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Jobprofil: Heilpädagogen (m/w)

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Steckbrief: Heilpädagoge (m/w)

Ausbildung:
Fortbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
2.600+ €

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Das Berufsprofil: Heilpädagoge

Heilpädagogen kümmern sich in vielfältiger Weise um Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten, psychisch Kranke oder Gehandicapte mit einer Sinnes- oder Mehrfachbehinderung

Das Spektrum der Beeinträchtigungen, mit denen es Heilpädagogen in ihrem Berufsalltag zu tun haben, zeigt: Leicht ist der Beruf nicht. Heilpädagogen werden mit vielen Schicksalsschlägen und Problemen anderer konfrontiert, weshalb die Work Life Balance nicht immer ausgewogen ist. Ganz davon abgesehen, dass die Arbeit körperlich und psychologisch mitunter stark fordert.

Nicht immer ist es leicht, sich von den Schicksalen seiner Klienten zu distanzieren. Dafür meint es der Arbeitsmarkt derzeit gut mit Heilpädagogen. Denn Fachkräfte im Sozialbereich sind Mangelware. 

Aber der Reihe nach. Der Beruf des Heilpädagogen dreht sich um die Auswahl und den Einsatz angemessener pädagogisch-therapeutischer Maßnahmen. Ziel ist es, Betroffene in ihren Fähigkeiten zu fördern und die vorhandenen Begabungen zu stärken und zu intensivieren.

Heilpädagogen unterstützen ihre Klienten außerdem dabei, soziale Beziehungen aufzunehmen und zu pflegen, kleinere und größere Aufgaben im Alltag zu übernehmen und auf diese Weise Sinn und Wert in der Gemeinschaft zu erfahren.

Dabei sind Heilpädagogen nicht nur Experten, wenn es um die Behandlung vorhandender Störungen oder Behinderungen geht. Sie diagnostizieren die vorliegenden Probleme auch und machen sich ein Bild von den vorhandenen Fähigkeiten ihrer Klienten. Weitere Aufgaben sind: 

  • Erstellung individueller Behandlungspläne
  • Förderung der Persönlichkeit 
  • Förderung der Eigenständigkeit
  • Förderung der Gemeinschaftsfähigkeit,
  • Förderung des Entwicklungs- und Bildungsstandes 
  • Förderung der persönlichen Kompetenzen der zu betreuenden Menschen

Schwerstbehinderte Menschen unterstützen Heilpädagogen auch bei der täglichen körperlichen Hygiene beim Waschen und Ankleiden. Darüber hinaus beraten und betreuen sie Angehörige zum Beispiel in Problem- und Konfliktsituationen.

Wie wird man Heilpädagoge?

In dem Beruf des Heilpädadogen zu arbeiten, setzt einige Erfahrung voraus. Es handelt es sich bei dem Berufsprofil um eine berufliche Weiterbildung, für die folgende Voraussetzungen erfüllt sein müssen: 

  • Abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher oder Heilerziehungspfleger
  • Oder: Abgeschlossene Berufsausbildung in einer als gleichwertig anerkannten sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Ausbildung
  • Oder: Siebenjährige Berufserfahrung in einer einschlägigen Berufstätigkeit und mindestens eine ein- bis dreijährige hauptberufliche praktische Tätigkeit in sozial-, sonder- oder heilpädagogischen Einrichtungen

Die Weiterbildung zum Heilpädagogen dauert zwischen eineinhalb und drei Jahren und findet in Fachschulen, Fachakademien und Berufskollegs statt. Auf dem Lehrplan stehen Inhalte aus den Bereichen: 

  • Medizin
  • Psychiatrie
  • Psychologie
  • Recht
  • Sozialmanagement
  • Diagnostik
  • Pädagogik
  • Methodik 
  • Didaktik
  • Bewegungstherapie und Sport
  • Werken
  • Musik
  • Kunstgestaltung

Die in der Ausbildung gelernten theoretischen Inhalte werden bei verschiedenen Praktika, Hospitationen und Exkursionen in Wohnheime, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie stationäre oder ambulante heilpädagogischen Einrichtungen um Praxiswissen ergänzt.

Die Weiterbildung zum Heilpädagogen endet mit einer staatlichen Prüfung, die 
schriftliche, praktische und mündliche Teile beinhaltet. In manchen Fällen erstellen Absolventen auch eine längere schriftliche Facharbeit. Mit bestandener Prüfung tragen Absolventen den Titel des staatlich anerkannten Heilpädagogen.

