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Jobprofil: Chirurgen (m/w)

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Steckbrief: Chirurg (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
4.000+ €
Spitzengehalt:
12.500+ €

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Chirurg

Fachärzte für Chirurgie beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung sowie der konservativen und operativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen.

Vor allem amerikanische Serien wie "Grey's Anatomy" verkaufen das Jobprofil des Chirurgen als hippen Beruf, in dem sich schnell viel Geld verdienen lässt, man sich jeden erdenklichen Luxus erlauben kann und es nur mit coolen Patienten zu tun hat. Die Realität sieht anders aus.

Die Ausbildung gehört zu einer der härtesten und dauert lange Jahre, in denen man sich in der Krankenhaushierarchie langsam von unten nach oben hocharbeitet. Ein oftmals steiniger Weg, auf dem angehende Chirurgen viele Prüfungen absolvieren müssen.

Das kommt nicht von ungefähr: Die Verantwortung, die man in dem Beruf trägt, ist hoch: Andere Menschen legen einem sprichwörtlich ihr Leben in die Hand. Für die, die es in den Beruf geschafft haben, ist das die eigentliche Belohnung. Abgesehen davon, dass er durchaus ordentlich bezahlt wird. Dafür müssen Chirurgen aber auch Schichten und lange Dienste in Kauf nehmen.

Nach dem Medizinstudium haben angehende Chirurgen beste Karriereaussichten. Fachärzte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Sowohl bei den niedergelassenen Ärzten als auch in Kliniken und Krankenhäusern fehlt es an Nachwuchs. Besonders gute Berufsaussichten haben aktuell Chirurgen und Internisten.

Wie wird man Chirurg?

Grundvoraussetzung für das Jobprofil des Chirurgen ist ein allgemeines Medizinstudium. Zum Beispiel hier:

An einen dieser Studienplätze zu kommen, ist allerdings nicht trivial. Das Jobprofil des Arztes zählt in Deutschland zu den absoluten Traumberufen. So bewerben sich pro Jahr mehr als viermal so viele Interessenten als Studienplätze vorhanden sind. Gleichzeitig ist das Medizinstudium inhaltlich extrem anspruchsvoll. Aus diesen Gründen sind die Zulassungsvoraussetzungen für angehende Mediziner hoch:

  • Die Vergabe der Studienplätze ist an einen Numerus Clausus (NC) gebunden und somit abhängig von der Abiturnote.
  • Seit 2007 müssen angehende Mediziner überdies den 1996 zunächst abgeschafften Medizinertest absolvieren.

Sind beide Hürden genommen, kann es losgehen: Das Studium dauert sechs Jahre. In Vorlesungen bekommen Medizinstudenten die theoretische Basis vermittelt, die zum späteren Beruf als Chirurg befähigt. Dazu gehören fundierte Kenntnisse in der gesamten Klaviatur der Naturwissenschaften:

  • Chemie
  • Biologie
  • Physik
  • Biochemie
  • Physiologie

Die Themen sollten einem also liegen. Das erworbene Wissen wenden Studenten anschließend bei Praktika und sogenannten Präparierkursen an - hierzu gehört auch das Sezieren von Leichen. Nach dem vierten Semester endet der vorklinische Teil, der mit der ersten ärztlichen Prüfung abschließt.

Daran schließt der klinische Teil Studiums an: Welche Krankheiten gibt es, wie diagnostiziert und behandelt man sie? Diese Fragen dominieren zwischen dem fünften und zehnten Semester. Entsprechend ändert sich auch das Curriculum. Auf dem Lehrplan stehen nun folgende Disziplinen:

  • Allgemeinmedizin
  • Augenheilkunde
  • Chirurgie
  • Dermatologie
  • Humangenetik
  • Innere Medizin
  • Neurologie
  • Orthopädie
  • Pathologie

In den Semestern elf und zwölf folgt das Praktische Jahr, das in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und in einem selbst gewählten Gebiet absolviert wird. Danach schließt das Medizinstudium mit dem zweiten Teil der ärztlichen Prüfung ab.

Nach dem Studium sind angehende Chirurgen aber noch nicht befähigt, Operationen durchzuführen. Es schließt sich jetzt noch die Facharztausbildung an, die mit einer mündlichen Facharztprüfung endet. Das sind weitere 72 Monate, die in der Regel bei einem Ausbildungs-Krankenhaus absolviert werden. Sie gliedern sich wie folgt auf:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie.
  • 48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie.

Weiterbildungsinhalte sind:

  • operative und nicht operative Grund- und Notfallversorgung bei Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Infektionen
  • Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung
  • Risikoeinschätzung und prognostische Beurteilung
  • endoskopische, laparoskopische Operationsverfahren
  • instrumentelle und funktionelle Untersuchungsmethoden
  • Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle
  • operative Eingriffe

Hat man den Titel "Chirurg" in der Tasche, geht das Lernen in der Regel weiter: Viele Chirurgen spezialisieren sich nach der Facharztprüfung in den Gebieten Unfall, Hand- oder Viszeral Chirurgie. Denn ohne Schwerpunkt haben Chirurgen kaum eine Chance auf einen höheren Posten. Das sind dann zusätzliche zwei bis drei Jahre Ausbildung.

Arbeitgeber: Wer sucht Chirurgen

Chirurgen arbeiten:

  • in Krankenhäusern
  • Ambulanzen
  • privaten Praxen

Die Chirurgie ist aber kein ein "Nine-to-five"-Job. Angehende Chirurgen müssen sich darauf einstellen, viele Nächte und Wochenenden in der Klinik zu verbringen. Hinzu kommt eine oftmals strenge Hierarchie in chirurgischen Abteilungen. Zwar hat sich die Arbeitsatmosphäre inzwischen gebessert, doch vielerorts herrscht nach wie vor ein rauer Ton.

Stellenangebote für Chirurgen

4369281
Medizinische/-r Fachangestellte/-r (MFA/OTA) mit Erfahrung im Bereich Chirurgie 03. 11
T-Klinik am Rudolfplatz Köln
4370797
ASSISTENZARZT (m/w) zur Basis-Weiterbildung für Chirurgie (Common-Trunk) 03. 11
Schlosspark-Klinik GmbH Berlin C...
4371725
Assistenzarzt Gefäßchirurgie (w/m) 03. 11
Schön Klinik Düsseldorf Düsseldorf
4371752
Oberarzt (w/m) Chirurgie 03. 11
Tadewald Personalberatung Nordrhei...
4411594
Oberarzt (m/w) für die Abteilung Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin 07. 11
Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen Rotthalm...

Gehalt: Was verdient man als Chirurg?

In punkto Gehalt kommt es darauf an, auf welches Jobprofil sich ein Chirurg spezialisiert hat und natürlich von Region und Arbeitgeber. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Chirurgen liegt zwischen 4400 und 8000 Euro brutto im Monat.

Unikliniken und Privatkliniken bezahlen in der Tendenz besser als kleinere Häuser oder Praxen. Wiederum besser als andere verdienen Chirurgen mit den Fachrichtungen:

  • plastische und ästhetische Chirurgie
  • orthopädische Chirurgie

Im weiteren Karriereverlauf klettert das Gehalt dann nach oben: Chef- oder Oberärzte verdienen zwischen 7000 und 9000 Euro brutto monatlich, in Spezialkliniken sind bis zu 12.500 Euro im Monat drin.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Chirurgen

Die gute Nachricht für alle, die den Beruf des Chirurgen anstreben: Die Aussichten waren nie besser, einen Job zu finden. Aber es hapert vielerorts an zufrieden stellenden Bedingungen: Jedes dritte Krankenhaus, vor allem in Ostdeutschland, kann Stellen in der Chirurgie daher nicht mehr besetzen.

Ursachen sind:

  • die langen Arbeitszeiten,
  • hohe physische und psychische Belastungen
  • der hohe Anteil arztfremder Tätigkeiten.

Bewerbung: Womit punkten Chirurgen

Für das Medizinstudium und den späteren Beruf als Chirurg sollten Anwärter nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch einige wichtige persönliche Fähigkeiten auf sich vereinen. Die Soft Skills sind insbesondere bei Medizinern nicht zu unterschätzen. Schließlich dreht sich ihr "Kerngeschäft" um den Menschen...

Je größer das Vertrauen zwischen Mediziner und Behandeltem, umso wahrscheinlicher der Behandlungserfolg. Der Chirurg ist immer auch auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen: Eine wesentliche Voraussetzung ist gegenseitige Offenheit, Respekt und Sympathie.

Seitens des Chirurgen sind daher folgende Geschicke gefragt:

Aber auch Belastbarkeit und Stressresistenz sind eine Grundvoraussetzung für den Job. Darüber hinaus treffen Chirurgen mitunter weitreichende Entscheidungen mit Folgen für die Gesundheit ihrer Patienten. Sie sollten daher auch unbedingt entscheidungsstark sein.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Chirurg

Der Karrierepfad für Chirurgen ist eigentlich vorgezeichnet. Die meisten steuern eine Karriere im Krankenhaus an und steigen mit zunehmender Erfahrung vom Assistenzarzt zum Oberarzt bis hin zum Chefarzt auf. Diese Positionen erfordern:

  • überdurchschnittliches Fachwissen
  • Führungskompetenzen
  • Engagement und Teamfähigkeit

In der Medizin bietet sich aber auch der Schritt in die Selbstständigkeit an. Insbesondere plastische Chirurgen eröffnen häufig ihre eigene Praxis und werden ihr eigener Chef.

Die etwas ungewöhnlichere Alternative: Die Karriere als Unternehmensberater. Kein Witz! Wirtschaftsaffinen Chirurgen steht auch der Schritt ins Consulting offen. Sie beraten Krankenhäuser, Unikliniken oder Krankenversicherungen.

Empfehlen:

Stellenangebote für Chirurgen

4379220
Gesundheits-/Krankenpfleger (m/w) zur Verstärkung des Teams der allgemein- und viszeralchirurgischen Station 04. 11
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG gGmbH Hamburg
4498386
Assistenzärztin / Assistenzarzt zur Weiterbildung in der Allgemein- und Viszeralchirurgie 15. 11
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH Stuttgart
4498392
Oberarzt (m/w) für die Gefäßchirurgie 15. 11
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH Stuttgart
4498405
Bachelor of Nursing / Nursing Science / Arts für die Thoraxchirurgie (m/w) 15. 11
Klinik Schillerhöhe GmbH Gerlingen
4498419
Gesundheits- und Krankenpfleger/in für orthopädisch-/unfallchirurgische Station 15. 11
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH Stuttgart
4498420
Gesundheits- und Krankenpfleger/in Orthopädie-/Unfallchirurgie 15. 11
Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart Stuttgart
4407378
Gesundheits- und Krankenpfleger /-In für Chirurgie und Innere Medizin (m/w) 07. 11
Gess Medical GmbH Berlin
4488307
Medizinische Fachangestellte (w/m) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m) -Voll- oder Teilzeit- Abteilung Viszeralchirurgie 08. 11
Asklepios Klinik Barmbek Hamburg
4499522
Assistenzärztin / Assistenzarzt für die Viszeral- und Allgemeinchirurgie 17. 11
Allgemeines Krankenhaus Viersen GmbH Viersen
4413642
Oberarzt Orthopädie / Unfallchirurgie (w/m) 07. 11
AGAPLESION EVANGELISCHES KRANKENHAUS HOLZMINDEN gGmbH Holzminden
4386653
Arzt in Weiterbildung/Facharzt Allgemein- und Thoraxchirurgie (m/w) 04. 11
Spitäler Hochrhein GmbH Waldshut
4414232
Vertriebsmitarbeiter/in für den Bereich Adipositaschirurgie in der Region Ruhrgebiet/ nördliches Rheinland 07. 11
Johnson & Johnson MEDICAL GmbH Nordrhei...
4386792
Weiterbildungsassistent (m/w) Orthopädie / Unfallchirurgie 03. 11
Klinikum Starnberg Starnberg
4414450
Facharzt der Orthopädie und Unfallchirurgie (m/w) 07. 11
Hays Rheinlan...
4348027
Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w) für die chirurgischen Stationen 01. 11
Klinikum Starnberg Starnberg
4415832
Chirurgie: Gesundheits- und Krankenpfleger/in 07. 11
Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe gGmbH - Klinik für Anthroposophische Medizin Berlin
4459056
Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m) für unsere unfallchirurgische Station 08. 11
Asklepios Klinik Langen Langen
4417035
Oberarzt/Oberärztin für Unfallchirurgie/Orthopädie 07. 11
Healthbridge Professional Recruiting Baden Wü...
4417372
Facharzt (m/w) oder Assistenzarzt (m/w) in Weiterbildung (Fachgebiete: Viszeralchirurgie / Unfallchirurgie) 07. 11
Marienhospital Oelde Oelde
4350897
Weiterbildungsassistent/in Orthopädie / Unfallchirurgie 01. 11
Klinikum Starnberg Starnberg



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Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
4.000+ €
Spitzengehalt:
12.500+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Chirurg

Fachärzte für Chirurgie beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung sowie der konservativen und operativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen.

Vor allem amerikanische Serien wie "Grey's Anatomy" verkaufen das Jobprofil des Chirurgen als hippen Beruf, in dem sich schnell viel Geld verdienen lässt, man sich jeden erdenklichen Luxus erlauben kann und es nur mit coolen Patienten zu tun hat. Die Realität sieht anders aus.

Die Ausbildung gehört zu einer der härtesten und dauert lange Jahre, in denen man sich in der Krankenhaushierarchie langsam von unten nach oben hocharbeitet. Ein oftmals steiniger Weg, auf dem angehende Chirurgen viele Prüfungen absolvieren müssen.

Das kommt nicht von ungefähr: Die Verantwortung, die man in dem Beruf trägt, ist hoch: Andere Menschen legen einem sprichwörtlich ihr Leben in die Hand. Für die, die es in den Beruf geschafft haben, ist das die eigentliche Belohnung. Abgesehen davon, dass er durchaus ordentlich bezahlt wird. Dafür müssen Chirurgen aber auch Schichten und lange Dienste in Kauf nehmen.

Nach dem Medizinstudium haben angehende Chirurgen beste Karriereaussichten. Fachärzte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Sowohl bei den niedergelassenen Ärzten als auch in Kliniken und Krankenhäusern fehlt es an Nachwuchs. Besonders gute Berufsaussichten haben aktuell Chirurgen und Internisten.

Wie wird man Chirurg?

Grundvoraussetzung für das Jobprofil des Chirurgen ist ein allgemeines Medizinstudium. Zum Beispiel hier:

An einen dieser Studienplätze zu kommen, ist allerdings nicht trivial. Das Jobprofil des Arztes zählt in Deutschland zu den absoluten Traumberufen. So bewerben sich pro Jahr mehr als viermal so viele Interessenten als Studienplätze vorhanden sind. Gleichzeitig ist das Medizinstudium inhaltlich extrem anspruchsvoll. Aus diesen Gründen sind die Zulassungsvoraussetzungen für angehende Mediziner hoch:

  • Die Vergabe der Studienplätze ist an einen Numerus Clausus (NC) gebunden und somit abhängig von der Abiturnote.
  • Seit 2007 müssen angehende Mediziner überdies den 1996 zunächst abgeschafften Medizinertest absolvieren.

Sind beide Hürden genommen, kann es losgehen: Das Studium dauert sechs Jahre. In Vorlesungen bekommen Medizinstudenten die theoretische Basis vermittelt, die zum späteren Beruf als Chirurg befähigt. Dazu gehören fundierte Kenntnisse in der gesamten Klaviatur der Naturwissenschaften:

  • Chemie
  • Biologie
  • Physik
  • Biochemie
  • Physiologie

Die Themen sollten einem also liegen. Das erworbene Wissen wenden Studenten anschließend bei Praktika und sogenannten Präparierkursen an - hierzu gehört auch das Sezieren von Leichen. Nach dem vierten Semester endet der vorklinische Teil, der mit der ersten ärztlichen Prüfung abschließt.

Daran schließt der klinische Teil Studiums an: Welche Krankheiten gibt es, wie diagnostiziert und behandelt man sie? Diese Fragen dominieren zwischen dem fünften und zehnten Semester. Entsprechend ändert sich auch das Curriculum. Auf dem Lehrplan stehen nun folgende Disziplinen:

  • Allgemeinmedizin
  • Augenheilkunde
  • Chirurgie
  • Dermatologie
  • Humangenetik
  • Innere Medizin
  • Neurologie
  • Orthopädie
  • Pathologie

In den Semestern elf und zwölf folgt das Praktische Jahr, das in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und in einem selbst gewählten Gebiet absolviert wird. Danach schließt das Medizinstudium mit dem zweiten Teil der ärztlichen Prüfung ab.

Nach dem Studium sind angehende Chirurgen aber noch nicht befähigt, Operationen durchzuführen. Es schließt sich jetzt noch die Facharztausbildung an, die mit einer mündlichen Facharztprüfung endet. Das sind weitere 72 Monate, die in der Regel bei einem Ausbildungs-Krankenhaus absolviert werden. Sie gliedern sich wie folgt auf:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie.
  • 48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie.

Weiterbildungsinhalte sind:

  • operative und nicht operative Grund- und Notfallversorgung bei Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Infektionen
  • Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung
  • Risikoeinschätzung und prognostische Beurteilung
  • endoskopische, laparoskopische Operationsverfahren
  • instrumentelle und funktionelle Untersuchungsmethoden
  • Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle
  • operative Eingriffe

Hat man den Titel "Chirurg" in der Tasche, geht das Lernen in der Regel weiter: Viele Chirurgen spezialisieren sich nach der Facharztprüfung in den Gebieten Unfall, Hand- oder Viszeral Chirurgie. Denn ohne Schwerpunkt haben Chirurgen kaum eine Chance auf einen höheren Posten. Das sind dann zusätzliche zwei bis drei Jahre Ausbildung.

Arbeitgeber: Wer sucht Chirurgen

Chirurgen arbeiten:

  • in Krankenhäusern
  • Ambulanzen
  • privaten Praxen

Die Chirurgie ist aber kein ein "Nine-to-five"-Job. Angehende Chirurgen müssen sich darauf einstellen, viele Nächte und Wochenenden in der Klinik zu verbringen. Hinzu kommt eine oftmals strenge Hierarchie in chirurgischen Abteilungen. Zwar hat sich die Arbeitsatmosphäre inzwischen gebessert, doch vielerorts herrscht nach wie vor ein rauer Ton.

Stellenangebote für Chirurgen

4369281
Medizinische/-r Fachangestellte/-r (MFA/OTA) mit Erfahrung im Bereich Chirurgie 03. 11
T-Klinik am Rudolfplatz Köln
4370797
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4371725
Assistenzarzt Gefäßchirurgie (w/m) 03. 11
Schön Klinik Düsseldorf Düsseldorf
4371752
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Tadewald Personalberatung Nordrhei...
4411594
Oberarzt (m/w) für die Abteilung Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin 07. 11
Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen Rotthalm...

Gehalt: Was verdient man als Chirurg?

In punkto Gehalt kommt es darauf an, auf welches Jobprofil sich ein Chirurg spezialisiert hat und natürlich von Region und Arbeitgeber. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Chirurgen liegt zwischen 4400 und 8000 Euro brutto im Monat.

Unikliniken und Privatkliniken bezahlen in der Tendenz besser als kleinere Häuser oder Praxen. Wiederum besser als andere verdienen Chirurgen mit den Fachrichtungen:

  • plastische und ästhetische Chirurgie
  • orthopädische Chirurgie

Im weiteren Karriereverlauf klettert das Gehalt dann nach oben: Chef- oder Oberärzte verdienen zwischen 7000 und 9000 Euro brutto monatlich, in Spezialkliniken sind bis zu 12.500 Euro im Monat drin.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Chirurgen

Die gute Nachricht für alle, die den Beruf des Chirurgen anstreben: Die Aussichten waren nie besser, einen Job zu finden. Aber es hapert vielerorts an zufrieden stellenden Bedingungen: Jedes dritte Krankenhaus, vor allem in Ostdeutschland, kann Stellen in der Chirurgie daher nicht mehr besetzen.

