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Jobprofil: Entwicklungshelfer (m/w)

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Steckbrief: Entwicklungshelfer (m/w)

Ausbildung:
Traineeship
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.000 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Entwicklungshelfer

Die Hauptaufgabe eines Entwicklungshelfers: Menschen in unterentwickelten Ländern Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Entwicklungshelfer beraten eine Person, eine Abteilung oder die ganze Organisation in einem sehr armen Land in einer bestimmten Angelegenheit.

Ziel ist es, ein gemeinsames Projekt aufzubauen, das den Betroffenen nach dem Ende des Einsatzes der Hilfsorganisation, bei der der Entwicklungshelfer arbeitet, eigenständig weiterführen kann.

Die Aufgaben sind von Fall zu Fall höchst unterschiedlich. So kann es darum gehen, eine Organisation in Afrika darin beraten, Gesundheitsprogramme für Arbeiter in der Landwirtschaft aufzubauen, um die hohe Infektionsrate mit HIV bei Farmarbeitern einzudämmen und deren Leistungsfähigkeit zu stärken.

In anderen Fällen vermitteln Entwicklungshelfer hilfsbedürftigen Menschen Kenntnisse, Fertigkeiten oder bauen mit ihnen Technologien auf, die ihnen zu einer besseren Lebensqualität verhelfen. Dabei kann es um den Aufbau von Schulen, Bewässerungsanlagen, Kläranlagen für sauberes Wasser und vieles mehr gehen. Oder es geht darum, einheimische Fachkräfte in die Handhabung von Nähmaschinen, Landwirtschafts- und Baumaschinen oder in neue Produktionsverfahren einzuführen. Auf diese Weise können sie eigene Produkte herstellen und verkaufen.

So unterschiedlich die Missionen auch sind - eines ist bei allen Entwicklungshelfern gleich: Ein Arbeitstag geht in aller Regel über die klassischen acht Stunden hinaus. Denn die Zeit ist meist knapp bemessen, um Projekte umzusetzen. Oft ist die Arbeit auch mit großem körperlichen Anstrengungen und Entbehrungen verbunden. Von einer guten Work Life Balance kann also nicht die Rede sein. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind eher unausgewogen. 

Wie wird man Entwicklungshelfer?

Eine direkte Ausbildung zum Entwicklungshelfer gibt es nicht. Entwicklungshelfer sind Quereinsteiger und kommen aus den unterschiedlichsten Berufsrichtungen:

  • Aus der Landwirtschaft
  • Aus der Medizin
  • Aus dem Ingenieurwesen
  • Aus dem Handwerk

Im Prinzip sind alle Fachrichtungen bei der Entwicklungshilfe gefragt. Viele angehende Entwicklungshelfer durchlaufen noch ein Traineeprogramm bei einer Hilfsorganisation.

Beispielsweise bei der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GiZ). Das Programm beginnt immer zum 1. Juli eines Jahres und dauert 17 Monate. In dieser Zeit lernen angehende Entwicklungshelfer die Entwicklungszusammenarbeit aus verschiedenen Perspektiven kennen. Die Ausbildung startet mit einer einmonatigen Auslandsvorbereitung in Deutschland. Es folgt ein 11-monatiger Auslandseinsatz in verschiedenen Ländern.

Arbeitgeber: Wer sucht Entwicklungshelfer

Entwicklungsghelfer finden Arbeit bei gemeinnützigen und staatlichen Hillfsorganisationen. Zu ihnen gehören zum Beispiel: 

Stellenangebote für Entwicklungshelfer

Gehalt: Was verdient man als Entwicklungshelfer?

Die Bezahlung von Entwicklungshelfern ist höchst unterschiedlich. Viele Organisationen entsenden Fachkräfte mit akademischer Ausbildung auf ehrenamtlicher Basis und auf begrenzte Zeit ins Ausland. Ärzte, Agraringenieure, Verwaltungsexperten oder Sozialwissenschaftler. Diese arbeiten "ohne Erwerbsabsicht“ und bekommen statt eines Entgelts lediglich einen monatlichen Unterhalt von etwa 1.000 Euro netto.

Es gibt aber auch langfristige Festanstellungen bei Entwicklungshilfe-Organisationen. Berufsanwärter können mit einem Einkommen von etwa 2.500 Euro brutto rechnen. Wer mehr Berufserfahrung auf sich vereint, verdient manchmal bis zu doppelt so viel.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Entwicklungshelfer

Das Jobprofil des Entwicklungshelfers gehört nicht gerade zu den Boomberufen. Die Stellenausschreibungen sind rar.

Bewerbung: Womit punkten Entwicklungshelfer

In ihrem Anschreiben sollten angehende Entwicklungshelfer auf den Punkt bringen, warum sie sich für den Beruf interessieren:

  • Welcher Motivation unterliegt die Bewerbung?
  • Was reizt einen Kandidaten an dem Berufsbild?

Außerdem sollten sie unbedingt erste praktische Erfahrungen mitbringen.

Weitere Fähigkeiten, die aus den Bewerbungsunterlagen hervorgehen sollten:

  • Abgeschlossenes Studium / abgeschlossene Ausbildung
  • Flexibilität
  • Spontaneität
  • Improvisationsvermögen
  • Empathie

Der ideale Entwicklungshelfer spricht außerdem mindestens drei Sprachen:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Eine regionale Sprache wie: Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch oder Arabisch

Karriere: Die Entwicklungschancen als Entwicklungshelfer

Der Bereich der Entwicklungshilfe ist nicht auf spezielle Karrieremöglichkeiten ausgerichtet. Wer lange dabei ist, kann die Leitung von Projekten übernehmen. Diese Erfahrung qualifiziert ihn letztlich auch, innerhalb der Organisation, die ihn beschäftigt, eine gewisse Laufbahn zu durchlaufen. Zum Beispiel vom Entwicklungshelfer zum Teamkoordinator bis hin zur Geschäftsführung.

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