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Pate werden

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Jobprofil: Logopäden (m/w)

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Steckbrief: Logopäde (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1800-2500 €
Spitzengehalt:
3000+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Pate werden
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Logopäde

Ist die Sprachfertigkeit eines Menschen beeinträchtigt, beeinträchtigt das den zwischenmenschlichen Kontakt zu seiner Umwelt erheblich. Zwar können sich Betroffene mittels Gestik und Mimik verständlich machen, aber nur rudimentär. Letztlich ist die Sprache das Werkzeug, das den Zugang zu Gedanken, Emotionen und zum Charakter einer Person ermöglicht.

Doch nicht für jeden ist ein guter Sprachfluss eine Selbstverständlichkeit. Hier kommen Logopäden ins Spiel, die helfen, die folgenden Sprachbarrieren zu überwinden:

  • Stottern
  • chronische Heiserkeit
  • Schwierigkeiten bei der Bildung bestimmter Laute
  • Störungen der Stimme, der Sprache, der Artikulation
  • Störungen des Redeflusses
  • Störungen der orofazialen Bewegungen
  • Störungen des Schluckens
  • Störungen des Gehörs

Ziel der Therapie ist es, die Kommunikationsfähigkeit des Patienten wiederherzustellen oder mindestens hörbar zu verbessern. Logopäden behandeln ebenso kleine Kinder, die Schwierigkeiten beim Spracherwerb haben, wie ältere Menschen, die das Sprechen neu erlernen müssen.

Nicht selten geht zum Beispiel ein Schlaganfall mit dem Verlust der Sprache einher.

Nach einer umfassenden Diagnose erstellen Logopäden für jeden Patienten einen individuellen Therapieplan. Die Behandlungsdauer kann je nach Schwere des Falls einige Monate bis hin zu mehreren Jahren dauern.

Die Work Life Balance von Logopäden ist ausgewogen. Sie arbeiten mit jedem Patienten genau festgelegten Terminen Übungen ab. Insofern ist der Joballtag in der Regel gut durchorganisiert, so dass auch Teilzeitlösungen selten ein Problem sind.

Der Bedarf an Logopäden ist in Deutschland groß und steigt. Aufgrund der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft ist absehbar, dass es künftig immer mehr Patienten geben wird, die auf das Fachwissen von Logopäden angewiesen sein werden.

Wie wird man Logopäde?

Die Ausbildung zum Logopäden setzt mindestens einen Realschulabschluss voraus oder einen Hauptschulabschluss und eine bereits abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung. Des weiteren verlangen viele Berufsfachschulen ein schriftliches Attest, das ein gut ausgeprägtes Seh- und Hörvermögen dokumentiert.

Sind diese Bedingungen erfüllt, lernen angehende Logopäden während ihrer dreijährigen Ausbildung Sprachstörungen auf ihren physischen oder psychischen Ursprung zurückzuführen und diese bestmöglich zu therapieren, was ein fundiertes Wissen über den Aufbau der Sprech- und Stimmorgane voraussetzt.

Auch der richtige pädagogische Umgang mit den teilweise traumatisierten Patienten kommt in der Ausbildung intensiv zur Sprache.

Im einzelnen umfasst das Curriculum die folgenden Schwerpunkte:

  • Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde
  • Anatomie
  • Physiologie
  • Pathologie
  • Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
  • Pädiatrie und Neuropädiatrie
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Neurologie und Psychiatrie
  • Kieferorthopädie
  • Kieferchirurgie
  • Phoniatrie
  • Aphasiologie (Diagnostik und Behandlung von Sprachverlust)
  • Audiologie und Pädaudiologie
  • Elektro- und Hörgeräteakustik
  • Logopädie
  • Phonetik
  • Linguistik
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Pädagogik
  • Sonderpädagogik
  • Stimmbildung
  • Sprecherziehung

Die Ausbildung zum Logopäden wird in der Berufsfachschule und in verschiedenen Einrichtungen absolviert, in denen Jobanwärter als Hospitanten erste praktische Erfahrungen sammeln. Aktuell gibt es rund 70 staatliche und private Berufsfachschulen für Logopädie in Deutschland.

Hier nehmen die Auszubildenden am klassischen Kursunterricht teil, üben Behandlungsformen und -methoden in Kleingruppen, erledigen Projektarbeiten, hospitieren bei Behandlungen, die in der Schule stattfinden und therapieren selbstständig Patienten unter Anleitung einer Lehrkraft.

In ihrer Abschlussprüfung werden angehende Logopäden auf Herz und Nieren überprüft. Es gilt, fünf schriftliche Prüfungen in folgenden Fächern zu absolvieren:

  • Logopädie
  • Phoniatrie
  • Audiologie/Pädaudiologie
  • Neurologie/Psychologie
  • Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde

Dem schließt sich eine mündliche Prüfung an, die einzeln oder als Gruppenprüfung absolviert werden kann. Im praktischen Teil der Abschlussprüfung simulieren Prüfer und Jobanwärter zu guter Letzt eine Behandlung.

Hierbei kommt es auf folgendes Know-how an:

  • Erhebung der Anamnese
  • Erstellung eines Behandlungsplans
  • Durchführung einer Therapiesitzung

Arbeitgeber: Wer sucht Logopäden

Logopäden finden in folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Krankenhäuser
  • Logopädie-Praxen
  • Rehabilitationszentren
  • Psychologischen Praxen
  • Sprachheilkindergärten
  • Förderschulen
  • Heime
  • Gesundheitsämter
  • Altenheime
  • Öffentliche Verwaltung auf den Gebieten Gesundheitswesen, Bildung, Kultur und Sozialwesen

Stellenangebote für Logopäden

Logokatholisches klinikum essen gmbh de
Logopädin/Logopäden, 19. 09
Katholisches Klinikum Essen GmbH Essen
Logolebenshilfe berlin ggmbh 102899de
Heilerziehungspfleger, Erzieher, Altenpfleger, Krankenpfleger, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Logopäde (m/w) 21. 09
Lebenshilfe gGmbH Berlin
Pfennig logo
Logopäden (w/m) 01. 09
Stiftung Pfennigparade München
16080
Logopädin/Logopäde / Sprachtherapeutin/Sprachtherapeut 08. 09
Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg München-Nymphenburg
4453 4 160x80
Logopäden / Sprachtherapeuten (m/w) 11. 09
Kliniken Schmieder Heidelberg-Speyererhof

Gehalt: Was verdient man als Logopäde?

Achtung: In den drei Jahren ihrer Ausbildung verdienen angehende Logopäden nichts. Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, wird diese nicht vergütet. Dieses "Schicksal" teilen angehende Logopäden mit Ergotherapeuten und Diätassistenten, aber auch mit Erzieherinnen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können angehende Logopäden während ihrer Ausbildung jedoch beim Amt für Ausbildungsförderung BAföG beantragen. Ob der Antrag bewilligt wird, hängt den Einkommens und Vermögensverhältnissen des Jobanwärters ab. Auch das Einkommen der Eltern und die Wohnsituation des angehenden Logopäden spielen eine Rolle. Alle wesentlichen Informationen dazu lassen sich beim Bundesministerium für Bildung und Forschung abrufen.

Nach der Ausbildung hängt die Höhe des Gehalts von Faktoren wie Arbeitsort, Branche und Berufserfahrung ab. In der Regel werden Logopäden nach Tarif bezahlt. In staatlichen und kirchlichen Einrichtungen können sie mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.800 bis 2.500 Euro brutto im Monat rechnen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Logopäden

Die Arbeitsmarktsituation für Logopäden gestaltet sich momentan gut. In der Regel finden Absolventen nach ihrer Abschlussprüfung unmittelbar nach der Ausbildung eine Stelle. Aktuelle Informationen lassen sich beim Berufsverband der Logopäden (DBL) abrufen.