Ursachen sind:

  • die langen Arbeitszeiten,
  • hohe physische und psychische Belastungen
  • der hohe Anteil arztfremder Tätigkeiten.

Bewerbung: Womit punkten Chirurgen

Für das Medizinstudium und den späteren Beruf als Chirurg sollten Anwärter nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch einige wichtige persönliche Fähigkeiten auf sich vereinen. Die Soft Skills sind insbesondere bei Medizinern nicht zu unterschätzen. Schließlich dreht sich ihr "Kerngeschäft" um den Menschen...

Je größer das Vertrauen zwischen Mediziner und Behandeltem, umso wahrscheinlicher der Behandlungserfolg. Der Chirurg ist immer auch auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen: Eine wesentliche Voraussetzung ist gegenseitige Offenheit, Respekt und Sympathie.

Seitens des Chirurgen sind daher folgende Geschicke gefragt:

Aber auch Belastbarkeit und Stressresistenz sind eine Grundvoraussetzung für den Job. Darüber hinaus treffen Chirurgen mitunter weitreichende Entscheidungen mit Folgen für die Gesundheit ihrer Patienten. Sie sollten daher auch unbedingt entscheidungsstark sein.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Chirurg

Der Karrierepfad für Chirurgen ist eigentlich vorgezeichnet. Die meisten steuern eine Karriere im Krankenhaus an und steigen mit zunehmender Erfahrung vom Assistenzarzt zum Oberarzt bis hin zum Chefarzt auf. Diese Positionen erfordern:

  • überdurchschnittliches Fachwissen
  • Führungskompetenzen
  • Engagement und Teamfähigkeit

In der Medizin bietet sich aber auch der Schritt in die Selbstständigkeit an. Insbesondere plastische Chirurgen eröffnen häufig ihre eigene Praxis und werden ihr eigener Chef.

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4379220
Gesundheits-/Krankenpfleger (m/w) zur Verstärkung des Teams der allgemein- und viszeralchirurgischen Station 04. 11
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG gGmbH Hamburg
4498386
Assistenzärztin / Assistenzarzt zur Weiterbildung in der Allgemein- und Viszeralchirurgie 15. 11
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH Stuttgart
4498392
Oberarzt (m/w) für die Gefäßchirurgie 15. 11
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH Stuttgart
4498405
Bachelor of Nursing / Nursing Science / Arts für die Thoraxchirurgie (m/w) 15. 11
Klinik Schillerhöhe GmbH Gerlingen
4498419
Gesundheits- und Krankenpfleger/in für orthopädisch-/unfallchirurgische Station 15. 11
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH Stuttgart
4498420
Gesundheits- und Krankenpfleger/in Orthopädie-/Unfallchirurgie 15. 11
Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart Stuttgart
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Gesundheits- und Krankenpfleger /-In für Chirurgie und Innere Medizin (m/w) 07. 11
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Medizinische Fachangestellte (w/m) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m) -Voll- oder Teilzeit- Abteilung Viszeralchirurgie 08. 11
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Facharzt der Orthopädie und Unfallchirurgie (m/w) 07. 11
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4348027
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Klinikum Starnberg Starnberg
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Chirurgie: Gesundheits- und Krankenpfleger/in 07. 11
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Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m) für unsere unfallchirurgische Station 08. 11
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4417035
Oberarzt/Oberärztin für Unfallchirurgie/Orthopädie 07. 11
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4417372
Facharzt (m/w) oder Assistenzarzt (m/w) in Weiterbildung (Fachgebiete: Viszeralchirurgie / Unfallchirurgie) 07. 11
Marienhospital Oelde Oelde
4350897
Weiterbildungsassistent/in Orthopädie / Unfallchirurgie 01. 11
Klinikum Starnberg Starnberg