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Jobprofil: Drogeriefachverkäufer (m/w)

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Steckbrief: Drogeriefachverkäufer (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
2.500+ €

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Das Berufsprofil: Drogeriefachverkäufer

Drogeriefachverkäufer arrangieren, verkaufen und pflegen ein riesiges Warensortiment. Die Bandbreite der Waren, die in Drogerien angeboten werden, reicht von Kosmetika, über frei zugängliche Arzneien bis hin zu Insektenvernichtungsmittel. Auch spezielle Lebensmittel wie Babynahrung oder Diätartikel gehören zum Sortiment.

Drogeriefachverkäufer sorgen in erster Linie dafür, dass Kunden das Sortiment immer in ausreichender Form zur Verfügung steht. Das heißt, sie bestellen Waren nach, nehmen sie an, räumen sie ein oder lagern sie fachgerecht.

Abgesehen davon beraten sie Kunden. Das ist nicht immer trivial. Will zum Beispiel ein Allergiker ein Duschgel haben, das er verträgt, muss der Drogeriefachverkäufer genau wissen, welche Inhaltsstoffe in welchem Produkt enthalten sind. In anderen Fällen helfen sie Kunden bei der Bedienung von Digitalfototerminals, die es inzwischen in vielen Drogerien gibt. Oder sie geben Hautpflege- oder Schminktipps.

Auch das Kassieren und Abrechnen der Ware an der Kasse gehört zu den täglichen Aufgaben von Drogeriefachverkäufern. Nach Ladenschluss prüfen sie, ob alles richtig abgerechnet wurde.

Die Work Life Balance von Drogeriefachverkäufern ist nicht immer ganz ausgewogen. Denn häufig müssen die ausgebildeten Fachkräfte mit wenig Manpower viel stemmen. Oftmals ist ein Drogeriefachverkäufer für einen Laden zuständig und kümmert sich zeitgleich um Lager, Einräumen, Verkauf und Abrechnung.

Das kann nach einer frisch eingetroffenen Lieferung schon mal stressig werden. Dann müssen Drogeriefachverkäufer die neuen Produkte in die Verkaufsflächen einräumen und darauf achten, dass sie ansprechend präsentiert werden. Die Produkte, die nicht in die Regale passen, räumen sie ins Lager. Parallel beraten sie Kunden und erledigen Kassierarbeiten.

Hinzu kommt, dass Drogeriefachverkäufer im Schichtdienst arbeiten, der sich an den Ladenöffnungszeiten orientiert. Auch Arbeit an Samstagen gehört zu dem Beruf daher fest dazu. Auf dem Arbeitsmarkt sind die Bedingungen ausgewogen.

Wie wird man Drogeriefachverkäufer?

Die Ausbildung zur Drogeriefachverkäuferin dauert drei Jahre, ist dual organisiert und findet somit parallel an Berufsschule und Ausbildungsbetrieb statt. Bei guten bis sehr guten Leistungen kann die Lehre auch verkürzt werden.

Auf dem Stundenplan stehen in dieser Zeit zum Beispiel die folgenden Themen:

  • Organisation von Lagerbeständen
  • Kosmetik
  • Körperpflege
  • Parfümerie
  • Hygiene
  • Personalwesen
  • Arbeitszeitregelungen
  • Mittel zur Schädlingsbekämpfung
  • Freiverkäufliche Arzneimittel
  • Bein- und Fußpflegeprodukte
  • Verkaufsabrechnung
  • Kassensysteme
  • Inventur
  • Buchführung
  • Verkaufspreiskalkulation

Drogeriefachverkäufer legen eine Zwischenprüfung und Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab.

Arbeitgeber: Wer sucht Drogeriefachverkäufer

Drogeriefachverkäufer finden bei den folgenden Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Drogerie
  • Supermarkt
  • Einzelhandel
  • Reformhaus
  • Parfümerie
  • Apotheke

Stellenangebote für Drogeriefachverkäufer

Gehalt: Was verdient man als Drogeriefachverkäufer?

Während der Ausbildung fließt angehenden Drogeriefachverkäufern das folgende Einkommen aufs Konto:

  1. Ausbildungsjahr maximal 900 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr maximal 1.000 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr maximal 1.100 Euro brutto

Wie in anderen Berufen hängt die Höhe des Einkommens von Region, Berufserfahrung und Größe des Arbeitgebers ab. Nach der abgeschlossenen Ausbildung rangiert das Einkommen zwischen 2.000 und 2.200 Euro brutto monatlich. Nach ein paar Jahren steigert sich das Einkommen auf rund 2.500 Euro brutto.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Drogeriefachverkäufer

Da Drogeriefachverkäufer in vielen Bereichen des Einzelhandels einsetzbar sind, stehen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durchaus gut, nach der Ausbildung schnell eine Festanstellung zu ergattern. Wenn sie nicht ohnehin direkt von ihrem Ausbilder übernommen werden. Fachliche Weiterbildungen in einem Spezialgebiet machen Drogeriefachverkäufer auch attraktiv für Fach- und Spezialgeschäfte.

Bewerbung: Womit punkten Drogeriefachverkäufer

Drogeriefachverkäufer müssen beim Berufseinstieg bestimmte Fähigkeiten auf sich vereinen und in ihren Bewerbungsunterlagen angeben. Dazu gehören zum Beispiel die folgenden:

  • Mathematisches Denken
  • Sprachliches Ausdrucksvermögen
  • Eine gute Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit
  • Konzentration
  • Merkfähigkeit
  • Handgeschick
  • Kaufmännische Fähigkeiten
  • Teamfähigkeit
  • Kreativität

Karriere: Die Entwicklungschancen als Drogeriefachverkäufer

Es gibt eine Reihe von Zusatzqualifizierungen in Form nebenberuflicher Schulungen an Handelsschulen, die Drogeriefachverkäufer den Aufstieg auf der Karriereleiter erleichtern. Denn je höher die Qualifikation, umso größer die Chance auf einen gehobenen Posten zum Beispiel als Filialleiter-Stellvertreter, Filialleiter oder Verkaufsleiter.

Dazu gehört zum Beispiel die Weiterbildung zum Handelsfachwirt. Dieser Abschluss vereint umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Managementqualitäten miteinander und dient als "Sprungbrett" in begehrte Managementfunktionen im Marketing, Personalbereich, Controlling oder in der Gebietsverkaufsleitung.

Ausgebildete Drogeriefachverkäufer, die das Abitur oder Fachabitur in der Tasche haben, können auch auf akademischen Pfaden wandeln. Zum Beispiel bietet sich ein Bachelor im Fach Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Handel an. Dieses Wissen ebnet den Weg für einen schnelleren Karriereverlauf im Einzelhandel.

Auch ein Studium im Fach Pharmazie bietet sich an. Drogeriefachverkäufer, die sich zum Beispiel besonders für die Sparte der freiverkäuflichen Arzneimittel interessieren, können ihr Wissen auf die apothekenpflichtigen Mittel erweitern und nach Bestehen der Bachelor Thesis in einer Apotheke oder für Pharmakonzerne arbeiten.

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