Bewerbung: Womit punkten Logopäden

Logopäden unterrichten Sprache. Daher sollte ihre Bewerbung sprachlich und schriftlich einwandfrei sein. Überdies sollten aus Lebenslauf, Zeugnissen und Anschreiben folgende Fähigkeiten herauszulesen sein:

  • gute bis sehr gute Noten in Biologie und Mathe
  • Leistungs- und Einsatzbereitschaft
  • Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Psychische Stabilität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen
  • ein freundlich-gewinnendes Wesen
  • Durchsetzungsvermögen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Logopäde

Wer sich nach seiner Ausbildung weiterentwickeln und die Karriereleiter erklimmen will, sollte mit seinem Wissen nicht auf der Stelle treten. Absolventen, die das Abitur in der Tasche haben, können zum Beispiel über ein so genanntes additives Studium nachdenken, das sich an die Ausbildung anschließt und von verschiedenen Universitäten verkürzt angeboten wird.

So kann der Bachelorabschluss in Logopädie bei diesen Ausbildungsangeboten bereits nach drei bis fünf Semestern erworben werden. Diese Studiengänge werden in Vollzeit und/oder berufsbegleitend angeboten. In dieser Zeit lassen sich Kompetenzen in folgenden Bereichen aufbauen:

  • Management
  • Personalführung
  • Vertiefung des Fachwissens

Aber natürlich gibt es auch eine ganze Reihe berufsspezifischer Fortbildungen, die das Abitur nicht voraussetzen. Der Bundesverband für Logopädie bietet ein abwechslungsreiches und wechselndes Angebot zu den verschiedensten Themen und Schwerpunkten an, die sich hier abrufen lassen.

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Logopädin/Logopäden, 19. 09
Katholisches Klinikum Essen GmbH Essen
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Heilerziehungspfleger, Erzieher, Altenpfleger, Krankenpfleger, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Logopäde (m/w) 21. 09
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Logopädin/Logopäde / Sprachtherapeutin/Sprachtherapeut 08. 09
Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg München-Nymphenburg
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Kliniken Schmieder Heidelberg-Speyererhof



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Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1800-2500 €
Spitzengehalt:
3000+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Pate werden
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Logopäde

Ist die Sprachfertigkeit eines Menschen beeinträchtigt, beeinträchtigt das den zwischenmenschlichen Kontakt zu seiner Umwelt erheblich. Zwar können sich Betroffene mittels Gestik und Mimik verständlich machen, aber nur rudimentär. Letztlich ist die Sprache das Werkzeug, das den Zugang zu Gedanken, Emotionen und zum Charakter einer Person ermöglicht.

Doch nicht für jeden ist ein guter Sprachfluss eine Selbstverständlichkeit. Hier kommen Logopäden ins Spiel, die helfen, die folgenden Sprachbarrieren zu überwinden:

  • Stottern
  • chronische Heiserkeit
  • Schwierigkeiten bei der Bildung bestimmter Laute
  • Störungen der Stimme, der Sprache, der Artikulation
  • Störungen des Redeflusses
  • Störungen der orofazialen Bewegungen
  • Störungen des Schluckens
  • Störungen des Gehörs

Ziel der Therapie ist es, die Kommunikationsfähigkeit des Patienten wiederherzustellen oder mindestens hörbar zu verbessern. Logopäden behandeln ebenso kleine Kinder, die Schwierigkeiten beim Spracherwerb haben, wie ältere Menschen, die das Sprechen neu erlernen müssen.

Nicht selten geht zum Beispiel ein Schlaganfall mit dem Verlust der Sprache einher.

Nach einer umfassenden Diagnose erstellen Logopäden für jeden Patienten einen individuellen Therapieplan. Die Behandlungsdauer kann je nach Schwere des Falls einige Monate bis hin zu mehreren Jahren dauern.

