Patenschaft verfügbar

Gute Inhalte ziehen an. Werden Sie mit Ihrem Unternehmen jetzt Pate dieses Profils und erreichen Sie tausende interessierter Kandidaten.

Pate werden

Werbung



Jobprofil: Kommissare (m/w)

Zurück zur Übersicht

Steckbrief: Kommissar (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.750 €
Spitzengehalt:
4.500+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Kontakt
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Kommissar

Für viele gehört der Sonntagskrimi "Tatort" zum TV-Pflichtprogramm. In dem eineinhalb-stündigen Fernsehevent fiebert das Publikum gespannt mit, wie Kommissare ihre Fälle lösen. Diese sind immer spannungsgeladen. Ganz so spektakulär ist der Beruf des Kommissars allerdings im echten Leben dann doch nicht. Anders als im Fernsehen sind die Ermittler relativ häufig im Büro anzutreffen. Hier bearbeiten sie Verwaltungs- und Papierkram.

Zum Beispiel:

  • Aufnahme von Anzeigen
  • Digitalisierung von Personendaten
  • Dokumentation von Schäden
  • Ausstellen von Strafanzeigen im Falle von Ordnungswidrigkeiten
  • Schreiben von Berichten
  • Erstellen von Stellungnahmen
  • Erstellen von Protokollen

Grundsätzlich üben Polizeikommissare Führungsaufgaben aus. Sie sind Gruppenleiter in Ermittlungsdienststellen, Sach- oder Fachgebietsleiter, Gruppenführer oder stellvertretende Zugführer in geschlossenen Einheiten der Polizei. Sie werden auch als Wachleiter, Erster Streifenführer oder stellvertretende Dienstgruppenleiter eingesetzt. Bei der Kriminalpolizei ermitteln sie in Strafangelegenheiten, hier fungieren sie als Kriminalkommissare.

Der Aufgabenbereich der kriminalpolizeilichen Arbeit umfasst zum Beispiel diese Straftaten:

  • Raub
  • Diebstahl
  • Wohnungseinbruch
  • Rauschgift- oder Betäubungsmitteldelikte
  • Politisch motivierte Straftaten
  • Wirtschaftsstraftaten
  • Verkehrsdelikte
  • Tötungsdelikte
  • Organisierte Kriminalität

Kommissare leiten die polizeilichen Ermittlungen und sind das Bindeglied zwischen Beschuldigten, Zeugen, den ermittelnden Polizeibeamten, den zuständigen Gerichten und der Staatsanwaltschaft. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Spurensicherung zu veranlassen, Vernehmungen durchzuführen und den Kontakt zu anderen Behörden zu halten.

Die Work Life Balance ist nicht ausgewogen, Kommissare arbeiten häufig auch zu später Stunde oder am Wochenende. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gut.

Wie wird man Kommissar ?

Wer zum Beispiel Kriminalkommissar werden möchte, absolviert einen dualen Bachelor-Studiengang beim Bundeskriminalamt. Dieser dauert drei Jahre und vereint Inhalte aus Theorie und Praxis.

Studieninhalte sind unter anderem:

  • Kriminal- und Rechtswissenschaften
  • Sprachausbildung
  • Einsatztraining
  • Dienstkunde

Nach dem Studium werden Jobanwärter zunächst zum Kriminalkommissar auf Probe ernannt. Nach der dreijährigen Probezeit wird das Beamtenverhältnis auf Probe in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit umgewandelt.

Arbeitgeber: Wer sucht Kommissare

Kriminalkommissare arbeiten bei der Kriminalpolizei. Andere Polizeikommissare arbeiten bei der Schutzpolizei, der Wasserschutzpolizei oder beim Bundespolizeiamt.

Stellenangebote für Kommissare

Havarie-Kommissar (m/w/d) / Cargo Claims Handler für den Standort Bremen 18.07.
Reck & Co. GmbH Bremen
Havarie-Kommissar (m/w/d) / Cargo Claims Handler 04.07.
Reck & Co. GmbH Bremen

Gehalt: Was verdient man als Kommissar ?

Das Einkommen eines Kommissars ist von Besoldungsgruppe abhängig, in die er eingestuft wird. Sie steigt mit dem Dienstalter und dem Erwerb weiterführender Qualifikationen. Die Höhe des Einkommens ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Ein junger Kommissar erhält zu Beginn seiner Laufbahn rund 1.750 Euro brutto im Monat. Dieses Grundgehalt steigt durch Zulagen für Überstunden oder Nachtdienste. Mit zunehmender Berufserfahrung kann das Einkommen aber auf bis zu 4.500 Euro im Monat und mehr steigen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Kommissare

Nach erfolgreich bestandenem Studium bestehen zum Beispiel beim Bundeskriminalamt gute berufliche Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten als Kriminalkommissar. Der Dienstherr verspricht Bewerbern viele interessante und abwechslungsreiche Aufgaben an einem der Dienstorte des BKA in Wiesbaden, Meckenheim oder Berlin.

Bewerbung: Womit punkten Kommissare

Um das Studium, das zum Kommissar ausbildet, antreten zu können, müssen Jobanwärter folgende Voraussetzung erfüllen:

  • Nachweis der allgemeinen Hochschulreife oder der uneingeschränkten Fachhochschulreife
  • Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit
  • Führerschein der Klasse B
  • Bestehen eines gesundheitlichen Eignungstests
  • Gute Englischkenntnisse
  • Teilnahme an einem Auswahlverfahren mit psychodiagnostischen Testverfahren, Sporttests, Gruppen- und Einzelgesprächen und einer ärztlichen Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit
  • Bestehen einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz

Und: Die Altersgrenze für Kriminalkommissare liegt bei 33 Jahren.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Kommissar

Bei der Kriminalpolizei können Kommissare zum Beispiel eine Laufbahn im gehobenen Dienst mit vielen verschiedenen Beförderungsmöglichkeiten bis zum Ersten Kriminalhauptkommissar durchlaufen.

Voraussetzung dafür ist eine Aufstiegsausbildung für den höheren Kriminaldienst. Es handelt sich dabei um ein zweijähriges Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei. Mit dem erfolgreichen Abschluss erlangen die Nachwuchsführungskräfte den Grad des "Master of Public Administration and Police Management". In der Aufstiegsausbildung lernen sie unter anderem Entscheidungen in komplexen Situationen zu treffen und Mitarbeiter zu führen.

Diesen Artikel weiterempfehlen: