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Jobprofil: Webmaster (m/w)

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Steckbrief: Webmaster (m/w)

Ausbildung:
Studium / Ausbildung / Quereinstieg
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
4.000+ €

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Das Berufsprofil: Webmaster

Gibt es heute eigentlich noch Unternehmen, die ohne Internetauftritt auskommen? Wir können uns mit der Antwort kurz fassen: Nein! Wer heute eine Dienstleistung anbietet, wirbt dafür auch im Netz mit einer eigenen Homepage. 
Das hat dem Beruf des Webmasters einen gehörigen Boom verschafft. Webmaster haben somit beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind es nämlich, die den Internetauftritten von Unternehmen Leben einhauchen. Mit ihren kreativen Ideen sorgen sie dafür, dass ein Arbeitgeber seine Angebote optimal in Szene setzen kann. 


Je nach Kundenauftrag entwerfen, erstellen und administrieren sie ganze Unternehmenswebseiten. Dafür präsentieren Sie zunächst ihrem Auftraggeber ein Konzept für den Aufbau der Unternehmenshomepage und besprechen mit ihm, in welchem Design der Auftritt gestaltet werden soll: Konservativ, hip oder doch eher klassisch? 

Sind alle Feinheiten besprochen, geht’s ans eigentliche Design. Dazu legt der Webmaster zunächst die Struktur der Landingpages und Unterseiten fest. Dann bestückt er die Homepage nach und nach mit dem passenden Designs, Fotos, Texten und Animationen, beziehungsweise Videos. Wichtig dabei ist, dass auf der Webseite inhaltlich und optisch nachzuvollziehen ist, wofür der Dienstleister steht. 

Daher müssen Webmaster auch zwischen den Zeilen lesen können und die Dinge verstehen und erfassen, die der Kunde nicht oder nur schwer in Worte kleiden kann. Das verlangt ein gewisses psychologisches Geschick ab. 

Webmaster arbeiten nach dem Prinzip der Agilität. Das hilft ihnen, ihre Kunden im laufenden Projekt immer besser zu verstehen. Das heißt: Sie entwickeln erst einen Teil der Webseite und holen sich dann das Feedback des Auftraggebers ein, arbeiten die Anmerkungen ein und gehen dann an die weitere Gestaltung, in die auch neue Ideen, die inzwischen enstanden sind, mit einfließen. So entwickeln Webmaster im engen Austausch mit dem Kunden eine passgenaue Webseite, die perfekt zu dem Unternehmen passt. 

Die Work Life Balance eines Webmasters hängt sehr davon ab, ob man sich für eine Festanstellung oder die Freiberuflichkeit entschieden hat. Gerade bei Selbstständigen ist die Arbeitauslastung oft schwer einzuschätzen und schwankt je nach Auftragslage. Überdies müssen Freelancer erhebliche unternehmerische Risiken schultern. 

Wie wird man Webmaster?

Der Weg in den Beruf des Webmasters ist alles andere als klar geregelt. Viele Webmaster haben ein Universitätsstudium absolviert oder zumindest begonnen und dann den Quereinstieg in den Beruf geschafft. Als Studiengang bietet sich zum Beispiel der der Medieninformatik an.

In den ersten Semestern werden hier die wesentlichen Grundlagen der Informatik und der Gestaltung gelegt. Auf dem Stundenplan stehen:

  • Praktischen Informatik
  • Programmierung
  • Auszeichnungssprachen
  • Datenbanken
  • Gestaltung
  • Gestaltung elektronischer Medien
  • Entwicklung interaktiver Benutzungsoberflächen
  • Medieninformatik
  • Algorithmen
  • Datenstrukturen
  • Automatentheorie
  • Mathematik
  • BWL
  • Recht

Danach geht es um angewandte, praktische Informatikthemen rund um interaktive und vernetzte Medien. Diese zum Beispiel:

  • Konzepte und Umsetzung web-basierter Anwendungen
  • Netzwerkprogrammierung
  • Softwaretechnik
  • Computergrafik
  • Animation

Das Bachelorstudium schließt mit der Bachelor-Thesis ab.

Eine Alternative zum Studium sind Ausbildungen mit gestalterischen Hintergrund, die auch IT-Elemente beinhalten. Die Lehre zum Mediengestalter ist eine davon. Mancher erfolgreiche Webmaster hat überhaupt keine Ausbildung durchlaufen und sich sein Handwerkszeug selbst beigebracht. Auch das ist möglich, aber eher selten. 

Arbeitgeber: Wer sucht Webmaster

Webmaster können in praktisch allen Bereichen der Wirtschaft tätig sein, denn sie werden überall gebraucht, wo es guter Internetauftritte bedarf. Eine Anstellung finden sie aber hauptsächlich in medienaffinen Bereichen. Zu den Hauptarbeitgebern gehören etwa Grafikbüros, Medienanstalten, die Unterhaltungsindustrie, Verlage oder Redaktionen.

Stellenangebote für Webmaster

Gehalt: Was verdient man als Webmaster?

Was ein Webmaster pro Monat brutto verdient, ist nicht eindeutig zu beziffern, weil das Einkommen von den folgenden Faktoren abhängt:

  • Region
  • Größe des Arbeitgebers
  • Berufserfahrung

In der Regel rangiert das Einstiegsgehalt bei rund 2.000 Euro brutto im Monat, wobei es sich mit zunehmender Berufserfahrung auf 4.000 Euro brutto im Monat erhöhen kann.

 

Einstiegschancen: Die Aussichten für Webmaster

Webmaster haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Da sie vielseitig und in vielen Branchen einsetzbar sind, gibt es für sie branchenübergreifend eine Vielzahl an Angeboten und Perspektiven. Gerade, wer sich einen Namen in der Wirtschaft gemacht hat, kann sich vor Möglichkeiten nicht retten.

Bewerbung: Womit punkten Webmaster

Webmaster sollten über die folgenden Hard- und Soft Skills verfügen und sie in ihren Bewerbungsunterlagen zur Sprache bringen:

  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Alternativ: Einschlägige Erfahrung
  • Überzeugungskraft
  • Soziale Kompetenz
  • Vertrauensvolles Auftreten
  • Schnelle Auffassungsgabe
  • Beratungsgeschick
  • Empathie
  • Termingenauigkeit
  • Adobe Photoshop
  • Adobe Illustrator
  • Macromedia Flash
  • HTML/HTML 5
  • CSS Javascript

Karriere: Die Entwicklungschancen als Webmaster

Viele Webmaster wagen den Sprung in die Selbstständigkeit und gründen eine eigene Firma. Aber wie bereits angedeutet, muss man dafür bereit sein, Risiken in Kauf zu nehmen: Eine schwankende Auftragslage, kontinuierlich laufende Kosten und unter Umständen Personalkosten, die regelmäßig beglichen werden müssen.

Als Angestellte sind Webmaster meist Teil der IT-Abteilung, manchmal auch der Marketing- oder Produktabteilung. Hier können sie eine klassische Karriere hinlegen – vom Teammitglied über eine Position als Teamleiter bis hin zum Abteilungsleiter und mehr.

 

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