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Jobprofil: Biochemiker (m/w)

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Steckbrief: Biochemiker (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.500 - 3.500 €
Spitzengehalt:
5.500 + €

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Das Berufsprofil: Biochemiker

Biochemiker kennen sich ganz genau in dem Mikrokosmos kleinster biologischer Partikel und Moleküle aus. Sie erforschen zum Beispiel ihre chemischen Verbindungen für die Wissenschaft. Es gibt aber auch noch zahlreiche andere Beschäftigungsfelder für Biochemiker.

Der Reihe nach! Eines der Hauptaufgabengebiete für Biochemiker bietet tatsächlich der Bereich Forschung und Lehre. Hier untersuchen Biochemiker die folgenden Strukturen und Mechanismen:

  • Zellaufbau
  • Prozessen in der Zelle
  • Informationsübertragung durch Proteine
  • Zelltypen
  • Antikörper
  • Funktionsweise des Immunsystems
  • Mutationen von Stoffen
  • Strukturanalyse
  • Biosynthese
  • Biologischer Abbau von Chemikalien oder Medikamenten

Die Biochemie ist unterteilt in verschiedene Fachgebiete wie Gentechnologie oder Bionik. Letzte gehört zu den neueren Feldern. Sie analysiert Strukturen der Natur und überträgt diese Erkenntnissen auf Materialien für die Industrie. Selbstreinigende Oberflächen sind zum Beispiel ein Ergebnis bionischer Forschung.

In der klinischen Biochemie untersuchen Biochemiker derweil genetisch oder umweltbedingte Stoffwechselkrankheiten und testen die Verträglichkeit von Medikamenten oder die Auswirkung von Pflanzenschutzmitteln auf Mikroorganismen, Pflanzen und Tiere.

Zu diesen spezifischen Themen entwickeln sie Forschungsprojekte und setzen diese um. Ihre Forschungsergebnisse fassen sie zusammen und veröffentlichen sie in einschlägigen Fachjournalen. Außerdem bilden sie den wissenschaftlichen Nachwuchs aus, indem sie Lehrveranstaltungen und Vorträge bei Kongressen halten und baldige Studien-Absolventen beim Verfassen ihrer Abschlussarbeiten betreuen.

In der Industrie finden ausgebildete Biochemiker derweil Betätigungsfelder in den Bereichen Produktion und Vertrieb. In der Produktion sind sie zum Beispiel für die Optimierung verschiedener Verfahrensabläufe verantwortlich. Oder sie verbessern bereits auf den Markt gebrachte Produkte und entwickeln neue. Im Herstellungsprozess achten sie streng auf die folgenden Faktoren:  

  • Qualität
  • Umweltverträglichkeit
  • Wirtschaftlichkeit

Im Vertrieb sind Biochemiker oft als Pharmareferenten unterwegs. Sie präsentieren Ärzten neue Medikamente, führen mit ihnen Feldstudien zur Erprobung eines neuen Medikaments durch und verhandeln mit Apothekern.  

Aber auch in anderen Bereichen vertreiben Biochemiker neue Produkte: Im Umweltschutz, in der Waschmittelindustrie oder für die Lebensmittelindustrie. Die Work Life Balance von Biochemikern lässt sich nicht pauschal beschreiben. Sie ist abhängig von Branche, Bereich und Position. Der Arbeitsmarkt meint es gut mit Biochemikern.

Wie wird man Biochemiker ?