Die Work Life Balance von Logopäden ist ausgewogen. Sie arbeiten mit jedem Patienten genau festgelegten Terminen Übungen ab. Insofern ist der Joballtag in der Regel gut durchorganisiert, so dass auch Teilzeitlösungen selten ein Problem sind.

Der Bedarf an Logopäden ist in Deutschland groß und steigt. Aufgrund der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft ist absehbar, dass es künftig immer mehr Patienten geben wird, die auf das Fachwissen von Logopäden angewiesen sein werden.

Wie wird man Logopäde?

Die Ausbildung zum Logopäden setzt mindestens einen Realschulabschluss voraus oder einen Hauptschulabschluss und eine bereits abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung. Des weiteren verlangen viele Berufsfachschulen ein schriftliches Attest, das ein gut ausgeprägtes Seh- und Hörvermögen dokumentiert.

Sind diese Bedingungen erfüllt, lernen angehende Logopäden während ihrer dreijährigen Ausbildung Sprachstörungen auf ihren physischen oder psychischen Ursprung zurückzuführen und diese bestmöglich zu therapieren, was ein fundiertes Wissen über den Aufbau der Sprech- und Stimmorgane voraussetzt.

Auch der richtige pädagogische Umgang mit den teilweise traumatisierten Patienten kommt in der Ausbildung intensiv zur Sprache.

Im einzelnen umfasst das Curriculum die folgenden Schwerpunkte:

  • Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde
  • Anatomie
  • Physiologie
  • Pathologie
  • Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
  • Pädiatrie und Neuropädiatrie
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Neurologie und Psychiatrie
  • Kieferorthopädie
  • Kieferchirurgie
  • Phoniatrie
  • Aphasiologie (Diagnostik und Behandlung von Sprachverlust)
  • Audiologie und Pädaudiologie
  • Elektro- und Hörgeräteakustik
  • Logopädie
  • Phonetik
  • Linguistik
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Pädagogik
  • Sonderpädagogik
  • Stimmbildung
  • Sprecherziehung

Die Ausbildung zum Logopäden wird in der Berufsfachschule und in verschiedenen Einrichtungen absolviert, in denen Jobanwärter als Hospitanten erste praktische Erfahrungen sammeln. Aktuell gibt es rund 70 staatliche und private Berufsfachschulen für Logopädie in Deutschland.

Hier nehmen die Auszubildenden am klassischen Kursunterricht teil, üben Behandlungsformen und -methoden in Kleingruppen, erledigen Projektarbeiten, hospitieren bei Behandlungen, die in der Schule stattfinden und therapieren selbstständig Patienten unter Anleitung einer Lehrkraft.

In ihrer Abschlussprüfung werden angehende Logopäden auf Herz und Nieren überprüft. Es gilt, fünf schriftliche Prüfungen in folgenden Fächern zu absolvieren:

  • Logopädie
  • Phoniatrie
  • Audiologie/Pädaudiologie
  • Neurologie/Psychologie
  • Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde

Dem schließt sich eine mündliche Prüfung an, die einzeln oder als Gruppenprüfung absolviert werden kann. Im praktischen Teil der Abschlussprüfung simulieren Prüfer und Jobanwärter zu guter Letzt eine Behandlung.

Hierbei kommt es auf folgendes Know-how an:

  • Erhebung der Anamnese
  • Erstellung eines Behandlungsplans
  • Durchführung einer Therapiesitzung

Arbeitgeber: Wer sucht Logopäden

Logopäden finden in folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Krankenhäuser
  • Logopädie-Praxen
  • Rehabilitationszentren
  • Psychologischen Praxen
  • Sprachheilkindergärten
  • Förderschulen
  • Heime
  • Gesundheitsämter
  • Altenheime
  • Öffentliche Verwaltung auf den Gebieten Gesundheitswesen, Bildung, Kultur und Sozialwesen

Stellenangebote für Logopäden

Logokatholisches klinikum essen gmbh de
Logopädin/Logopäden, 19. 09
Katholisches Klinikum Essen GmbH Essen
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Kliniken Schmieder Heidelberg-Speyererhof

Gehalt: Was verdient man als Logopäde?

