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Jobprofil: Chirurgen (m/w)

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Steckbrief: Chirurg (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
4.000+ €
Spitzengehalt:
12.500+ €

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Chirurg

Fachärzte für Chirurgie beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung sowie der konservativen und operativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen.

Vor allem amerikanische Serien wie "Grey's Anatomy" verkaufen das Jobprofil des Chirurgen als hippen Beruf, in dem sich schnell viel Geld verdienen lässt, man sich jeden erdenklichen Luxus erlauben kann und es nur mit coolen Patienten zu tun hat. Die Realität sieht anders aus.

Die Ausbildung gehört zu einer der härtesten und dauert lange Jahre, in denen man sich in der Krankenhaushierarchie langsam von unten nach oben hocharbeitet. Ein oftmals steiniger Weg, auf dem angehende Chirurgen viele Prüfungen absolvieren müssen.

Das kommt nicht von ungefähr: Die Verantwortung, die man in dem Beruf trägt, ist hoch: Andere Menschen legen einem sprichwörtlich ihr Leben in die Hand. Für die, die es in den Beruf geschafft haben, ist das die eigentliche Belohnung. Abgesehen davon, dass er durchaus ordentlich bezahlt wird. Dafür müssen Chirurgen aber auch Schichten und lange Dienste in Kauf nehmen.

Nach dem Medizinstudium haben angehende Chirurgen beste Karriereaussichten. Fachärzte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Sowohl bei den niedergelassenen Ärzten als auch in Kliniken und Krankenhäusern fehlt es an Nachwuchs. Besonders gute Berufsaussichten haben aktuell Chirurgen und Internisten.

Wie wird man Chirurg?

Grundvoraussetzung für das Jobprofil des Chirurgen ist ein allgemeines Medizinstudium. Zum Beispiel hier:

An einen dieser Studienplätze zu kommen, ist allerdings nicht trivial. Das Jobprofil des Arztes zählt in Deutschland zu den absoluten Traumberufen. So bewerben sich pro Jahr mehr als viermal so viele Interessenten als Studienplätze vorhanden sind. Gleichzeitig ist das Medizinstudium inhaltlich extrem anspruchsvoll. Aus diesen Gründen sind die Zulassungsvoraussetzungen für angehende Mediziner hoch:

  • Die Vergabe der Studienplätze ist an einen Numerus Clausus (NC) gebunden und somit abhängig von der Abiturnote.
  • Seit 2007 müssen angehende Mediziner überdies den 1996 zunächst abgeschafften Medizinertest absolvieren.

Sind beide Hürden genommen, kann es losgehen: Das Studium dauert sechs Jahre. In Vorlesungen bekommen Medizinstudenten die theoretische Basis vermittelt, die zum späteren Beruf als Chirurg befähigt. Dazu gehören fundierte Kenntnisse in der gesamten Klaviatur der Naturwissenschaften:

  • Chemie
  • Biologie
  • Physik
  • Biochemie
  • Physiologie

Die Themen sollten einem also liegen. Das erworbene Wissen wenden Studenten anschließend bei Praktika und sogenannten Präparierkursen an - hierzu gehört auch das Sezieren von Leichen. Nach dem vierten Semester endet der vorklinische Teil, der mit der ersten ärztlichen Prüfung abschließt.

Daran schließt der klinische Teil Studiums an: Welche Krankheiten gibt es, wie diagnostiziert und behandelt man sie? Diese Fragen dominieren zwischen dem fünften und zehnten Semester. Entsprechend ändert sich auch das Curriculum. Auf dem Lehrplan stehen nun folgende Disziplinen:

  • Allgemeinmedizin
  • Augenheilkunde
  • Chirurgie
  • Dermatologie
  • Humangenetik
  • Innere Medizin
  • Neurologie
  • Orthopädie
  • Pathologie

In den Semestern elf und zwölf folgt das Praktische Jahr, das in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und in einem selbst gewählten Gebiet absolviert wird. Danach schließt das Medizinstudium mit dem zweiten Teil der ärztlichen Prüfung ab.

Nach dem Studium sind angehende Chirurgen aber noch nicht befähigt, Operationen durchzuführen. Es schließt sich jetzt noch die Facharztausbildung an, die mit einer mündlichen Facharztprüfung endet. Das sind weitere 72 Monate, die in der Regel bei einem Ausbildungs-Krankenhaus absolviert werden. Sie gliedern sich wie folgt auf:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie.
  • 48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie.

Weiterbildungsinhalte sind:

  • operative und nicht operative Grund- und Notfallversorgung bei Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Infektionen
  • Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung
  • Risikoeinschätzung und prognostische Beurteilung
  • endoskopische, laparoskopische Operationsverfahren
  • instrumentelle und funktionelle Untersuchungsmethoden
  • Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle
  • operative Eingriffe

Hat man den Titel "Chirurg" in der Tasche, geht das Lernen in der Regel weiter: Viele Chirurgen spezialisieren sich nach der Facharztprüfung in den Gebieten Unfall, Hand- oder Viszeral Chirurgie. Denn ohne Schwerpunkt haben Chirurgen kaum eine Chance auf einen höheren Posten. Das sind dann zusätzliche zwei bis drei Jahre Ausbildung.

Arbeitgeber: Wer sucht Chirurgen

Chirurgen arbeiten:

  • in Krankenhäusern
  • Ambulanzen
  • privaten Praxen

Die Chirurgie ist aber kein ein "Nine-to-five"-Job. Angehende Chirurgen müssen sich darauf einstellen, viele Nächte und Wochenenden in der Klinik zu verbringen. Hinzu kommt eine oftmals strenge Hierarchie in chirurgischen Abteilungen. Zwar hat sich die Arbeitsatmosphäre inzwischen gebessert, doch vielerorts herrscht nach wie vor ein rauer Ton.

Gehalt: Was verdient man als Chirurg?

In punkto Gehalt kommt es darauf an, auf welches Jobprofil sich ein Chirurg spezialisiert hat und natürlich von Region und Arbeitgeber. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Chirurgen liegt zwischen 4400 und 8000 Euro brutto im Monat.

Unikliniken und Privatkliniken bezahlen in der Tendenz besser als kleinere Häuser oder Praxen. Wiederum besser als andere verdienen Chirurgen mit den Fachrichtungen:

  • plastische und ästhetische Chirurgie
  • orthopädische Chirurgie

Im weiteren Karriereverlauf klettert das Gehalt dann nach oben: Chef- oder Oberärzte verdienen zwischen 7000 und 9000 Euro brutto monatlich, in Spezialkliniken sind bis zu 12.500 Euro im Monat drin.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Chirurgen

Die gute Nachricht für alle, die den Beruf des Chirurgen anstreben: Die Aussichten waren nie besser, einen Job zu finden. Aber es hapert vielerorts an zufrieden stellenden Bedingungen: Jedes dritte Krankenhaus, vor allem in Ostdeutschland, kann Stellen in der Chirurgie daher nicht mehr besetzen.

Ursachen sind:

  • die langen Arbeitszeiten,
  • hohe physische und psychische Belastungen
  • der hohe Anteil arztfremder Tätigkeiten.

Bewerbung: Womit punkten Chirurgen

Für das Medizinstudium und den späteren Beruf als Chirurg sollten Anwärter nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch einige wichtige persönliche Fähigkeiten auf sich vereinen. Die Soft Skills sind insbesondere bei Medizinern nicht zu unterschätzen. Schließlich dreht sich ihr "Kerngeschäft" um den Menschen...

Je größer das Vertrauen zwischen Mediziner und Behandeltem, umso wahrscheinlicher der Behandlungserfolg. Der Chirurg ist immer auch auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen: Eine wesentliche Voraussetzung ist gegenseitige Offenheit, Respekt und Sympathie.

Seitens des Chirurgen sind daher folgende Geschicke gefragt:

Aber auch Belastbarkeit und Stressresistenz sind eine Grundvoraussetzung für den Job. Darüber hinaus treffen Chirurgen mitunter weitreichende Entscheidungen mit Folgen für die Gesundheit ihrer Patienten. Sie sollten daher auch unbedingt entscheidungsstark sein.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Chirurg

Der Karrierepfad für Chirurgen ist eigentlich vorgezeichnet. Die meisten steuern eine Karriere im Krankenhaus an und steigen mit zunehmender Erfahrung vom Assistenzarzt zum Oberarzt bis hin zum Chefarzt auf. Diese Positionen erfordern:

  • überdurchschnittliches Fachwissen
  • Führungskompetenzen
  • Engagement und Teamfähigkeit

In der Medizin bietet sich aber auch der Schritt in die Selbstständigkeit an. Insbesondere plastische Chirurgen eröffnen häufig ihre eigene Praxis und werden ihr eigener Chef.

Die etwas ungewöhnlichere Alternative: Die Karriere als Unternehmensberater. Kein Witz! Wirtschaftsaffinen Chirurgen steht auch der Schritt ins Consulting offen. Sie beraten Krankenhäuser, Unikliniken oder Krankenversicherungen.

Empfehlen:

Stellenangebote für Chirurgen

Logovivantes klinikum im friedrichshain 83295de
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in Visceralchirurgie / Fachschwerpunkt Onkologie 25. 08
Vivantes Klinikum im Friedrichshain Berlin
Logoroeser medical gmbh 87316de
Medizinprodukteberater / Produktspezialist OP-Technologien für die Fachbereiche Endoskopische Chirurgie und HF- Chirurgie (m/w) 25. 08
Roeser Medical GmbH Gebiet: ...
Logokreiskliniken reutlingen gmbh 91330de
Facharzt (m/w) für Chirurgie oder Unfallchirurgie als Oberarzt 25. 08
Kreiskliniken Reutlingen GmbH Reutlingen
12581 1398696558
Assistenzärztin/-arzt Schulterchirurgie 25. 07
Rhön Klinikum Bad Neustadt an der Saale
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Medizinprodukteberater / Produktspezialist OP-Technologien für die Fachbereiche Endoskopische Chirurgie und HF- Chirurgie (m/w) 26. 08
Roeser Medical GmbH Gebiet: ...
Logovivantes klinikum spandau 41654de
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in für die Klinik für Chirurgie – Visceral- und Gefäßchirurgie 26. 08
Vivantes Klinikum Spandau Berlin
Logosiemens agde
Multimodaler Testmanager (m/w) für die Chirurgie 26. 08
Siemens AG Forchheim
12850 1480940792
Chefarzt (w/m) für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie (G Chir 421) 26. 07
Asklepios Kliniken Hamburg
15800 1436536985
Facharzt (m/w) Gefäßchirurgie 27. 07
MARIENHAUS GmbH Saarlouis
Logo
Oberarzt (m/w) für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie 28. 07
Rems-Murr-Kliniken gGmbH Schorndorf
Logokrankenhaus neuenburg regionale kliniken holding rkh gmbh 193564de
Oberarzt (m/w) Fachrichtung Orthopädie/Unfallchirurgie 29. 08
Krankenhaus Neuenbürg Regionale Kliniken Holding RKH GmbH Neuenbürg
Logokliniken der stadt koln ggmbh 52145de
STELLVERTRETENDE STATIONSLEITUNG (M/W) DER STATION B4 (CHIRURG. KLINIK) 29. 08
Kliniken der Stadt Köln gGmbH Köln
15741 logo 100x45 mediaintown
Assistenzarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie 27. 07
Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V. Frankfurt Am Main
Logomdk medizinischer dienst der krankenversicherung im freistaat sachsen e v 66782de
Fachärzte (m/w) der Fachrichtungen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie oder anderer Fachrichtungen 30. 08
MDK Medizinischer Dienst der Krankenversicherung im Freistaat Sachsen e. V. Chemnitz...
Logokatholisches klinikum bochum ggmbh 123946de
Oberarzt / Oberärztin für die Orthopädie und Unfall­chirurgie 30. 08
Katholisches Klinikum Bochum gGmbH Bochum
Logomalteser krankenhaus st johannes stift 193653de
Oberarzt Orthopädie/Unfallchirurgie (m/w) 31. 08
Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift Duisburg
15812 1421739456
Unfallchirurg/-in für MVZ in der Südwestpfalz 31. 07
W+ST Personalberatung Rheinland-Pfalz - Deutschland
Logotriconmed gmbh 193636de
Gebietsverkaufsleiter (m/w) Plastische Chirurgie, Senologie & Hernienchirurgie 01. 09
TRICONmed GmbH Nordrhei...
1170 1398696491
Leitender Oberarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie (m/w) 01. 08
Helios Kliniken Cuxhaven
Logouniversit%c3%a4tsspital z%c3%bcrich 39199de
Oberärztin / Oberarzt Plastische Chirurgie und Handchirurgie 100% 02. 09
UniversitätsSpital Zürich Zürich



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Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
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12.500+ €

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Chirurg

Fachärzte für Chirurgie beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung sowie der konservativen und operativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen.