Biochemiker wird man, indem man ein Studium der Biochemie absolviert. In diesem stehen die folgenden Inhalte auf dem Programm:

  • Struktur, Biosynthese und Funktion von Proteinen und Nukleinsäuren,
  • Wissenschaftliche und methodische Grundlagen
  • Chemie
  • Mathematik
  • Physik
  • Der Stoffwechsel und seine Regulation
  • Mechanismen der enzymatischen Katalyse
  • Aufbau und Wirkweise von molekularen Maschinen für Zelltransport und Bewegung
  • Zusammensetzung, Eigenschaften und Funktion von Membranen
  • Mechanismen der zellulären Energieumsetzung und biologischer Signalprozesse

Außerdem sind Praxissemester und Einheiten im Studienlabor vorgesehen, um angehende Biochemiker auf ihre Berufspraxis vorzubereiten. Manche der Studiengänge sind allerdings durch einen Numerus Clausus beschränkt. Hier hängt es also von der Abiturnote ab, wie schnell ein Studienanwärter einen Studienplatz bekommt. Das Studium endet mit einer Bachelor-Thesis.

Die meisten Berufsprofile für Biochemiker setzen jedoch zusätzlich einen Masterabschluss voraus. Je nach Interesse und Universität können Studenten hier ihre eigenen Schwerpunkte setzen. In den folgenden Bereichen etwa: 

  • Zellulare Biochemie
  • Strukturbiologie
  • Biophysik
  • Membranproteinforschung

Die Regelstudienzeit des Masters Biochemie beträgt circa vier Semester, kann aber je nach Schwerpunkt und Hochschule variieren. Der erfolgreiche Abschluss geht mit der Verleihung des Titels Master of Science einher.

Arbeitgeber: Wer sucht Biochemiker

Nach ihrem Studium können Biochemiker zum Beispiel in diesen Bereichen arbeiten:

  • Hochschule
  • Forschungseinrichtungen
  • Hochschulkliniken
  • Medizinische Labors
  • Chemische Industrie
  • Pharmazie
  • Biotechnologische Industrie
  • Umweltämter
  • Ämter zur Lebensmittelüberwachung
  • Untersuchungslabors für Lebensmittelhygiene

Stellenangebote für Biochemiker

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Gehalt: Was verdient man als Biochemiker ?

Berufseinsteiger können bereits mit einem vergleichsweise hohen Einkommen rechnen. Allerdings hängt die finale Höhe des Gehalts von Region und Branche ab. Auch die Größe des Arbeitgebers hat einen entscheidenden Einfluss. Nichtsdestotrotz sind Anfangseinkommen zwischen 2.500 und 3.500 Euro realistisch. Wobei die Chancen auf ein höheres Gehalt mit einem Master-Abschluss noch einmal erheblich steigen.

Mit zunehmender Berufserfahrung entwickelt sich das Einkommen spürbar nach oben. Zwischen 4.500 und 5.500 Euro fließen erfahrenen Biochemikern monatlich aufs Konto, wobei in Hochschulen eher schlechter vergütet wird, als in der Industrie. Am besten verdienen Biochemiker in der Chemiebranche.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Biochemiker

Diese Fähigkeiten und Kompetenzen sollten Biochemiker auf sich vereinen:

  • Angeschlossenes Studium
  • Erste Berufspraxis
  • Teamfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Sehr gute Mathekenntnisse
  • Sehr gute Physikkenntnisse
  • Sehr gute Chemiekenntnisse
  • Hohe Belastbarkeit
  • Resilienz
  • Analysefähigkeit
  • Strukturierte Arbeitsweise

Bewerbung: Womit punkten Biochemiker

Biochemikern eröffnet sich ein vielseitiger Arbeitsmarkt. Während die Stellen an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen traditionell aber eher rar sind, bietet die Wirtschaft sehr gute Karrierechancen.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Biochemiker

Wer als Biochemiker Karrriere im wissenschaftlichen Umfeld machen will, kommt um eine Promotion und eine anschließende Habilitation nicht herum. Dann steigt man als Professor in den Olymp der Forschung und Lehre ein. 

Aber auch in der Industrie kann ein Doktortitel ein Türöffner für gehobene Positionen sein. Logisch: Je vertiefter die Expertise, umso höher die Chance Verantwortung zu übernehmen. Aber auch ohne Titel gibt es die Möglichkeit, eine Laufbahn vom Teammitglied bis bestenfalls in die Geschäftsleitung hinzulegen.

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