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Jobprofil: Informationstechniker (m/w)

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Steckbrief: Informationstechniker (m/w)

Ausbildung:
Meisterschule / Studium
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.500 €
Spitzengehalt:
5.000 + €

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Das Berufsprofil: Informationstechniker

Streiken Fernseher oder Computer, sind Verbraucher bei Informationstechnikern an der richtigen Adresse. Aber nicht erst, wenn Geräte den Geist aufgegeben haben, sind die Experten mit Meistertitel gefragt. Sie beraten Kunden bereits beim Kauf eines neuen Rechners oder anderer technischer Geräte.

Weitere Verantwortungsbereiche sind:

  • Installation und Inbetriebnahme von Netzwerken
  • Installation und Inbetriebnahme von Telefonanlagen
  • Einweisung und Schulung der Anwender in das neue System
  • Behebung technischen Störungen

All das führen Informationstechniker nicht unbedingt selbst aus. Aber sie tragen für alle Schritte die Verantwortung. Informationstechniker sind nämlich in der Regel Führungskräfte. Nach einer 3,5-jährigen dualen Ausbildung zum Informationselektroniker haben sie noch einen 1,5-jährigen Meisterlehrgang oder ein 3-jähriges Bachelor-Studium an einer Hochschule absolviert. Danach sind sie befähigt, ein Team zu führen.

Hier planen sie sämtliche Arbeitsabläufe und leiten Fachkräfte an, die einzelnen Schritte korrekt auszuführen. Auch die Endkontrolle der Arbeiten gehört zu ihren Aufgaben. Das weiteren zeichnen sie sich für die betriebliche Ausbildung verantwortlich.

Darüber hinaus erledigen Sie die folgenden ToDo’s in ihrem Betrieb:

  • Sie erledigen kaufmännische und verwaltende Aufgaben.
  • Sie verhandeln mit Lieferanten.
  • Sie erstellen Angebote.

Dabei kommt es vor allem auf die Größe des Arbeitgebers an, inwiefern Informationstechniker eher fürs Strategische eingesetzt werden oder im Tagesgeschäft mit anpacken.

Doch nicht jeden Informationstechniker zieht es ins Angestelltenverhältnis. Nach dem Abschluss haben die Fachkräfte auch die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und ihren eigenen Betrieb zu führen. Hier sind sie dann auch für die Themenbereiche Personalauswahl und Geschäftsführung zuständig. Das erfordert nicht nur vertiefte Kenntnisse in der Informations- und Kommunikationstechnologie, sondern auch in der Betriebswirtschaftslehre. Beides wird bei der Ausbildung vermittelt.

Die Work Life Balance von Informationstechnikern fällt je nachdem, in welchen Bereich es sie zieht, deutlich anders aus. Als Selbstständige müssen sie das unternehmerische Risiko selbst tragen, was insbesondere in auftragsarmen Zeiten nicht immer leicht ist. Denn es gilt, laufende Kosten zu bedienen. Da haben es Angestellte etwas leichter, aber auch hier gibt es Ups und Downs in der Work Life Balance. Auf dem Arbeitsmarkt haben die Experten so oder so sehr gute Chancen.

Wie wird man Informationstechniker?

Nach der Ausbildung zum Informationselektroniker absolvieren angehende Informationstechniker einen Meisterlehrgang. Alternativ kommt ein Bachelor-Studium infrage. Aber der Reihe nach.

Informationselektroniker sind Experten, wenn es darum geht, informationstechnische Systeme zu installieren und zu warten. Sie verkaufen und reparieren die Geräte oder richten sie ein. In ihrer 3,5 jährigen dualen Ausbildung fokussieren sie sich auf die folgenden Inhalte:

  • Bedienung und Administrieren von Datenverarbeitungsanlagen
  • Auswahl und Montage von Geräten
  • Aufgaben von Informations- und Kommunikationssystemen
  • Analyse von Bild- bzw. Toninformations- und Datenflüssen
  • Installation, Programmierung und Test von Anwendungssoftware
  • Anwendung des Datenschutzes und des Urheberrechts
  • Aufstellen und Inbetriebnehmen von Geräten
  • Fehler zu beheben und Geräte und Systeme instandsetzen

Die Ausbildung schließt mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer ab. Nach einigen Jahren im Beruf geht’s auf die Meisterschule. Ziel: Der Abschluss als Informationstechniker. Hier lernen sie alles zum Thema Auftragsbearbeitung und -abwicklung, Organisation, Planung und Überwachung von Projekten.

