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Jobprofil: Maskenbildner (m/w)

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Steckbrief: Maskenbildner (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.400 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Maskenbildner

Falsche Nasen und Wimpern, Perücken und Extensions, bis hin zu völlig verfremdeten Gesichtszügen, Narben oder künstlichen Wunden – Maskenbildner sorgen dafür, dass beim Film, im Fernsehen, im Theater oder in der Oper die perfekte Illusion entsteht. Sie verwandeln Schauspieler in andere Charaktere. Dazu sprechen Sie zunächst mit dem Regisseur und den Kostümbildnern, wie sich diese das Aussehen der einzelnen Akteure vorstellen.

Auf dieser Grundlage entwickeln Maskenbildner die Masken für die einzelnen Schauspieler. Dafür fertigen Sie nicht nur Perücken, falsche Bärte oder Toupets an, sondern stellen auch künstliche Körperteile oder Masken für das ganze Gesicht her. Dazu nehmen Sie einen Gipsabdruck von dem jeweiligen Körperteil des Schauspielers. Dann formen Sie mit dem aus Algen gewonnenen Mittel Alginat neue Nasen, Ohren oder beispielsweise Zähne. Nicht immer trägt die Prozedur zur Verschönerung der Schauspieler bei.Es entstehen zum Beispiel Hexen, Gnome oder hässliche Kobolde.

Bei der Generalprobe kommen die empfindlichen Masken oder Körperteile erstmals zum Einsatz. Hier überprüft der Maskenbildner die Wirkung auf der Bühne. Nun kann er noch einmal Hand anlegen und die Bemalung der Maske verfeinern, damit der gewünschte Ausdruck auch wirklich zur Wirkung kommt.

Startet die Spielsaison, haben Maskenbildner alle Hände voll zu tun. Am Theater gilt es Masken oder Körperteile gleich für mehrere Aufführungen am Tag anzukleben und mit Make up die Übergänge zur echten Haut zu kaschieren.

Außerdem richten sie die Haare der Schauspieler und stehen während der Aufführung parat, um das Make up immer wieder aufzufrischen. Nach einer Aufführung helfen Maskenbildner den Schauspielern aus Kostüm und Maske und verwahren beides sorgfältig auf.

Die Work Life Balance von Maskenbildnern ist eher durchwachsen, denn oft gilt es an Sonn- und Feiertagen zu später Stunde zu arbeiten. Das trifft nicht nur auf das Theater zu, sondern auch auf eine Anstellung bei Film und Fernsehen. Hinzu kommt: Der ständige Umgang mit Haaren, Puder, Creme und Lösungsmitteln kann die Haut und die Atemwege reizen und zu Allergien führen. Insofern ist der Beruf auch belastend für den Körper. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind eher mäßig.

Wie wird man Maskenbildner?

Die Ausbildung zum Maskenbildner findet parallel im Betrieb und in der Berufsschule statt. Sie ist also dual organisiert. Während der dreijährigen Lehre kommen diese Inhalte zur Sprache:

  • Handhaben von Werkzeugen und Geräten
  • Lagern von Werk- und Hilfsstoffen
  • Planung von Arbeitsabläufen
  • Produktion von Perücken, Haarteilen oder Körperbehaarungen
  • Anfertigen von Glatzen, Masken und Körperteilen
  • Schminken von Schauspielern
  • Gestalten von Frisuren mit Eigenhaar und Haarteilen
  • Frisuren entwerfen und realisieren
  • Schminkstile
  • Masken rollengerecht gestalten
  • Gesichter und Körperteile schminken
  • Masken lebensecht zu modellieren
  • Verschiedenen Verfahren des Maskenbaus
  • Anfertigen von Spezialeffekten

Die Ausbildung beinhaltet eine Zwischenprüfung vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres und schließt mit einer Abschlussprüfung ab.

Arbeitgeber: Wer sucht Maskenbildner

Klassische Arbeitgeber von Maskenbildnern sind:

  • Theater
  • Opernhäuser
  • Fernsehanstalten
  • Filmstudios

Stellenangebote für Maskenbildner

Gehalt: Was verdient man als Maskenbildner?

Das Gehalt in der Ausbildung zum Maskenbildner staffelt sich wie folgt:

  1. Ausbildungsjahr 560 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr 620 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr 750 Euro brutto

Je nach Branche, Region und Unternehmensgröße liegt das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zwischen 1.400 und 1.700 Euro brutto im Monat. Mit wachsender Berufserfahrung steigt der Lohn zwar weiter, wobei der Spitzenwert aber mit rund 3.000 Euro brutto im Monat erreicht ist.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Maskenbildner

Die Arbeitsmarktaussichten für Maskenbildner gestalten sich nicht optimal. Es gibt nur wenige Stellen. Allerdings können Jobanwärter einiges dafür tun, um ihre Chancen zu verbessern. Zum Beispiel, indem sie schon während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben. Das ist zwar anstrengend, zeichnet sich aber im Kampf um eine Festanstellung aus. Durch weitere Fortbildungen erweitern sie ihre fachlichen Kenntnisse kontinuierlich und sichern sich auf diese Weise ihren Arbeitsplatz.

Bewerbung: Womit punkten Maskenbildner

Maskenbildner sollten über eine ausgeprägte Phantasie und viel Kreativität verfügen. Doch das sind nicht die einzigen Talente und Fähigkeiten, die in ihren Bewerbungsunterlagen Erwähnung finden sollten. Maskenbildner haben gute Aussichten auf einen Bewerbungserfolg, wenn sie auch diese auf sich vereinen können:

  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Abgeschlossene Zusatzausbildungen
  • Fingerspitzengefühl
  • Ausdauer
  • Stressresistenz
  • Keinerlei Berührungs- oder Kontaktängste
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Keine chronischen Erkrankungen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Maskenbildner

Es gibt für Maskenbildner verschiedene Karriereoptionen. Eine davon ist die Position des Chefmaskenbildners. Stellen gibt es im Theater oder beim Fernsehen. Jobanwärter bewerben sich auf die Position beim Ausstattungsleiter oder beim Intendanten. Chefmaskenbildner sind Vorgesetzte mehrerer Kollegen und steuern ein Team.

Mancher Maskenbildner wagt auch den Schritt in die Selbstständigkeit. Andere wandeln nach ihrer Ausbildung auf wissenschaftlichen Pfaden und absolvieren beispielsweise ein Studium in dem Fach Design oder in der Fachrichtung Maskenbild.

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