Vor allem amerikanische Serien wie "Grey's Anatomy" verkaufen das Jobprofil des Chirurgen als hippen Beruf, in dem sich schnell viel Geld verdienen lässt, man sich jeden erdenklichen Luxus erlauben kann und es nur mit coolen Patienten zu tun hat. Die Realität sieht anders aus.

Die Ausbildung gehört zu einer der härtesten und dauert lange Jahre, in denen man sich in der Krankenhaushierarchie langsam von unten nach oben hocharbeitet. Ein oftmals steiniger Weg, auf dem angehende Chirurgen viele Prüfungen absolvieren müssen.

Das kommt nicht von ungefähr: Die Verantwortung, die man in dem Beruf trägt, ist hoch: Andere Menschen legen einem sprichwörtlich ihr Leben in die Hand. Für die, die es in den Beruf geschafft haben, ist das die eigentliche Belohnung. Abgesehen davon, dass er durchaus ordentlich bezahlt wird. Dafür müssen Chirurgen aber auch Schichten und lange Dienste in Kauf nehmen.

Nach dem Medizinstudium haben angehende Chirurgen beste Karriereaussichten. Fachärzte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Sowohl bei den niedergelassenen Ärzten als auch in Kliniken und Krankenhäusern fehlt es an Nachwuchs. Besonders gute Berufsaussichten haben aktuell Chirurgen und Internisten.

Wie wird man Chirurg?

Grundvoraussetzung für das Jobprofil des Chirurgen ist ein allgemeines Medizinstudium. Zum Beispiel hier:

An einen dieser Studienplätze zu kommen, ist allerdings nicht trivial. Das Jobprofil des Arztes zählt in Deutschland zu den absoluten Traumberufen. So bewerben sich pro Jahr mehr als viermal so viele Interessenten als Studienplätze vorhanden sind. Gleichzeitig ist das Medizinstudium inhaltlich extrem anspruchsvoll. Aus diesen Gründen sind die Zulassungsvoraussetzungen für angehende Mediziner hoch:

  • Die Vergabe der Studienplätze ist an einen Numerus Clausus (NC) gebunden und somit abhängig von der Abiturnote.
  • Seit 2007 müssen angehende Mediziner überdies den 1996 zunächst abgeschafften Medizinertest absolvieren.

Sind beide Hürden genommen, kann es losgehen: Das Studium dauert sechs Jahre. In Vorlesungen bekommen Medizinstudenten die theoretische Basis vermittelt, die zum späteren Beruf als Chirurg befähigt. Dazu gehören fundierte Kenntnisse in der gesamten Klaviatur der Naturwissenschaften:

  • Chemie
  • Biologie
  • Physik
  • Biochemie
  • Physiologie

Die Themen sollten einem also liegen. Das erworbene Wissen wenden Studenten anschließend bei Praktika und sogenannten Präparierkursen an - hierzu gehört auch das Sezieren von Leichen. Nach dem vierten Semester endet der vorklinische Teil, der mit der ersten ärztlichen Prüfung abschließt.

Daran schließt der klinische Teil Studiums an: Welche Krankheiten gibt es, wie diagnostiziert und behandelt man sie? Diese Fragen dominieren zwischen dem fünften und zehnten Semester. Entsprechend ändert sich auch das Curriculum. Auf dem Lehrplan stehen nun folgende Disziplinen:

  • Allgemeinmedizin
  • Augenheilkunde
  • Chirurgie
  • Dermatologie
  • Humangenetik
  • Innere Medizin
  • Neurologie
  • Orthopädie
  • Pathologie

In den Semestern elf und zwölf folgt das Praktische Jahr, das in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und in einem selbst gewählten Gebiet absolviert wird. Danach schließt das Medizinstudium mit dem zweiten Teil der ärztlichen Prüfung ab.

Nach dem Studium sind angehende Chirurgen aber noch nicht befähigt, Operationen durchzuführen. Es schließt sich jetzt noch die Facharztausbildung an, die mit einer mündlichen Facharztprüfung endet. Das sind weitere 72 Monate, die in der Regel bei einem Ausbildungs-Krankenhaus absolviert werden. Sie gliedern sich wie folgt auf:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie.
  • 48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie.

