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Jobprofil: OP-Helfer (m/w)

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Steckbrief: OP-Helfer (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.200 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: OP-Helfer

Das Jobprofil des OP-Helfers heißt eigentlich ganz korrekt: Operationstechnischer Assistent, kurz OTA. Die Hauptaufgabe von OP-Helfern besteht in der Betreuung von Operationen vor, nach und während des Eingriffs.

Um die dazugehörigen To Do's fachgerecht ausführen zu können, durchlaufen Berufsanwärter eine dreijährige fundierte Ausbildung. Beim Jobprofil des OP-Helfers handelt es sich also keinesfalls um einen Aushilfsberuf, wie mancher vermutet. Im Gegenteil. 

Operationstechnische Assistenten haben in ihrem Berufsalltag die folgenden Aufgaben zu erledigen: 

  • Zusammenstellen der für eine Operation benötigten medizinischen Geräte
  • Bereitlegen des OP-Bestecks und anderer Instrumente 
  • Bereitlegen der erforderlichen Medizinprodukte wie Verbandsmaterial, Binden, Fäden und, und, und 
  • Anreichen von Geräten, Instrumenten oder Medizinprodukten während der OP

Ein weiteres Aufgabenfeld der so genannten OP-Helfer besteht darin, das Operationsteam als Springer zu unterstützen. Das heißt: Sie tragen dafür Sorge, dass zusätzliche benötigte Geräte, Instrumente oder Medizinprodukte schnellstens angeliefert werden. Dabei liegt das größte Augenmerk der OP-Helfer auf der Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen, um die Übertragung von Infektionen auf den frisch operierten Patienten zu vermeiden. 

Außerhalb des OP's sind Operationstechnische Assistenten dafür zuständig, dass die benutzten Geräte und Instrumente in der Zentralen Sterilgut-Versorgungs-Abteilung (ZSVA) desinfiziert und wieder für den nächsten Eingriff aufbereitet und gesäubert werden. 

Unterm Strich leisten Operationstechnische Assistenten mit ihrer Arbeit einen sehr wertvollen Beitrag für den OP-Alltag. Sie sorgen für die Einhaltung aller Qualitäts- und Sicherheitsstandards und erhöhen so die Sicherheit für den Patienten immens.

Außerdem sorgen sie im OP dafür, dass alle Abläufe reibungslos und in der vorgesehenen Zeit stattfinden können. Auch das zum Wohle des Patienten. Denn jede Sekunde, die ein geöffneter Körper länger im OP verbringt als unbedingt nötig, birgt das Risiko von Infektionen.  

Damit auch im Nachhinein noch alle Abläufe während einer Operation nachvollziehbar sind, sorgen OP-Helfer außerdem für eine lückenlose und fachlich korrekte Dokumentation aller Arbeitsschritte. 

Die Work Life Balance von OP-Helfern ist eher durchwachsen. Zum einen, weil Wochenend- und Schichtdienste zu dem Job gehören. Zum anderen ist nicht jede OP minutiös planbar und so können Eingriffe schon einmal länger dauern, was zu Überstunden führt. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind dagegen gut.   

Wie wird man OP-Helfer?

Der Beruf des Operationstechnischen Assistenten setzt eine dreijährige Ausbildung voraus, für die Anwärter mindestens einen mittleren Bildungsabschluss oder einen Hauptschulabschluss mit einer zweijährigen, erfolgreich abgeschlossenen Berufsbildung vorweisen müssen. 

In den drei Jahren ihrer Ausbilung stehen für angehende Operationstechnische Assistenten rund 1.600 Stunden theoretischer Unterricht und 3.000 Stunden praktische Ausbildung in verschiedensten Fachdisziplinen und Abteilungen auf dem Curriculum.

Diese beinhalten zum Beispiel die folgenden Themen: 

  • Anatomie
  • Physiologie
  • Operationslehre
  • Hygiene
  • Chirurgie 
  • Anästhesie
  • Krankenpflege

Im praktischen Teil durchlaufen angehende OP-Helfer verschiedene Stationen eines Krankenhauses. Dazu gehören neben der Unfallchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und Urologie auch die Chirurgische Allgemeinstation, Zentralsterilisation und Chirurgische Ambulanz

Dort lernen sie alle möglichen operativen Maßnahmen kennen - von der Gefäßchirurgie über die Neurochirurgie, Mund-, Kiefer-, Gesichts-Chirurgie, Herz-, Thorax-Chirurgie inklusive Strahlenschutzlehrgang bis hin zur HNO-Chirurgie oder Kinderchirurgie. Die Abschlussprüfung besteht aus einem praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil. 

Arbeitgeber: Wer sucht OP-Helfer

OP-Helfer finden in Krankenhäusern, KlinikenAmbulanzen und medizinischen Einrichtungen eine Anstellung. Auch private Praxen, in denen ambulant opertiert wird, bieten ihnen Anstellungsverhältnisse.

Stellenangebote für OP-Helfer

Gehalt: Was verdient man als OP-Helfer?

Im ersten Lehrjahr können angehende OP-Helfer mit einem Einkommen bis zu 900 Euro rechnen, im zweiten mit bis zu 950 Euro brutto und im dritten Lehrjahr mit bis zu 1.050 Euro brutto

Wie in anderen Berufen auch hängt das Einstiegsgehalt von grundlegendenden Faktoren wie der Größe des Arbeitgebers und der Region ab. Im Schnitt können ausgelernte OP-Helfer mit einem Einkommen zwischen 2.200 und 2.400 Euro brutto rechnen. Mit zunehmender Erfahrung steigt dieser Wert auf bis zu 2.800 Euro brutto im Monat

Einstiegschancen: Die Aussichten für OP-Helfer

Operationstechnische Assistenten haben sehr gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Gerade im Medizin- und Pflegebereich mangelt es hierzulande massiv an Fachkräften. Das hat dazu geführt, dass sich Operationstechnische Assistenten aussuchen können, wo sie arbeiten. 

Bewerbung: Womit punkten OP-Helfer

Welche Kompetenzen erwarten Arbeitgeber von Operationstechnische Assistenten? Wer mit den folgenden Skills in seinen Bewerbungsunterlagen punkten kann, hat gute Chancen auf eine Anstellung: 

  • Abgeschlossene Schulausbildung 
  • Abgeschlossene Lehre 
  • Empathie
  • Resilienz
  • Stresstoleranz
  • Teamfähigkeit 
  • Motivation

Karriere: Die Entwicklungschancen als OP-Helfer

Wer als ausgebildeter Operationstechnischer Assistent beruflich weiterkommen möchte, sollte die Teilnahme an einschlägigen Aufstiegsweiterbildungen ins Auge fassen.

 

Infrage kommt etwa die Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger im Operations- und Endoskopiedienst oder zum Fachwirt in der Krankenpflege. Mit diesen Fortbildungen steigt die Chance auf eine Führungsposition in Kliniken und Krankenhäusern.

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