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Jobprofil: Informationsmanager (m/w)

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Steckbrief: Informationsmanager (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
3.000 €
Spitzengehalt:
7.000+ €

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Das Berufsprofil: Informationsmanager

Überall, wo wir gehen und stehen, hinterlassen und produzieren wir in der modernen, vernetzten Welt Informationen – im Privaten und im Beruflichen. Und vor allem im professionellen Umfeld ist es wichtig, dass diese Informationen genauso schnell und gezielt wieder abrufbar sind und genutzt werden können, wie sie verursacht werden.

Im Kundendienst sollte zum Beispiel per Knopfdruck die Kundenhistorie zur Verfügung stehen, damit eine optimale Beratung erfolgen kann oder im Personalmanagement sollten alle wichtigen Karrierestationen eines Mitarbeiters jederzeit einsehbar sein, um die weitere Laufbahn planen zu können. Beispiele dieser Art gibt es zuhauf – aus allen Bereichen der Wirtschaft.

Darum, dass diese täglich aufs Neue produzierten Informationsmengen beherrschbar gemacht werden, kümmern sich Informationsmanager. Sie bringen eine sinnvolle Struktur in die bis dahin unorganisierten Daten. Diese hilft bei der Verwaltung und dem Auffinden der Informationen.

Die Aufgaben eines Informationsmanagers gestalten sich wie folgt:

  • Auswahl, Entwicklung und Einsatz der passenden Informations- und Kommunikationstechnik in Unternehmen
  • Verbesserung der bisherigen Kommunikation zwischen Unternehmensbereichen oder mit Kunden aus technischer oder organisatorischer Hinsicht
  • Prüfung der Wirtschaftlichkeit der neuen Strategien

Zugeben, bis hierin ist alles noch ein wenig abstrakt. Ganz konkret suchen Informationsmanager Computer-Systeme für die Verwaltung sowie für die Suche oder Analyse von Informationen aus oder entwickeln sie selbst.

Dazu gehören etwa Systeme aus den Bereichen:

  • Wissensmanagement
  • Recherche
  • Datenbanken

Wichtig dabei ist, dass Nutzer die Programme schnell verstehen und keine lange Einarbeitung benötigen. Umso größer fällt letztlich die Akzeptanz aus. Dazu passen Informationsmanager zum Beispiel die grafischen Benutzeroberflächen neuer Funktionen gezielt an die Systeme an, mit denen sich Mitarbeiter bereits gut auskennen.

Natürlich kann es auch bei der besten Programmierkunst Funktionen geben, die nicht selbsterklärend sind. Dann führen Informationsmanager Mitarbeiter- und Kundenschulungen durch.

Informationsmanager können aber auch im Marketing und Vertrieb von IT-Produkten tätig sein, wo sie das Image ihres Arbeitgebers beim Kunden erforschen, neue Absatzmöglichkeiten eruieren und Markttrends analysieren. Sie erstellen dann Marketingstrategien, um neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz mit den IT-Produkten zu erhöhen.

Auf dem Arbeitsmarkt sind Informationsmanager gefragte Leute, allerdings ist es um die Work Life Balance nicht immer rosig bestellt. Insbesondere, wenn es kritische Projekte zu betreuen gilt, können erhebliche Überstunden anfallen.

Wie wird man Informationsmanager?

Wer als Informationsmanager arbeiten möchte, muss ein Studium in diesem Bereich absolvieren. Hier lernen Jobanwärter die Grundlagen der Informatik kennen und setzen sich mit Methoden und Techniken des Wissensmanagements auseinander.

Auf dem Lehrplan können zum Beispiel die folgenden Inhalte stehen:

  • Grundlagen der Informatik
  • Grundlagen der objektorientierten Programmierung
  • Grundlagen des Software Engineerings
  • Web Publishing und Multimedia
  • Methoden und Techniken des Wissensmanagements
  • Mathematische Grundlagen
  • Recht und Betriebswirtschaft
  • Professional English
  • Künstliche Intelligenz
  • Betriebliche Informationssysteme

In dem Bachelorstudiengang gehören die ersten vier Semester dem so genannten Basisstudium. In den Semestern fünf und sechs folgt das Vertiefungsstudium. Hier ist zum Beispiel ein Projektseminar und/oder ein Praktikum Teil des Studiums. Das Studium schließt mit einer Bachelorarbeit und einem Kolloquium ab.

Voraussetzungen für das Studium sind die Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife. Manche Universitäten wollen überdies gute Noten in Mathematik und Deutsch sehen und setzen eine gewisse Berufserfahrung voraus. Manchmal hängt der Studienplatz auch von dem Erfüllen eines Numerus Clausus (NC) ab.

Arbeitgeber: Wer sucht Informationsmanager

Informationsmanager finden in den folgenden Bereichen eine Beschäftigung:

  • IT
  • Marketing
  • Vertrieb

Stellenangebote für Informationsmanager

Informationsmanager/in (m/w/d) 12.07.
Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften -ISAS - e.V. Dortmund
Informationsmanagerinnen / Informationsmanager - Datendienstleistungen / Informationsdienstleistungen 12.07.
Fraunhofer-Gesellschaft Sankt Augustin Sankt Augustin

Gehalt: Was verdient man als Informationsmanager?

Wer sich für das Jobprofil des Informationsmanagers entscheidet, hat sehr gute Gehaltsaussichten. Hochschulabsolventen steigen im Schnitt mit einem Monatseinkommen bis zu 3.000 Euro brutto ein.

Allerdings haben Faktoren wie Firmengröße, Sitz und die persönliche Spezialisierung einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe des Gehalts.

Im Verlauf des Berufslebens klettert das Einkommen nach oben. Nach zehn Jahren im Beruf und der Übernahme von Verantwortung sind bis zu 7.000 Euro brutto drin.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Informationsmanager

Aufgrund der zunehmenden Flut an digitalen Daten, die Tag für Tag neu produziert und strukturiert werden müssen, hat das Jobprofil des Informationsmanagers an Bedeutung gewonnen. Die IT-Profis werden stets gesucht. Die erhöhte Nachfrage schlägt sich in der Regel in einem eher überdurchschnittlich guten Verdienst nieder.

Bewerbung: Womit punkten Informationsmanager

Informationsmanager können in ihren Bewerbungsunterlagen mit folgenden Fähigkeiten punkten:

  • Lernbereitschaft
  • Klare Ausdrucksweise
  • Ausgeprägtes logisches und abstraktes Denkvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Systematische und exakte Arbeitsweise
  • Gute Konzentrationsfähigkeit
  • Belastbarkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Informationsmanager

Um die Karriereaussichten von Informationsmanagern steht es gut. Wer sich kontinuierlich darum kümmert, dass sein Wissen stets auf dem neuesten Stand ist, hat gute Karten durchzustarten.

Denn nirgends hat Wissen eine geringere Halbwertszeit als in der IT. Insofern sind regelmäßige Weiterbildungen ein absolutes Muss.

Wer immer auf der Höhe der Zeit ist und gute Ideen einbringt, wird sich schnell für die Übernahme weiterer Verantwortung qualifizieren. Nach der Position als Junior Informationsmanager folgt die des Senior Informationsmanagers mit ersten Führungsaufgaben. Wer sich besonders gut anstellt, hat sogar Aussichten auf die Position des Leiters des Informationsmanagements.

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Informationsmanager/in (m/w/d) 12.07.
Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften -ISAS - e.V. Dortmund
Informationsmanagerinnen / Informationsmanager - Datendienstleistungen / Informationsdienstleistungen 12.07.
Fraunhofer-Gesellschaft Sankt Augustin Sankt Augustin



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