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Jobprofil: Sport- und Fitnesskaufleute (m/w)

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Steckbrief: Sport- und Fitnesskaufmann (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.800 €
Spitzengehalt:
9000+ €

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Das Berufsprofil: Sport- und Fitnesskaufmann

Wer leidenschaftlich gerne Sport treibt und zugleich ein Faible für Zahlen hat, sollte die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann ins Auge fassen. Sport- und Fitnesskaufleute arbeiten in den unterschiedlichsten Sportbetrieben. Hier sind sie für reibungslose Abläufe verantwortlich.

Im Fitnessstudio weisen sie zum Beispiel Trainierende in Trainingsgeräte ein. Hier demonstrieren sie vor der Benutzung die richtigen Bewegungsabläufe und wenden verschiedene Trainingsmethoden und Bewegungstechniken an. Außerdem entwickeln Sport- und Fitnesskaufleute gemeinsam mit Kunden passgenaue Trainingsplän, beraten über gesundheitliche Aspekte des Trainings und geben Ernährungstipps.

Arbeitgeber können Sportvereine, Sportveranstalter, Betreiber einer Sportanlage oder eines Wellnesszentrums sein. Für sie organisieren die Fachkräfte auch marketing- und gesundheitsbezogene Veranstaltungen. Sei es ein Sportfest oder ein Tag der offenen Tür. Sport- und Fitnesskaufleute sind federführend verantwortlich für die inhaltliche Konzeption und Durchführung, sie kalkulieren Kosten und Einnahmen und prüfen potenzielle Finanzierungsmöglichkeiten.

Sport- und Fitnesskaufleute arbeiten in der Regel in einer 40-Stunden-Woche. Allerdings haben viele Fitnessbetriebe auch am Wochenende geöffnet. Also ist es gut möglich, dass die Experten auch mal samstags oder sonntags arbeiten. Das muss die Work Life Balance aber nicht zwingend schmälern. Als Ausgleich gibt es einen freien Tag unter der Woche. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut.

Wie wird man Sport- und Fitnesskaufmann?

Die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann ist dual organisiert. Sie wird also parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt.

Zu den wichtigsten Ausbildungsinhalten während der Lehre gehören die folgenden Inhalte:

  • Erarbeiten von Sport- und Fitnessangeboten für Kunden
  • Konzeption und Organisation von Veranstaltungen
  • Ausarbeiten von Trainingsplänen
  • Entwickeln von Werbemaßnahmen
  • Kosten kalkulieren
  • PR-Maßnahmen steuern
  • Pflege und Instandhaltung von Sporteinrichtungen und Geräten
  • Zielgruppenanalysen
  • Organisieren und Umsetzen von Mitgliederwerbungsaktionen
  • Pflege und Aufbau von Kundenkontakten
  • Gebühren und Beiträge berechnen
  • Zahlungsverkehr
  • Mahnwesen
  • Jahresabschluss durchführen
  • Inventuren vorbereiten und umsetzen
  • Controlling

Die Lehre zum Sport- und Fitnesskaufmann umfasst eine Zwischenprüfung in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres und eine Abschlussprüfung nach dem dritten Ausbildungsjahr.

Arbeitgeber: Wer sucht Sport- und Fitnesskaufleute

Sport- und Fitnesskaufleute finden Beschäftigungsmöglichkeiten bei diesen Arbeitgebern:

  • Bei Sport- und Fitnessstudios
  • Bei Betreibern von Sportanlagen
  • Bei Sportverbänden und -vereinen
  • In Wellness- und Gesundheitszentren
  • Bei Sportveranstaltern
  • In Sportschulen

Hier arbeiten die Experten in Büro-, Verkaufs- und Lagerräumen sowie in Fitnessräumen, Turn- und Sporthallen und auf Sportplätzen.

Stellenangebote für Sport- und Fitnesskaufleute

Sport- und Fitnesskaufmann (m/w) als Quereinsteiger im IT-Bereich 13.07.
M.A.C. Centercom GmbH Ludwigsburg

Gehalt: Was verdient man als Sport- und Fitnesskaufmann?

Das Einstiegsgehalt von Sport- und Fitnesskaufleuten hängt wie in anderen Berufen von der Größe des Arbeitgebers, der Erfahrung und der Region ab. In der Lehre ist das folgende Einkommen realistisch:

  1. Ausbildungsjahr 500 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr 600 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr 700 Euro brutto monatlich

Das Einstiegsgehalt liegt in etwa bei 1.400 und 1.800 Euro brutto. Mit zunehmender Erfahrung fließt mehr Geld aufs Konto. Nach einigen Jahren können Sport- und Fitnesskaufleute mit einem Einkommen zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto rechnen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Sport- und Fitnesskaufleute

In unserer heutigen Gesellschaft spielt eine gute gesundheitliche Verfassung eine wichtige Rolle. Immer mehr Menschen achten auf ihre Ernährung und gehen regelmäßig zum Sport, um bis ins hohe Alter fit und vital zu bleiben. Daher bietet die Sportbranche angehenden Sport- und Fitnesskaufleuten viele berufliche Chancen.

Bewerbung: Womit punkten Sport- und Fitnesskaufleute

Angehende Sport- und Fitnesskaufleute sollten den kaufmännischen Anteil ihrer Arbeit nicht unterschätzen. Der Gedanke an Kalkulation und Statistik sollte ihnen schon mal keine Sorgenfalten auf der Stirn verursachen. Im Gegenteil. Was sollten sie außerdem im Lebenslauf erwähnen? Diese Skills wären von Vorteil:

  • Rechengeschick
  • Sprachliches Geschick
  • Konzentration
  • Merkfähigkeit
  • Gute Auffassungsgabe
  • Empathischer Umgang mit Kunden
  • Sportlichkeit
  • Wissbegierde

Karriere: Die Entwicklungschancen als Sport- und Fitnesskaufmann

Sport- und Fitnesskaufleute haben einige Möglichkeiten, sich weiterzubilden und so sukzessive mehr Verantwortung im Job zu übernehmen. Wer seine Karriere ankurbeln möchte, kann zum Beispiel über eine Weiterbildung zum Sportfachwirt nachdenken.

Während der Weiterbildung zum Sportfachwirt werden die folgenden Inhalte weiter vertieft:

  • VWL
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Recht
  • Unternehmensführung 
  • Personalmanagement
  • Projektmanagement
  • Selbstmanagement
  • Marketing
  • Sporteventmanagement
  • Sportanlagenbetriebslehre
  • Führung von Sportvereinen und Verbänden
  • Verbands-/Vereinsmarketing und -finanzierung
  • Sportanlagenplanung und -finanzierung

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann nach der Lehre auch ein Studium absolvieren. Hier bieten sich diese Bereiche an:

  • Sportwissenschaft
  • Sportmanagement

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