Achtung: In den drei Jahren ihrer Ausbildung verdienen angehende Logopäden nichts. Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, wird diese nicht vergütet. Dieses "Schicksal" teilen angehende Logopäden mit Ergotherapeuten und Diätassistenten, aber auch mit Erzieherinnen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können angehende Logopäden während ihrer Ausbildung jedoch beim Amt für Ausbildungsförderung BAföG beantragen. Ob der Antrag bewilligt wird, hängt den Einkommens und Vermögensverhältnissen des Jobanwärters ab. Auch das Einkommen der Eltern und die Wohnsituation des angehenden Logopäden spielen eine Rolle. Alle wesentlichen Informationen dazu lassen sich beim Bundesministerium für Bildung und Forschung abrufen.

Nach der Ausbildung hängt die Höhe des Gehalts von Faktoren wie Arbeitsort, Branche und Berufserfahrung ab. In der Regel werden Logopäden nach Tarif bezahlt. In staatlichen und kirchlichen Einrichtungen können sie mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.800 bis 2.500 Euro brutto im Monat rechnen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Logopäden

Die Arbeitsmarktsituation für Logopäden gestaltet sich momentan gut. In der Regel finden Absolventen nach ihrer Abschlussprüfung unmittelbar nach der Ausbildung eine Stelle. Aktuelle Informationen lassen sich beim Berufsverband der Logopäden (DBL) abrufen.

Bewerbung: Womit punkten Logopäden

Logopäden unterrichten Sprache. Daher sollte ihre Bewerbung sprachlich und schriftlich einwandfrei sein. Überdies sollten aus Lebenslauf, Zeugnissen und Anschreiben folgende Fähigkeiten herauszulesen sein:

  • gute bis sehr gute Noten in Biologie und Mathe
  • Leistungs- und Einsatzbereitschaft
  • Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Psychische Stabilität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen
  • ein freundlich-gewinnendes Wesen
  • Durchsetzungsvermögen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Logopäde

Wer sich nach seiner Ausbildung weiterentwickeln und die Karriereleiter erklimmen will, sollte mit seinem Wissen nicht auf der Stelle treten. Absolventen, die das Abitur in der Tasche haben, können zum Beispiel über ein so genanntes additives Studium nachdenken, das sich an die Ausbildung anschließt und von verschiedenen Universitäten verkürzt angeboten wird.

So kann der Bachelorabschluss in Logopädie bei diesen Ausbildungsangeboten bereits nach drei bis fünf Semestern erworben werden. Diese Studiengänge werden in Vollzeit und/oder berufsbegleitend angeboten. In dieser Zeit lassen sich Kompetenzen in folgenden Bereichen aufbauen:

  • Management
  • Personalführung
  • Vertiefung des Fachwissens

Aber natürlich gibt es auch eine ganze Reihe berufsspezifischer Fortbildungen, die das Abitur nicht voraussetzen. Der Bundesverband für Logopädie bietet ein abwechslungsreiches und wechselndes Angebot zu den verschiedensten Themen und Schwerpunkten an, die sich hier abrufen lassen.

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Logokatholisches klinikum essen gmbh de
Logopädin/Logopäden, 19. 09
Katholisches Klinikum Essen GmbH Essen
Logolebenshilfe berlin ggmbh 102899de
Heilerziehungspfleger, Erzieher, Altenpfleger, Krankenpfleger, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Logopäde (m/w) 21. 09
Lebenshilfe gGmbH Berlin
Pfennig logo
Logopäden (w/m) 01. 09
Stiftung Pfennigparade München
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Logopädin/Logopäde / Sprachtherapeutin/Sprachtherapeut 08. 09
Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg München-Nymphenburg
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