerkszeug von der Pieke auf. Zu der Ausbildung zählen neben theoretischen Inhalten auch praktische Übungen.

Zu den Unterrichtsinhalten gehören zum Beispiel:

  • Praxisanleitungen bei praktischen Einsätzen
  • Projekte innerhalb der theoretischen Ausbildung zu verschiedenen Schwerpunkten
  • Anatomie
  • Physiologie
  • Physik
  • Chemie
  • Arzneimittel- und Krankheitslehre
  • Erste Hilfe 
  • Reanimation
  • Notfallversorgung
  • Anästhesieassistenz
  • Schmerztherapie
  • Hygiene und Mikrobiologie
  • Endoskopie
  • Sterilisation
  • Strahlenschutz
  • Medizintechnik
  • Psychologie, Soziologie und Pädagogik
  • Krankenhausbetriebslehre
  • Beruf-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde

Arbeitgeber: Wer sucht Anästhesieschwestern

Anästhesieschwestern können dank ihrer breit gefächerten Ausbildung in Krankenhäusern, Hospitälern oder privaten Praxen in den verschiedensten medizinischen Bereichen eingesetzt werden.

Dazu zählen: 

  • Ambulantes Operieren
  • Ambulanz
  • Notaufnahme
  • Schmerzambulanz
  • Zentralsterilisation
  • Chirurgie

Stellenangebote für Anästhesieschwestern

Gehalt: Was verdient man als Anästhesieschwester?

Das Einkommen von Anästhesietechnischen Assistenten staffelt sich in den Lehrjahren wie folgt:

  1. Lehrjahr bis zu 800 Euro brutto
  2. Lehrjahr bis zu 900 Euro brutto
  3. Lehrjahr bis zu 1.000 Euro brutto

Das Einstiegsgehalt hängt von Region und der Größe des Arbeitgebers ab und rangiert im Durchschnitt bei 1.800 Euro brutto. Mit zunehmender Berufserfahrung steigert sich das Einkommen auf 3.000 Euro brutto.

Mit zusätzlichen Weiterbildungen und der Übernahme von Verantwortung lässt sich das Salär noch einmal deutlich steigern.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Anästhesieschwestern

Anästhesietechnische Assistenten haben sehr gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Gerade im Medizin- und Pflegebereich mangelt es hierzulande massiv an Fachkräften. Das hat dazu geführt, dass sich Anästhesietechnische Assistenten inzwischen aussuchen können, wo sie arbeiten wollen.

Die Bundesagentur für Arbeit ermittelt jährlich so genannte Engpassberufe, in denen der Fachkräftemangel besonders ausgeprägt ist. Im Bericht des Arbeitsministeriums sind vor allem Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege aufgelistet, auch der der Anästhesieschwester.

Tendenz weiter steigend: Dass sich die Zahlen der fehlender Fachkräfte allein bis 2030 branchenübergreifend auf bis zu 3,0 Millionen und bis 2040 gar auf 3,3 Millionen belaufen könnte, betont zum Beispiel das Forschungsinstitut Prognos. Nach seinen Erhebungen ist vor allem das gesamte Gesundheitswesen besonders nachhaltig vom Fachkräftemangel betroffen.

Bewerbung: Womit punkten Anästhesieschwestern

Welche Kompetenzen erwarten Arbeitgeber von Anästhesietechnische Assistenten? Wer mit den folgenden Skills in seinen Bewerbungsunterlagen punkten kann, hat gute Chancen auf eine Anstellung:

  • Gesundheitliche Eignung
  • Fachabitur oder allgemeines Abitur
  • Alternativ: Realschulabschluss oder ein erweiterter Hauptschulabschluss
  • Oder: ein Hauptschulabschluss und eine mindestens zweijährige erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung
  • Praktikum in einer anästhesiologischen Abteilung eines Krankenhauses von mindestens einer Woche
  • Empathie
  • Resilienz
  • Stresstoleranz
  • Teamfähigkeit
  • Motivation

Karriere: Die Entwicklungschancen als Anästhesieschwester

Anästhesietechnische Assistenten können ihrer Karriere mit einer einschlägigen Weiterbildung noch einmal ordentlich Schwung verleihen.

Zum Beispiel kommt die Ausbildung zum Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege infrage. Sie nimmt zwei Jahre in Anspruch. Nach bestandener Prüfung können Absolventen in Seniorenwohnheimen, bei ambulanten Pflegediensten oder auch in Kliniken arbeiten, die sich auf die Pflege älterer Menschen spezialisiert haben.

Auch die Weiterbildung zum Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen ist spannend. In der Vollzeit-Variante nimmt auch sie zwei Jahre in Anspruch. Anwärter lernen in dieser Zeit die betriebswirtschaftlichen Abläufe im Gesundheitswesen kennen und arbeiten nach bestandener Prüfung in medizinischen Versorgungszentren, Fachklinken, Gesundheitsämtern oder Krankenkassen.

Die Weiterbildungs-Kür nach bestandener Ausbildung ist aber natürlich das Studium einer medizinischen oder pflegerischen Fachrichtung. Voraussetzung dafür ist das Abitur oder mindestens die Fachhochschulreife. Dann kommen Studiengänge der folgenden Fachrichtungen infrage:

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