Darüber hinaus entwickeln sie informationstechnische Anlagen, konfigurieren und programmieren diese. Weitere Schwerpunkte sind Mess- und Prüftechniken sowie die fachgerechte Suche nach Fehlern und Störungen. Weitere Inhalte der Ausbildung sind:

  • Erarbeiten technischer Lösungen
  • Rechtliche Grundlagen
  • Planung, Bewertung und Dokumentation technischer Prüfungen
  • Angebotserstellung
  • Kosten- und Preiskalkulation
  • Ermittlung betrieblicher Kosten und Kennzahlen
  • Erarbeiten von Marketingmaßnahmen
  • Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen
  • Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen

Am Ende der Ausbildung legen angehende Informationstechniker eine mehrstufige Prüfung vor dem Meisterprüfungsausschuss an der Handwerkskammer ab.

Wer sich etwas wissenschaftlicher auf seinen Beruf vorbereiten möchte, kann Informationstechnik alternativ an einer Universität oder Hochschule studieren.

Auf dem Lehrplan stehen:

  • Informatik
  • Programmieren
  • Digitaltechnik
  • Mathematik
  • Physik
  • Kommunikations- und Netztechnik
  • Rechnerarchitektur
  • Signale und Systeme
  • Medientechnik
  • Verteilte Systeme
  • Datenschutz und Datensicherheit
  • Elektrotechnik
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Aufbau und Komponenten
  • Betriebssysteme
  • Software-Engineering
  • Web-Engineering
  • Projektmanagement
  • Datenbanken

Arbeitgeber: Wer sucht Informationstechniker

Informationstechniker finden eine Anstellung:

  • Bei Betrieben des Informationstechnikerhandwerks
  • Bei Herstellern von Bürosystemen
  • Im Einzelhandel
  • In Softwarehäusern
  • Bei Rundfunkanstalten

Gehalt: Was verdient man als Informationstechniker?

Wer sich für das Jobprofil des Informationstechnikers entscheidet, hat sehr gute Gehaltsaussichten. Hochschulabsolventen steigen mit einem Monatseinkommen bis zu 3.800 Euro brutto ein. Bei Berufsanwärtern ohne Hochschulabschluss liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 2.500 Euro brutto im Monat.

Allerdings haben Faktoren wie Firmengröße, Sitz und die persönliche Spezialisierung einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe des Gehalts. Im Verlauf des Berufslebens klettert das Einkommen nach oben. Nach zehn Jahren im Beruf sind für Informationstechniker mit Meisterabschluss zwischen 3.000 und 3.500 Euro brutto drin, während Akademikern zwischen 4.300 und 4.800 Euro brutto aufs Konto fließen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Informationstechniker

Aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung in allen Branchen und Sektoren haben die Jobs in der Informationstechnik an Bedeutung gewonnen und werden weiter davon profitieren. IT-Profis werden stets gesucht. Die erhöhte Nachfrage schlägt sich in der Regel in einem überdurchschnittlich guten Verdienst nieder.

Bewerbung: Womit punkten Informationstechniker

Informationstechniker können in ihren Bewerbungsunterlagen mit folgenden Fähigkeiten punkten:

  • Lernbereitschaft
  • Klare Ausdrucksweise
  • Ausgeprägtes logisches und abstraktes Denkvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Systematische und exakte Arbeitsweise
  • Gute Konzentrationsfähigkeit
  • Belastbarkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Informationstechniker

Wie gesagt haben Informationstechniker bereits ihren ersten Karrieresprung gemacht, indem sie nach einer einschlägigen Ausbildung den Meistertitel erworben oder ein Studium absolviert haben. In der Regel leiten sie dann ein kleines Team und haben die Aussicht, mit zunehmender Erfahrung vom Teamleiter zum Abteilungsleiter aufzusteigen. In IT-Firmen können sie es bis in die Etage der Geschäftsführung schaffen.

Alternativ können sie sich selbstständig machen oder - nach Abschluss eines Hochschulstudiums - den Weg in Forschung und Lehre einschlagen.

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