Weiterbildungsinhalte sind:

  • operative und nicht operative Grund- und Notfallversorgung bei Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Infektionen
  • Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung
  • Risikoeinschätzung und prognostische Beurteilung
  • endoskopische, laparoskopische Operationsverfahren
  • instrumentelle und funktionelle Untersuchungsmethoden
  • Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle
  • operative Eingriffe

Hat man den Titel "Chirurg" in der Tasche, geht das Lernen in der Regel weiter: Viele Chirurgen spezialisieren sich nach der Facharztprüfung in den Gebieten Unfall, Hand- oder Viszeral Chirurgie. Denn ohne Schwerpunkt haben Chirurgen kaum eine Chance auf einen höheren Posten. Das sind dann zusätzliche zwei bis drei Jahre Ausbildung.

Arbeitgeber: Wer sucht Chirurgen

Chirurgen arbeiten:

  • in Krankenhäusern
  • Ambulanzen
  • privaten Praxen

Die Chirurgie ist aber kein ein "Nine-to-five"-Job. Angehende Chirurgen müssen sich darauf einstellen, viele Nächte und Wochenenden in der Klinik zu verbringen. Hinzu kommt eine oftmals strenge Hierarchie in chirurgischen Abteilungen. Zwar hat sich die Arbeitsatmosphäre inzwischen gebessert, doch vielerorts herrscht nach wie vor ein rauer Ton.

Gehalt: Was verdient man als Chirurg?

In punkto Gehalt kommt es darauf an, auf welches Jobprofil sich ein Chirurg spezialisiert hat und natürlich von Region und Arbeitgeber. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Chirurgen liegt zwischen 4400 und 8000 Euro brutto im Monat.

Unikliniken und Privatkliniken bezahlen in der Tendenz besser als kleinere Häuser oder Praxen. Wiederum besser als andere verdienen Chirurgen mit den Fachrichtungen:

  • plastische und ästhetische Chirurgie
  • orthopädische Chirurgie

Im weiteren Karriereverlauf klettert das Gehalt dann nach oben: Chef- oder Oberärzte verdienen zwischen 7000 und 9000 Euro brutto monatlich, in Spezialkliniken sind bis zu 12.500 Euro im Monat drin.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Chirurgen

Die gute Nachricht für alle, die den Beruf des Chirurgen anstreben: Die Aussichten waren nie besser, einen Job zu finden. Aber es hapert vielerorts an zufrieden stellenden Bedingungen: Jedes dritte Krankenhaus, vor allem in Ostdeutschland, kann Stellen in der Chirurgie daher nicht mehr besetzen.

Ursachen sind:

  • die langen Arbeitszeiten,
  • hohe physische und psychische Belastungen
  • der hohe Anteil arztfremder Tätigkeiten.

Bewerbung: Womit punkten Chirurgen

Für das Medizinstudium und den späteren Beruf als Chirurg sollten Anwärter nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch einige wichtige persönliche Fähigkeiten auf sich vereinen. Die Soft Skills sind insbesondere bei Medizinern nicht zu unterschätzen. Schließlich dreht sich ihr "Kerngeschäft" um den Menschen...

Je größer das Vertrauen zwischen Mediziner und Behandeltem, umso wahrscheinlicher der Behandlungserfolg. Der Chirurg ist immer auch auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen: Eine wesentliche Voraussetzung ist gegenseitige Offenheit, Respekt und Sympathie.

Seitens des Chirurgen sind daher folgende Geschicke gefragt:

Aber auch Belastbarkeit und Stressresistenz sind eine Grundvoraussetzung für den Job. Darüber hinaus treffen Chirurgen mitunter weitreichende Entscheidungen mit Folgen für die Gesundheit ihrer Patienten. Sie sollten daher auch unbedingt entscheidungsstark sein.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Chirurg

Der Karrierepfad für Chirurgen ist eigentlich vorgezeichnet. Die meisten steuern eine Karriere im Krankenhaus an und steigen mit zunehmender Erfahrung vom Assistenzarzt zum Oberarzt bis hin zum Chefarzt auf. Diese Positionen erfordern:

  • überdurchschnittliches Fachwissen
  • Führungskompetenzen
  • Engagement und Teamfähigkeit

In der Medizin bietet sich aber auch der Schritt in die Selbstständigkeit an. Insbesondere plastische Chirurgen eröffnen häufig ihre eigene Praxis und werden ihr eigener Chef.

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Logokatholisches klinikum bochum ggmbh 123946de
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TRICONmed GmbH Nordrhei...
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Oberärztin / Oberarzt Plastische Chirurgie und Handchirurgie 100% 02. 09
UniversitätsSpital Zürich Zürich