Patenschaft verfügbar

Gute Inhalte ziehen an. Werden Sie mit Ihrem Unternehmen jetzt Pate dieses Profils und erreichen Sie tausende interessierter Kandidaten.

Pate werden

Werbung



Jobprofil: Fluggerätemechaniker (m/w)

Zurück zur Übersicht

Steckbrief: Fluggerätemechaniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
4.000+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Kontakt
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Fluggerätemechaniker

Damit Flugzeuge aller Art wirklich abheben und sicher an ihrem Zielort ankommen, müssen sie immer perfekt gewartet sein. Dafür sorgen Fluggerätmechaniker.

Während ihrer Ausbildung spezialisieren sie sich auf eine von diesen drei Fachrichtungen:

  • In der Instandhaltungstechnik geht es um die Wartung von Fluggeräten.
  • In der Fertigungstechnik fertigen Fluggerätmechaniker Bauteile von Fluggeräten oder ganze Fluggeräte anhand technischer Zeichnungen.
  • Fluggerätmechaniker des Fachbereichs Triebwerkstechnik stellen Teile von Triebwerken und ganze Triebwerke her.

In ihrem Arbeitsalltag montieren sie hydraulische Anlagen, inspizieren Triebwerke, zerlegen sie in ihre Einzelteile und prüfen sie. Oder sie kombinieren Baugruppen und übernehmen Aufgaben in der Instandhaltung und Fertigung einzelner Komponenten.

In jeder der Spezialisierungen liegt der Arbeitsfokus insbesondere auf der Funktionstüchtigkeit und Störungsfreiheit der von ihnen inspizierten oder hergestellten Fluggeräte. Fluggerätmechaniker müssen besonders sorgfältig arbeiten und Sicherheitsvorkehrungen einhalten, damit Gefahren für Pilot, Passagiere und Besatzung ausgeschlossen werden können.

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen für Fluggerätmechaniker gut. Denn der Luftfahrtverkehr nimmt zu und so sind auch Fachkräfte immer stärker gefragt, die Fluggeräte  fertigen oder instand halten können.

Die Work Life Balance in dem Job ist nicht immer ganz ausgewogen. Es mangelt in dem Bereich an Arbeitskräften. Oftmals ist viel Arbeit auf wenige Schultern verteilt, sodass Überstunden nicht immer auszuschließen sind. Auch gilt es, hier und da mit schwerem technischen Gerät umzugehen, was die Arbeit zu einem körperlich anspruchsvollen Job macht.

Wie wird man Fluggerätemechaniker?

Die Ausbildung zum Fluggerätemechaniker nimmt dreieinhalb Jahre in Anspruch und ist dual organisiert. Die Lerninhalte werden also sowohl in einer Berufsschule als auch in einem Betrieb vermittelt. Nach der Zwischenprüfung kurz vor Abschluss des zweiten Ausbildungsjahres, spezialisieren sich Jobanwärter auf eine der drei Fachrichtungen Fertigungstechnik, die Instandhaltungstechnik oder die Triebwerkstechnik.

Auf dem Stundenplan stehen in der Zeit der Ausbildung zum Beispiel die folgenden Themen:

  • Techniken und Werkzeuge zur Instandhaltung von Fluggeräten
  • Wartung von Triebwerken
  • Zerlegen von Triebwerkne und Systemkomponenten in Einzelteile
  • Herstellen ganzer Triebwerke oder einzelner Systemkomponenten
  • Erkennen und Beheben von Störungen
  • Lesen technischer Zeichnungen
  • Umsetzung technischer Zeichnungen in die Praxis
  • Wartung von Fluggeräten
  • Zusammenbau von Einzelteilen zu funktionstüchtigen Systemen
  • Überprüfen von Funktionen
  • Beseitigung von Störungen
  • Testen fertiger Triebwerke 

Ein bestimmter Schulabschluss wird für die Ausbildung übrigens nicht vorausgesetzt. Die meisten Betriebe stellen sowohl Bewerber mit einem Hauptschulabschluss als auch mit einem mittleren Schulabschluss oder dem Abitur ein.

Arbeitgeber: Wer sucht Fluggerätemechaniker

Überall, wo es Fluggeräte gibt, sind Fluggerätemechaniker gefragt. Beste Anstellungschancen bieten sich in diesen Bereichen:

  • Bei der Luftfahrt
  • Bei Herstellern von Luft- und Raumfahrzeugen
  • Bei der Bundeswehr

Stellenangebote für Fluggerätemechaniker

Gehalt: Was verdient man als Fluggerätemechaniker?

Das Ausbildungsgehalt eines Fluggerätemechanikers staffelt sich wie folgt:

  1. Ausbildungsjahr bis 1.000 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr bis 1.050 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr bis 1.100 Euro brutto monatlich
  4. Ausbildungsjahr bis 1.155 Euro brutto monatlich

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung rangiert bei rund 2.000 Euro brutto monatlich, wobei die Höhe des Einkommens abhängig ist von Branche, Region und der Größe des Unternehmens. Mit zunehmender Berufserfahrung klettert auch das Gehalt weiter nach oben. Mit einer Fortbildung zum Meister oder Techniker sind Gehälter zwischen 3.000 und 4.200 Euro brutto realistisch.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Fluggerätemechaniker

Nie stiegen weltweit so viele Menschen in Flugzeuge wie in den vergangenen Jahren. Davon profitiert die Luftfahrtindustrie erheblich. Flugzeugbauer und Zulieferer konnten ihren Umsatz im Jahr 2017 um acht Prozent auf 29,2 Milliarden Euro steigern, weil Airlines immer mehr Maschinen brauchen und zunehmend alte Modelle gegen leisere und sparsamere austauschen.

Das teilt der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) mit. Das macht Fluggerätemechaniker zu einer gefragten Ressource auf dem Arbeistmarkt. Sie können somit in eine rosige Zukunft blicken. Sie gehören zu den stark gefragten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt.

Bewerbung: Womit punkten Fluggerätemechaniker

Bei der Bewerbung als Fluggerätemechaniker kommt es auf die folgenden Fähigkeiten an:

  • Sehr gutes technisches Verständnis
  • Gute Leistungen in Mathematik und Physik
  • Handgeschick
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit

Karriere: Die Entwicklungschancen als Fluggerätemechaniker

Nach ihrer Ausbildung sind Fluggerätmechaniker bestens für die Arbeit in der Luftfahrtbranche gewappnet. Doch gerade in diesem Bereich steht die Zeit nicht still. Es wird permanent geforscht und weiterentwickelt. Um hier Schritt zu halten, sind Fortbildungen unumgänglich.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: 

  • Luftfahrttechniker: Luftfahrttechniker berechnen und analysieren technische Systeme, verfügen über wichtiges betriebswirtschaftliches Know-how und sind in Fachenglisch geschult. Mit dieser Weiterbildung können sie leitende Funktionen übernehmen.
  • Industriemeister Flugzeugbau/Luftfahrttechnik: Industriemeister in Flugzeugbau/Luftfahrttechnik steuern Produktions- und Montageprozesse. Sie koordinieren Mechaniker, Techniker und Betriebswirte. Außerdem sind sie berechtigt, Auszubildende anzuleiten.

Wer sich hingegen eher auf eine Fachkarriere fokussieren möchte, kann verschiedene Spezialisierungsweiterbildungen durchlaufen. Zum Beispiel in den Bereichen Reparaturverfahren, Bauteile oder Produktionsvorgänge.

Diesen Artikel weiterempfehlen: