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Jobprofil: Dokumentare (m/w)

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Steckbrief: Dokumentar (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.500 €
Spitzengehalt:
6.000 €

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Das Berufsprofil: Dokumentar

Dokumentare sind moderne Wissenshüter und werden immer wichtiger, weil sie in vielen Bereichen Ordnung in die zunehmende Flut der Informationen bringen. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt steigen daher. Kurz gesagt sammeln Dokumentare Informationen, bereiten sie auf, bewerten sie und speichern sie nach bestimmten Kriterien ab. Dabei müssen sie sehr IT-affin sein. Denn sie füttern meist spezielle Datenbanken eines Unternehmens oder einer Behörde mit den zusammengetragenen Informationen zu den verschiedensten Themenbereichen.

Dokumentare arbeiten oft im medizinischen Bereich. Hier kontrollieren sie zum Beispiel Daten aus Studien- und Forschungsarbeiten und fassen diese zusammen. Oder ein Beispiel aus dem Bereich der Politik: Ein Abgeordneter möchte Unterlagen zu einer bestimmten juristischen Frage. Hier ist es der Dokumentar, der die entsprechenden Informationen recherchiert und die Ergebnisse in einer Bewertung zusammenfasst.

Dokumentare finden sich aber auch in der Medienlandschaft. Im wesentlichen sind sie bei Fernseh- oder Radiosendern angestellt und betreuen die Archivierung aller gesendeten oder auch nicht gesendeten Informationen. In den Bereichen Recht und Finance archivieren Dokumentare Marktanalysen oder juristische Entscheidungen.

In der Technik und Produktion der verschiedensten Güter kommen Dokumentare hingegen zum Einsatz, wenn es darum geht, Produktionsprozesse zu beschreiben. Das reicht bis zum Texten von Gebrauchsanweisungen. Die Work Life Balance von Dokumentaren ist in der Regel ausgewogen.

Wie wird man Dokumentar?

Um als Dokumentar arbeiten zu können, brauchen Berufsanwärter ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Dokumentationswesen. An der Uni erfahren angehende Dokumentare, wie sie mit dem "Rohstoff" Information am besten umgehen und verfahren können, um ihn zu bewahren.

Ziel des Studiums ist es, die Jobanwärter zu befähigen, Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort für die richtige Person verfügbar zu machen. Dabei stehen die folgenden Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Geschichte des Dokumentationswesens
  • Theorien und Methoden
  • Kommunikations- und Präsentationstechniken
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Grundlagen der EDV
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Informationserschließung
  • Informationsspeicherung in Archiven und Bibliotheken
  • Umgang mit unterschiedlichen Arten von Datenbanken
  • Betriebswirtschaftliche Problemstellungen
  • Statististik
  • Datenanalyse und Auswertung
  • Grundlagen der Informatik
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Projektmanagement
  • Text Mining
  • Digitale Archive

Aber auch Quereinsteiger haben eine Chance als Dokumentar Fuß zu fassen. Geisteswissenschaftler mit einem sehr guten Bachelor- oder Masterabschluss, die über Praxiserfahrung in Form von Praktika oder Nebenjobs in Archiven oder Redaktionen verfügen, kommen hierfür infrage.

Arbeitgeber: Wer sucht Dokumentare

Dokumentare können in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft arbeiten. Zum Beispiel hier:

  • In Bibliotheken
  • In Archiven
  • Bei Verlagen
  • In Kliniken
  • Bei Behörden
  • In Forschungseinrichtungen
  • In Museen

Stellenangebote für Dokumentare

Gehalt: Was verdient man als Dokumentar?

Was ein Dokumentar pro Monat brutto verdient, hängt erheblich von der Branche, der Region, der Berufserfahrung oder der Größe des Arbeitgebers ab. Im Schnitt rangiert das Einstiegsgehalt bei 2.500 Euro brutto im Monat. Nach mehreren Jahren im Beruf sind zwischen 4.500 bis 6.000 Euro brutto im Monat drin.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Dokumentare

Die Möglichkeiten für Absolventen des Studiums Dokumentationswesen sind vielfälter als man zunächst vielleicht glauben mag. Arbeitsmöglichkeiten bieten sich bei Verlagen, in Literaturarchiven, in Wissenschaftsarchiven, in historischen Archiven, in Archiven von Industriebetrieben, in allgemeinen, spezialisierten oder wissenschaftlichen Bibliotheken oder in Museen.

Hinzu kommen Chancen im Kultur- oder Wissenschaftsjournalismus, bei Medienunternehmen, bei Ausstellungsveranstaltern, Auktionshäusern, Verbänden oder bei Radio, Fernsehen, Magazinen, Zeitschriften, Zeitungen und, und, und. Aufgrund der Bandbreite an Möglichkeiten und der zunehmenden Informationsflut im Digitalzeitalter sind die Aussichten eine Anstellung zu finden in den letzten Jahren erheblich besser geworden.

Bewerbung: Womit punkten Dokumentare

Dokumentare sollten über verschiedene Hard- und Soft Skills verfügen, die sie in ihren Bewerbungsunterlagen ins rechte Licht rücken sollten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Abgeschlossenes Studium
  • Analysefähigkeit
  • Organisationstalent
  • Eine sehr gute und schnelle Auffassungsgabe
  • Menschenkenntnis
  • Freude am Suchen, Finden und Ordnen von Information
  • Strukturiertes Arbeiten
  • Verständnis für Datenverarbeitung
  • Logisches Denkvermögen
  • Breites Allgemeinwissen
  • Sehr gute Englischkenntnisse

Karriere: Die Entwicklungschancen als Dokumentar

Dokumentare haben gute Möglichkeiten, Karriere zu machen. Häufig arbeiten sie schon kurz nach dem Studium auch in leitenden Positionen im Informations- und Wissensmanagement oder im Kunst- und Kulturmanagement.

Auch einer Verlagskarriere als Lektor oder der Weg in die Selbstständigkeit steht ihnen frei. Nicht zuletzt werden Dokumentare auch in Forschung und Lehre an Fachhochschulen, Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen in leitender Position tätig.

Wen es in die Medienbranche zieht, um als Redakteur zu arbeiten, kann hier durchaus eine Karriere bis zum Chefredakteur hinlegen. Aber Vorsicht: Voraussetzung, um überhaupt in einer Redaktion arbeiten zu können, ist in der Regel ein Volontariat. Und Volontariatsstellen sind dünn gesät.

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