Arbeitgeber: Wer sucht Heilpädagogen

Heilpädagogen finden eine Anstellung in: 

  • Wohnheimen der Alten- und Behindertenhilfe
  • Pflegeheimen
  • Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Tagesstätten für behinderte Menschen
  • Kindergärten
  • Heilpädagogischen Praxen
  • Krankenhäusern
  • Therapiezentren

Stellenangebote für Heilpädagogen

Erzieher/Kindheitspädagogen/Kinderpfleger/Heilpädagogen (m/w) 16.07.
eva Kinderbetreuung gGmbH Stuttgart
Erzieher / Sozialpädagoge / Heilpädagoge (m/w) 03.07.
Evangelische Kirchengemeinde Monheim Monheim
eine/n Heilpädagogen/in oder Heilerzieher/in für den Elementarbereich 05.07.
Ev. Integrations-Kita Bugenhagen Hamburg, Groß...
Heilpädagoge/in 25.06.
Diakonie Hasenbergl e.V. München
Heilerziehungspfleger (m/w) / Heilpädagogen (m/w) 16.07.
St. Nikolaus und Stephanus Lebensgemeinschaft e.V. Schliersee

Gehalt: Was verdient man als Heilpädagoge?

Das Einkommen von Heilpädagogen hängt wie in anderen Berufen auch von Region, Größe des Arbeitgebers und Berufserfahrung ab. Während der schulischen Weiterbildung fließt kein Gehalt aufs Konto.

Das Einstiegsgehalt nach bestandener Fortbildung beläuft sich im Schnitt auf durchschnittlich 1.900 Euro brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung und Weiterbildungen kann sich das Einkommen aber ordentlich steigern. Bis zu 3.600 Euro brutto im Monat sind realistisch.  

Einstiegschancen: Die Aussichten für Heilpädagogen

Heilpädadogen haben gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Aufgrund ihrer guten Qualifikation und dem nachhaltigen Engpass im pädagogischen und pflegerischen Sektor, haben die gut ausgebildeten Fachkräfte keine Probleme eine Anstellung zu finden.   

Bewerbung: Womit punkten Heilpädagogen

Wichtig ist, dass Heipädagogen in ihren Bewerbungsunterlagen einschlägige fachliche und soziale Kompetenzen nachweisen können. Zu ihnen zählen:

  • Abgeschlossene Ausbildung 
  • Einschlägige Berufserfahrung 
  • Abgeschlossene Weiterbildung
  • Empathie
  • Interesse an pflegerischen, psychologischen und pädagogischen Themen
  • Gute Beobachtungsgabe 
  • Spaß daran, andere Menschen anzuleiten, zu beraten, überzeugen und zu fördern 
  • Selbstbewusstes Auftreten
  • Selbständiges Arbeiten 
  • Fähigkeit zu planen, organisieren und zu koordinieren 

Karriere: Die Entwicklungschancen als Heilpädagoge

Wer im Beruf weiter vorankommen will, dem steht als Heilpädagoge noch eine zusätzliche universitäre Ausbildung offen. Infrage kommen Studiengänge der folgenden Fachrichtungen:

  • Pädagogik 
  • Sozialarbeit
  • Psychologie

Nach einem Masterstudium können Absolventen auch Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung übernehmen. Mit einem Bachelor-Abschluss sind sie gern gesehene Fachkräfte in der Wirtschaft, die dann auch befähigt sind, leitende Positionen zu bekleiden. 

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Stellenangebote für Heilpädagogen

Erzieher/Kindheitspädagogen/Kinderpfleger/Heilpädagogen (m/w) 16.07.
eva Kinderbetreuung gGmbH Stuttgart
Erzieher / Sozialpädagoge / Heilpädagoge (m/w) 03.07.
Evangelische Kirchengemeinde Monheim Monheim
eine/n Heilpädagogen/in oder Heilerzieher/in für den Elementarbereich 05.07.
Ev. Integrations-Kita Bugenhagen Hamburg, Groß...
Heilpädagoge/in 25.06.
Diakonie Hasenbergl e.V. München
Heilerziehungspfleger (m/w) / Heilpädagogen (m/w) 16.07.
St. Nikolaus und Stephanus Lebensgemeinschaft e.V. Schliersee
Erzieher/innen, Sozialpädagogen/innen, Heilpädagogen/innen, Heilerziehungspfleger/innen oder Fachkräfte (m/w) mit vergleichbarer Qualifikation 13.07.
Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen-Anhalt GmbH Altenweddinge...
Heilpädagoge (m/w) 13.07.
Dachstiftung Diakonie keine Angabe
Heilpädagogen, B.A. Frühförderung oder Erzieher mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation in Teilzeit 06.07.
Stiftung Mensch Meldorf
Logopäden/in oder Sprachheilpädagogen/in 26.06.
Lebenshilfe Starnberg gGmbH Gilching
Eine/n staatlich anerkannte Heilpädagogin/Heilpädagogen oder eine staatlich anerkannte/n Erzieher/in mit heilpädagogischer Qualifizierung 06.07.
Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Syke-Hoya Sulingen
Heilerziehungspfleger*in, Heilpädagoge*in, Erzieher*in, examinierte Pflegekräfte o.ä. 12.07.
Camphill Alt-Schönow gGmbH Berlin



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